CompTIA Network+ Kurs inkl. Microsoft Teams
Kombinierter Kurs: Vorbereitung auf die CompTIA Network+-Zertifizierung plus praxisorientierte Einführung in Microsoft Teams als Kommunikationsplattform.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs läuft in Vollzeit über mehr als einen bis etwa drei Monate. Er ist damit ein klar abgegrenzter Lehrgang, der eine externe Zertifizierungsprüfung (Network+) und einen Anwendungsblock (Teams) kombiniert. Flexible Einstiegstermine und Teilzeit sind auf Anfrage möglich. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit der CompTIA Network+-Prüfung ab. Der im Kurstitel enthaltene Prüfungscode N10-007 bezeichnet eine ältere Lehrplanversion; seit 2024 gilt N10-009 als aktueller Standard. Interessierte sollten vor der Prüfungsanmeldung beim Anbieter klären, auf welche Version die Vorbereitung… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Grundlegende Computerkenntnisse werden vorausgesetzt. Spezifische Netzwerkvorkenntnisse sind für Network+ hilfreich, aber keine Pflichtvoraussetzung. Für den Teams-Anteil genügen allgemeine PC- und Windows-Kenntnisse. Da das Examen in englischer Sprache abgehalten wird, sind ausreichende… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Dieser Kurs verbindet eine strukturierte Vorbereitung auf die CompTIA Network+-Zertifizierung mit einer praxisorientierten Einführung in Microsoft Teams. Die Prüfung CompTIA Network+ gilt als eine der bekanntesten herstellerneutralen Netzwerkzertifizierungen; der Netzwerkstoff — OSI-Modell, TCP/IP, Routing, WLAN, Sicherheit — ist breit und industrierelevant. Der Teams-Block erschließt die wichtigste Unternehmenskommunikationsplattform im Microsoft-Umfeld und rundet die Qualifikation mit einem unmittelbar einsetzbaren Anwendungstool ab.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der erste thematische Block behandelt Netzwerkgrundlagen. Er legt das konzeptionelle Fundament für alle weiteren Netzwerkthemen und führt in die grundlegenden Modelle und Strukturen ein. Unterrichtsmaterialien, Unterrichtssprache und das Examen sind in englischer Sprache.
- Das OSI-Modell: sieben Schichten, Aufgaben und Protokollbeispiele je Schicht
- Das TCP/IP-Modell und dessen Abbildung auf das OSI-Modell
- Netzwerkkomponenten: Router, Switches, Hubs, Access Points und deren Rollen
- IP-Adressierung: IPv4-Klassen, private Adressräume und IPv6-Grundlagen
- Subnetting: Berechnung von Netzmaske, Broadcast-Adresse und Hostanzahl
- DNS, DHCP und gängige TCP/UDP-Ports im Überblick
Der zweite Block deckt Routing, Switching und Netzwerktechnologien ab. Er vertieft die Infrastruktur-Kenntnisse mit Fokus auf Routing-Protokolle, Switching-Technologien und WAN-Konzepte.
- Statisches und dynamisches Routing; Überblick über OSPF und BGP
- Installieren und Konfigurieren von Routern und Switches
- VLANs: Funktion, Konfiguration und Interoperabilität
- Netzwerktopologien: Bus, Stern, Ring, Mesh und hybride Varianten
- LAN-Technologien: Ethernet, Fast Ethernet, Gigabit Ethernet
- WAN-Technologien: MPLS, Glasfaser, DSL und SD-WAN im Überblick
- SOHO-Netzwerke: Aufbau und Besonderheiten kleiner Heimnetzwerke
Der dritte Block behandelt Medien, Anschlüsse und drahtlose Netzwerke. Er deckt die physische Schicht und die Welt der drahtlosen Kommunikation ab.
- Standard-Medientypen: Kupferkabel (UTP, STP, Koax) und Glasfaser (Singlemode, Multimode)
- Steckverbindertypen: RJ-45, RJ-11, LC, SC und weitere
- Verdrahtungs-Verteilungskomponenten: Patch-Panels, Punch-Down-Blöcke und Rackmontage
- Drahtlose Standards: IEEE 802.11a/b/g/n/ac/ax und Frequenzbänder
- Konfiguration von drahtlosen Netzwerken: SSID, Kanal und Sendeleistung
- Drahtlose Sicherheit: WPA2, WPA3, TKIP, AES und Angriffsszenarien
Der vierte Block behandelt Netzwerksicherheit, Zugang und Monitoring. Er schließt den technischen Netzwerkteil ab und bereitet auf die sicherheits- und diagnoseorientierten Prüfungsbereiche vor.
