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CCNA Routing & Switching Aufbau – Cisco Zertifizierung

CCNA Routing & Switching Aufbau – das dritte Modul der Cisco-Netzwerkausbildung. Vertieft fortgeschrittene Routing-Protokolle, WAN-Technologien, QoS und Netzwerkmanagement auf dem Weg zur CCNA-Zertifizierung.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Als dritter und abschließender Teil einer mehrstufigen Netzwerkausbildung hat dieser Lehrgang einen substanziellen Umfang. Die konkrete Dauer variiert je nach Anbieter und gewählter Lernform. Präsenz- und Online-Varianten sind verfügbar; Vollzeitformat ist üblich, Teilzeit nach Absprache. Aktuelle… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs bereitet auf die Cisco CCNA-Zertifizierungsprüfung (200-301) vor, die extern bei Pearson VUE abgelegt wird. Nach bestandener Prüfung erhalten Teilnehmende das CCNA-Zertifikat, das von Cisco Systems ausgestellt wird und weltweit als Standardnachweis für Netzwerkkenntnisse auf… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden fundierte Kenntnisse in Netzwerkgrundlagen (OSI-Modell, TCP/IP-Stack), Switching (VLANs, STP), einfachem statischem und dynamischem Routing sowie der Cisco-CLI. Diese Kenntnisse werden üblicherweise in den vorangegangenen Basis- und Vertiefungskursen der Ausbildungsreihe… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Lehrgang ist die dritte Stufe einer aufbauenden Cisco-Netzwerkausbildung. Nach den Grundlagenkursen, die TCP/IP-Schichten, Switching-Basics und einfaches Routing abgedeckt haben, vertieft der Aufbaukurs diejenigen Themen, die für produktive Netzwerkumgebungen und die CCNA-Zertifizierungsprüfung ausschlaggebend sind: fortgeschrittene Routing-Protokolle wie OSPFv2, WAN-Konnektivitätslösungen, Qualität des Netzwerkverkehrs durch QoS sowie Sicherheits- und Managementfunktionen auf Unternehmensebene. Der Kurs richtet sich an Personen, die bereits über fundierte Netzwerkkenntnisse aus den Vorgängerkursen verfügen und ihre Kompetenz zur professionellen Konfiguration und Fehlerdiagnose in Cisco-Umgebungen ausbauen möchten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 – Fortgeschrittenes Routing: OSPFv2 und IP-Dienste Single Area OSPFv2 ist das zentrale Routing-Protokoll, das in nahezu allen Enterprise-Umgebungen eingesetzt wird und das wichtigste Link-State-Protokoll im CCNA-Curriculum bildet. Dieses Modul legt den Schwerpunkt auf die vollständige Konfiguration, Verifikation und Fehlerdiagnose in OSPF-Umgebungen sowie auf ergänzende IP-Dienste, die in jedem professionellen Netzwerk benötigt werden.

  • Single Area OSPFv2: Konzepte, LSA-Typen, DR/BDR-Wahl und Konvergenzverhalten
  • Konfiguration von OSPFv2 auf Cisco-Routern mit Schnittstellen- und Prozessparametern
  • Passive Interfaces, Default-Route-Redistribution und OSPF-Authentifizierung
  • DHCP-Serverfunktionalität auf Cisco-Routern: Address-Pools, Exclusions und Options
  • DNS-Resolution und Namensauflösung in gerouteten Netzwerken
  • TFTP als Konfigurationssicherungs- und IOS-Transferprotokoll
  • FTP für Dateiverwaltung und Softwareaktualisierungen auf Netzwerkgeräten

Modul 2 – Remote Access, Sicherheit und Netzwerkmanagement Sichere Fernwartung von Netzwerkgeräten ist in verteilten Unternehmensumgebungen unverzichtbar. Dieses Modul behandelt SSH als Ablösung von Telnet, die Konfiguration von Access Control Lists zur Netzwerksicherheit sowie Grundlagen des Netzwerkmanagements mit SNMP und Syslog.

  • SSH-Konfiguration auf Cisco-Routern und Switches: Key-Generierung, Versionsauswahl, Login
  • Vergleich von Telnet und SSH: Sicherheitsimplikationen und Migrationsgründe
  • Standard und Extended Access Control Lists: Konzept, Konfiguration, Platzierungsregeln
  • Named ACLs und deren Verwaltung im laufenden Betrieb
  • SNMP-Grundlagen: Community-Strings, OIDs, Traps und Polling-Konzepte
  • Syslog: Schweregrade, Logging-Ziele und Fehlernachrichten auswerten
  • Router Forwarding: Prozess-Switching, Fast Switching und CEF im Vergleich

Modul 3 – Quality of Service (QoS) und WAN-Konnektivität Quality of Service stellt sicher, dass geschäftskritischer Netzwerkverkehr priorisiert behandelt wird, während WAN-Technologien die Verbindung zwischen Unternehmensstandorten herstellen. Dieses Modul gibt einen Überblick über QoS-Konzepte sowie moderne WAN-Optionen im Enterprise-Umfeld.

