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AI-100 Azure Bot Framework & LUIS + MS Teams – Kurs

Einstellung des AI-100-Exams: Dieses Training behandelt die ursprünglichen AI-100-Inhalte rund um Azure Bot Framework, LUIS und Cognitive Services — ergänzt durch Microsoft Teams als Kollaborationsplattform für AI-getriebene Chatbots.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs dauert je nach Anbieter und Format zwischen zwei und vier Wochen. Vollzeit-Varianten ermöglichen einen kompakten Abschluss. Der Teams-Block wird in der Regel in ein bis zwei Schulungstagen behandelt und kann auch parallel zu den AI-Modulen liegen. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Da das AI-100-Examen offiziell eingestellt ist, bereiten viele Anbieter parallel auf die AI-102-Prüfung vor. Das international anerkannte Microsoft-Herstellerzertifikat wird nach bestandener Prüfung ausgestellt. Zusätzlich erhalten Teilnehmende ein Lehrgangszertifikat des Kursanbieters. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Teilnehmende müssen C# auf Grundlagenniveau beherrschen — Klassen, Methoden, asynchrones Programmieren mit async/await sollten bekannt sein. Azure-Grundlagenwissen auf AZ-900-Niveau wird vorausgesetzt: Resource Groups, Azure Portal, Storage und grundlegende Netzwerkkonzepte. Wer diese… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Das Training AI-100 war das ursprüngliche Microsoft-Examen für Azure AI-Entwickler — fokussiert auf die Entwicklung von Conversational AI-Lösungen mit Azure Bot Framework, LUIS und den kognitiven Diensten. Obwohl dieses Exam inzwischen durch AI-102 abgelöst wurde, haben die technischen Inhalte nichts an Relevanz verloren: Bots, LUIS-Sprachmodelle und die Integration von Cognitive Services sind in vielen Azure-Projekten nach wie vor Standard. Dieser Kurs vermittelt genau diese Kernkompetenzen — ergänzt durch einen praxisorientierten Block zu Microsoft Teams als führender Kollaborationsplattform, in der AI-Bots heute am häufigsten deployed werden.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Kurs gliedert sich in einen Azure-AI-Kernteil und einen ergänzenden Microsoft-Teams-Block. Grundlagen kognitiver Dienste auf Azure Zu Beginn wird das Fundament gelegt: Welche kognitiven Dienste bietet Azure, wie sind sie kategorisiert, und welche eignen sich für Conversational AI-Szenarien? Der Block gibt Orientierung in einem breiten Diensteportfolio.

  • Überblick über Azure Cognitive Services: Sprache, Vision, Entscheidung, Suche
  • Azure-Ressourcen anlegen und API-Keys verwalten
  • Authentifizierung gegen Cognitive Services (Keys vs. Managed Identity)
  • Erste Aufrufe: Text Analytics (Stimmungsanalyse, Entitätserkennung) in C#
  • Fehlerbehandlung und Quotenmanagement bei kognitiven Diensten

Bots mit dem Azure Bot Framework entwickeln Das Herzstück des Kurses: Wie entsteht ein Bot? Von der leeren Projektstruktur über die Dialog-Logik bis zum ersten funktionierenden Gesprächsfluss.

  • Projektstruktur eines Bot Framework-Projekts in C#
  • Dialoge, Waterfall-Dialoge und Prompt-Typen verstehen
  • Zustandsverwaltung: ConversationState und UserState
  • Kanalkonfiguration im Azure Bot Service
  • Lokales Testing mit Bot Framework Emulator

LUIS und QnA Maker für intelligente Bots Dieser Block widmet sich dem sprachlichen Kern von AI-Bots: dem Sprachverstehen.

  • LUIS: Intentionen anlegen, Utterances labeln, Entitätstypen definieren
  • Modell trainieren, evaluieren und in die Azure-Infrastruktur veröffentlichen
  • QnA Maker: Wissensdatenbank aus FAQs und PDFs befüllen
  • Bots mit QnA Maker koppeln: Multi-Turn-Dialoge und Fallback-Strategien
  • LUIS und QnA Maker kombinieren: Dispatching-Pattern für komplexe Bots

Microsoft Teams und Bot-Integration Der zweite Kursteil erklärt Microsoft Teams als Plattform und Deployment-Ziel für entwickelte Bots.

