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AZ-700 Prüfungsvorbereitung – Azure Network Engineer – Kurs

Prüfungsvorbereitung auf das Microsoft-Examen AZ-700 – für Netzwerkprofis und Azure-Engineers, die Azure-Netzwerklösungen mit VNet, Load Balancer, VPN Gateway und ExpressRoute entwerfen und implementieren.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Auf dem Markt finden sich drei Anbieter mit insgesamt 18 verfügbaren Terminen. Die Kursdauer variiert je nach Anbieter; für intensive Prüfungsvorbereitungen im Azure-Netzwerkbereich sind üblicherweise mehrere Tage bis eine Woche vorgesehen. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Ziel ist das Bestehen der offiziellen Microsoft-Zertifizierungsprüfung AZ-700 bei einem akkreditierten Pearson-VUE-Testcenter. Nach bestandener Prüfung wird der Titel „Microsoft Certified: Azure Network Engineer Associate" verliehen. Dieser Titel wird direkt von Microsoft ausgestellt und ist… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden solide Azure-Grundkenntnisse, idealerweise auf AZ-104-Niveau oder mit praktischer Erfahrung in der Azure-Ressourcenverwaltung. Kenntnisse in klassischen Netzwerkkonzepten (TCP/IP, Subnetting, BGP-Grundlagen, DNS, VPN) sind wichtig, da AZ-700 diese Konzepte als bekannt… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Die Zertifizierungsprüfung AZ-700 – „Designing and Implementing Microsoft Azure Networking Solutions" – ist die dedizierte Microsoft-Netzwerkzertifizierung für Azure und richtet sich an Netzwerkspezialist/innen, die professionelle, skalierbare und sichere Netzwerkarchitekturen in der Azure-Cloud aufbauen. Anders als die allgemeine AZ-104 beschäftigt sich AZ-700 ausschließlich mit Netzwerkthemen: Virtual Networks, hybride Konnektivität (VPN Gateway, ExpressRoute), Azure DNS, Load Balancing, Netzwerksicherheit und die Überwachung von Netzwerklösungen. Diese Weiterbildung bereitet gezielt auf die offizielle Microsoft-Prüfung AZ-700 vor und deckt alle Prüfungsdomänen systematisch ab.

Was lernst du in diesem Kurs?

Azure Virtual Networks und Konnektivitätsarchitekturen VNet ist die Grundbaustein jeder Azure-Netzwerklösung. Dieses Modul vermittelt, wie VNets sinnvoll entworfen, in Subnetze aufgeteilt und miteinander oder mit On-Premises-Netzwerken verbunden werden. Es bildet das Fundament für alle weiteren Netzwerkthemen im Examen.

  • VNet-Design: Adressräume, Subnetze, CIDR, RFC-1918-Konventionen
  • VNet-Peering: Global Peering, transitives Routing, Route-Tables für Hub-Spoke
  • Azure Route Server und User-Defined Routes (UDR) zur Steuerung des Netzwerkflusses
  • Service Tags und Application Security Groups in NSG-Regelwerken
  • Azure Network Address Translation (NAT Gateway) für ausgehenden Internetverkehr
  • IP-Adressen in Azure: statisch vs. dynamisch, SKU Standard vs. Basic

Hybride Konnektivität: VPN Gateway und ExpressRoute Hybride Infrastrukturen sind in deutschen Unternehmen der Standard. AZ-700 prüft intensiv, wie On-Premises-Netzwerke sicher und leistungsfähig mit Azure verbunden werden – und welche Lösung für welches Szenario geeignet ist.

  • Azure VPN Gateway: SKUs, Throughput, BGP-Konfiguration, Active-Active-Modus
  • Site-to-Site VPN, Point-to-Site VPN (IKEv2, OpenVPN) und VNet-to-VNet VPN
  • ExpressRoute Circuits: Bandbreite, Peering-Typen, Redundanz durch ExpressRoute Global Reach
  • ExpressRoute FastPath und Ultra Performance-Szenarien
  • Koexistenz von VPN Gateway und ExpressRoute für Failover-Szenarien
  • Azure Virtual WAN: Konzept, Hubs, Branch-Konnektivität, Unterschiede zu klassischem Hub-Spoke

DNS und Namensauflösung in Azure DNS ist in Cloud-Architekturen ein häufig unterschätzter Komplexitätstreiber. AZ-700 widmet DNS einen eigenen Prüfungsbereich, weil DNS-Fehler in Azure zu schwer nachvollziehbaren Konnektivitätsproblemen führen können.

