Scrum Product Owner + Excel + DevOps Master Kurs
Scrum Product Owner-Ausbildung mit Excel-Datenkompetenz und DevOps Master — Backlog-Management, datenbasierte Entscheidungen und reife DevOps-Steuerung.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Typischerweise sechs bis acht Wochen, je nach Kursformat und Intensität. Alle drei Themenbereiche sind inhaltlich eigenständig und erfordern eigene Lernzeit; Anbieter variieren in der Gewichtung. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Teilnehmende erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Anbieters. Für die Scrum Product Owner-Zertifizierung werden Prüfungen bei anerkannten Zertifizierungsstellen abgelegt. DevOps Master-Prüfungen folgen dem jeweiligen Zertifizierungsanbieter. Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Erfahrungen in der Produktentwicklung, Business-Analyse oder IT-Koordination sind die beste Vorbereitung. DevOps Foundation-Kenntnisse werden für den Master-Teil vorausgesetzt. Excel-Grundkenntnisse sind hilfreich; die Einheiten sind so aufgebaut, dass auch ohne vertiefte Vorkenntnisse ein guter… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Dieses Kursprogramm bildet Produktverantwortliche für anspruchsvolle agile Umgebungen aus: Die Scrum Product Owner-Ausbildung wird mit Excel-Datenkompetenz und dem DevOps Master-Curriculum kombiniert. Was diese drei Bereiche verbindet, ist die analytische Dimension der Product Owner-Rolle: Wer Backlogs sinnvoll priorisiert, Releases plant und Delivery-Entscheidungen trifft, braucht sowohl Framework-Wissen als auch die Fähigkeit, mit Daten zu arbeiten und DevOps-Lieferprozesse zu steuern.
Was lernst du in diesem Kurs?
Scrum Product Owner — Rolle und Backlog-Management Der Product Owner ist die zentrale Schnittstelle zwischen Stakeholdern und Entwicklungsteam. Dieser Block legt den Grundstein für wirksames Backlog-Management — von der Anforderungsaufnahme über die Priorisierung bis zur Sprint-Übergabe.
- Product Backlog: Aufbau, Refinement und Pflege
- User Stories: Formulierungsregeln, Akzeptanzkriterien, Definition of Done
- Priorisierungstechniken: MoSCoW, WSJF, Impact Mapping
- Sprint Planning aus Product Owner-Perspektive: Commitment und Sprint-Ziel
- Sprint Review: Feedback einholen, Backlog anpassen
- Stakeholder-Management: Erwartungen kalibrieren, Scope-Änderungen managen
Release-Planung und Produktstrategie Über einzelne Sprints hinaus denken: In diesem Block lernen Teilnehmende, Releases zu planen, Roadmaps zu kommunizieren und mit Unsicherheit in der Lieferplanung umzugehen.
- Release-Ziele und Feature-Gruppen definieren
- Velocity-basierte Kapazitätsplanung
- Roadmap-Formate: Now-Next-Later, Outcome-basierte Roadmaps
- Abhängigkeiten zwischen Teams in der Release-Planung berücksichtigen
- Produktkennzahlen: Outcome vs. Output messen
- Backlog-Entscheidungen im Stakeholder-Gespräch erläutern
Microsoft Excel — Produktdaten analysieren und visualisieren Excel ist für Product Owner ein unterschätztes Analysewerkzeug. Dieser Block zeigt, wie Velocity-Daten, Burndown-Charts, Kapazitätspläne und Backlog-Metriken professionell aufbereitet werden.
- Pivot-Tabellen für Sprint- und Velocity-Auswertungen
- Burndown- und Burnup-Charts in Excel erstellen
- Kapazitätsplanung: Team-Verfügbarkeit und Story-Point-Schätzung kalkulieren
- Backlog-Größen über Sprints hinweg visualisieren
- Diagramme für Release-Briefings und Stakeholder-Präsentationen
- Bedingte Formatierung für Risiko-Highlighting in Planungsübersichten
DevOps Master — Release-Governance und Lieferstrategie DevOps Master richtet sich an Fachleute, die DevOps nicht nur verstehen, sondern steuern wollen. Für Product Owner bedeutet das: Release-Entscheidungen auf Basis von Deployment-Reifegrad und Pipeline-Stabilität treffen.
- DevOps-Reifegrade: Modelle, Assessments, Entwicklungspfade
- Deployment-Strategien aus Business-Perspektive: wann welche Strategie?
