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CCNA + TOGAF Kurs | Netzwerk & Enterprise-Architektur

CCNA und TOGAF in einem Kurs: Netzwerkinfrastruktur und Enterprise-Architektur für IT-Professionals, die technisches und strategisches Denken vereinen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Gesamtdauer des kombinierten Kurses liegt je nach Format bei mehreren Monaten. CCNA und TOGAF sind inhaltlich anspruchsvoll genug, um jeweils mehrere Wochen intensiven Lernens zu erfordern. Teilzeitvarianten sind möglich; Vollzeitvarianten verkürzen den Gesamtzeitraum erheblich. Viele Anbieter… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs bereitet auf die externe CCNA-200-301-Prüfung von Cisco und auf die TOGAF-Foundation-und-Certified-Prüfung der Open Group vor. Die TOGAF-Combined-Prüfung deckt Foundation und Certified in einem Durchgang ab. Beide Zertifikate werden von den jeweiligen Herstellerorganisationen vergeben und… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für das CCNA-Modul sind IT-Grundkenntnisse und erste Netzwerkkenntnisse sinnvoll. Für das TOGAF-Modul gibt es keine formalen Voraussetzungen; Berufserfahrung in IT-Projekten oder IT-Architektur ist hilfreich, aber nicht zwingend. Beide Prüfungen verlangen englische Lektürefähigkeit, da das… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieses Kursbündel verbindet den Cisco Certified Network Associate (CCNA) mit der TOGAF-Zertifizierung und schafft damit eine ungewöhnliche, strategisch wertvolle Kombination: Auf der einen Seite steht das handwerkliche Fundament der Netzwerktechnik, auf der anderen ein weltweit anerkannter Rahmen für die Planung und Steuerung von Enterprise-Architekturen. Wer CCNA und TOGAF kombiniert, kann nicht nur Netzwerke konfigurieren, sondern auch verstehen, wie diese Netzwerke in die Gesamtarchitektur eines Unternehmens eingebettet sind. Diese Perspektive ist in IT-Abteilungen und bei Systemintegratoren besonders gefragt: wenn Infrastrukturentscheidungen nicht nur technisch, sondern auch architektonisch begründet sein müssen. Der Kurs bereitet auf beide Prüfungen vor und verbindet die Inhalte durch gemeinsame Praxisszenarien aus dem Enterprise-Umfeld.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das Bündel ist in zwei eigenständige, aber aufeinander abgestimmte Module gegliedert. Beide Module werden vollständig behandelt; ein abschließender Praxisblock verbindet sie. Modul CCNA: Cisco-Netzwerke von Grund auf Das CCNA-Modul orientiert sich vollständig am aktuellen Prüfungsrahmen CCNA-200-301 und baut Netzwerkwissen systematisch auf. Besonderer Wert wird auf das Verständnis von Ursache und Wirkung gelegt: Warum reagiert ein Router so, warum bricht eine VLAN-Kommunikation ab, wie entsteht eine Routing-Schleife.

  • Netzwerkgrundlagen: OSI-Modell, TCP/IP, Kapselung und Übertragungsmedien
  • IP-Adressierung: Subnetting, VLSM, IPv6-Adresstypen und Dual-Stack
  • Switching: Spanning Tree Protocol, EtherChannel, Layer-3-Switching
  • Routing: Static Routes, OSPF, Grundprinzipien von BGP
  • WAN und Internet: Leased Lines, PPP, GRE-Tunnel, SD-WAN-Konzepte
  • Wireless: WLAN-Standards, Controller-Architektur, Sicherheitsprofile
  • Security: Port-Security, DHCP-Snooping, Dynamic ARP Inspection, ACLs
  • Automatisierung: REST-API-Grundlagen, YANG-Modelle, Ansible-Konzepte für Netzwerker

Modul TOGAF: Enterprise-Architektur strukturiert planen TOGAF (The Open Group Architecture Framework) ist der weltweit meistgenutzte Rahmen für Enterprise-Architektur. Das Modul orientiert sich am TOGAF-Standard der Open Group und bereitet auf die zweigeteilte TOGAF-Foundation-und-Certified-Prüfung vor.

  • Einführung: Was ist Enterprise-Architektur, wozu dient TOGAF?
  • Architecture Development Method (ADM): Preliminary Phase bis Phase H im Detail
  • Architecture Domains: Business, Data, Application, Technology
  • Architecture Building Blocks und Solution Building Blocks unterscheiden
  • Architecture Repository: Wie Architekturdokumente organisiert und versioniert werden
  • Architektur-Prinzipien erstellen, validieren und kommunizieren
  • Stakeholder-Management: Engagement und Kommunikation in Architekturprojekten
  • Architecture Governance: Anforderungen, Compliance und Review-Verfahren
  • Architecture Patterns und Reference Models (TOGAF TRM, III-RM)
  • Migrations- und Implementierungsplanung innerhalb des ADM

Praxisblock: Netzwerkinfrastruktur als TOGAF Technology Domain Dieser Block verdeutlicht, wie beide Zertifizierungsinhalte ineinandergreifen. Netzwerkentscheidungen werden in den TOGAF-Kontext gestellt.