  • Azure Public DNS Zones: Delegation, Record-Typen, TTL-Management
  • Azure Private DNS Zones: Auto-Registration, Cross-VNet-Resolution, Private Resolver
  • Custom DNS in Azure-VMs und Azure-Diensten: Fallbacks und Weiterleitungsregeln
  • Azure DNS Private Resolver: Konfiguration, Inbound/Outbound Endpoints, DNS Forwarding Rulesets
  • DNS-Integration für Private Endpoints: Notwendigkeit eigener DNS-Zonen

Load Balancing und globale Verkehrssteuerung Azure bietet mehrere Lastverteilungsdienste für unterschiedliche Anwendungsszenarien. Das Prüfungswissen umfasst nicht nur die Konfiguration jedes Dienstes, sondern auch die Entscheidung, welcher Dienst für welches Szenario geeignet ist.

  • Azure Load Balancer (Standard): Frontend IPs, Backend Pools, Health Probes, Load Balancing Rules
  • Azure Application Gateway: URL-basiertes Routing, SSL-Terminierung, WAF, Autoscaling
  • Azure Traffic Manager: DNS-basierte Routingmethoden (Performance, Priority, Weighted, Geographic)
  • Azure Front Door: Anycast-Routing, WAF-Integration, Caching, Health-Probes
  • Entscheidungsmatrix: Load Balancer vs. Application Gateway vs. Traffic Manager vs. Front Door

Netzwerksicherheit und Monitoring Netzwerksicherheit und Überwachung schließen den AZ-700-Prüfungsstoff ab. Dieses Modul behandelt, wie Netzwerkverkehr in Azure kontrolliert, protokolliert und analysiert wird.

  • Azure Firewall Premium: IDPS, TLS-Inspection, Threat Intelligence
  • Azure Bastion: Sichere VM-Verwaltung ohne öffentliche IP-Adressen
  • DDoS Protection Standard: Schutzmechanismen, Alerting, Mitigation-Berichte
  • Azure Network Watcher: IP Flow Verify, Packet Capture, Connection Troubleshoot
  • NSG Flow Logs und Traffic Analytics in Log Analytics
  • Private Endpoints und Service Endpoints: Konzept, Unterschiede, typische Einsatzszenarien

Lernziele:

  • Entwurf und Implementierung von Azure Virtual Networks (VNet) und Subnetz-Architekturen für produktive Umgebungen
  • Planung und Konfiguration von VNet-Peering und Service-Chaining für Hub-Spoke-Topologien
  • Implementierung sicherer und hochverfügbarer Hybrid-Konnektivität mit Azure VPN Gateway (Route-based, Policy-based)
  • Konfiguration von Azure ExpressRoute: Circuits, Peering-Typen (Private, Microsoft, Global Reach)
  • Einsatz von Azure Virtual WAN für global verteilte Netzwerke
  • Konfiguration von Azure DNS (Public und Private Zones) sowie benutzerdefiniertes DNS in Azure-Umgebungen
  • Lastverteilung mit Azure Load Balancer (Layer 4), Application Gateway (Layer 7) und Azure Traffic Manager
  • Azure Front Door als globaler HTTP-Loadbalancer mit WAF-Integration
  • Netzwerksicherheit: NSGs, Application Security Groups, Azure Firewall und Azure Bastion
  • Implementierung von Private Endpoints und Service Endpoints zur Absicherung von PaaS-Diensten
  • Netzwerküberwachung mit Azure Network Watcher: Topology, Connection Monitor, NSG Flow Logs
  • Planung von IP-Adressräumen, CIDR-Notation und subnetzübergreifender Kommunikation in Azure

Für wen ist der Kurs geeignet?

Diese Weiterbildung richtet sich an Netzwerkingenieure, Cloud Engineers und Infrastrukturarchitekten mit Erfahrung im Azure-Umfeld, die ihre Netzwerkkompetenz in der Cloud formalisieren und zertifizieren wollen. Sie ist nicht für Personen ohne Netzwerk- oder Azure-Grundlagenwissen geeignet.

  • Netzwerkadministratoren, die On-Premises-Netzwerkkenntnisse auf Azure übertragen
  • Azure-Administratoren, die sich auf Netzwerkthemen spezialisieren
  • Cloud Architects und Solution Architects mit Netzwerkverantwortung
  • Infrastruktur-Engineers in Unternehmen mit hybriden Azure-Umgebungen
  • IT-Berater/innen, die Azure-Netzwerkprojekte konzipieren und umsetzen
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden solide Azure-Grundkenntnisse, idealerweise auf AZ-104-Niveau oder mit praktischer Erfahrung in der Azure-Ressourcenverwaltung. Kenntnisse in klassischen Netzwerkkonzepten (TCP/IP, Subnetting, BGP-Grundlagen, DNS, VPN) sind wichtig, da AZ-700 diese Konzepte als bekannt voraussetzt und auf das Azure-Umfeld überträgt. Da die Prüfung auf Englisch abgelegt wird, sind gute Lesekenntnisse in englischer IT-Fachsprache erforderlich.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Netzwerkkonfigurationen lassen sich am besten durch praktisches Tun verstehen. Die Kursvorbereitung setzt daher auf Hands-on-Labs in Azure-Testumgebungen, in denen VNets, VPN-Gateways, Load Balancer und DNS-Zonen tatsächlich konfiguriert werden. Theorieblöcke werden durch praxisnahe Szenarien ergänzt, die typischen AZ-700-Prüfungsaufgaben entsprechen. Der Unterricht orientiert sich eng an den offiziellen Microsoft-Prüfungszielen.