- Continuous Delivery als Produktstrategie: kürzere Feedbackzyklen nutzen
- Feature Flags: Produktentscheidungen ohne Code-Deployments treffen
- Value Stream Mapping: Engpässe im Lieferprozess finden
- OKRs und DevOps-Metriken als Steuerungsinstrument für Product Owner
Praxis-Block — Datenbasierte Produktentscheidungen in DevOps-Umgebungen Der Praxis-Block bringt alle drei Themenbereiche zusammen. Teilnehmende übernehmen die Product Owner-Rolle in Szenarien, die analytisches Denken, DevOps-Verständnis und Stakeholder-Kommunikation fordern.
- Backlog-Priorisierung mit Datengrundlage aus Excel-Auswertungen
- Release-Planung für ein Produkt mit unregelmäßiger Velocity
- Burndown-Analyse: Wann ist ein Sprint gefährdet?
- DevOps-Pipeline-Szenario: Deployment-Freeze vs. Feature-Auslieferung entscheiden
- Feature-Flag-Strategie für ein Produkt mit mehreren Nutzergruppen
- Sprint Review präsentieren: Daten statt Bauchgefühl
- Roadmap-Update nach unerwarteten Rückschlägen kommunizieren
- Value Stream Map eines Produktlieferprozesses analysieren und Verbesserungen vorschlagen
- Stakeholder-Gespräch simulieren: Release-Verschiebung begründen
- Auswertung der Lernerfahrungen und persönliche Entwicklungsfelder identifizieren
- Kursrückblick: Was aus allen drei Modulen in die Praxis mitgenommen wird
- Prüfungsvorbereitung: Kernthemen der Scrum Product Owner-Zertifizierung
Lernziele:
- Die Scrum Product Owner-Rolle in ihrer vollen Verantwortung beschreiben und ausüben
- Product Backlogs strukturieren, priorisieren und kontinuierlich pflegen
- User Stories mit klaren Akzeptanzkriterien formulieren
- Release-Planung auf Basis von Velocity und Kapazitätsdaten durchführen
- Stakeholder-Anforderungen aufnehmen, bewerten und in Backlog-Items übersetzen
- Microsoft Excel für Velocity-Analyse, Burndown-Charts und Release-Tracking einsetzen
- Pivot-Tabellen für Produktdaten aufbauen und auswerten
- DevOps Master-Konzepte wie Lieferstrategie, Deployment-Governance und CI/CD-Reife anwenden
- Release-Risiken im DevOps-Kontext bewerten und Mitigation-Strategien entwickeln
- Value Stream Mapping aus Product Owner-Perspektive nutzen
- Produktentscheidungen datenbasiert begründen und kommunizieren
Für wen ist der Kurs geeignet?
Dieser Kurs ist für Personen konzipiert, die in Produktverantwortung denken und dabei analytisch vorgehen wollen. Die folgenden Berufsprofile profitieren besonders von diesem Kursformat.
- Business Analysten, die in die Product Owner-Rolle wachsen wollen
- Produktmanager in IT-Unternehmen, die ihre Scrum-Kenntnisse formalisieren wollen
- IT-Projektmanager mit Interesse an agileren Liefermodellen
- Agile Coaches, die ihren methodischen Werkzeugkasten erweitern
- Entwickler mit Product-Ambitionen, die die Geschäftsseite besser verstehen wollen
- Fachleute in DevOps-Organisationen, die Produktverantwortung übernehmen
Erfahrungen in der Produktentwicklung, Business-Analyse oder IT-Koordination sind die beste Vorbereitung. DevOps Foundation-Kenntnisse werden für den Master-Teil vorausgesetzt. Excel-Grundkenntnisse sind hilfreich; die Einheiten sind so aufgebaut, dass auch ohne vertiefte Vorkenntnisse ein guter Einstieg möglich ist.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Product Owner-Inhalte werden durch Rollenspiele und Fallstudien erarbeitet: Teilnehmende erstellen Backlog-Items, führen Refinement-Sitzungen durch und verhandeln Scope mit simulierten Stakeholdern. Excel-Kompetenzen werden in angeleiteten Übungsphasen am Rechner entwickelt. DevOps Master-Inhalte werden in Diskussions- und Analyseformaten erarbeitet.
Typischerweise sechs bis acht Wochen, je nach Kursformat und Intensität. Alle drei Themenbereiche sind inhaltlich eigenständig und erfordern eigene Lernzeit; Anbieter variieren in der Gewichtung.
