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CCNA mit CompTIA Network+ – Netzwerktechnik-Kurs

Kombi-Kurs aus Cisco CCNA (200-301) und CompTIA Network+ (N10-009): Netzwerktechnik von den Grundlagen bis zur Routing- und Switching-Praxis, mit zwei Herstellerzertifizierungen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung setzt sich aus den zwei kombinierbaren Modulen Network+ und CCNA zusammen; wie schnell beide durchlaufen werden, hängt vom gewählten Format ab. Vollzeit-Teilnehmende schließen den Stoff spürbar zügiger ab, während das Teilzeitformat mehr Zeit für Übung und Wiederholung neben… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs bereitet gezielt auf zwei externe Herstellerprüfungen vor: die CompTIA-Network+-Zertifizierung (Prüfungscode N10-009) und die Cisco-CCNA-Zertifizierung (Prüfungscode 200-301). Beide Prüfungen werden bei den jeweiligen Zertifizierungsstellen separat abgelegt und führen bei erfolgreichem… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Mitbringen sollten Teilnehmende grundlegende Computerkenntnisse sowie Interesse an technischen Zusammenhängen. Vorkenntnisse in Netzwerktechnik sind nicht zwingend erforderlich, da der Kurs bei den Grundlagen beginnt; hilfreich sind jedoch ein sicherer Umgang mit Betriebssystemen und ein… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs verbindet zwei der bekanntesten Einstiegszertifizierungen der Netzwerktechnik: die herstellerunabhängige CompTIA Network+ und die herstellerspezifische Cisco Certified Network Associate (CCNA). Die Kombination ist bewusst gewählt, denn beide Zertifikate ergänzen sich fachlich: CompTIA Network+ vermittelt das breite, anbieterneutrale Fundament aus Kabeltypen, Topologien, Protokollen und Netzwerkbetrieb, während CCNA darauf aufbaut und in die konkrete Konfiguration von Cisco-Routern und -Switches sowie in IP-Routing, VLANs und Netzwerksicherheit einführt. Wer beide Module durchläuft, verfügt am Ende über ein Verständnis von Netzwerken, das sowohl theoretisch fundiert als auch an realer Hardware erprobt ist.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Kurs gliedert sich in zwei aufeinander abgestimmte Zertifizierungsmodule, die jeweils eigenständige Prüfungsziele verfolgen, sowie einen gemeinsamen Praxisteil an echter Netzwerkinfrastruktur. Modul 1 — CompTIA Network+: Dieses Modul legt das herstellerneutrale Fundament der Netzwerktechnik und orientiert sich an den Prüfungszielen des aktuellen Network+-Examens N10-009. Im Mittelpunkt stehen Netzwerkkonzepte, die unabhängig vom eingesetzten Hersteller gelten.

  • Netzwerktopologien, Übertragungsmedien und Verkabelungsstandards
  • Adressierung und Subnetting in IPv4 und IPv6
  • Netzwerkdienste wie DHCP, DNS, NTP und deren Zusammenspiel
  • Grundlagen von Switching und Routing sowie deren Unterschiede
  • Wireless-Standards, Frequenzbänder und WLAN-Sicherheitskonzepte
  • Netzwerküberwachung, Dokumentation und grundlegende Schritte zur Netzwerksicherheit

Modul 2 — Cisco Certified Network Associate (CCNA): Aufbauend auf den Network+-Grundlagen führt dieses Modul in die herstellerspezifische Welt von Cisco ein und orientiert sich an den Prüfungszielen des aktuellen CCNA-Examens 200-301. Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Konfiguration von Netzwerkgeräten.

  • Grundkonfiguration von Cisco-Routern und -Switches über Cisco IOS
  • IP-Routing: statische Routen sowie das dynamische Routingprotokoll OSPF
  • VLAN-Konzepte, Inter-VLAN-Routing und Trunking mit dem 802.1Q-Standard
  • Zugriffssteuerung über Standard- und Extended Access Control Lists
  • Grundlagen der Netzwerkautomatisierung und programmierbarer Netzwerke
  • Sicherheitsgrundlagen für Cisco-Umgebungen, unter anderem Port-Security und AAA-Konzepte

Praxis-Block — Netzwerke konfigurieren und fehlerbeheben: Beide Module werden durch einen umfangreichen Praxisanteil ergänzt, in dem die Teilnehmenden das theoretisch Gelernte an Cisco-Geräten beziehungsweise in Simulationsumgebungen umsetzen