  • Grundlagen von QoS: Warum Paketpriorisierung in Netzwerken notwendig ist
  • PHB (Per-Hop Behavior): CS, AF- und EF-Klassen und deren Anwendungsfälle
  • DiffServ-Modell: DSCP-Markierungen und Klassifizierungsstrategien
  • Queuing-Mechanismen: FIFO, WFQ, CBWFQ und LLQ im Vergleich
  • WAN-Technologien im Überblick: MPLS, Metro-Ethernet, Breitband-Internetzugänge
  • VPN-Grundlagen im WAN-Kontext: Site-to-Site und Remote-Access-Konzepte
  • SD-WAN als moderner Ansatz zur WAN-Verwaltung (konzeptioneller Überblick)

Praxis-Block: Konfiguration und Fehlerdiagnose in komplexen Netzwerkumgebungen

  • Vollständige Konfiguration eines Multi-Router-Netzwerks mit OSPFv2 in einer Labumgebung
  • Fehlerbehebung in einem OSPF-Netzwerk mit absichtlich eingebrachten Konfigurationsfehlern
  • Einrichtung eines DHCP-Servers auf einem Cisco-Router mit mehreren Address-Pools
  • Konfiguration und Verifikation von SSH Remote Access auf einem Catalyst-Switch
  • Erstellen und Anwenden von Extended ACLs zur Zugangskontrolle für HTTP- und FTP-Verkehr
  • TFTP-basierte Sicherung der Router-Konfiguration auf einem TFTP-Server
  • Konfiguration von QoS-Markierungen für Voice-over-IP-Verkehr mit hoher Priorität
  • Auswerten von Syslog-Meldungen nach einem simulierten Routerausfall
  • Simulation einer WAN-Verbindung zwischen zwei Standorten mit statischem Routing
  • Analyse von Router-Forwarding-Entscheidungen mit show-Kommandos
  • Musterprüfungen: CCNA-typische Szenariofragen zu Routing, QoS und Sicherheit
  • Erarbeitung einer Troubleshooting-Methodik für Routing-Probleme nach systematischem Ansatz

Lernziele:

Nach Abschluss dieser Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende fortgeschrittene Netzwerkaufgaben zu bewältigen.

  • OSPFv2 in Single-Area-Umgebungen zu konfigurieren, zu verifizieren und Fehler zu beheben
  • DHCP- und DNS-Dienste auf Cisco-Routern einzurichten und zu administrieren
  • SSH-basierte Remote-Access-Konfigurationen auf Routern und Switches umzusetzen
  • TFTP und FTP für Netzwerkmanagement und Konfigurationssicherung einzusetzen
  • PHB-Klassen (Per-Hop Behavior) für Quality of Service zu definieren und zu konfigurieren
  • Router Forwarding-Prozesse zu verstehen und den Datenfluss im Netzwerk nachzuverfolgen
  • WAN-Konnektivitätsoptionen zu beurteilen und deren Einsatzszenarien zu unterscheiden
  • Netzwerkgeräte über SSH sicher fernzuwarten und Konfigurationen remote zu verifizieren
  • Typische Fehlerbilder in komplexen Routing-Umgebungen systematisch zu diagnostizieren
  • Eigene Konfigurationen in Cisco-Simulationsumgebungen und an realer Hardware zu testen
  • Die CCNA-Zertifizierungsanforderungen auf Aufbauniveau vollständig abzudecken
  • Prüfungsrelevante Netzwerkszenarien analytisch zu lösen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Diese Weiterbildung ist die direkte Fortsetzung der Cisco-Basis- und Vertiefungskurse und richtet sich an Personen, die den Weg zur CCNA-Zertifizierung konsequent weitergehen.

  • IT-Fachkräfte mit abgeschlossenem Cisco-Basis- und Vertiefungslehrgang, die die CCNA-Zertifizierung anstreben
  • Netzwerkadministratoren, die OSPFv2, QoS und sichere Remote-Verwaltung in ihrer Arbeitsumgebung einsetzen möchten
  • Systemadministratoren, die Netzwerkkenntnisse auf CCNA-Niveau ausbauen und nachweisen wollen
  • Quereinsteiger in die Netzwerktechnik mit soliden Vorkenntnissen und Ambitionen für eine Cisco-Zertifizierung
  • Personen, die sich für Rollen als Netzwerkadministrator, IT-Netzwerktechniker oder Cisco-Spezialist bewerben möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden fundierte Kenntnisse in Netzwerkgrundlagen (OSI-Modell, TCP/IP-Stack), Switching (VLANs, STP), einfachem statischem und dynamischem Routing sowie der Cisco-CLI. Diese Kenntnisse werden üblicherweise in den vorangegangenen Basis- und Vertiefungskursen der Ausbildungsreihe erworben. Gute Englischkenntnisse sind notwendig, da Lehrgangsmaterialien und Cisco-Prüfungsunterlagen auf Englisch vorliegen. Ein abgeschlossener IT-Berufsabschluss oder ein vergleichbarer technischer Hintergrund wird empfohlen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Aufbaukurs setzt stark auf praxisorientiertes Arbeiten in Laborumgebungen. Netzwerkkonfigurationen werden sowohl im Cisco Packet Tracer als auch – soweit möglich – an realer Hardware durchgeführt. Theoretische Konzepte werden knapp eingeführt und unmittelbar in Konfigurationsübungen umgesetzt. Die Fehlerdiagnose-Kompetenz wird systematisch anhand von Szenarien mit absichtlichen Konfigurationsfehlern trainiert. Die Prüfungsvorbereitung auf die CCNA-Zertifizierung integriert szenariobasierte Fragen, wie sie im Cisco-Prüfungsformat typisch sind.

