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GCP-Architektur: Design und Deployment-Prozesse – Kurs

Praxisorientierter Architektur-Kurs auf der Google Cloud Platform mit Schwerpunkt auf Design-Prinzipien, Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und systematischen Deployment-Prozessen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Kursdauer richtet sich nach dem gewählten Format. Vollzeitformate ermöglichen eine intensive Durchführung über wenige Wochen; Teilzeit-Varianten verteilen die Inhalte auf einen längeren Zeitraum und sind besonders für Berufstätige geeignet, die parallel im Einsatz sind. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmenden ein Lehrgangszertifikat des Anbieters, das die erworbenen Architektur-Kompetenzen auf GCP dokumentiert. Der Kurs eignet sich als inhaltliche Vorbereitung auf Google Cloud Professional-Zertifizierungen wie den Professional Cloud Architect, der… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Grundlegende GCP-Kenntnisse sind erforderlich: Die Teilnehmenden sollten mit dem Google Cloud Console-Portal vertraut sein und erste Erfahrungen mit Compute Engine, Cloud Storage oder ähnlichen Diensten mitbringen. Erfahrung in der Systemadministration oder Softwareentwicklung ist hilfreich.… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Wer Anwendungen und Systeme auf der Google Cloud Platform (GCP) nicht nur betreiben, sondern von Grund auf architektonisch gestalten möchte, braucht mehr als Plattformkenntnis — er braucht ein tiefes Verständnis für Design-Prinzipien, die sich unter realen Lastbedingungen bewähren. Dieser Kurs konzentriert sich auf die Designphase und den strukturierten Bereitstellungsprozess: Wie schreibt man Architekturen auf, die ausfallsicher und skalierbar sind? Wie trifft man fundierte Entscheidungen zur Schichtenaufteilung, Kapazitätsplanung und Kostenoptimierung? Das Curriculum vermittelt die konzeptionellen Werkzeuge für Architekturentscheidungen auf GCP — ein Kurs für Fachkräfte, die über Administration hinausgehen wollen. Hinweis zur Kursbezeichnung: Teile des im Quellmaterial beschriebenen Trainingsinhalts beziehen sich auf AWS SysOps-Konzepte, was auf eine gemischte Kursquelle hinweist. Die folgende Beschreibung fokussiert sich auf die Google Cloud Platform als zentralen Gegenstand, wie im Kurstitel angegeben.

Was lernst du in diesem Kurs?

Architektur-Design-Grundlagen und Methodologie bilden den konzeptionellen Rahmen des Kurses. Gute Cloud-Architekturen entstehen nicht spontan, sondern durch systematische Analyse von Anforderungen, Randbedingungen und Qualitätszielen. Die Teilnehmenden erarbeiten einen strukturierten Designansatz, der von der Geschäftsanforderung bis zur technischen Architektur führt.

  • Definition und Abgrenzung von Cloud-Architektur-Konzepten
  • Anforderungsanalyse: Functional Requirements, Non-Functional Requirements und Constraints
  • Architektur-Dokumentation: C4-Modell, Architekturbeschreibungssprachen und diagrammatische Werkzeuge
  • Entscheidungsprotokoll: Architecture Decision Records (ADRs) als Methodenwerkzeug
  • Bewertung von Architekturalternativen nach Qualitätszielen
  • GCP-Well-Architected-Prinzipien im Überblick

Schichtenarchitektur: Geschäftslogik, Datenschicht und Netzwerkschicht ist der zweite Block und vermittelt, wie komplexe Systeme in sinnvolle Architekturschichten zerlegt werden. Jede Schicht hat eigene Verantwortlichkeiten, Kommunikationsmuster und typische GCP-Dienste, die für ihre Implementierung geeignet sind.

  • Entwurf der Geschäftslogikschicht: App Engine, Cloud Run, Cloud Functions und GKE im Vergleich
  • Datenschicht-Design: Cloud SQL, Cloud Spanner, Cloud Bigtable, Firestore und BigQuery nach Anwendungsfall wählen
  • Netzwerkschicht: VPC-Architektur, Subnetting, Firewall-Regeln und Load-Balancing-Strategien auf GCP
  • API-Design und API Gateway als Integrationspunkt zwischen Schichten
  • Event-Driven Architecture: Pub/Sub und Eventarc als Kommunikationsmuster
  • Microservices vs. Monolith: wann welches Muster auf GCP vorteilhaft ist

Resilienz, Skalierbarkeit und Notfallwiederherstellung bilden den dritten und kritischen Block für produktionstaugliche Architekturen. Systeme, die zuverlässig unter Last und bei Ausfällen funktionieren, erfordern von Anfang an gezielte Designentscheidungen — sie entstehen nicht durch nachträgliche Optimierung.