  • Teams-Architektur: Kanäle, Tabs, Messaging Extensions und Bots in Teams
  • Teams als Kanal im Azure Bot Service konfigurieren
  • Adaptive Cards für reichhaltige Teams-Bot-Antworten gestalten
  • Proaktive Nachrichten: Bots, die ohne Nutzerinteraktion schreiben
  • Meetings, Besprechungen und Microsoft Teams-Administration im Überblick
  • Microsoft Teams für Chat, Dateien und Co-Authoring nutzen
  • Teams-Governance: Rollen, Berechtigungen, externe Nutzung
  • Integration mit Microsoft 365 (SharePoint, OneDrive, Planner)
  • Administration und Policies in Teams
  • Compliance und Datenschutz in Teams-Umgebungen
  • Teams-Clients: Desktop, Web und Mobile
  • Teams-Telefonie und Meeting-Funktionen im Überblick

Praxis und Konsolidierung Im abschließenden Praxisteil bauen Teilnehmende einen vollständigen Kundensupport-Bot, der Cognitive Services, LUIS und QnA Maker vereint und in Teams deployt wird.

  • End-to-End-Entwicklung: Anforderungsanalyse, Architekturentscheidung, Implementierung
  • Integration von Text Analytics für automatische Stimmungserkennung im Bot
  • Telemetrie mit Application Insights: Gespräche analysieren, Abbrüche verstehen
  • Bot-Sicherheit: Zugangsdaten in Key Vault auslagern, Endpoint-Absicherung
  • Review und Feedbackrunde zu eigenen Bot-Projekten
  • Abgrenzung zu AI-102: Welche Themen wurden erweitert, was ist neu?
  • Ausblick auf weiterführende Azure AI-Themen (Azure Machine Learning, Cognitive Search)
  • Prüfungstipps für den Übergang auf AI-102

Der praktische Projektteil ist besonders wertvoll: Teilnehmende sehen, wie ein vollständiger Konversationsfluss — von der Nutzeranfrage über LUIS-Erkennung bis zur QnA-Antwort — technisch zusammenwächst.

Lernziele:

Das Training richtet sich an Entwickler, die verstehen wollen, wie intelligente Gesprächssysteme auf Azure funktionieren und gebaut werden. Das folgende Kompetenzprofil wird aufgebaut.

  • Eine vollständige Bot-Architektur auf Azure entwerfen und implementieren
  • LUIS-Modelle mit Intentionen, Entitäten und Phrasengruppen aufbauen und trainieren
  • QnA-Maker-Wissensdatenbanken aus Dokumenten und URLs erzeugen und im Bot einsetzen
  • Bots mit mehrsprachiger Unterstützung durch Azure Translator entwickeln
  • Bots über den Azure Bot Service deployen und Kanäle (Teams, Webchat) konfigurieren
  • Cognitive Services (Computer Vision, Text Analytics, Translator) in Bot-Flows integrieren
  • Azure Bot Framework Emulator für lokales Testing und Debugging nutzen
  • Sicherheitskonzepte: Authentifizierung, Secrets-Management und RBAC für Bot-Ressourcen
  • Microsoft Teams als Bot-Kanal einrichten und Teams-spezifische Features nutzen
  • Microsoft Teams für teambasierte Zusammenarbeit und Besprechungsintegration verstehen
  • Fehleranalyse und Telemetrie in Bot-Anwendungen mit Application Insights einrichten
  • Bestehende AI-100-Inhalte auf den aktuellen AI-102-Rahmen abbilden

Für wen ist der Kurs geeignet?

Das Training richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler mit Azure-Grundkenntnissen, die gezielt Bot-Entwicklung und Sprachverstehenssysteme vertiefen wollen.

  • Backend-Entwickler mit C#-Erfahrung, die in Azure AI-Projekte einsteigen
  • Cloud-Entwickler, die vorhandene Anwendungen um intelligente Gesprächsinterfaces erweitern wollen
  • Teams-Administratoren mit Entwicklungshintergrund, die Bots für ihr Unternehmen bauen möchten
  • IT-Berater, die Azure AI-Lösungen für Kunden konzipieren
  • Entwickler, die sich auf AI-102 vorbereiten und konkret mit Bot Framework und LUIS starten wollen
Voraussetzungen:

Teilnehmende müssen C# auf Grundlagenniveau beherrschen — Klassen, Methoden, asynchrones Programmieren mit async/await sollten bekannt sein. Azure-Grundlagenwissen auf AZ-900-Niveau wird vorausgesetzt: Resource Groups, Azure Portal, Storage und grundlegende Netzwerkkonzepte. Wer diese Voraussetzungen noch nicht erfüllt, sollte zunächst einen Einführungskurs absolvieren. Vor Kursbeginn findet ein individuelles Vorgespräch statt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Das Training ist stark hands-on ausgerichtet. Theoriephasen sind kurz; der Großteil der Kurszeit entfällt auf geführte Lab-Übungen, in denen Teilnehmende direkt mit dem Bot Framework SDK, LUIS-Portal und Azure Bot Service arbeiten. Jedes Modul schließt mit einer Übungsaufgabe, die eigenständig gelöst wird. Im Teams-Block wird demonstrativ gearbeitet, da administrative Aktionen in realen Teams-Umgebungen gezeigt werden. Das Combined-Learning-Format erlaubt flexible Teilnahme.

