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Cisco DevNet Professional 350-901 DEVCOR + Security+ Kurs

Kurs zur Entwicklung von Netzwerkanwendungen auf Cisco-Plattformen mit APIs und Automatisierung, Vorbereitung auf die DevNet Professional Core-Prüfung 350-901 DEVCOR sowie CompTIA Security+.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Bei Vollzeitdurchführung dauert der Kurs mehr als einen Monat bis zu drei Monate. Die genaue Dauer richtet sich nach dem individuellen Modulumfang. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebescheinigung. Der Kurs bereitet auf die externe Cisco-Prüfung 350-901 DEVCOR vor, die zur Bezeichnung Cisco Certified DevNet Specialist - Core führt und die Core-Anforderung für Cisco Certified DevNet Professional erfüllt. Zusätzlich bereitet der Kurs auf… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Sie sollten Grundkenntnisse in einer Programmiersprache mitbringen — idealerweise Python, da die Laborübungen primär in Python durchgeführt werden. Darüber hinaus sind Grundkenntnisse in Netzwerktechnik auf CCNA-Niveau empfehlenswert: TCP/IP, Routing-Grundlagen und ein Verständnis davon, was… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs bereitet Sie auf die Cisco DevNet Professional Core-Prüfung 350-901 DEVCOR (Developing Applications using Cisco Core Platforms and APIs) vor. Das Bestehen dieser Kernprüfung führt zur Zertifizierung Cisco Certified DevNet Specialist - Core und ist die Voraussetzung für das vollständige Cisco Certified DevNet Professional-Zertifikat. Der Kurs adressiert damit eine Schnittstelle, die im modernen Netzwerkbetrieb zunehmend an Bedeutung gewinnt: die Verbindung zwischen klassischer Netzwerkkonfiguration und softwarebasierter Automatisierung. Ergänzend dazu bereitet der Kurs auf die CompTIA Security+-Prüfung vor, die ein breites, herstellerneutrales Sicherheitsfundament vermittelt und für DevNet-Fachleute eine wichtige Querschnittskompetenz darstellt.

Was lernst du in diesem Kurs?

Software-Design und API-Grundlagen für Cisco-Plattformen Der erste Block legt das Fundament für alle weiteren Automatisierungsthemen. Teilnehmende lernen, wie Netzwerkanwendungen strukturiert werden, welche Entwurfsprinzipien für wartbare und skalierbare API-Integrationen gelten und wie Cisco-Plattformen über standardisierte Schnittstellen angesprochen werden. Ein besonderer Fokus liegt auf REST-APIs, da diese die primäre Schnittstelle für die meisten Cisco-Controller-Plattformen darstellen.

  • Softwarearchitektur-Muster für Netzwerkanwendungen: MVC, Microservices, Event-Driven
  • REST-API-Design: HTTP-Methoden, Statuscodes, Authentifizierungsverfahren (OAuth2, API-Keys)
  • Cisco DNA Center API: Netzwerktopologie abfragen, Konfigurationen abrufen, Richtlinien setzen
  • Cisco ACI API: Tenant-Konfiguration, EPG-Management und Policy-Deployment über REST
  • Meraki Dashboard API: Gerätekonfiguration, Monitoring und Event-Handling
  • Postman und Python-Requests für API-Tests und erste Automatisierungsskripte

Programmierbare Netzwerke: YANG, NETCONF, RESTCONF und gRPC Der zweite Block behandelt die modellgetriebene Netzwerkkonfiguration, die in modernen Router- und Switch-Plattformen als zentrale Automatisierungsgrundlage dient. YANG-Datenmodelle beschreiben die Netzwerkkonfiguration formal und ermöglichen maschinenlesbare Konfigurationsverwaltung.

  • YANG-Datenmodelle verstehen, navigieren und eigene Modelle lesen
  • NETCONF-Protokoll: XML-basierte Konfiguration und Zustandsabfragen auf Cisco IOS XE
  • RESTCONF als HTTP-basierte Alternative zu NETCONF für YANG-Daten
  • gRPC und gNMI für Streaming-Telemetrie und programmatische Konfiguration
  • ncclient und Yang-Explorer als Werkzeuge für modellgetriebene Automatisierung
  • Telemetrie-Daten empfangen, auswerten und in Monitoring-Systeme integrieren

Applikationsentwicklung, CI/CD und Container-Technologien Der dritte Block verbindet Netzwerkautomatisierung mit modernen Software-Entwicklungspraktiken. Teilnehmende lernen, wie Netzwerkkonfigurationen versioniert, getestet und automatisch ausgerollt werden — analog zu Software-Code in DevOps-Umgebungen.