  • Ausfallsicherheit: Redundanz, Health Checks und automatisches Failover in GCP
  • Horizontale und vertikale Skalierung: Managed Instance Groups und GKE Autoscaler
  • Multi-Region-Deployment: Strategien für geografische Resilienz auf GCP
  • Disaster-Recovery-Konzepte: RTO, RPO und Backup-Strategien auf GCP
  • Chaos Engineering als Methode zur Resilienz-Validierung
  • SLO- und SLA-Definitionen als Architekturanforderung

Sicherheit, Kapazitätsplanung und Kostentransparenz runden das Curriculum mit betrieblichen Notwendigkeiten ab. Architekturentscheidungen haben immer auch wirtschaftliche Konsequenzen — der Kurs vermittelt, wie Kosten frühzeitig in Designentscheidungen einfließen.

  • IAM auf GCP: Rollen, Dienstkonten und Least-Privilege-Prinzip
  • Datensicherheit: Verschlüsselung at rest und in transit, Customer-Managed Encryption Keys
  • Netzwerksicherheit: Cloud Armor, Private Service Connect und VPC Service Controls
  • GCP Pricing-Modelle verstehen: Committed Use Discounts, Preemptible VMs und Rightsizing
  • Cloud Billing-Berichte und Budget-Alerts als Steuerungsinstrument
  • Kapazitätsplanung: Last-Tests, Benchmarks und Performance-Baselining auf GCP

Deployment-Prozesse und Monitoring-Architektur ist der fünfte Block und behandelt, wie Architekturen nicht nur entworfen, sondern auch automatisierbar bereitgestellt und im Betrieb überwacht werden.

  • Infrastructure as Code auf GCP: Terraform und Deployment Manager im Vergleich
  • CI/CD-Pipelines mit Cloud Build und Artifact Registry
  • Canary-Deployments und Blue-Green-Strategien auf GCP
  • Cloud Monitoring, Cloud Logging und Cloud Trace als Observability-Stack
  • Alerting-Strategien: sinnvolle Schwellwerte und Eskalationsketten definieren
  • Incident-Response: von Alert bis Post-Mortem strukturiert vorgehen
  • Architektur-Review als kontinuierlicher Prozess im laufenden Betrieb
  • Kosten-Anomalie-Erkennung und automatisiertes Budget-Management

Der Kurs kombiniert Architektur-Methodik mit GCP-spezifischer Toolkenntnis. Ziel ist nicht, jeden GCP-Dienst zu erschöpfend zu dokumentieren, sondern fundierte Designentscheidungen auf Systemebene zu ermöglichen.

Lernziele:

  • Architekturen auf der Google Cloud Platform systematisch entwerfen und strukturiert dokumentieren
  • Schichten einer Cloud-Architektur (Geschäftslogik, Datenschicht, Netzwerkschicht) klar trennen und gestalten
  • Ausfallsicherheit, Ausbaufähigkeit und Notfallwiederherstellung von Beginn an in Designentscheidungen integrieren
  • Sicherheitsvorgaben auf Netzwerk-, Daten- und Identitätsebene in GCP-Architekturen umsetzen
  • Kapazitätsplanung und Kostenoptimierung auf GCP methodisch angehen
  • Deployment-Prozesse automatisierbar und wiederholbar gestalten
  • Monitoring, Alerting und Reaktionsstrategien für produktive GCP-Umgebungen konzipieren
  • Architekturdokumente erstellen, die als Grundlage für Entwicklung und Betrieb dienen
  • Kompromisse zwischen Verfügbarkeit, Leistung und Kosten fundiert bewerten und kommunizieren
  • GCP-spezifische Dienste für Compute, Speicher, Netzwerk und Daten in Architekturentwürfen einordnen
  • Architekturen gegen typische Schwachstellen und Single Points of Failure absichern

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an Cloud-Professionals, die über Grundkenntnisse in GCP verfügen und in die Architekturrolle wechseln oder diese ausbauen möchten.

  • Cloud Engineers und Administratoren, die systematisch in die Architekturperspektive einsteigen wollen
  • Softwarearchitekten, die ihre On-Premises-Erfahrung auf GCP-Architekturen übertragen möchten
  • DevOps Engineers, die Bereitstellungsprozesse und Infrastrukturdesign verknüpfen wollen
  • IT-Führungskräfte und technische Projektleiter, die Architekturbewertungen fundiert treffen müssen
  • Cloud-Architekten, die ihre GCP-Spezialisierung vertiefen und strukturieren möchten
Voraussetzungen:

Grundlegende GCP-Kenntnisse sind erforderlich: Die Teilnehmenden sollten mit dem Google Cloud Console-Portal vertraut sein und erste Erfahrungen mit Compute Engine, Cloud Storage oder ähnlichen Diensten mitbringen. Erfahrung in der Systemadministration oder Softwareentwicklung ist hilfreich. Kenntnisse in Netzwerkgrundlagen (TCP/IP, DNS, Load Balancing) werden vorausgesetzt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs verbindet synchrone Unterrichtseinheiten mit asynchronen Vertiefungsphasen (Combined Learning). Architekturfälle werden als Fallstudien präsentiert und gemeinsam analysiert; die Teilnehmenden entwickeln eigene Architekturskizzen und erhalten strukturiertes Feedback. Hands-on-Übungen in der GCP-Konsole und mit Terraform ergänzen den konzeptionellen Teil. Je nach Anbieter stehen Vollzeit- und Teilzeitformate zur Verfügung.

Die Kursdauer richtet sich nach dem gewählten Format. Vollzeitformate ermöglichen eine intensive Durchführung über wenige Wochen; Teilzeit-Varianten verteilen die Inhalte auf einen längeren Zeitraum und sind besonders für Berufstätige geeignet, die parallel im Einsatz sind.

Nach Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmenden ein Lehrgangszertifikat des Anbieters, das die erworbenen Architektur-Kompetenzen auf GCP dokumentiert. Der Kurs eignet sich als inhaltliche Vorbereitung auf Google Cloud Professional-Zertifizierungen wie den Professional Cloud Architect, der bei Google separat geprüft wird. Die Zertifizierungsprüfung selbst ist nicht im Kurs inbegriffen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Cloud-Architekten, die auf der Google Cloud Platform sicher designen können, sind auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt. Die Fähigkeit, Resilienz, Kosten und Sicherheit von Anfang an in Architekturentscheidungen zu verankern, unterscheidet erfahrene Architekten von Administratoren, die einzelne Dienste kennen, aber kein Systemdenken auf Architekturebene mitbringen. Das systematische Vorgehen mit Architektur-Dokumentationsformaten wie ADRs und C4-Diagrammen ist eine Kompetenz, die unmittelbar in die tägliche Arbeit einfließt — bei der Kommunikation mit Stakeholdern, beim Onboarding neuer Teammitglieder und bei der Evaluation von Architekturalternativen. Diese Fähigkeit ist nicht GCP-exklusiv, wird aber hier in einem konkreten Plattformkontext geübt. Wer diesen Kurs absolviert, ist in der Lage, GCP-Projekte von der Designphase bis zum operativen Betrieb architektonisch zu verantworten. Das schließt die kritische Bewertung bestehender Architekturen ebenso ein wie die eigenständige Konzeption neuer Systeme — eine Kompetenz, die in wachsenden Cloud-Teams kontinuierlich nachgefragt wird.

Welche Förderung passt zu dir?

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Cloud Architect
  • GCP Solutions Architect
  • Cloud Engineer
  • DevOps Engineer
  • IT Consultant

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist dieser Kurs eine offizielle Google-Zertifizierungsvorbereitung?

Der Kurs vermittelt Architektur-Kompetenzen, die sich inhaltlich mit dem Professional Cloud Architect-Zertifikat überschneiden, ist aber kein offizieller Google-Kurs. Die Zertifizierungsprüfung wird bei Google separat abgelegt und ist nicht im Kurs inbegriffen.

Welche GCP-Vorkenntnisse werden erwartet?

Die Teilnehmenden sollten grundlegende GCP-Erfahrung mitbringen: Portal-Navigation, Compute Engine, Cloud Storage und IAM sollten keine Neuland-Themen sein. Der Kurs ist kein GCP-Einsteigerkurs, sondern baut auf operativer Grundkenntnis auf.

Liegt der Fokus eher auf Design oder auf Hands-on-Konfiguration?

Beide Aspekte sind enthalten, mit einem Schwerpunkt auf dem Designprozess. Architekturfälle, Entscheidungsmethoden und Dokumentationsformate nehmen breiten Raum ein, werden aber durch praktische Übungen in GCP und mit Terraform ergänzt.

Wie ist die Kursdauer?

Die Dauer variiert je nach Anbieter und gewähltem Format. Vollzeitvarianten sind kompakter, Teilzeitformate verteilen die Inhalte auf mehrere Wochen. Details sind beim jeweiligen Anbieter zu erfragen.

Ist dieser Kurs auch für Architekten aus anderen Cloud-Plattformen geeignet?

Ja. Die Architektur-Methodik und viele Design-Prinzipien sind plattformübergreifend anwendbar. Erfahrene AWS- oder Azure-Architekten können diesen Kurs nutzen, um ihre Kenntnisse auf GCP zu übertragen und GCP-spezifische Dienste in ihr Repertoire aufzunehmen.