  • Modellierung eines Unternehmensnetzwerks als Technology-Architecture-Artefakt
  • Ableitung von Netzwerkanforderungen aus der Business-Architecture-Phase
  • Dokumentation von Netzwerk-Building-Blocks im Architecture Repository
  • Gap-Analyse zwischen Ist-Netzwerk und Ziel-Architektur
  • Roadmap-Entwicklung für einen Netzwerk-Modernisierungspfad
  • Kommunikation von Netzwerkänderungen an nicht-technische Stakeholder
  • Bewertung von SD-WAN und Cloud-Networking aus Architektur-Perspektive
  • Governance-Prozesse bei Netzwerkänderungen in TOGAF-regulierten Umgebungen
  • Fallstudie: Enterprise-Netzwerkarchitektur für ein mittelständisches Unternehmen
  • Prüfungssimulation CCNA-Fragen mit Architektur-Bezug
  • Prüfungssimulation TOGAF-Fragen mit Infrastruktur-Bezug
  • Diskussion realer Architekturprojekte und typischer Stolperstellen

Das Nebeneinander beider Lernwelten ist nicht künstlich erzeugt: In der Praxis entscheiden Enterprise-Architekten oft mit, welche Netzwerkplattformen beschafft werden, und Netzwerkverantwortliche brauchen zunehmend das Vokabular und die Denkweise der Unternehmensarchitektur, um ihre Entscheidungen gegenüber der Unternehmensleitung zu vertreten. Der TOGAF-ADM gibt dabei einen strukturierten Rahmen, in dem auch Netzwerktopologien als dokumentierbare Artefakte behandelt werden, die sich über Projektphasen hinweg nachvollziehbar entwickeln. Wer nach dem Kurs sowohl CCNA als auch TOGAF hält, ist in IT-Strategieprojekten, bei Systemintegratoren und in der Enterprise-IT ein gefragter Gesprächspartner. Die Kombination erschließt Gespräche auf Leitungsebene, die für reine Netzwerktechniker oft unzugänglich sind, weil dort Architektursprache erwartet wird.

Lernziele:

  • Netzwerktopologien, Schichtmodelle und Core-Protokolle für den CCNA-200-301-Standard beherrschen
  • IP-Adressierung (IPv4/IPv6), Subnetting und Routing konfigurieren und erklären
  • Switching, VLANs, STP und Wireless-LAN-Architekturen sicher einrichten
  • Netzwerksicherheitskonzepte (ACLs, AAA, SSH) kennen und anwenden
  • Netzwerkautomatisierung als strategischen Trend einordnen
  • Den TOGAF ADM (Architecture Development Method) in seinen Phasen verstehen und anwenden
  • Architektur-Domains (Business, Data, Application, Technology) strukturiert bearbeiten
  • Enterprise-Architekturen planen, dokumentieren und kommunizieren
  • Architektur-Prinzipien, Building Blocks und Architecture Repository einsetzen
  • Stakeholder-Management und Governance-Prozesse in Architekturprojekten steuern
  • Netzwerkinfrastruktur als Teil der Technology-Architektur-Domain positionieren
  • TOGAF Foundation und Certified Level als Prüfungsformat kennen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Das Bündel richtet sich an IT-Fachleute, die technisches Infrastrukturwissen mit strategisch-architektonischer Kompetenz verbinden wollen.

  • Netzwerkingenieure mit Interesse an Enterprise-Architektur und IT-Strategie
  • IT-Architekten, die ihren technischen Unterbau für Infrastrukturentscheidungen stärken wollen
  • Systemintegratoren und Berater, die Kunden auf Architekturebene beraten
  • IT-Manager und technische Projektleiter in Enterprise-Umgebungen
  • Fachleute aus Unternehmensberatungen mit IT-Infrastruktur-Fokus
Voraussetzungen:

Für das CCNA-Modul sind IT-Grundkenntnisse und erste Netzwerkkenntnisse sinnvoll. Für das TOGAF-Modul gibt es keine formalen Voraussetzungen; Berufserfahrung in IT-Projekten oder IT-Architektur ist hilfreich, aber nicht zwingend. Beide Prüfungen verlangen englische Lektürefähigkeit, da das TOGAF-Referenzwerk und die Cisco-Dokumentation englischsprachig sind. TOGAF-Vorkenntnisse sind für den Kurs nicht erforderlich; das Modul baut das Wissen von Grund auf auf.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Das CCNA-Modul ist stark praxisorientiert mit Konfigurationsübungen in Simulatoren. Das TOGAF-Modul arbeitet mit Fallstudien, Workshop-Aufgaben und der gemeinsamen Erarbeitung von Architektur-Artefakten. Der Unterricht findet als angeleitetes Live-Training im virtuellen Klassenzimmer statt, bei dem beide Module mit Wechsel aus Instruktion, Übung und Diskussion aufgebaut sind. Praxiserfahrene Trainer bringen Beispiele aus realen Architektur- und Netzwerkprojekten ein, die den Stoff greifbar machen.