Auf dem Markt finden sich drei Anbieter mit insgesamt 18 verfügbaren Terminen. Die Kursdauer variiert je nach Anbieter; für intensive Prüfungsvorbereitungen im Azure-Netzwerkbereich sind üblicherweise mehrere Tage bis eine Woche vorgesehen.

Ziel ist das Bestehen der offiziellen Microsoft-Zertifizierungsprüfung AZ-700 bei einem akkreditierten Pearson-VUE-Testcenter. Nach bestandener Prüfung wird der Titel „Microsoft Certified: Azure Network Engineer Associate" verliehen. Dieser Titel wird direkt von Microsoft ausgestellt und ist international anerkannt. Kursanbieter stellen ergänzend ein trägerinternes Lehrgangszertifikat aus.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Netzwerkkompetenz ist in Cloud-Umgebungen oft der entscheidende Engpass: Viele Cloud-Probleme haben ihren Ursprung in falsch konfigurierten VNets, fehlerhaftem Routing oder ungeplantem DNS-Verhalten. Wer die AZ-700-Zertifizierung ablegt, weist nach, dass er Azure-Netzwerke nicht nur bedienen, sondern professionell entwerfen und systematisch debuggen kann – eine Fähigkeit, die in Cloud-Teams regelmäßig fehlt. Azure-Netzwerkprojekte in deutschen Unternehmen sind komplex: Hybride Infrastrukturen, die On-Premises-Rechenzentren mit Azure verbinden, erfordern Kenntnisse in ExpressRoute und VPN-Redundanz, die über allgemeine Azure-Administration weit hinausgehen. Mit dem AZ-700-Zertifikat sind Fachkräfte direkt für diese Projekte einsetzbar – als technische Ansprechpartner für Netzwerkarchitektur-Entscheidungen, die erhebliche Auswirkungen auf Kosten, Performance und Sicherheit haben. Azure Network Engineer ist eine der wenigen Azure-Rollen, die gleichzeitig klassisches Netzwerk-Know-how und Cloud-Erfahrung voraussetzt. Wer beide Welten beherrscht, wird auf dem Arbeitsmarkt als Brückenbauer zwischen traditioneller IT-Infrastruktur und Cloud-first-Architekturen gesucht. Das macht diese Zertifizierung besonders wertvoll für erfahrene Netzwerkingenieure, die sich in der Cloud-Welt neu positionieren möchten.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Azure Network Engineer
  • Netzwerkadministrator/in (Cloud)
  • Cloud Engineer
  • Infrastructure Architect
  • IT-Berater/in Azure Networking

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet AZ-700 von AZ-104?

AZ-104 (Azure Administrator) deckt Azure breit ab, inklusive VMs, Storage, Identität und Netzwerk. AZ-700 ist eine dedizierte Netzwerkzertifizierung: Sie geht deutlich tiefer in Netzwerkthemen wie ExpressRoute, BGP, Azure Virtual WAN, DNS Private Resolver und die Auswahl der richtigen Load-Balancing-Lösung.

Welche Vorkenntnisse brauche ich?

Empfohlen werden Azure-Kenntnisse auf AZ-104-Niveau und klassische Netzwerkgrundlagen (TCP/IP, Subnetting, DNS, VPN-Konzepte). Ohne Netzwerk-Grundwissen ist AZ-700 sehr anspruchsvoll, da die Prüfung Konzepte wie BGP-Peering oder CIDR-Subnetting als bekannt voraussetzt.

Welches Zertifikat erhalte ich nach bestandener Prüfung?

Nach bestandenem AZ-700-Examen erhalten Sie den Titel „Microsoft Certified: Azure Network Engineer Associate", der direkt von Microsoft ausgestellt und international anerkannt wird. Er muss nach Ablauf der Gültigkeitsdauer durch ein Renewal Assessment erneuert werden.

Welche Azure-Dienste werden in AZ-700 geprüft?

Kernthemen sind: Azure Virtual Network und VNet-Peering, Azure VPN Gateway und ExpressRoute, Azure DNS (Public und Private Zones, Private Resolver), Azure Load Balancer, Application Gateway, Traffic Manager und Front Door, Azure Firewall und NSG sowie Network Watcher für die Diagnose.

Wo wird die AZ-700-Prüfung abgelegt?

Die Prüfung wird bei akkreditierten Pearson-VUE-Testcentern abgelegt – wahlweise in einem physischen Testcenter oder als beaufsichtigter Online-Test von zu Hause. Die Anmeldung erfolgt über das Microsoft-Zertifizierungsportal.