Überblick
Wer Projekte heute effizient steuern will, kommt um agile Methoden kaum noch herum. Dieser Kurs vereint vier eng verzahnte Themenbereiche: Scrum als Rahmenwerk für iterative Produktentwicklung, Kanban als Werkzeug zur Visualisierung von Arbeitsflüssen, DevOps als Denk- und Praxisansatz für reibungslose Entwicklungs- und Betriebszyklen sowie Microsoft Outlook als digitale Schaltzentrale im Projektalltag. Das Ergebnis ist ein Kompetenzprofil, das unmittelbar im Berufsalltag anwendbar ist – egal ob in kleinen Teams, mittleren Unternehmen oder in der Zusammenarbeit mit externen Partnern.
Kursinhalte & Lernziele
Scrum Foundation – Rahmen für iterative Zusammenarbeit Scrum ist weit mehr als eine Methode – es ist ein Denkrahmen, der Teams hilft, komplexe Vorhaben schrittweise und lernbereit umzusetzen. In diesem Modul werden die drei Scrum-Rollen (Product Owner, Scrum Master, Entwicklungsteam), die fünf Scrum-Events und die drei Artefakte erarbeitet. Besonderes Augenmerk liegt auf der praktischen Ausgestaltung des Sprint-Zyklus und der Zusammenarbeit im Team.
- Scrum-Rollen: Verantwortlichkeiten und Zusammenspiel
- Product Backlog erstellen und priorisieren
- Sprint Planning: Ziele setzen, Aufgaben zuweisen
- Daily Stand-up: Fortschritt und Hindernisse kommunizieren
- Sprint Review und Verbesserungskultur im Team
- Definition of Done als Qualitätsmaßstab
Kanban – Arbeitsfluss sichtbar machen Kanban ergänzt Scrum ideal, wenn es darum geht, laufende Arbeit zu visualisieren und Engpässe frühzeitig zu erkennen. Dieses Modul behandelt die Kernprinzipien des Kanban-Systems, den Aufbau eines Kanban-Boards und die Steuerung von WIP-Limits (Work in Progress). Praktische Beispiele aus dem Projekt- und Servicealltag verdeutlichen, wie Teams mit Kanban stabiler und vorhersehbarer arbeiten.
- Kanban-Grundprinzipien: Visualisierung, Fluss, Kontinuierliche Verbesserung
- Aufbau und Pflege eines Kanban-Boards
- WIP-Limits festlegen und Engpässe identifizieren
- Durchlaufzeiten messen und optimieren
- Kanban in der Kombination mit Scrum-Teams einsetzen
- Cumulative Flow Diagram als Steuerungsinstrument
DevOps – Entwicklung und Betrieb verzahnen DevOps beschreibt die kulturelle und technische Annäherung von Entwicklung (Development) und IT-Betrieb (Operations). In diesem Modul werden die grundlegenden DevOps-Prinzipien, typische Werkzeuge und Prozessschritte einer CI/CD-Pipeline erläutert. Dabei geht es nicht um tiefes Programmier-Know-how, sondern um das konzeptionelle Verständnis, das Projektmanager und Koordinatoren brauchen, um DevOps-Teams gezielt unterstützen zu können.
- DevOps-Kultur: Werte, Ziele und Erfolgsfaktoren
- Continuous Integration und Continuous Delivery im Überblick
- Typische DevOps-Werkzeuge und Prozessschritte
- Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, QA und Betrieb
- Feedback-Loops und Monitoring als Steuerungsmittel
- DevOps im agilen Projektzusammenhang einordnen
Microsoft Outlook – digitale Projektzentrale Gut organisierte E-Mail-Kommunikation und ein durchdachtes Aufgabenmanagement sind im Projektalltag entscheidend. Dieses Modul zeigt, wie Outlook über die reine E-Mail-Funktion hinaus als vollständiges Organisations-Tool genutzt werden kann – von Kalenderplanung über Aufgabenlisten bis zur Nutzung von Kategorien und Regeln.