Der Kurs dauert je nach Anbieter und Format zwischen zwei und vier Wochen. Vollzeit-Varianten ermöglichen einen kompakten Abschluss. Der Teams-Block wird in der Regel in ein bis zwei Schulungstagen behandelt und kann auch parallel zu den AI-Modulen liegen.

Da das AI-100-Examen offiziell eingestellt ist, bereiten viele Anbieter parallel auf die AI-102-Prüfung vor. Das international anerkannte Microsoft-Herstellerzertifikat wird nach bestandener Prüfung ausgestellt. Zusätzlich erhalten Teilnehmende ein Lehrgangszertifikat des Kursanbieters.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Conversational AI ist einer der am schnellsten wachsenden Bereiche der Unternehmenssoftware. Kundensupport-Bots, interne FAQ-Assistenten und proaktive Teams-Bots sind in mittleren und großen Unternehmen heute Standardanforderungen — und der Bedarf an Entwicklern, die diese Systeme bauen können, übersteigt das Angebot deutlich. Die Kombination aus Bot Framework, LUIS und QnA Maker deckt den Kern dieser Nachfrage ab: Wer nach dem Kurs einen funktionierenden, mehrsprachigen Bot deployt hat, hat eine konkrete Arbeitsprobe, die in Vorstellungsgesprächen zählt. Der Teams-Block sorgt dafür, dass das Deployment nicht im Abstrakten bleibt, sondern auf die tatsächliche Unternehmensrealität trifft, in der Teams die zentrale Kommunikationsplattform ist. Als Übergangs-Curriculum zwischen dem eingestellten AI-100 und dem aktuellen AI-102 eignet sich dieser Kurs auch für Entwickler, die bereits Vorkenntnisse haben und diese systematisch auffrischen und zertifizieren wollen — ohne den gesamten AI-102-Kurs von vorne zu beginnen.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Azure AI Engineer
  • Bot Developer
  • AI Solutions Architect
  • Cloud Developer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum wird AI-100 noch unterrichtet, obwohl das Exam eingestellt wurde?

Die technischen Inhalte des AI-100-Curriculums sind nach wie vor relevant: Bot Framework, LUIS und die Cognitive Services-Integration werden weiterhin für Azure AI-Projekte genutzt. Das Training vermittelt diese Kenntnisse praxisnah, auch wenn das spezifische AI-100-Exam durch AI-102 ersetzt wurde.

Wozu wird Microsoft Teams in diesem Kurs behandelt?

Teams ist die bevorzugte Zielplattform für viele Azure-Bots in Unternehmensumgebungen. Der Kurs zeigt, wie entwickelte Bots in Teams als Kanal integriert werden — von der technischen Konfiguration bis zur Nutzung von Teams-nativen Funktionen für Bot-Konversationen.

Welche Programmierkenntnisse sind notwendig?

Der Kurs setzt grundlegende C#-Kenntnisse voraus — Teilnehmende sollten eigenständig einfache Klassen und Methoden schreiben können. Erfahrung mit REST APIs und HTTP-Grundlagen ist hilfreich. Der Kurs ist keine Programmiergrundlage, sondern baut auf vorhandenen Entwicklerkenntnissen auf.

Wie verhält sich dieser Kurs zum AI-102-Training?

AI-102 ist der aktuelle Nachfolger von AI-100 und deckt ein breiteres Themenfeld ab. Wer AI-100-Inhalte kennt und eine aktuelle Microsoft-Zertifizierung anstrebt, sollte zu AI-102 wechseln. Dieser Kurs eignet sich für Teilnehmende, die gezielt Bot-Entwicklung und LUIS-Integration in den Vordergrund stellen wollen.

Wird am Ende eine Prüfung abgelegt?

Der Kurs bereitet auf das Microsoft-Herstellerzertifikat vor; da das AI-100-Exam offiziell eingestellt ist, empfehlen viele Anbieter den Wechsel auf die AI-102-Prüfung als Abschluss. Das Lehrgangszertifikat des Anbieters wird in jedem Fall ausgestellt.