Teilnehmende erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Anbieters. Für die Scrum Product Owner-Zertifizierung werden Prüfungen bei anerkannten Zertifizierungsstellen abgelegt. DevOps Master-Prüfungen folgen dem jeweiligen Zertifizierungsanbieter.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Product Owner, die Excel beherrschen, treten Stakeholder-Gesprächen mit konkreten Zahlen entgegen — statt mit Einschätzungen. Burndown-Charts, Velocity-Trends und Backlog-Größenanalysen machen die Arbeit des Teams sichtbar und geben dem Product Owner ein fundiertes Argumentationsrepertoire für Scope- und Priorisierungsentscheidungen. DevOps Master-Wissen auf Governance-Ebene verändert, wie der Product Owner mit Engineering-Teams spricht. Wer versteht, wie Deployment-Strategien und CI/CD-Reifegrade die mögliche Release-Frequenz beeinflussen, kann realistische Commitments machen und Roadmap-Entscheidungen mit technischer Substanz untermauern. Die Kombination aller drei Kompetenzen macht diesen Kurs zu einer Investition in ein seltenes Profil: analytisch denkende, methodisch kompetente Produktverantwortliche, die die technische Lieferseite ihres Produkts wirklich verstehen. In Teams, die auf Continuous Delivery und kurze Feedback-Zyklen setzen, ist das ein entscheidender Vorteil. Besonders werthaltig wird das Excel-Wissen in der Release-Kommunikation: Ein Product Owner, der einem Steering Committee nicht nur sagt "wir sind hinter Plan", sondern das mit einer klaren Burndown-Visualisierung und einer Trend-Analyse aus Excel belegt, gewinnt an Glaubwürdigkeit und Handlungsspielraum. Diese Fähigkeit unterscheidet erfahrene Product Owner von solchen, die gute Methodik kennen, sie aber nicht datengestützt kommunizieren können. DevOps Master schließt schließlich eine Lücke, die in vielen Product Owner-Trainings ignoriert wird: die Verbindung zwischen Produktstrategie und Lieferprozessdesign. Wer als Product Owner mitgestalten kann, wie das Team seine Deployments strukturiert und wie oft es liefert, hat direkten Einfluss auf die Feedback-Zyklen und damit auf die Lerngeschwindigkeit des Produkts. Das ist keine technische Detailfrage, sondern eine strategische Kompetenz — und genau das macht den Mehrwert dieses Kurses aus. Dieses Profil ist am Markt selten und deshalb besonders gefragt.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Scrum Product Owner
- IT-Projektmanager
- Agile Projektleiter
- Business Analyst
- DevOps Engineer
- Agile Coach
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist die Kernaufgabe eines Scrum Product Owners?
Der Product Owner ist verantwortlich für den maximalen Wert des Produkts: Er pflegt und priorisiert den Product Backlog, formuliert klare User Stories und Akzeptanzkriterien, vertritt die Stakeholder-Perspektive gegenüber dem Entwicklungsteam und trifft Entscheidungen über den Lieferumfang. Die Rolle erfordert sowohl fachliches als auch kommunikatives Geschick.
Warum wird Excel in einem Scrum-Kurs gelehrt?
Product Owner arbeiten mit Daten: Velocity-Trends, Backlog-Größen, Release-Burndowns, Capacity-Planung. Excel ist dafür in vielen Teams das pragmatischste Werkzeug. Wer Pivot-Tabellen und Diagramme beherrscht, kann Releases besser planen, Stakeholder überzeugender briefen und datenbasierte Backlog-Entscheidungen treffen.
Was unterscheidet DevOps Professional von DevOps Master?
DevOps Professional vertieft Implementierungsthemen auf Ingenieur-Ebene. DevOps Master fokussiert auf Steuerung, Organisationsdesign und strategische DevOps-Transformation — also eher auf die Führungs- und Governance-Perspektive. Für Product Owner ist die Master-Perspektive relevanter, da sie Release-Strategie und Lieferprozess-Design mitverantworten.
Wie passt DevOps Master zur Product Owner-Rolle?
Ein Product Owner, der die DevOps-Reife seiner Organisation versteht, kann realistische Liefer-Commitments machen, Release-Risiken einschätzen und sinnvolle Prioritätsentscheidungen im Backlog treffen. DevOps Master-Wissen macht den Product Owner zum gleichwertigen Gesprächspartner für Engineers — statt als "Wunschlisten-Verwalter" wahrgenommen zu werden.
Für wen ist dieser Kurs geeignet, der noch keine Scrum-Erfahrung hat?
Der Kurs ist grundsätzlich auch für Einsteiger geeignet, wenn ein starkes Interesse an Produktverantwortung und agilen Methoden vorhanden ist. Praxiserfahrung in der Business-Analyse, im Produktmanagement oder in der IT-Koordination erleichtert den Einstieg erheblich. Für den DevOps Master-Teil sollten Grundlagen mitgebracht werden.