- Postfach strukturieren: Ordner, Regeln, Filter
- Kalender- und Terminverwaltung für Projektteams
- Aufgaben und To-do-Listen in Outlook anlegen und verfolgen
- Kategorien und Farben zur Priorisierung einsetzen
- Besprechungen planen, delegieren und nachverfolgen
- Outlook in der Verbindung mit Teams und SharePoint
Praxisblock – agile Methoden im Projektalltag anwenden
- Sprint Planning anhand eines Beispielprojekts simulieren
- Kanban-Board für ein fiktives Service-Team aufbauen
- WIP-Limits anpassen und Engpässe beheben
- DevOps-Pipeline konzeptuell für ein Entwicklungsprojekt skizzieren
- Outlook-Aufgaben und Scrum-Backlog-Items synchronisieren
- Statusbericht für einen fiktiven Product Owner aufbereiten
- Kommunikationsregeln für verteilte Teams ableiten
- Ressourcenkonflikte zwischen laufenden Sprints identifizieren
- Retrospektive-Ergebnisse in Outlook-Aufgaben überführen
- Kanban-Metriken interpretieren und Handlungsempfehlungen ableiten
- Abschlusspräsentation: Methodenmix für ein konkretes Projektszenario
Die vier Themenbereiche des Kurses greifen bewusst ineinander: Wer Scrum versteht, aber nicht weiß, wie er Aufgaben im digitalen Alltag organisiert, scheitert an der Umsetzung. Und wer DevOps-Teams koordinieren will, braucht ein Grundverständnis beider Welten – Entwicklung und Betrieb. Der Kurs vermittelt dieses Zusammenspiel durchgängig an praxisnahen Beispielen.
Lernziele:
- Kernprinzipien und Rollen im Scrum-Rahmenwerk sicher anwenden
- Sprint Planning, Daily Stand-up, Review und Retrospektive strukturiert durchführen
- Kanban-Boards anlegen, WIP-Limits definieren und Engpässe im Fluss erkennen
- DevOps-Konzepte verstehen und die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Betrieb verbessern
- Continuous Integration und Continuous Delivery als Prinzipien einordnen
- Microsoft Outlook für professionelles E-Mail- und Aufgabenmanagement nutzen
- Kalender, Kategorien und Aufgabenlisten im Projektzusammenhang einsetzen
- Arbeitspakete priorisieren und Abhängigkeiten transparent machen
- Kommunikation im Team durch klare Strukturen und digitale Werkzeuge verbessern
- Scrum Foundation-Zertifizierung inhaltlich vorbereiten
- Agilität und klassische Projektorganisation situationsgerecht kombinieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen, die im Projektmanagement tätig sind oder werden wollen und ihr Methodenrepertoire gezielt erweitern möchten.
- Projektkoordinatorinnen und Projektkoordinatoren ohne agile Vorerfahrung
- Teamleiterinnen und Teamleiter, die agile Methoden in bestehende Strukturen einführen wollen
- IT-Fachkräfte, die die Schnittstelle zwischen Entwicklung und Projektmanagement besser verstehen wollen
- Quereinsteiger mit organisatorischer Berufserfahrung
- Personen, die die Scrum Foundation-Zertifizierung anstreben
Grundlegende Kenntnisse der deutschen oder englischen Sprache in Wort und Schrift werden vorausgesetzt, da Kursmaterialien in beiden Sprachen vorliegen können. Erfahrung im beruflichen Umfeld ist hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung. Grundlegende Computerkenntnisse – insbesondere im Umgang mit Windows-Anwendungen – erleichtern den Einstieg in den Outlook-Teil erheblich. Vorkenntnisse in Scrum oder agilen Methoden sind nicht erforderlich; der Kurs baut die notwendigen Grundlagen systematisch auf.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Combined-Learning-Format durchgeführt, das Online-Lernphasen mit betreuten Präsenz- oder Webinar-Einheiten verbindet. Lernende arbeiten an praxisnahen Fallbeispielen, die gezielt auf die Scrum Foundation-Zertifizierung und den direkten Einsatz im Arbeitsalltag ausgerichtet sind. Diskussionen, Gruppenübungen und die Bearbeitung realistischer Projektszenarien wechseln sich ab. Die Vollzeit-Variante ermöglicht ein konzentriertes Lerntempo, während die Teilzeit-Option für Personen mit anderen Verpflichtungen geeignet ist.