  • Physischer Aufbau eines kleinen Netzwerksegments mit Switches, Router und Endgeräten
  • Konfiguration von VLANs und Verifikation der Segmentierung mittels Show-Befehlen
  • Einrichtung von OSPF in einer Mehr-Router-Topologie und Analyse der Routing-Tabellen
  • Erstellung und Test von Access Control Lists zur gezielten Verkehrsfilterung
  • Fehlersuche bei simulierten Verbindungsabbrüchen und Konfigurationsfehlern
  • Analyse von Netzwerkverkehr mit Paket-Capture-Werkzeugen
  • Konfiguration von DHCP- und NAT-Diensten auf Router-Ebene
  • Aufbau und Absicherung eines WLAN-Zugangspunkts nach den behandelten Sicherheitsstandards
  • Dokumentation einer Netzwerktopologie inklusive IP-Adressplan
  • Durchführung eines strukturierten Troubleshooting-Prozesses nach dem OSI-Schichtenmodell
  • Vergleich von Routing-Metriken unterschiedlicher Protokolle anhand konkreter Szenarien
  • Abschließende Simulation vollständiger Netzwerkszenarien, die Inhalte beider Module verbinden

Der Kurs ist so aufgebaut, dass die beiden Zertifizierungspfade nicht isoliert nebeneinanderstehen, sondern methodisch ineinandergreifen: Die anbieterneutralen Konzepte aus dem Network+-Modul werden im CCNA-Modul unmittelbar an konkreter Cisco-Hardware sichtbar. Dadurch verstehen die Teilnehmenden nicht nur, wie ein Befehl lautet, sondern auch, welches Netzwerkprinzip dahintersteht.

Lernziele:

Nach Abschluss des Kurses sind die Teilnehmenden in der Lage, Netzwerke zu planen, aufzubauen und zu betreiben sowie typische Störungen selbstständig einzugrenzen. Die folgenden konkreten Fähigkeiten werden aufgebaut

  • Aufbau und Unterscheidung von Netzwerktopologien (Stern, Bus, Ring, Mesh) und Kabelarten (Kupfer, Glasfaser)
  • Einordnung und Anwendung der Schichten des OSI- und TCP/IP-Referenzmodells auf reale Netzwerkprobleme
  • Planung und Berechnung von IPv4- und IPv6-Adressplänen inklusive Subnetting
  • Konfiguration von Cisco-Routern und -Switches über die Kommandozeile (Cisco IOS)
  • Einrichtung von statischem Routing sowie dynamischen Routingprotokollen wie OSPF
  • Segmentierung von Netzwerken mittels VLANs und Konfiguration von Trunk-Verbindungen
  • Absicherung von Netzwerkzugängen durch Access Control Lists (ACLs) und Port-Security
  • Diagnose und Behebung von Netzwerkstörungen mit gängigen Troubleshooting-Werkzeugen
  • Unterscheidung und Konfiguration gängiger WAN-Technologien und Netzwerkdienste (DHCP, DNS, NAT)
  • Bewertung von Cloud-Konzepten und deren Auswirkungen auf klassische Netzwerkarchitekturen
  • Vorbereitung auf die Prüfungsinhalte der CompTIA-Network+-Zertifizierung (Prüfungscode N10-009)
  • Vorbereitung auf die Prüfungsinhalte der Cisco-CCNA-Zertifizierung (Prüfungscode 200-301)

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die einen fundierten und internationalen anerkannten Einstieg in die Netzwerktechnik suchen und dafür zwei aufeinander aufbauende Zertifizierungen erwerben möchten.

  • Quereinsteiger mit technischem Grundinteresse, die eine Laufbahn im Netzwerkbereich anstreben
  • IT-Support-Mitarbeitende, die ihre Kenntnisse in Richtung Netzwerkadministration erweitern wollen
  • Systemadministratoren, die ihr Aufgabenspektrum um Routing und Switching ergänzen möchten
  • Berufserfahrene aus verwandten IT-Bereichen, die einen strukturierten Zertifizierungsnachweis anstreben
  • Personen, die sich beruflich neu orientieren und einen praxisnahen technischen Einstieg suchen
Voraussetzungen:

Mitbringen sollten Teilnehmende grundlegende Computerkenntnisse sowie Interesse an technischen Zusammenhängen. Vorkenntnisse in Netzwerktechnik sind nicht zwingend erforderlich, da der Kurs bei den Grundlagen beginnt; hilfreich sind jedoch ein sicherer Umgang mit Betriebssystemen und ein grundlegendes Verständnis von Zahlensystemen, da binäres und hexadezimales Rechnen beim Subnetting eine Rolle spielt. Für die Unterrichtsteilnahme werden zudem gute Deutschkenntnisse vorausgesetzt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Live-Unterricht im virtuellen Klassenzimmer bildet den Rahmen: Über Mikrofon, Kamera und Chat sind die Teilnehmenden direkt in das Unterrichtsgeschehen eingebunden. Theoretische Einheiten wechseln sich mit Übungsphasen an Router- und Switch-Simulationen sowie realer Hardware ab, sodass Konfigurationsbefehle direkt angewendet und ihre Wirkung überprüft werden kann. Praxisorientierte Fallstudien und kleinere Projektaufgaben verknüpfen die beiden Zertifizierungsmodule miteinander. Der Kurs kann sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend in Teilzeit besucht werden.

