CEH + VMware VCP-DCV: Ethical Hacker & Virtualisierung
Kombinierter Lehrgang in Cybersicherheit und Virtualisierung: Certified Ethical Hacker (CEH) v12/v13 von EC-Council und VMware Certified Professional (VCP-DCV) in einem Programm.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
Kostenlos & unverbindlich anfragenAuf einen Blick
Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Lehrgang wird in Vollzeit durchgeführt. Die Gesamtdauer hängt von der Modulzusammenstellung ab und kann durch individuelle Vereinbarung angepasst werden. Die beiden Zertifizierungsmodule werden sequenziell absolviert; die Prüfungen werden separat abgelegt. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Lehrgang bereitet auf zwei Herstellerzertifikate vor: das Certified Ethical Hacker (CEH)-Zertifikat von EC-Council sowie das VMware Certified Professional – Data Center Virtualization (VCP-DCV). Beide werden nach bestandener Zertifizierungsprüfung vom jeweiligen Hersteller ausgestellt.… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Grundlegende Kenntnisse in Netzwerktechnik (TCP/IP, Protokolle, OSI-Modell) und Betriebssystemen (Windows Server, Linux-Grundlagen) werden empfohlen. Für das VMware-Modul sind Grundkenntnisse in Serveradministration und Virtualisierungskonzepten hilfreich. Der Lehrgang richtet sich an Personen mit… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Dieser Lehrgang verbindet zwei inhaltlich eng verwandte, aber fachlich eigenständige Zertifizierungsgebiete: die offensiv orientierte Cybersicherheit im CEH-Curriculum von EC-Council und die Virtualisierungsinfrastruktur im VMware-VCP-DCV-Pfad. Die Kombination ist kein zufälliges Bündel – in modernen Unternehmensumgebungen laufen kritische Workloads nahezu ausschließlich auf virtualisierten Plattformen, und genau diese Plattformen stehen im Fokus von Penetrationstests und Sicherheitsanalysen. Wer sowohl Angriffsmethoden als auch die Architektur der Virtualisierungsschicht kennt, kann Sicherheitslücken in produktiven VMware-Umgebungen nicht nur theoretisch beschreiben, sondern auch praktisch aufzeigen und absichern. Der Certified Ethical Hacker ist das bekannteste Offensivsicherheitszertifikat des EC-Council und deckt das vollständige Spektrum von Hacking-Techniken ab – von Reconnaissance und Scanning über Exploitation bis hin zu Abwehr- und Härtungsschritte. Die aktuellen Versionen v12 und v13 legen besondderen Wert auf realitätsnahe Labs und praxisnahe Angriffssimulationen. Das VMware VCP-DCV richtet sich an Fachkräfte, die VMware vSphere-Umgebungen planen, implementieren und betreiben, und ist eines der am weitesten verbreiteten Infrastrukturzertifikate weltweit.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1: Certified Ethical Hacker (CEH) – EC-Council v12/v13 Das CEH-Curriculum von EC-Council ist strukturiert nach dem Ablauf eines professionellen Penetrationstests und gibt damit einen systematischen Überblick über die gesamte Angriffsoberfläche moderner IT-Umgebungen. Jede Phase – von der passiven Informationssammlung über aktives Scanning bis zur Exploitation – wird sowohl aus Angreifer- als auch aus Verteidigerperspektive beleuchtet. Das Ziel ist nicht das Erlernen von Angriffstechniken zum Selbstzweck, sondern das Verständnis, wie Angreifer denken und vorgehen, um Systeme wirksam absichern zu können.
- Grundlagen des Ethical Hacking: Konzepte, Phasen, rechtliche Rahmenbedingungen
- Reconnaissance und Footprinting: passive und aktive Informationssammlung
- Scanning von Netzwerken: Port-Scanning, Vulnerability-Scanning, Enumeration
- System-Hacking: Passwort-Angriffe, Privilege Escalation, Covering Tracks
- Malware-Konzepte: Trojaner, Viren, Ransomware, Rootkits und deren Abwehr
- Sniffing, Social Engineering und Session-Hijacking-Techniken
- SQL Injection, Cross-Site Scripting und weitere Webanwendungs-Angriffsvektoren
- Cryptography-Grundlagen und kryptographische Angriffe
- Abwehrmechanismen, Sicherheitsrichtlinien und Incident-Response-Grundlagen
Modul 2: VMware Certified Professional – Data Center Virtualization (VCP-DCV) VMware vSphere ist die marktführende Virtualisierungsplattform für Unternehmensrechenzentren. Das VCP-DCV-Zertifikat belegt kompetente Kenntnisse in der Planung, Implementierung und dem Betrieb von vSphere-Infrastrukturen – einem Kernbestandteil fast jeder Enterprise-IT-Umgebung. Dieses Modul erarbeitet die vSphere-Konzepte von der Architekturebene bis zur operativen Verwaltung.