Der Kurs wird sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit angeboten. Die genaue Stundenzahl variiert je nach Anbieter und Durchführungsform. Im Vollzeitformat ist mit mehreren Wochen intensivem Lernen zu rechnen; im Teilzeitformat verlängert sich der Zeitraum entsprechend. Genaue Termindetails sind bei den jeweiligen Anbietern zu erfragen.
Teilnehmende erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat des durchführenden Anbieters sowie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Darüber hinaus werden die inhaltlichen Grundlagen für die externe Scrum Foundation-Prüfung vermittelt, die separat bei einem akkreditierten Prüfungszentrum abgelegt werden kann. Die Prüfungsvorbereitung ist fester Bestandteil des Scrum-Moduls.
Nutzen & Perspektiven
Die Kombination aus Scrum, Kanban, DevOps und Outlook ist kein zufällig zusammengestelltes Bündel – sie spiegelt die Realität moderner Projektteams wider. In vielen Unternehmen arbeiten Scrum-Teams mit Kanban-Boards, interagieren mit DevOps-Einheiten und wickeln einen Großteil ihrer Abstimmungen über Outlook ab. Wer alle vier Bereiche beherrscht, kann in diesen Umgebungen sofort produktiv mitarbeiten. Ein weiterer Vorteil liegt in der Zertifizierungsperspektive: Die Scrum Foundation-Prüfung ist international anerkannt und ergänzt das Kompetenzprofil von Projektmanagerinnen und -managern nachhaltig. Arbeitgeber sehen in der Kombination aus agilen Methoden und praktischen Tool-Kenntnissen ein starkes Signal für Anpassungsfähigkeit und strukturiertes Denken. Nicht zuletzt fördert der Kurs das Verständnis für die Schnittstellen zwischen verschiedenen Teams und Abteilungen. Wer weiß, wie Entwicklung, Betrieb und Projektkoordination zusammenspielen, kann als Bindeglied fungieren – eine Fähigkeit, die in digitalisierten Unternehmen zunehmend gefragt ist.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Für wen ist dieser Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Projektkoordinatoren, Teamleiter und IT-Fachkräfte, die agile Methoden in ihrem Arbeitsalltag einsetzen wollen. Vorkenntnisse in Scrum oder DevOps sind nicht erforderlich – der Kurs baut alle notwendigen Grundlagen systematisch auf.
Welches Zertifikat kann ich nach dem Kurs ablegen?
Der Kurs bereitet auf die externe Scrum Foundation-Prüfung vor, die separat bei einem akkreditierten Prüfungszentrum abgelegt wird. Zusätzlich erhalten Teilnehmende ein Zertifikat des durchführenden Anbieters.
Warum werden Outlook und agile Methoden zusammen unterrichtet?
In der Praxis nutzen Projektteams Scrum und Kanban selten isoliert – die meiste Abstimmung läuft über E-Mail- und Kalender-Tools. Die Kombination stellt sicher, dass Teilnehmende beide Ebenen – Methodik und Werkzeug – beherrschen und direkt produktiv einsetzen können.
Wird der Kurs in Vollzeit oder Teilzeit angeboten?
Beide Varianten sind verfügbar. Die Vollzeit-Option ermöglicht ein konzentriertes Lerntempo über mehrere Wochen, die Teilzeit-Option verlängert den Zeitraum entsprechend und ist für Personen mit anderen Verpflichtungen geeignet.
Was unterscheidet Scrum von Kanban, und warum lerne ich beides?
Scrum strukturiert die Arbeit in zeitlich begrenzte Sprints mit klaren Rollen und Artefakten, während Kanban den laufenden Arbeitsfluss visualisiert und kontinuierlich verbessert. Viele Teams kombinieren beide Ansätze – daher ist das Verständnis beider Methoden ein echter Wettbewerbsvorteil.
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