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CompTIA CASP+ Prüfungsvorbereitung Advanced Security – Kurs

Fortgeschrittener Kurs für erfahrene IT-Sicherheitsfachleute zur Vorbereitung auf das CompTIA Advanced Security Practitioner-Examen (CASP+).

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Kursdauer ist nicht fest definiert und richtet sich nach dem individuellen Einstiegsniveau. Vollzeit- und Teilzeit-Formate sind möglich; individuelle Starttermine können vereinbart werden. Das Vorgespräch klärt, welches Lerntempo und welcher Zeitrahmen realistisch sind. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach bestandenem Examen erhalten die Teilnehmenden das offizielle CompTIA CASP+-Herstellerzertifikat — eine international anerkannte, herstellerneutrale Qualifikation auf Expert-Niveau. New Horizons stellt zusätzlich ein Lehrgangszertifikat aus. CASP+ ist eine der wenigen… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
CompTIA empfiehlt mindestens zehn Jahre IT-Erfahrung, davon fünf im Sicherheitsbereich. Kenntnisse auf dem Niveau von CompTIA Security+ oder vergleichbarer Qualifikationen werden vorausgesetzt. Die Fähigkeit, englischsprachige Fachinhalte zu verstehen, ist zwingend notwendig, da Unterricht… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

CompTIA Advanced Security Practitioner (CASP+) ist eine der anspruchsvollsten herstellerneutralen Zertifizierungen im Bereich der Informationssicherheit. Sie richtet sich an erfahrene Sicherheitspraktiker mit mehrjähriger Berufserfahrung und geht deutlich über den Stoff von CompTIA Security+ hinaus. Während Security+ ein breites Grundlagenwissen prüft, verlangt CASP+ die Fähigkeit, komplexe Sicherheitsarchitekturen zu konzipieren, Risikoentscheidungen auf Unternehmensebene zu treffen und auf Sicherheitsvorfälle professionell zu reagieren. Unterrichtssprache, Unterlagen und Examen sind in englischer Sprache.

Was lernst du in diesem Kurs?

IT-Governance, Risikomanagement und unternehmensübergreifende Sicherheit Dieser erste Themenblock behandelt die strategische Dimension der IT-Sicherheit. Sicherheit ist kein technisches Inselproblem, sondern eine Querschnittsfunktion, die das gesamte Unternehmen betrifft. CASP+-Fachkräfte müssen in der Lage sein, Risiken zu bewerten, zu kommunizieren und zu steuern.

  • Bedeutung von IT-Governance und Sicherheitsrichtlinien auf Board-Ebene
  • Quantitative und qualitative Risikoabschätzung
  • Risikominderungsstrategien und Restrisiko-Akzeptanz
  • Dokumentation und Kommunikation im Risikomanagement-Prozess
  • Zusammenarbeit zwischen IT-Sicherheit und anderen Geschäftsbereichen
  • Sichere Kommunikations- und Kollaborationslösungen in verteilten Organisationen

Fortgeschrittene Authentifizierung, Kryptografie und Host-Sicherheit Das zweite Modul behandelt die technischen Kernthemen, bei denen CASP+ deutlich über Security+ hinausgeht. Es geht nicht mehr darum, Konzepte zu kennen, sondern darum, die richtigen Lösungen für komplexe Anforderungen zu wählen und zu implementieren.

  • Implementierung fortgeschrittener Identitäts- und Zugriffsmanagement-Lösungen (IAM)
  • Mehrfaktor-Authentifizierung und Zero-Trust-Architekturen
  • Kryptografische Algorithmen auswählen: symmetrisch, asymmetrisch, Hash-Funktionen
  • PKI-Infrastrukturen planen und betreiben
  • Host-Hardware und -Software für Hochsicherheitsumgebungen auswählen
  • Betriebssysteme und Dienste härten, Bootloader absichern
  • Virtualisierung und Desktop-Virtualisierung aus Sicherheitsperspektive
  • Mobile-Device-Management und Sicherheitsrichtlinien für BYOD-Umgebungen

Netzwerksicherheit, Cloud-Integration und Systemarchitektur Moderne Unternehmensinfrastrukturen sind hybrid — lokale Rechenzentren, Cloud-Dienste und Endpunkte an verschiedensten Orten. Dieses Modul befähigt die Teilnehmenden, Sicherheitsarchitekturen zu gestalten, die dieser Realität gerecht werden.

  • Planung des Einsatzes von Netzwerksicherheitskomponenten (NGFW, IDS/IPS, SIEM)
  • Erweiterte Netzwerkdesigns für segmentierte, sichere Umgebungen
  • Absicherung von IoT-Geräten und Operational-Technology-Umgebungen
  • Cloud-Sicherheitsdienste integrieren (CASB, CSP-native Sicherheitsfeatures)
  • Sichere Unternehmensarchitektur unter Einbindung von SaaS-, IaaS- und PaaS-Diensten
  • Datensicherheit und Datensouveränität in der Unternehmensarchitektur

Software-Sicherheit, Assessments und Incident Response Im vierten Block geht es um die praktischen Sicherheitsdisziplinen, die einen CASP+-Experten von einem reinen Theoretiker unterscheiden. Vulnerability-Assessments, Penetrationstests, sicherer Softwareentwicklungslebenszyklus und professionelles Vorfallmanagement stehen im Mittelpunkt.