- vSphere-Architektur: ESXi-Hypervisor, vCenter Server, vSphere Client
- Installation und Konfiguration von VMware ESXi und vCenter
- Verwaltung virtueller Maschinen: Erstellung, Konfiguration, Templates, Snapshots
- vSphere-Netzwerke: Standard Switches, Distributed Switches, Port Groups
- Datenspeicher-Management: VMFS, NFS, iSCSI, Storage Policies
- Ressourcenmanagement: CPU und Memory Limits, Reservierungen, Shares
- vSphere High Availability, Fault Tolerance und vSphere DRS
- Backup und Recovery: VM-Backup-Strategien, vSphere Replication
- Sicherheitskonfiguration in vSphere-Umgebungen
Praxis-Block: Verbindung von Cybersicherheit und Virtualisierung Dieser Block stellt die inhaltlichen Verbindungen beider Zertifizierungsbereiche her und verdeutlicht, warum das gemeinsame Verständnis von Exploitation-Techniken und VMware-Infrastruktur in der Praxis besonders wertvoll ist.
- Analyse typischer Angriffsvektoren auf VMware-vSphere-Umgebungen (VM Escape, Hypervisor-Angriffe)
- Härtungsschritte für vSphere-Infrastrukturen auf Basis von CEH-Kenntnissen
- Übungen zu CEH-Laborphasen: Netzwerk-Scanning, Exploitation in isolierter Testumgebung
- vSphere-Konfigurationsaufgaben mit Fokus auf sicherheitsrelevante Einstellungen
- Vorbereitung auf die CEH-Prüfung: Aufgabentypen, Prüfungsformat, Zeitmanagement bei Multipler Wahl
- Vorbereitung auf die VCP-DCV-Prüfung: typische Fragestellungen und Konfigurationsszenarien
- Fallanalysen: Sicherheitsvorfälle in virtualisierten Umgebungen und deren Aufarbeitung
- Diskussion realer Beispiele aus Enterprise-Umgebungen mit ESXi und vCenter
- Queranalyse: Welche CEH-Techniken sind auf virtualisierten Zielumgebungen besonders effektiv?
- Überblick über weiterführende Zertifizierungspfade bei EC-Council und VMware
- Einordnung beider Zertifikate in typische Stellenprofile im Bereich Security und Infrastruktur
- Auswertung eigener Übungsklausuren mit Fokus auf Wissenslücken in beiden Bereichen
Lernziele:
- Den vollständigen Ethical-Hacking-Prozess von der Aufklärung bis zur Berichterstattung beschreiben
- Scanning- und Enumeration-Techniken einsetzen, um Netzwerke und Systeme zu analysieren
- Angriffsvektoren auf Systeme, Webanwendungen und Netzwerke identifizieren und simuliert durchführen
- Malware-Konzepte, Social-Engineering-Methoden und Session-Hijacking-Techniken erklären
- Kryptographische Grundlagen und deren Relevanz für IT-Sicherheitsszenarien einordnen
- Sicherheitsrichtlinien entwickeln und Gegenstrategien auf Basis erkannter Schwachstellen ableiten
- VMware vSphere-Infrastrukturen planen, konfigurieren und verwalten
- Virtuelle Maschinen, Datenspeicher und vSphere-Netzwerke in produktiven Umgebungen aufsetzen
- Ressourcenmanagement und Performance-Optimierung in VMware-Umgebungen durchführen
- Backup-, Recovery- und Hochverfügbarkeitsmechanismen in VMware vSphere einrichten
- Sicherheitsaspekte von VMware-Umgebungen aus Ethical-Hacking-Perspektive analysieren
- Auf die CEH-Prüfung von EC-Council und die VCP-DCV-Prüfung von VMware gut vorbereitet sein
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Lehrgang richtet sich an IT-Fachkräfte, die ihre Expertise in Cybersicherheit und Infrastruktur mit zwei anerkannten Herstellerzertifikaten dokumentieren möchten.
- IT-Sicherheitsfachkräfte ohne formale Ethical-Hacking-Zertifizierung
- Systemadministratoren mit VMware-Erfahrung, die Sicherheitskompetenzen ausbauen möchten
- Netzwerk- und Infrastrukturingenieure, die in Security-Rollen wechseln möchten
- IT-Consultants, die Enterprise-Kunden in Sicherheit und Virtualisierung betreuen
- Personen mit allgemeinen IT-Grundkenntnissen, die gezielte Spezialisierung anstreben
Grundlegende Kenntnisse in Netzwerktechnik (TCP/IP, Protokolle, OSI-Modell) und Betriebssystemen (Windows Server, Linux-Grundlagen) werden empfohlen. Für das VMware-Modul sind Grundkenntnisse in Serveradministration und Virtualisierungskonzepten hilfreich. Der Lehrgang richtet sich an Personen mit IT-Berufserfahrung; absolute Einsteiger ohne Vorkenntnisse würden von dieser Kombination eher überfordert sein.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer statt – synchrone Live-Sessions mit Dozenten, praxiserfahrenen Trainern und Coaches. Theoriephasen wechseln mit Übungsphasen, Fallstudienarbeiten und Laboraufgaben ab. Für die interaktive Teilnahme mit Mikrofon, Kamera und Chat stehen sowohl centereigene PC-Arbeitsplätze als auch HomeOffice-Zugang zur Verfügung. CEH-Labs werden in isolierten virtuellen Testumgebungen durchgeführt.
