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CCNP Collaboration 300-820 CLCEI + CompTIA Security+ Kurs

Weiterbildung zur Cisco CCNP Collaboration Concentration-Prüfung 300-820 CLCEI (Implementing Cisco Collaboration Cloud and Edge Solutions) kombiniert mit CompTIA Security+.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs wird als Vollzeitkurs über mehr als einen Monat bis zu drei Monate angeboten. Die Dauer ist durch den dualen Inhalt begründet: 300-820 CLCEI verlangt tiefes praktisches Üben mit Expressway-Konfigurationen, und CompTIA Security+ umfasst sieben Themendomänen, die eigenständig und… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach Abschluss erhalten Sie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Der Kurs bereitet gezielt auf die externe Cisco-Prüfung 300-820 CLCEI und auf die CompTIA Security+ Prüfung vor. Wer CLCEI zusammen mit der Core-Prüfung 350-801 CLCOR besteht, erlangt das CCNP Collaboration sowie den… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Grundkenntnisse in Cisco UCM, SIP-Protokollen und Netzwerkgrundlagen werden vorausgesetzt. Empfohlen ist ein Verständnis der Inhalte der CCNP-Collaboration-Core-Prüfung 350-801 CLCOR, da CLCEI als Concentration-Prüfung auf diesen Grundlagen aufbaut. Erfahrung mit Firewall- und DMZ-Konzepten ist… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Die Concentration-Prüfung 300-820 CLCEI — Implementing Cisco Collaboration Cloud and Edge Solutions — fokussiert auf die Cisco Expressway Series und damit auf einen der zentralen Bausteine moderner, hybrid-betriebener Kollaborationsinfrastrukturen. Während die verwandte CLICA-Prüfung auf interne Applikationen wie Unity Connection und IM and Presence zielt, richtet sich CLCEI explizit auf die Randnetz- und Cloud-Ebene: Business-to-Business-Anrufe, Mobile and Remote Access (MRA), sicherer Fernzugriff und Authentifizierungsoptionen für externe Teilnehmer stehen im Mittelpunkt. Dieser Kurs verbindet diese technisch anspruchsvolle Spezialisierung mit der herstellerunabhängigen CompTIA Security+ Zertifizierung.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 — Cisco Expressway Series: Architektur und Grundkonfiguration Die Expressway Series besteht aus zwei Kernkomponenten: Expressway-C (Core, im internen Netzwerk) und Expressway-E (Edge, in der DMZ). Dieses Zusammenspiel ermöglicht es, Collaboration-Traffic sicher über Unternehmensgrenzen zu transportieren, ohne klassische Firewall-Traversal-Probleme zu erzeugen. Dieser Block legt das konzeptionelle und praktische Fundament.

  • Traversal-Architektur: Expressway-C und Expressway-E im Zusammenspiel
  • Firewall-Traversal-Protokolle (H.460.18/19, TURN/ICE)
  • Zonen- und Suchregelkonzept in Expressway
  • Lizenzierungsmodelle und Kapazitätsplanung
  • TLS-Zertifikatsverwaltung für Expressway-Deployments
  • Grundkonfiguration und initiales Rollout in einer Testumgebung

Modul 2 — Business-to-Business-Kommunikation und Interoperabilität B2B-Kommunikation über SIP ermöglicht direkte, verschlüsselte Verbindungen zwischen Unternehmen ohne öffentliche PSTN-Infrastruktur. Dieser Block behandelt die technische Umsetzung von B2B-Anrufen, Videokonferenzen und Content-Sharing mit externen Partnern.

  • SIP-Trunking für B2B-Szenarien konfigurieren
  • SIP-Option-Tags und Interop mit Nicht-Cisco-Systemen
  • H.323-zu-SIP-Interworking über Expressway
  • BFCP (Binary Floor Control Protocol) für Content Sharing
  • Problemanalyse bei fehlgeschlagenen B2B-Verbindungen
  • Sicherheitsaspekte bei B2B: Authentifizierung und Verschlüsselung

Modul 3 — Mobile and Remote Access und Cloud-Integration MRA ist eine der meistgenutzten Expressway-Funktionen: Sie ermöglicht es Mitarbeitenden, von außerhalb des Firmennetzwerks vollständig auf UC-Dienste zuzugreifen — ohne VPN. Dieser Block behandelt MRA-Architektur, OAuth-basierte Authentifizierung und die Integration mit Cisco Webex.

  • MRA-Architektur: ICE, TURN und Expressway-E als Edge-Proxy
  • OAuth 2.0-Tokenflüsse für MRA-Authentifizierung
  • Jabber-Client-Konfiguration für MRA
  • Hybridservices mit Cisco Webex (Cloud Calling, Messaging)
  • Cisco Meeting Server Expressway-Interworking
  • Fehleranalyse bei MRA-Verbindungsproblemen

Modul 4 — CompTIA Security+ (herstellerunabhängig) Parallel zu den Cisco-spezifischen Inhalten wird das herstellerunabhängige Sicherheitswissen nach CompTIA Security+ Standard aufgebaut. Dieser Block ist bewusst von den Cisco-Modulen getrennt formuliert, da er andere konzeptionelle Ebenen anspricht — besonders relevant für alle, die IT-Sicherheitsverantwortung übernehmen wollen, die über Cisco-Systeme hinausgeht.