- Sicherheitsmethoden für den Netzwerkzugang: Firewalls, ACLs, NAT und VPN
- Nutzerauthentifizierung: RADIUS, TACACS+, 802.1X und MFA-Konzepte
- Netzwerk-Hardware-Tools: Kabeltester, Tone Generator, OTDR und Loopback-Adapter
- Netzwerk-Software-Tools: Ping, Traceroute, Nmap, Wireshark und Netstat
- Überwachung und Analyse des Netzwerkverkehrs: SNMP, NetFlow und Protokollmitschnitt
- Optimierung der Netzwerkleistung: QoS, Bandbreiten-Management und Engpassanalyse
- Netzwerk-Appliances: Load Balancer, Proxy-Server und Content Filter
Das zweite Hauptmodul umfasst Microsoft Teams. Teams ist die zentrale Kommunikationsplattform in modernen Organisationen und verbindet Chat, Videokonferenzen, Dateifreigabe und kollaboratives Arbeiten in einer Anwendung. Für Netzwerkfachkräfte, die auch die Kommunikationsinfrastruktur ihrer Organisation kennen und bedienen können, ist dieses Modul eine direkte Erweiterung ihrer Handlungsreichweite.
- Einrichtung und Navigation in Teams: Kanäle, Tabs und Sidebar-Struktur
- Chat-Funktionen: Direktnachrichten, Gruppen-Chats und Nachrichtenformatierung
- Meetings in Teams: Planung, Beitritt, Bildschirmfreigabe und Aufzeichnung
- Kanalbasierte Meetings und Liveereignisse für größere Gruppen
- Dateizusammenarbeit: SharePoint-Integration, Co-Authoring und Versionierung
- Teams und Outlook: Kalenderintegration und Meeting-Einladungen
- Apps und Connectors in Teams: Einbinden externer Dienste und Tabs
- Einstellungen und Benachrichtigungssteuerung für effizientes Arbeiten
- Teams in der Microsoft-365-Umgebung: OneDrive, SharePoint und Exchange
- Datenschutz und Compliance-Grundlagen in Teams
- Nutzung von Teams auf mobilen Geräten und im Desktop-Client
Lernziele:
- Sie verstehen den Aufbau des OSI-Modells und können die Funktion jeder Schicht erläutern
- Sie sind mit dem TCP/IP-Stack vertraut und kennen die wichtigsten Protokolle pro Schicht
- Sie beherrschen IP-Adressierung, Subnetting und die Notation in CIDR-Schreibweise
- Sie kennen Routing-Grundlagen und die Aufgaben von Routern und Switches im Netzwerk
- Sie verstehen LAN-, WAN- und VLAN-Konzepte sowie gängige Netzwerktopologien
- Sie kennen Standard-Medientypen, Steckverbindertypen und Verteilungskomponenten
- Sie können WLAN-Standards einordnen, drahtlose Netzwerke konfigurieren und absichern
- Sie sind vertraut mit Sicherheitsmethoden für den Netzwerkzugang und Nutzerauthentifizierung
- Sie können Netzwerkprobleme mit Hard- und Software-Tools diagnostizieren und beheben
- Sie kennen Methoden zur Überwachung und Optimierung von Netzwerkverkehr
- Sie arbeiten sicher mit Microsoft Teams für Chat, Meetings, Kanalorganisation und Dateifreigabe
- Sie verstehen, wie Teams in die Microsoft-365-Suite integriert ist und im Unternehmensalltag genutzt wird
Für wen ist der Kurs geeignet?
Dieser Kurs richtet sich an Personen, die eine Netzwerk-Grundlagenzertifizierung anstreben und parallel ihre Kompetenz in der Nutzung von Microsoft Teams ausbauen möchten.