Der Lehrgang wird in Vollzeit durchgeführt. Die Gesamtdauer hängt von der Modulzusammenstellung ab und kann durch individuelle Vereinbarung angepasst werden. Die beiden Zertifizierungsmodule werden sequenziell absolviert; die Prüfungen werden separat abgelegt.
Der Lehrgang bereitet auf zwei Herstellerzertifikate vor: das Certified Ethical Hacker (CEH)-Zertifikat von EC-Council sowie das VMware Certified Professional – Data Center Virtualization (VCP-DCV). Beide werden nach bestandener Zertifizierungsprüfung vom jeweiligen Hersteller ausgestellt. Ergänzend wird ein Lehrgangszertifikat des durchführenden Kursanbieters ausgehändigt.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Cybersicherheitsexperten, die nur Angriffstechniken kennen, aber keine Infrastrukturkenntnisse haben, stoßen in der Praxis an Grenzen – vor allem dann, wenn Penetrationstests in virtualisierten Enterprise-Umgebungen durchgeführt werden sollen. Wer vSphere versteht, kann nicht nur auf Netzwerkebene, sondern auch auf Hypervisor-Ebene denken und Sicherheitslücken in der Virtualisierungsschicht selbst analysieren. Das ist ein Kompetenzprofil, das am Markt vergleichsweise selten ist. Das CEH-Zertifikat ist eines der am häufigsten genannten Offensivsicherheitszertifikate in Stellenausschreibungen – von Security Consultants über Penetrationstester bis hin zu Sicherheitsanalysten. Das VCP-DCV ergänzt dieses Profil um nachgewiesene Infrastrukturkompetenz, die in der Enterprise-Welt nach wie vor Standard ist. Wer beide Zertifikate hält, kann sich sowohl für reine Sicherheitspositionen als auch für Infrastruktur-Security-Rollen bewerben. Gerade für IT-Fachkräfte, die ihre Karriere in Richtung IT-Sicherheit entwickeln, aber gleichzeitig ihren Infrastruktur-Background nicht aufgeben möchten, bietet diese Kombination einen strategisch klugen Zertifizierungspfad.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Ethical Hacker
- Penetration Tester
- IT-Sicherheitsexperte
- Security Consultant
- VMware-Administrator
- Netzwerksicherheitsingenieur
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum wird CEH mit VMware VCP-DCV kombiniert?
In Enterprise-Umgebungen laufen kritische Workloads nahezu ausschließlich auf virtualisierten Plattformen wie VMware vSphere. Wer CEH-Kenntnisse mit vSphere-Verständnis verbindet, kann Penetrationstests auch auf Hypervisor-Ebene durchführen und Sicherheitslücken in der Virtualisierungsschicht analysieren. Das Kompetenzprofil ist am Markt vergleichsweise selten und wird in Enterprise-Security-Rollen explizit gesucht.
Welche Version des CEH wird in diesem Lehrgang behandelt?
Der Lehrgang deckt die aktuellen CEH-Versionen v12 und v13 von EC-Council ab. Diese legen besonderen Wert auf realitätsnahe Laborübungen und praxisnahe Angriffssimulationen. Die Prüfungsversion zum Zeitpunkt der Ablegung richtet sich nach dem jeweils aktuellen EC-Council-Prüfungsplan.
Muss ich bereits VMware-Erfahrung mitbringen?
Grundkenntnisse in Serveradministration und Virtualisierungskonzepten sind hilfreich für das VCP-DCV-Modul, aber keine zwingende Voraussetzung, wenn grundlegende IT-Kenntnisse vorhanden sind. Das Modul erarbeitet vSphere von der Architekturebene aus. Personen ohne jegliche IT-Vorkenntnisse würden jedoch von der Kombination eher überfordert sein.
Wie lange sind CEH und VCP-DCV nach der Prüfung gültig?
Das CEH-Zertifikat von EC-Council hat eine Gültigkeitsdauer von drei Jahren und kann durch Continuing-Education-Credits erneuert werden. Das VMware VCP-DCV-Zertifikat ist ebenfalls zeitlich begrenzt; VMware empfiehlt eine Rezertifizierung bei der Veröffentlichung neuer vSphere-Versionen. Aktuelle Gültigkeitsdetails veröffentlichen EC-Council und VMware auf ihren jeweiligen Webseiten.
Ist dieser Lehrgang auch für Personen ohne IT-Berufshintergrund geeignet?
Der Lehrgang setzt IT-Grundkenntnisse in Netzwerktechnik und Betriebssystemen voraus und richtet sich an Fachkräfte mit entsprechender Erfahrung. Absolute Einsteiger ohne Vorerfahrung in Netzwerken oder Systemadministration würden den Anforderungen beider Zertifizierungsmodule voraussichtlich nicht gerecht werden. Für diesen Personenkreis empfehlen sich zunächst Grundlagenlehrgänge in Netzwerktechnik oder IT-Grundlagen.