Die Gesamtdauer des kombinierten Kurses liegt je nach Format bei mehreren Monaten. CCNA und TOGAF sind inhaltlich anspruchsvoll genug, um jeweils mehrere Wochen intensiven Lernens zu erfordern. Teilzeitvarianten sind möglich; Vollzeitvarianten verkürzen den Gesamtzeitraum erheblich. Viele Anbieter ermöglichen eine flexible Modulreihenfolge.

Der Kurs bereitet auf die externe CCNA-200-301-Prüfung von Cisco und auf die TOGAF-Foundation-und-Certified-Prüfung der Open Group vor. Die TOGAF-Combined-Prüfung deckt Foundation und Certified in einem Durchgang ab. Beide Zertifikate werden von den jeweiligen Herstellerorganisationen vergeben und sind international anerkannt. Teilnehmende erhalten außerdem eine Teilnahmebescheinigung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

CCNA und TOGAF stehen für unterschiedliche Karrierestufen – CCNA für operatives Netzwerk-Know-how, TOGAF für strategische Architekturkompetenz. Wer beides beherrscht, schließt eine Lücke, die viele IT-Organisationen kennen: die zwischen denen, die Netze bauen, und denen, die Architekturen planen. In Verbindung sind beide Kompetenzen mehr wert als die Summe der Einzelteile, weil Netzwerkentscheidungen dann sowohl operativ als auch strategisch begründet werden können. Unternehmen suchen zunehmend Fachleute, die Infrastrukturentscheidungen nicht nur technisch, sondern auch architektonisch begründen können. Das gilt für den Aufbau moderner Cloud-nativer Netzwerke genauso wie für die Modernisierung von Legacy-Infrastrukturen. Wer in diesem Prozess mitgestalten will, braucht ein Fundament wie CCNA und einen Planungsrahmen wie TOGAF. Für Netzwerkfachleute bedeutet das: weniger operative Isolation, mehr Einfluss auf strategische Infrastrukturentscheidungen. Darüber hinaus eröffnet das Zertifikatsbündel Positionen in der Enterprise-Architektur, in der IT-Strategie und in der technischen Beratung, die mit nur einer der beiden Qualifikationen nicht zugänglich sind. Besonders in Unternehmensberatungen, bei Systemintegratoren und in großen IT-Abteilungen ist die Kombination ein echter Differenziator. TOGAF allein ohne technisches Fundament kann zu abstrakten Architekturen führen, die an der Infrastrukturwirklichkeit vorbeigehen; CCNA allein bleibt operativ ohne strategische Sprache. Zusammen entstehen Architekturen, die wirklich realisierbar sind – und Karrierepfade, die in beide Richtungen offen bleiben.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Enterprise Architect
  • Netzwerkingenieur
  • IT-Architekt
  • IT-Consultant
  • IT-Strategieberater

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen ist die Kombination CCNA und TOGAF sinnvoll?

Besonders für Netzwerkfachleute, die in Richtung Architektur oder Strategie wachsen wollen, und für IT-Architekten, die ihr technisches Fundament vertiefen möchten. In der Enterprise-IT und in der Beratung ist diese Kombination ein echter Differenziator.

Was ist TOGAF genau und welche Levels gibt es?

TOGAF (The Open Group Architecture Framework) ist der meistgenutzte Rahmen für Enterprise-Architektur. Die Zertifizierung ist zweiteilig: TOGAF Foundation (Level 1) prüft das Grundlagenwissen; TOGAF Certified (Level 2) prüft die Anwendung des ADM in komplexen Szenarien. Beide Level können in einer kombinierten Prüfung abgelegt werden.

Muss ich CCNA vor TOGAF ablegen?

Nein, es gibt keine vorgeschriebene Reihenfolge. Da CCNA technisches Handwerk und TOGAF strategisches Denken vermittelt, ist es jedoch sinnvoll, beide parallel oder sequenziell zu erarbeiten, um die Verbindung zwischen Infrastruktur und Architektur zu verstehen.

Wie aufwendig ist die TOGAF-Zertifizierung?

TOGAF Foundation ist mit einigen Wochen intensivem Lernen erreichbar. TOGAF Certified erfordert ein tiefes Verständnis des ADM und die Fähigkeit, es auf komplexe Szenarien anzuwenden. Die Combined-Prüfung (Foundation + Certified) ist anspruchsvoll, kann aber in einem Zug abgelegt werden.

Gilt TOGAF in Deutschland als anerkannte Qualifikation?

Ja, TOGAF ist international und in Deutschland in Enterprise-Architektur-Projekten, bei Systemintegratoren und in Unternehmensberatungen anerkannt. Die Open Group und das TOGAF-Zertifikat werden von Arbeitgebern als Kompetenznachweis für Architekturarbeit akzeptiert.