AZ-204 Azure Developer Associate – Entwicklerkurs
Entwicklerkurs für Azure-Cloud-Lösungen mit Vorbereitung auf die Microsoft-Zertifizierung AZ-204 Azure Developer Associate.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Die Kursdauer beträgt in der Regel mehr als einen Monat bis hin zu drei Monaten, je nach gewähltem Format und vorhandenem Vorwissen. Kürzere Varianten mit intensiverer Vollzeitstruktur sind ebenfalls möglich. Die genaue Planung erfolgt individuell in Absprache mit dem Anbieter. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Nach Kursabschluss erhalten Teilnehmende ein Lehrgangszertifikat des Anbieters. Der Kurs bereitet auf die externe Microsoft-Zertifizierungsprüfung AZ-204 vor. Bei Bestehen dieser Prüfung wird der Titel Microsoft Certified: Azure Developer Associate verliehen — ein international anerkanntes… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Teilnehmende sollten solide Programmierkenntnisse in mindestens einer Backend-Sprache (C#, Python, Java, Node.js oder ähnlichen) mitbringen. Grundlegende Azure-Kenntnisse (etwa aus dem Kurs AZ-900) sowie Erfahrung mit HTTP-Protokollen, REST-APIs und grundlegenden Cloud-Konzepten sind empfohlen.… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Der Kurs AZ-204 Developing Solutions for Microsoft Azure richtet sich an Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler, die Cloud-Lösungen auf der Microsoft-Azure-Plattform planen, entwickeln und in Betrieb nehmen möchten. Der Kurs deckt das vollständige Spektrum der Azure-Entwicklung ab — von der Implementierung von Compute-Lösungen über Azure Functions, Webanwendungen und Speicherlösungen bis hin zu Authentifizierung, Sicherheit, API-Integration und Monitoring. Als offizielle Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfung AZ-204 schließt der Kurs mit dem Credential Microsoft Certified: Azure Developer Associate ab, einem der gefragtesten Cloud-Zertifikate auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Wer Azure-Lösungen entwickelt, die skalierbar, sicher und produktionsreif sind, findet in diesem Kurs das praxisnah vermittelte Rüstzeug dafür.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1 — Azure Compute-Lösungen implementieren Azure bietet verschiedene Ausführungsumgebungen für Anwendungen — von klassischen virtuellen Maschinen über Container bis zu serverlosen Funktionen. Dieses Modul vermittelt, wie die passende Compute-Option ausgewählt und implementiert wird.
- Azure App Service: Web-Apps erstellen, konfigurieren und in verschiedene Slots deployen
- Containerisierung mit Docker: Images erstellen, in Azure Container Registry hochladen und starten
- Azure Container Apps und Azure Kubernetes Service (AKS) für Microservices-Architekturen
- Azure Virtual Machines für Workloads konfigurieren, die dedizierte Infrastruktur erfordern
- Autoscaling-Richtlinien für App Service und Container-Umgebungen definieren
- CI/CD-Pipelines mit GitHub Actions oder Azure DevOps für automatisiertes Deployment einrichten
Modul 2 — Azure Functions und serverlose Architekturen Serverlose Ansätze ermöglichen ereignisgesteuerte Verarbeitung ohne Infrastrukturverwaltung. Dieses Modul behandelt die Entwicklung von Azure Functions für unterschiedlichste Trigger-Szenarien.
- Azure Functions-Projekt lokal einrichten und in Azure deployen
- Trigger-Typen: HTTP, Timer, Blob, Queue, Event Grid und Service Bus
- Durable Functions für zustandsbehaftete, langlebige Workflows
- Bindings für Input und Output: Azure Storage, Cosmos DB und weitere Dienste
- Konfigurationsmanagement und Application Settings für Functions
- Überwachung und Fehlerdiagnose von Funktionsausführungen mit Application Insights
Modul 3 — Speicherlösungen und Datenzugriff Azure stellt verschiedene Speichertechnologien bereit, die je nach Anwendungsfall unterschiedliche Stärken aufweisen. Dieses Modul vermittelt den effizienten Einsatz von Blob Storage, Table Storage, Cosmos DB und weiteren Diensten.
- Azure Blob Storage: Container und Blobs anlegen, Zugriffssteuerung und Lifecycle-Richtlinien
- Azure Cosmos DB: Dokumentenmodell, Partitionierung und Konsistenzebenen auswählen
- Azure Table Storage und Azure Queue Storage für leichtgewichtige Datenspeicherung
- Azure Files als Netzwerklaufwerk für Anwendungen einbinden
- Azure Cache for Redis für Leistungsoptimierung durch serverseitiges Caching
- Content Delivery Network (CDN) für die globale Auslieferung von statischen Inhalten
Modul 4 — Sicherheit, Authentifizierung und API-Integration Sicherheit ist kein nachträglicher Gedanke, sondern ein integraler Bestandteil jeder Cloud-Anwendung. Dieses Modul behandelt die sichere Implementierung von Identitäts- und Zugriffslösungen sowie die Integration externer APIs.