  • Bedrohungslandschaft: APTs, Zero-Day-Exploits, Insider-Threats
  • Schwachstellenmanagement und Penetration-Testing-Konzepte
  • Secure-Network-Design-Prinzipien: Segmentierung, Defense in Depth
  • Cloud-Sicherheitsmodelle (IaaS, PaaS, SaaS) und geteilte Verantwortung
  • Incident-Response-Phasen und Forensik-Grundlagen
  • Gesetzliche Anforderungen: DSGVO, NIS2 und branchenspezifische Compliance

Praxisblock — Konfigurationslabs und Troubleshooting-Szenarien Die Labs in diesem Kurs sind auf die spezifischen Komplexitäten der Expressway-Technologie ausgerichtet. Firewall-Traversal-Probleme, Zertifikatsfehler und OAuth-Tokenprobleme gehören zu den häufigsten Herausforderungen in der Praxis und werden deshalb systematisch trainiert.

  • Expressway-C/E-Paar deployen und grundlegende Zonen konfigurieren
  • Selbstsignierte und CA-signierte Zertifikate in Expressway einbinden
  • B2B-Testanruf zu einem Partnerystem einrichten und debuggen
  • MRA mit Jabber-Client konfigurieren und OAuth-Flow nachvollziehen
  • Webex-Hybridservice in einer Testumgebung aktivieren
  • Firewall-Traversal-Problem anhand von Logs systematisch einkreisen
  • SIP-Trace auswerten und Fehlerursache identifizieren
  • MRA-Verbindungsfehler durch schrittweise Überprüfung der Expressway-Logs lösen
  • B2B-Interoperabilität mit einem Nicht-Cisco-System testen
  • CompTIA-Szenario: Sicherheitsarchitektur für ein hybrides UC-Deployment bewerten
  • Zertifikatsablauf in einer Expressway-Umgebung simulieren und beheben
  • Cloud-Sicherheitskonzept für eine Webex-Hybridinfrastruktur skizzieren

Die Labumgebungen bilden realistische Netzwerktopologien ab, einschließlich simulierter Firewall-Perimeter und DMZ-Konfigurationen, um die Expressway-Logik authentisch erfahrbar zu machen.

Lernziele:

  • Cisco Expressway-Architektur verstehen und Core- sowie Edge-Komponenten konfigurieren
  • Business-to-Business-Anrufe (B2B) über SIP-Trunks und Expressway-C/E einrichten
  • Mobile and Remote Access (MRA) für sichere Fernzugriffe auf UC-Ressourcen implementieren
  • Authentifizierungsoptionen der Expressway Series (OAuth, Zertifikate, SSO) konfigurieren
  • Cisco Meeting Server (CMS) und Interworking-Szenarien mit Expressway planen
  • Video- und Voice-Workloads sicher über Unternehmensperimeter transportieren
  • Bedrohungsszenarien und Angriffsvektoren gemäß CompTIA Security+ einordnen
  • Sicherheitsarchitekturen für Cloud- und Edge-Szenarien bewerten und konzipieren
  • Identitäts- und Zugangsverwaltung einschließlich Zertifikatsinfrastruktur für hybride Umgebungen aufbauen
  • Kryptografische Protokolle verstehen und im Kontext von UC-Verschlüsselung anwenden
  • Datenschutz- und Compliance-Anforderungen für Kommunikationssysteme einordnen
  • Risikomanagement-Grundlagen auf IT-Sicherheitsprojekte anwenden

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an Collaboration- und Netzwerkfachleute, die mit Cisco-Systemen an der Grenze zwischen internem Netzwerk und Cloud oder externen Teilnehmern arbeiten.

  • Collaboration Engineers mit Erfahrung in Cisco UCM und Expressway
  • UC-Administratoren, die B2B- und MRA-Deployments betreuen
  • Netzwerkadministratoren, die Cisco-Collaboration-Traffic über Perimeter-Grenzen managen
  • IT-Sicherheitsfachleute, die Edge-Security für UC-Systeme verantworten
  • Personen, die das CCNP Collaboration mit der Concentration 300-820 CLCEI abschließen möchten
Voraussetzungen:

Grundkenntnisse in Cisco UCM, SIP-Protokollen und Netzwerkgrundlagen werden vorausgesetzt. Empfohlen ist ein Verständnis der Inhalte der CCNP-Collaboration-Core-Prüfung 350-801 CLCOR, da CLCEI als Concentration-Prüfung auf diesen Grundlagen aufbaut. Erfahrung mit Firewall- und DMZ-Konzepten ist von Vorteil, da Expressway eng mit der Netzwerkrandarchitektur zusammenarbeitet.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs ist besonders praxisorientiert, da die Expressway-Technologie zahlreiche Konfigurationsdetails aufweist, die sich nur durch eigenes Ausprobieren wirklich erschließen. Theoretische Erklärungen werden daher stets direkt mit Lab-Arbeit verknüpft. Das Combined-Learning-Format erlaubt es, laborintensive Phasen in Präsenz zu konzentrieren und konzeptionellere Inhalte — insbesondere den CompTIA-Security+-Teil — in flexiblen Online-Einheiten zu absolvieren.