  • Python für Netzwerkautomatisierung: Nornir, Ansible und direkte API-Aufrufe
  • Git und Versionierung von Netzwerkkonfigurationen als Infrastructure as Code
  • CI/CD-Pipelines mit Jenkins oder GitLab CI für automatisierte Konfigurations-Deployments
  • Docker-Container für Netzwerkapplikationen: Images erstellen, deployen und debuggen
  • Test-Frameworks für Netzwerkkonfigurationen: pytest-basierte Validierungen
  • Fehlerbehandlung und Logging in Automatisierungsskripten

CompTIA Security+ Der vierte Block umfasst die Security+-Themenbereiche und ergänzt die Entwicklungs- und Automatisierungsinhalte um ein strukturiertes Sicherheitsfundament.

  • Bedrohungsklassen, Angriffsvektoren und CVE-basierte Schwachstellenanalyse
  • Sicherheitstechnologien und -architekturen: Firewalls, IDS/IPS, SIEM, EDR
  • Applikationssicherheit: sichere API-Entwicklung, Input-Validierung, OWASP Top 10
  • Identitäts- und Zugangsverwaltung in verteilten Systemen
  • Kryptografie, PKI und TLS in Netzwerkkommunikation
  • Risikomanagement und regulatorische Anforderungen im DevOps-Kontext

Praxis- und Analyseübungen Laborübungen vertiefen alle Modulthemen in praxisnahen Szenarien.

  • Cisco DNA Center API aufrufen: Netzwerkinventar abrufen, Gerätestatus überwachen, Konfigurationsänderungen skripten
  • ACI-Tenant vollständig über REST-API konfigurieren: EPG, Contracts, Bridge Domains
  • Python-Automatisierungsskript für wiederkehrende IOS-XE-Konfigurationsaufgaben entwickeln
  • NETCONF-Session öffnen, YANG-Konfigurationsdaten abrufen und programmatisch ändern
  • gRPC-Telemetrie-Stream empfangen und Netzwerkereignisse in ein Monitoring-Dashboard schreiben
  • Docker-Container für eine Netzwerk-API-Anwendung bauen und in einer Test-Umgebung deployen
  • CI/CD-Pipeline aufsetzen: Git-Push löst automatischen Konfigurations-Deploy auf Testgeräten aus
  • Sicherheitsaudit einer REST-API-Anwendung: Token-Handling, HTTPS-Durchsetzung, Fehlerbehandlung prüfen
  • Security+-Fallstudie: Sicherheitsarchitektur für ein automatisiertes Netzwerksystem bewerten
  • Abschlussübung: vollständiges Automatisierungsprojekt — Policy-Deployment über drei Cisco-Plattformen koordiniert über eine selbst entwickelte Python-Anwendung

Laborumgebungen simulieren reale Cisco-Produktionsplattformen und erlauben API-Zugriffe auf virtualisierte Geräte, sodass Sie ohne Risiko für produktive Infrastruktur entwickeln und testen können. Debugging und Code-Review sind fester Bestandteil jedes Übungsblocks.

Lernziele:

  • Software-Design-Prinzipien für netzwerkorientierte Applikationen anwenden, einschließlich modularer Architektur und API-First-Ansätzen
  • Cisco-APIs und -SDKs einsetzen, um Netzwerkkonfiguration, -überwachung und -steuerung zu automatisieren
  • REST-APIs und Network-Controller-Plattformen wie Cisco DNA Center und ACI programmgesteuert ansprechen
  • Datenmodelle (YANG) und Protokolle (NETCONF, RESTCONF, gRPC) für programmierbare Netzwerke nutzen
  • Python-basierte Automatisierungsskripte entwickeln und in CI/CD-Pipelines integrieren
  • Containerisierung und Microservice-Architekturen in Netzwerkapplikationen einsetzen
  • Sicherheitsaspekte in API-Integrationen berücksichtigen, OAuth2, Token-basierte Authentifizierung und API-Gateway-Muster anwenden
  • Test- und Bereitstellungsautomatisierung für Netzwerkkonfigurationen umsetzen
  • Systemintegrationsszenarien mit Cisco-Plattformen und Third-Party-Tools realisieren
  • CompTIA Security+-Themenfelder Bedrohungsanalyse, Kryptografie, Risikomanagement und Identitätsverwaltung beherrschen
  • Applikationen auf Cisco-Infrastrukturkomponenten (IOS XE, NX-OS, ACI, Meraki) deployen und testen
  • Netzwerkautomatisierung in verteilten Umgebungen mit versioniertem Code und Infrastructure-as-Code-Prinzipien realisieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an Netzwerkfachleute und Entwickler, die an der Schnittstelle von Software-Entwicklung und Netzwerkbetrieb arbeiten oder in diese Rolle wechseln möchten. Typische Teilnehmende

  • Netzwerkingenieure mit Python-Grundkenntnissen, die Automatisierung in ihre Arbeit integrieren möchten
  • Software-Entwickler mit Interesse an Netzwerktechnologien und API-Integrationen
  • IT-Systemintegratoren, die Cisco-Plattformen programmatisch ansprechen und verwalten
  • DevOps-Fachleute, die Netzwerkkonfiguration in CI/CD-Pipelines einbinden wollen
  • Fachkräfte, die das Cisco Certified DevNet Professional-Zertifikat anstreben
Voraussetzungen:

Sie sollten Grundkenntnisse in einer Programmiersprache mitbringen — idealerweise Python, da die Laborübungen primär in Python durchgeführt werden. Darüber hinaus sind Grundkenntnisse in Netzwerktechnik auf CCNA-Niveau empfehlenswert: TCP/IP, Routing-Grundlagen und ein Verständnis davon, was Netzwerkkonfiguration bedeutet. Erfahrungen mit REST-APIs oder Linux-Kommandozeile sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs setzt auf ein Wechselspiel aus konzeptioneller Einführung durch Instruktoren und unmittelbarer Anwendung in Laborumgebungen. Theoriephasen erklären API-Konzepte und Plattformarchitekturen, die darauf folgenden Laborübungen implementieren diese direkt in Code. Code-Reviews und gemeinsame Debugging-Sessions unterstützen das Verständnis für typische Fehler in der Netzwerkautomatisierung. Der Vollzeitmodus stellt sicher, dass zusammenhängende Themen ohne Unterbrechung behandelt werden.

Bei Vollzeitdurchführung dauert der Kurs mehr als einen Monat bis zu drei Monate. Die genaue Dauer richtet sich nach dem individuellen Modulumfang.

Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebescheinigung. Der Kurs bereitet auf die externe Cisco-Prüfung 350-901 DEVCOR vor, die zur Bezeichnung Cisco Certified DevNet Specialist - Core führt und die Core-Anforderung für Cisco Certified DevNet Professional erfüllt. Zusätzlich bereitet der Kurs auf CompTIA Security+ vor. Beide Prüfungen werden separat bei den jeweiligen Herstellern abgelegt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Netzwerkautomatisierung ist keine Nischenkompetenz mehr, sondern eine Kernanforderung in modernen IT-Infrastrukturteams. Unternehmen, die Cisco-Produkte einsetzen, suchen Fachkräfte, die nicht nur konfigurieren, sondern auch programmgesteuert skalieren, überwachen und Fehler beheben können. DevNet Professional positioniert Sie genau in diesem Kompetenzfeld und öffnet Türen zu Rollen, die klassische Netzwerk- und Software-Entwicklungskompetenzen kombinieren. Die Ergänzung durch CompTIA Security+ ist für DevNet-Fachleute besonders relevant, weil API-basierte Automatisierung neue Angriffsflächen schafft: unsichere Token-Verwaltung, übermäßige API-Rechte oder fehlende Eingabevalidierung können in automatisierten Systemen zu skalierten Schäden führen. Security+ schärft das Bewusstsein für diese Risiken und gibt das Werkzeug, sie systematisch zu adressieren. Wer beide Zertifikate vorweist, ist für Rollen als Netzwerkautomatisierungsingenieur, DevOps-Netzwerkspezialist oder API-Integrationsspezialist in Cisco-geprägten Umgebungen gut aufgestellt — eine Kombination, die auf dem Arbeitsmarkt deutlich seltener ist als klassische Netzwerkspezialisierungen allein.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Netzwerkautomatisierungsingenieur
  • DevNet Professional
  • Systemintegrator (Cisco)
  • DevOps-Netzwerkspezialist
  • IT-Sicherheitsspezialist

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich Programmierer sein, um an diesem Kurs teilnehmen zu können?

Sie müssen kein professioneller Softwareentwickler sein, sollten aber grundlegende Python-Kenntnisse mitbringen, da die Laborübungen primär in Python durchgeführt werden. Der Kurs führt in alle netzwerkspezifischen APIs und Frameworks ein, setzt aber voraus, dass Sie Schleifen, Funktionen und einfache HTTP-Anfragen in Python verstehen.

Was ist Cisco DevNet Professional und wozu brauche ich es?

Cisco Certified DevNet Professional ist eine Zertifizierung für Fachleute, die Netzwerkanwendungen auf Cisco-Plattformen entwickeln und Netzwerkoperationen automatisieren. Sie besteht aus der Core-Prüfung 350-901 DEVCOR (die dieser Kurs vorbereitet) und einer frei wählbaren Konzentrationsprüfung. Das Zertifikat ist für Rollen relevant, die klassische Netzwerkkompetenz mit Programmier- und Automatisierungsfähigkeiten verbinden.

Welche Cisco-Plattformen werden im Kurs behandelt?

Der Kurs deckt mehrere Cisco-Plattformen ab: Cisco DNA Center, Application Centric Infrastructure (ACI), Meraki und IOS XE. Für jede Plattform lernen Sie die jeweiligen APIs, SDKs und Automatisierungsmuster kennen.

Was hat Security+ mit Netzwerkautomatisierung zu tun?

API-basierte Automatisierung schafft neue Sicherheitsrisiken: unsichere Authentifizierung, fehlende Input-Validierung oder übermäßige API-Rechte können in automatisierten Systemen skalierte Schäden anrichten. Security+ vermittelt das Sicherheitsfundament, um diese Risiken zu erkennen und zu adressieren — eine wichtige Querschnittskompetenz für DevNet-Fachleute.