Als dritter und abschließender Teil einer mehrstufigen Netzwerkausbildung hat dieser Lehrgang einen substanziellen Umfang. Die konkrete Dauer variiert je nach Anbieter und gewählter Lernform. Präsenz- und Online-Varianten sind verfügbar; Vollzeitformat ist üblich, Teilzeit nach Absprache. Aktuelle Termine und Stundenangaben erfährt man beim jeweiligen Anbieter.

Der Kurs bereitet auf die Cisco CCNA-Zertifizierungsprüfung (200-301) vor, die extern bei Pearson VUE abgelegt wird. Nach bestandener Prüfung erhalten Teilnehmende das CCNA-Zertifikat, das von Cisco Systems ausgestellt wird und weltweit als Standardnachweis für Netzwerkkenntnisse auf Associate-Ebene gilt. Ergänzend stellt der Kursanbieter eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung aus.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Das CCNA-Zertifikat ist seit Jahrzehnten der meistgewählte Einstiegsnachweis im Netzwerkbereich und gilt als Qualifikationsstandard für Netzwerkadministratoren weltweit. Durch diesen Aufbaukurs schließen Teilnehmende einen strukturierten dreistufigen Lernpfad ab, der systematisch von den Netzwerkgrundlagen bis zu OSPFv2, QoS und Enterprise-WAN-Konzepten führt – genau das Niveau, das die Cisco-Prüfung erfordert. Wer nach diesem Kurs die CCNA-Prüfung besteht, eröffnet sich Karrierewege in Netzwerkadministration, Systemadministration mit Netzwerkschwerpunkt oder IT-Infrastruktur-Rollen in Unternehmen jeder Größe. Die Nachfrage nach zertifizierten Cisco-Fachkräften ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt konstant hoch, und das CCNA ist in vielen Stellenprofilen explizit als Mindestanforderung oder als präferierte Qualifikation aufgeführt. Der dreistufige Aufbau der Ausbildungsreihe stellt sicher, dass Absolventinnen und Absolventen nicht nur die Prüfung bestehen, sondern die Materie auch wirklich durchdrungen haben.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Netzwerkadministrator
  • Systemadministrator Netzwerk
  • Router/Switch-Administrator
  • IT-Netzwerktechniker
  • Cisco-Netzwerkspezialist

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist das der letzte Kurs vor der CCNA-Prüfung?

Ja. Der Aufbaukurs ist der dritte und abschließende Teil der Ausbildungsreihe. Nach Abschluss dieses Moduls haben Teilnehmende den gesamten Stoff für die Cisco CCNA-Prüfung (200-301) erarbeitet und sind prüfungsbereit.

Muss ich zwingend die Vorgängerkurse belegt haben?

Die Vorgängerkurse sind keine formale Voraussetzung, aber inhaltlich notwendig. Der Aufbaukurs setzt OSPFv2-Grundkonzepte, Switching-Kenntnisse und Cisco-CLI-Erfahrung voraus, die in den Basis- und Vertiefungsmodulen erarbeitet werden. Quereinsteiger mit gleichwertigen Kenntnissen aus der Praxis können direkt einsteigen.

Ist die CCNA-Prüfungsgebühr im Kurs enthalten?

Das hängt vom jeweiligen Bildungsanbieter ab. Manche Träger schließen die Pearson VUE-Prüfungsgebühr ein, andere rechnen sie separat ab. Klären Sie das vor der Anmeldung direkt mit dem Anbieter.

Wie lange ist das CCNA-Zertifikat gültig?

Das CCNA-Zertifikat ist drei Jahre gültig. Zur Verlängerung kann man entweder eine höhere Cisco-Prüfung (z. B. CCNP) ablegen, eine Cisco-Prüfung der gleichen oder höheren Ebene bestehen oder Continuing Education-Credits bei Cisco einreichen.

Welche Themen unterscheiden den Aufbaukurs von den Vorgängerkursen?

Der Aufbaukurs vertieft OSPFv2, QoS mit PHB-Klassen, SSH-Remote-Management, Access Control Lists und WAN-Technologien. Die Vorgängerkurse haben TCP/IP-Grundlagen, einfaches Switching, VLANs, STP und grundlegendes statisches Routing abgedeckt. Im Aufbaukurs liegt der Fokus auf Enterprise-relevanten Protokollen und Sicherheitsfunktionen.