- Microsoft Identity Platform und OAuth 2.0 für Web-Apps und APIs implementieren
- Azure Active Directory: App-Registrierungen, Berechtigungen und Token-Verwaltung
- Azure Key Vault: Secrets, Schlüssel und Zertifikate sicher verwalten und aus Code abrufen
- Managed Identities: System-assigned und User-assigned Identities für passwortlosen Zugriff
- Azure API Management als Gateway für externe und interne APIs
- Event Grid und Event Hubs für reaktive, ereignisbasierte Anwendungsarchitekturen
Praxisblock — Labs und End-to-End-Szenarien Im Praxisblock entwickeln Teilnehmende vollständige Azure-Lösungen von der ersten Code-Zeile bis zum produktiven Deployment. Die Labs simulieren reale Enterprise-Szenarien und decken alle prüfungsrelevanten Dienste ab.
- Lab 1: Statische Web-App in Azure Static Web Apps deployen und CDN verknüpfen
- Lab 2: Azure Function mit HTTP-Trigger und Cosmos DB-Output-Binding entwickeln
- Lab 3: Blob-Storage-basierte Verarbeitungspipeline mit Event Grid aufbauen
- Lab 4: Azure API Management einrichten und Backend-API absichern
- Lab 5: Anwendungsgeheimnisse aus Key Vault mit Managed Identity abrufen
- Lab 6: Cosmos DB-Datenanwendung mit mehreren Konsistenzmodellen testen
- Lab 7: Service Bus Queue für entkoppelte Microservice-Kommunikation implementieren
- Lab 8: Application Insights-Dashboard einrichten und Anomalien erkennen
- Lab 9: Azure Container App mit Auto-Scaling deployen und Lasttest durchführen
- Lab 10: Authentifizierungsfluss mit Azure AD und MSAL-Bibliothek implementieren
- Lab 11: Durable Functions-Workflow für lange laufende Prozesse entwickeln
- Lab 12: Gesamtszenario: E-Commerce-Backend-Dienst mit mehreren Azure-Diensten aufbauen und deployen
Die Labs sind aufeinander aufgebaut und ermöglichen es Teilnehmenden, ein zusammenhängendes Verständnis für moderne Azure-Architekturen zu entwickeln. Trainerinnen und Trainer unterstützen bei der Fehlersuche und geben technisches Feedback. Durch die Arbeit in realen Azure-Tenants sammeln Teilnehmende praktische Erfahrung, die direkt im Berufsalltag einsetzbar ist.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses können Teilnehmende die folgenden Aufgaben eigenständig bewältigen.
- Azure-Compute-Lösungen inklusive Container-Apps, Azure Kubernetes Service und Virtual Machines implementieren
- Azure Functions als serverlose Lösungen für ereignisgesteuerte Verarbeitungsszenarien erstellen und deployen
- Azure App Service-Webanwendungen konfigurieren, skalieren und verwalten
- Blob Storage, Cosmos DB und weitere Speicherdienste für unterschiedliche Anwendungsszenarien nutzen
- Authentifizierung und Autorisierung mit Microsoft Identity Platform und Azure Active Directory implementieren
- Azure Key Vault zur sicheren Speicherung von Secrets, Schlüsseln und Zertifikaten nutzen
- Managed Identities für die passwortlose Authentifizierung von Azure-Diensten einsetzen
- Verbindungen zu Azure-Diensten und Diensten von Drittanbietern über REST-APIs und SDKs herstellen
- Ereignis- und nachrichtenbasierte Architekturen mit Event Grid, Event Hubs und Service Bus entwickeln
- Azure-Lösungen mit Azure Monitor, Application Insights und Log Analytics überwachen
- Performance-Probleme identifizieren und Optimierungsschritte implementieren
- Den gesamten Entwicklungs- und Deployment-Zyklus auf Azure von Anfang bis Ende eigenständig durchführen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Dieser Kurs richtet sich an erfahrene Entwicklerinnen und Entwickler, die Cloud-native Lösungen auf Azure entwickeln möchten oder bestehende Anwendungen in die Azure-Cloud migrieren wollen.
- Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler mit Kenntnissen in C#, Python, Java oder einer anderen Backend-Sprache
- Backend- und Full-Stack-Entwickler, die ihre Cloud-Entwicklungskompetenz ausbauen möchten
- DevOps-Engineers, die Applikationen auf Azure deployen und überwachen
- IT-Architektinnen und IT-Architekten, die Azure-Lösungsdesigns in der Praxis umsetzen wollen
Teilnehmende sollten solide Programmierkenntnisse in mindestens einer Backend-Sprache (C#, Python, Java, Node.js oder ähnlichen) mitbringen. Grundlegende Azure-Kenntnisse (etwa aus dem Kurs AZ-900) sowie Erfahrung mit HTTP-Protokollen, REST-APIs und grundlegenden Cloud-Konzepten sind empfohlen. Vor Kursbeginn wird ein individuelles Vorgespräch angeboten, um den Lernplan an die vorhandenen Kenntnisse anzupassen.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs wird vorwiegend als Combined Learning angeboten, mit einer Kombination aus strukturiertem Unterricht, Live-Demonstrationen und intensiven Labs in echten Azure-Tenants. Vollzeit- und Teilzeitvarianten stehen zur Verfügung. Trainerinnen und Trainer sind zertifizierte Azure-Experten mit praktischer Projekterfahrung. Das offizielle Microsoft-Curriculum wird konsequent eingehalten und durch praxisnahe Enterprise-Szenarien ergänzt.
Die Kursdauer beträgt in der Regel mehr als einen Monat bis hin zu drei Monaten, je nach gewähltem Format und vorhandenem Vorwissen. Kürzere Varianten mit intensiverer Vollzeitstruktur sind ebenfalls möglich. Die genaue Planung erfolgt individuell in Absprache mit dem Anbieter.
Nach Kursabschluss erhalten Teilnehmende ein Lehrgangszertifikat des Anbieters. Der Kurs bereitet auf die externe Microsoft-Zertifizierungsprüfung AZ-204 vor. Bei Bestehen dieser Prüfung wird der Titel Microsoft Certified: Azure Developer Associate verliehen — ein international anerkanntes Credential, das in der Softwareentwicklungsbranche hohe Anerkennung genießt.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Der Übergang zu Cloud-nativen Architekturen ist in der Softwareentwicklung nicht mehr umkehrbar. Unternehmen aller Branchen migrieren Anwendungen in die Azure-Cloud und suchen händeringend nach Entwicklerinnen und Entwicklern, die nicht nur Code schreiben können, sondern diesen Code auch in einer skalierbaren, sicheren und wartbaren Cloud-Infrastruktur betreiben können. Die AZ-204-Zertifizierung ist in diesem Kontext mehr als ein Titel auf dem Lebenslauf — sie ist ein nachgewiesener Kompetenznachweis, der in Stellenausschreibungen zunehmend explizit gefordert wird. Der Kurs vermittelt nicht nur prüfungsrelevantes Wissen, sondern befähigt Teilnehmende dazu, reale Produktivumgebungen auf Azure eigenständig aufzubauen, zu betreiben und zu optimieren. Azure-Dienste wie Cosmos DB, Azure Functions, Key Vault und Application Insights werden nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel erklärt — genau so, wie sie in echten Projekten zusammenwirken. Diese systemische Perspektive ist der entscheidende Unterschied zwischen dem Bestehen einer Prüfung und dem Meistern einer Aufgabe im beruflichen Alltag.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Microsoft Azure Developer Associate
- Cloud-Entwickler/in (Azure)
- Backend-Entwickler/in (Cloud)
- DevOps-Engineer (Azure)
- Softwarearchitekt/in (Azure)
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Vorkenntnisse brauche ich für den AZ-204-Kurs?
Solide Programmierkenntnisse in mindestens einer Backend-Sprache (zum Beispiel C#, Python, Java oder Node.js) werden erwartet. Grundlegende Azure-Kenntnisse aus einem AZ-900-Kurs sind hilfreich, aber nicht zwingend. Kenntnisse von REST-APIs und HTTP-Protokollen erleichtern den Einstieg erheblich.
Was ist der Unterschied zwischen AZ-204 und AZ-900?
AZ-900 ist die Azure-Grundlagenqualifikation für Nicht-Entwickler und vermittelt konzeptionelles Cloud-Wissen ohne tiefe technische Implementierung. AZ-204 ist ein fortgeschrittener Entwicklerkurs, der voraussetzt, dass man aktiv programmiert und Azure-Dienste in eigenem Code nutzt.
Führt der Kurs automatisch zur AZ-204-Zertifizierung?
Nein, die Prüfung wird separat bei Microsoft abgelegt. Der Kurs bereitet intensiv auf diese Prüfung vor und schließt mit einem Lehrgangszertifikat des Anbieters ab. Nach Bestehen der externen Prüfung wird der Titel Microsoft Certified: Azure Developer Associate verliehen.
Kann ich den Kurs in Teilzeit absolvieren?
Ja, Teilzeitvarianten sind verfügbar. Die Gesamtdauer verlängert sich entsprechend auf bis zu mehrere Monate. Ein individueller Lernplan wird gemeinsam mit dem Anbieter erstellt.
Ist der Kurs förderbar?
Bei AZAV-zertifizierten Anbietern ist eine Förderung über den Bildungsgutschein möglich. Auch das Qualifizierungschancengesetz, Leistungen zur beruflichen Rehabilitation oder Förderungen der Deutschen Rentenversicherung können je nach Situation in Anspruch genommen werden.