Der Kurs wird als Vollzeitkurs über mehr als einen Monat bis zu drei Monate angeboten. Die Dauer ist durch den dualen Inhalt begründet: 300-820 CLCEI verlangt tiefes praktisches Üben mit Expressway-Konfigurationen, und CompTIA Security+ umfasst sieben Themendomänen, die eigenständig und systematisch erarbeitet werden müssen.

Nach Abschluss erhalten Sie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Der Kurs bereitet gezielt auf die externe Cisco-Prüfung 300-820 CLCEI und auf die CompTIA Security+ Prüfung vor. Wer CLCEI zusammen mit der Core-Prüfung 350-801 CLCOR besteht, erlangt das CCNP Collaboration sowie den Spezialisten-Titel Cisco Certified Specialist - Collaboration Cloud and Edge. CompTIA Security+ verleiht eine anerkannte, herstellerunabhängige Sicherheitszertifizierung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Expressway-Technologie ist ein Alleinstellungsmerkmal im Cisco-Kollaborationsportfolio und kaum durch andere Lösungen substituierbar in Unternehmen, die stark auf Cisco UCM setzen. Wer Expressway-C/E-Deployments beherrscht, besitzt damit ein spezifisches Know-how, das am Markt vergleichsweise selten ist und entsprechend nachgefragt wird — besonders in Unternehmensumgebungen mit anspruchsvollen B2B-Anforderungen oder starker Remote-Work-Nutzung. Die Verknüpfung mit CompTIA Security+ ist bei dieser Spezialisierung besonders sinnvoll: Expressway ist per Definition ein Edge-System, das Collaboration-Traffic über Unternehmensgrenzen transportiert — eine sicherheitskritische Funktion, für die ein solides Verständnis von Kryptographie, Zertifikaten, Authentifizierungsprotokollen und Angriffsszenarien unverzichtbar ist. Das Security+-Wissen ist deshalb nicht nur ein formales Qualifikationsziel, sondern direkt anwendbar. Insgesamt positioniert Sie dieser Kurs für Rollen, die die Schnittmenge zwischen Kollaborationstechnik und IT-Sicherheit abdecken — ein Profil, das in einer Zeit zunehmender UC-Cloud-Migration und wachsender Sicherheitsanforderungen an Kollaborationsinfrastrukturen stark an Relevanz gewinnt.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Cisco Collaboration Engineer
  • Netzwerkadministrator
  • IT-Sicherheitsspezialist
  • UC-Administrator
  • Cloud and Edge Solutions Architect

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet CLCEI von CLICA im CCNP-Collaboration-Pfad?

CLICA (300-810) fokussiert auf Cisco-Kollaborationsapplikationen wie SSO, Unified IM and Presence, Unity Connection und Unity Express — also auf interne UC-Anwendungen. CLCEI (300-820) konzentriert sich auf die Cisco Expressway Series und damit auf Konnektivität an der Netzwerkgrenze: B2B-Anrufe, Mobile and Remote Access und Cloud-Integration. Beide sind wählbare Concentration-Prüfungen im CCNP Collaboration.

Brauche ich zwingend ein VPN für Mobile and Remote Access mit Expressway?

Nein. Das ist gerade der zentrale Vorteil von MRA mit Cisco Expressway: Mitarbeitende greifen ohne VPN von außerhalb des Unternehmensnetzwerks auf UC-Dienste zu. Expressway-E fungiert als sicherer Edge-Proxy in der DMZ und stellt die Verbindung zum internen Expressway-C her, ohne dass ein separater VPN-Client notwendig ist.

Für welche Unternehmen ist die Expressway-Spezialisierung besonders relevant?

Expressway ist für Unternehmen mit etablierter Cisco UCM-Infrastruktur besonders wichtig, die B2B-Videokommunikation mit Partnern nutzen, starke Remote-Work-Anforderungen haben oder hybride Szenarien mit Cisco Webex betreiben. In diesen Umgebungen ist Expressway-Know-how kaum substituierbar.

Erhalte ich nach bestandener Prüfung direkt das CCNP Collaboration?

Das CCNP Collaboration erfordert zwei bestandene Prüfungen: die Core-Prüfung 350-801 CLCOR und eine Concentration-Prüfung Ihrer Wahl. Wenn Sie 300-820 CLCEI als Concentration ablegen und bereits CLCOR bestanden haben, erwerben Sie das CCNP Collaboration sowie den Spezialisten-Titel Cisco Certified Specialist - Collaboration Cloud and Edge.

Ist dieser Kurs auch für Personen ohne Cisco-Vorwissen geeignet?

Nein, dieser Kurs setzt Vorkenntnisse in Cisco UCM und grundlegenden Collaboration-Technologien voraus. Die Konzentrationsprüfung 300-820 CLCEI ist als Vertiefung konzipiert und baut auf dem Core-Level auf. Einsteiger sollten zunächst mit CCNA Collaboration oder den CLCOR-Inhalten beginnen.