  • Sicherheit im gesamten Technologie- und Softwarelebenszyklus (SDLC)
  • Häufige Anwendungsschwachstellen und OWASP-Kategorien
  • Web-Applikationssicherheit: SQL-Injection, XSS, CSRF
  • Methoden zur Sicherheitsbewertung auswählen (Black-Box, Grey-Box, Red Team)
  • Sicherheitsassessments mit geeigneten Tools durchführen
  • Incident-Response-Pläne entwickeln und testen
  • Forensische Untersuchungen planen und durchführen
  • Beweise sichern und Chain-of-Custody wahren

Praxisorientierte Vertiefung und Prüfungsvorbereitung Neben den Modulen absolvieren die Teilnehmenden praxisbezogene Übungseinheiten, die die Komplexität des CASP+-Examens widerspiegeln. Das Examen enthält Performance-Based Questions — Aufgaben, bei denen aktives Problemlösen gefragt ist, nicht nur Theorie.

  • Risikoanalyse für ein gegebenes Unternehmensszenario durchführen
  • Kryptografisches Verfahren für einen definierten Anwendungsfall auswählen
  • Sicherheitsarchitektur für eine hybride Cloud-Umgebung skizzieren
  • IAM-Konzept für ein verteiltes Unternehmen entwerfen
  • Incident-Response-Plan für ein konkretes Angriffsszenario entwickeln
  • Forensische Spurensicherung nach einem simulierten Vorfall
  • Netzwerkdiagramm auf Sicherheitslücken analysieren
  • Schwachstellenscan interpretieren und Priorisierungsempfehlung geben
  • CASP+-Prüfungsfragen unter Zeitdruck bearbeiten
  • Performance-Based Questions in der Prüfungssimulation üben
  • Schwachpunkte im eigenen Wissen anhand von Prüfungsauswertungen identifizieren
  • Englischsprachige Fachterminologie für das Examen festigen

Vor Seminarbeginn findet ein Vorgespräch statt. Da CASP+ ein fortgeschrittenes Niveau voraussetzt, wird im Gespräch der Kenntnisstand eingeschätzt und ein Lernplan entwickelt. Sprechen Sie für individuelle Starttermine oder Teilzeitformate direkt an.

Lernziele:

Die Teilnehmenden erwerben auf diesem Niveau die Kompetenz, IT-Sicherheit nicht nur umzusetzen, sondern auf strategischer Ebene zu gestalten und zu verantworten. Die folgenden Ziele orientieren sich am offiziellen CASP+-Prüfungsdomänen-Rahmen.

  • IT-Governance und Risikomanagement auf Unternehmensebene verantworten
  • Sicherheitsarchitekturen für komplexe hybride Unternehmensumgebungen entwerfen
  • Fortgeschrittene Authentifizierungs- und Autorisierungsmechanismen implementieren
  • Kryptografische Verfahren situationsgerecht auswählen und einsetzen
  • Host- und Mobile-Device-Sicherheitskontrollen implementieren und härten
  • Netzwerksicherheitskomponenten planen und einsetzen
  • Sicherheit im Software- und Systementwicklungslebenszyklus verankern
  • Sichere Unternehmensarchitekturen unter Einschluss von Cloud-Diensten gestalten
  • Sicherheitsassessments planen, durchführen und auswerten
  • Incident-Response-Prozesse vorbereiten und forensische Untersuchungen leiten
  • Branchenübergreifende Zusammenarbeit für Sicherheitsziele moderieren
  • Prüfungsformate des CASP+-Examens sicher beherrschen

Für wen ist der Kurs geeignet?

CASP+ richtet sich ausdrücklich an erfahrene Sicherheitspraktiker — nicht an Berufseinsteiger oder Menschen ohne IT-Sicherheitshintergrund. Die Prüfung setzt mindestens zehn Jahre allgemeine IT-Erfahrung voraus, davon mindestens fünf im Bereich IT-Sicherheit.