Die Weiterbildung setzt sich aus den zwei kombinierbaren Modulen Network+ und CCNA zusammen; wie schnell beide durchlaufen werden, hängt vom gewählten Format ab. Vollzeit-Teilnehmende schließen den Stoff spürbar zügiger ab, während das Teilzeitformat mehr Zeit für Übung und Wiederholung neben Beruf oder Familie lässt. Inhaltlich deckt der Kurs die vollständigen Prüfungsziele beider Zertifizierungen ab, sodass am Ende keine Lücke zwischen Lehrplan und Examen bleibt.

Der Kurs bereitet gezielt auf zwei externe Herstellerprüfungen vor: die CompTIA-Network+-Zertifizierung (Prüfungscode N10-009) und die Cisco-CCNA-Zertifizierung (Prüfungscode 200-301). Beide Prüfungen werden bei den jeweiligen Zertifizierungsstellen separat abgelegt und führen bei erfolgreichem Bestehen zu eigenständigen, international anerkannten Zertifikaten. Ergänzend wird ein Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ausgestellt, das die Teilnahme und die vermittelten Inhalte dokumentiert.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Netzwerktechnik bildet das Rückgrat nahezu jeder IT-Infrastruktur, und die Kombination aus CompTIA Network+ und Cisco CCNA gehört zu den am häufigsten nachgefragten Einstiegsqualifikationen in diesem Bereich. Während Network+ als herstellerneutraler Grundlagennachweis gilt, ist CCNA speziell für Umgebungen mit Cisco-Equipment gefragt, das in vielen mittleren und großen Unternehmen im Einsatz ist. Wer beide Zertifikate vorweisen kann, signalisiert damit sowohl breites Grundlagenwissen als auch praktische Konfigurationskompetenz an konkreter Hardware. Für den beruflichen Werdegang eröffnet diese Kombination Zugänge zu Positionen wie Netzwerkadministrator, Junior Network Engineer oder Systemadministrator mit Netzwerkschwerpunkt. Da Netzwerktechnik die Grundlage für viele weiterführende Spezialisierungen bildet — etwa in Richtung Security, Cloud-Netzwerke oder Automatisierung — schafft der Kurs zugleich ein solides Sprungbrett für spätere Aufbauzertifizierungen. In Stellenanzeigen für Netzwerkadministration werden CompTIA Network+ und Cisco CCNA auffallend häufig gemeinsam als „von Vorteil" oder sogar als Einstiegsvoraussetzung gelistet — die parallele Vorbereitung auf beide Prüfungen spart Bewerbenden damit einen zweiten, separaten Zertifizierungsanlauf zu einem späteren Zeitpunkt.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Netzwerkadministrator
  • Junior Network Engineer
  • IT-Support-Spezialist mit Netzwerkschwerpunkt
  • Systemadministrator
  • Help-Desk-Techniker mit Netzwerkfokus

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Werden CompTIA Network+ und Cisco CCNA in einer gemeinsamen Prüfung abgelegt?

Nein, es handelt sich um zwei eigenständige externe Prüfungen unterschiedlicher Zertifizierungsstellen. Der Kurs bereitet inhaltlich auf beide vor, die Prüfungen selbst werden getrennt voneinander abgelegt.

Brauche ich Vorkenntnisse in Netzwerktechnik?

Nein, der Kurs beginnt bei den Grundlagen und baut systematisch auf. Hilfreich sind ein sicherer Umgang mit Computern sowie ein grundlegendes Verständnis von Zahlensystemen für das Subnetting.

Arbeite ich im Kurs mit echter Cisco-Hardware?

Der Praxisanteil kombiniert Konfigurationsübungen an Router- und Switch-Simulationen mit realer Netzwerkhardware, sodass Befehle und ihre Auswirkungen direkt nachvollzogen werden können.

Kann ich den Kurs berufsbegleitend absolvieren?

Ja, die Weiterbildung wird sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit angeboten, sodass eine Teilnahme neben dem Beruf möglich ist.

Welchen beruflichen Nutzen bringt die Doppelzertifizierung?

Network+ gilt als herstellerneutraler Grundlagennachweis, CCNA als praxisnahe Cisco-Qualifikation. Zusammen eröffnen sie Einstiegspositionen in Netzwerkadministration und bilden die Basis für spätere Spezialisierungen.