  • IT-Sicherheitsberater mit mehrjähriger Praxiserfahrung
  • Sicherheitsarchitekten und IT-Sicherheitsingenieure
  • Senior Security Analysts und Cybersecurity-Experten
  • IT-Leiter und CISOs, die ihre praktische Sicherheitskompetenz zertifizieren möchten
  • Alle, die sich auf das CASP+-Examen vorbereiten und tiefe Fachkenntnisse mitbringen
Voraussetzungen:

CompTIA empfiehlt mindestens zehn Jahre IT-Erfahrung, davon fünf im Sicherheitsbereich. Kenntnisse auf dem Niveau von CompTIA Security+ oder vergleichbarer Qualifikationen werden vorausgesetzt. Die Fähigkeit, englischsprachige Fachinhalte zu verstehen, ist zwingend notwendig, da Unterricht, Unterlagen und Examen auf Englisch stattfinden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird überwiegend im Combined-Learning-Format angeboten, mit ergänzenden Online-Seminar-Optionen. Da CASP+ stark auf praktische Problemlösungskompetenz zielt, sind Fallstudien, Architekturdiskussionen und praxisnahe Übungsszenarien fester Bestandteil. Der gesamte Kurs findet auf Englisch statt — Fachsprache, Unterlagen und Examen.

Die Kursdauer ist nicht fest definiert und richtet sich nach dem individuellen Einstiegsniveau. Vollzeit- und Teilzeit-Formate sind möglich; individuelle Starttermine können vereinbart werden. Das Vorgespräch klärt, welches Lerntempo und welcher Zeitrahmen realistisch sind.

Nach bestandenem Examen erhalten die Teilnehmenden das offizielle CompTIA CASP+-Herstellerzertifikat — eine international anerkannte, herstellerneutrale Qualifikation auf Expert-Niveau. New Horizons stellt zusätzlich ein Lehrgangszertifikat aus. CASP+ ist eine der wenigen Sicherheitszertifizierungen, die aktive Practitioner-Kompetenz statt reines Managementwissen nachweist — und damit besonders für technische Führungspositionen relevant.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

CASP+ besetzt eine Nische, die viele andere Zertifizierungen offen lassen: Sie richtet sich an Fachkräfte, die weiter aktiv in der Technik arbeiten wollen, aber gleichzeitig die strategische Dimension der IT-Sicherheit verantworten. Wer CISO werden möchte, aber den rein manageriellen Ansatz von CISSP nicht anstrebt, findet in CASP+ eine überzeugende Alternative. Für Arbeitgeber signalisiert das CASP+-Zertifikat, dass der Kandidat oder die Kandidatin nicht nur Sicherheitskonzepte kennt, sondern sie in komplexen, realen Umgebungen anwenden kann. Die Prüfung mit ihren Performance-Based Questions macht Auswendiglernen allein nicht ausreichend — was das Zertifikat für Recruiting-Verantwortliche besonders aussagekräftig macht. Auf dem deutschen und europäischen Markt steigt die Nachfrage nach qualifizierten IT-Sicherheitsfachkräften kontinuierlich. Die NIS2-Richtlinie und der Cyber Resilience Act erhöhen den Druck auf Unternehmen, ihre Sicherheitskompetenzen nachzuweisen. Ein CASP+-Zertifikat ist ein klares Signal an Kunden, Partner und Regulatoren, dass das Sicherheitsniveau ernst genommen wird.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • IT-Sicherheitsberater/in
  • IT-Sicherheitsingenieur/in
  • Cybersecurity-Analyst
  • Sicherheitsarchitekt/in
  • CISO

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen ist CASP+ geeignet und was unterscheidet es von Security+?

CompTIA Security+ ist ein Einsteigerzertifikat für grundlegendes IT-Sicherheitswissen. CASP+ richtet sich an erfahrene Sicherheitspraktiker mit mindestens zehn Jahren IT-Erfahrung. Während Security+ Konzepte prüft, verlangt CASP+ die Fähigkeit, komplexe Sicherheitsarchitekturen zu entwerfen und in der Praxis anzuwenden.

In welcher Sprache findet der Kurs statt?

Unterricht, Unterlagen und das Examen sind vollständig in englischer Sprache. Gute Englischkenntnisse sind daher eine zwingende Voraussetzung.

Was sind Performance-Based Questions beim CASP+-Examen?

Performance-Based Questions sind praxisbezogene Aufgaben im Examen, bei denen die Prüflinge aktiv Probleme lösen müssen — etwa ein Sicherheitskonzept skizzieren oder eine Konfiguration bewerten. Sie können nicht durch reines Auswendiglernen bestanden werden, sondern erfordern echtes Verständnis und Anwendungskompetenz.

Welche Zertifizierungen sollte ich vor CASP+ haben?

CompTIA empfiehlt Kenntnisse auf dem Niveau von Security+ oder vergleichbaren Qualifikationen. Viele Absolventen haben bereits Security+, Network+ oder branchenübliche Zertifikate wie CISSP (Associate) oder CEH und suchen nun eine praktisch ausgerichtete Expertenzertifizierung.

Wie relevant ist CASP+ für den europäischen Markt?

Mit NIS2 und dem Cyber Resilience Act steigen die regulatorischen Anforderungen an IT-Sicherheitskompetenzen in Europa kontinuierlich. CASP+ als herstellerneutrale Expertenzertifizierung bietet eine anerkannte Grundlage, um diese Anforderungen nachzuweisen — sowohl gegenüber Arbeitgebern als auch gegenüber Auditoren.