- IT-Einsteiger und Quereinsteiger, die eine erste anerkannte IT-Zertifizierung erwerben wollen
- Netzwerkadministratoren, die ihre Kenntnisse formal zertifizieren möchten
- IT-Support-Fachkräfte, die Netzwerkwissen und Kommunikationstools kombiniert erlernen
- Fachinformatiker in der Ausbildung oder kurz danach, die eine herstellerneutrale Zertifizierung anstreben
- Mitarbeitende, die die Teams-Plattform in ihrem Unternehmen administrieren oder anleiten sollen
Grundlegende Computerkenntnisse werden vorausgesetzt. Spezifische Netzwerkvorkenntnisse sind für Network+ hilfreich, aber keine Pflichtvoraussetzung. Für den Teams-Anteil genügen allgemeine PC- und Windows-Kenntnisse. Da das Examen in englischer Sprache abgehalten wird, sind ausreichende Lesekenntnisse in Englisch empfehlenswert.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs wird im Combined-Learning-Format angeboten: Präsenz- oder Onlineunterricht wechselt mit angeleiteten eigenständige Übungsphasen ab. Der Network+-Anteil ist auf das Prüfungsformat ausgerichtet und enthält Übungsaufgaben sowie Probeprüfungen. Der Teams-Anteil ist stärker anwendungsorientiert und beinhaltet praktische Übungen direkt in der Teams-Oberfläche. Beide Anteile sind eng in den Lehrgangsablauf eingebettet, sodass konzeptionelle und anwendungsorientierte Phasen sich abwechseln.
Der Kurs läuft in Vollzeit über mehr als einen bis etwa drei Monate. Er ist damit ein klar abgegrenzter Lehrgang, der eine externe Zertifizierungsprüfung (Network+) und einen Anwendungsblock (Teams) kombiniert. Flexible Einstiegstermine und Teilzeit sind auf Anfrage möglich.
Der Kurs schließt mit der CompTIA Network+-Prüfung ab. Der im Kurstitel enthaltene Prüfungscode N10-007 bezeichnet eine ältere Lehrplanversion; seit 2024 gilt N10-009 als aktueller Standard. Interessierte sollten vor der Prüfungsanmeldung beim Anbieter klären, auf welche Version die Vorbereitung ausgerichtet ist. Für den Teams-Anteil gibt es kein eigenes Herstellerexamen; Teilnehmende erhalten ein trägerinternes Lehrgangszertifikat.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
CompTIA Network+ ist eine der bekanntesten herstellerneutralen Einstiegszertifizierungen für Netzwerktechnik. Sie signalisiert einen soliden Grundlagenstand ohne Bindung an ein bestimmtes Herstellerportfolio — das ist besonders wertvoll für IT-Berufseinsteiger und Quereinsteiger, die in heterogenen Netzwerkumgebungen tätig werden wollen. Als herstellerneutrale Zertifizierung einer anerkannten internationalen Organisation besitzt Network+ eine Glaubwürdigkeit, die über den Einsatz bestimmter Gerätetypen oder Plattformen hinausgeht. Die Kombination mit Microsoft Teams ist praktisch ausgerichtet: Teams hat sich in deutschen Unternehmen als Standardplattform für Kommunikation und Zusammenarbeit etabliert. Netzwerkfachkräfte, die auch die Kollaborationsinfrastruktur ihrer Organisation kennen und bedienen können, sind im IT-Alltag breiter einsetzbar. Wenn Teams-Verbindungsprobleme auftreten — schlechte Audioqualität, stockende Videoübertragung, Einschränkungen durch Netzwerksegmentierung — können Absolventinnen und Absolventen dieses Kurses gezielt erste Diagnosen stellen, ohne das Problem blind an andere Abteilungen weiterleiten zu müssen. Das Nebeneinander von Netzwerkwissen und Kommunikationsplattform-Kompetenz ist kein zufälliges Paket: In kleinen und mittleren Unternehmen, wo IT-Generalisten mehrere Aufgabenbereiche abdecken, ist die Fähigkeit, sowohl die Netzwerkinfrastruktur zu verstehen als auch die wichtigsten Arbeitswerkzeuge der Belegschaft zu administrieren, ein echter Produktivitätsgewinn. Dieser Kurs setzt genau an dieser Schnittstelle an.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Netzwerkadministrator
- IT-Support-Spezialist
- Network Engineer
- Fachinformatiker Systemintegration
- IT-Systemadministrator
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Prüfungsversion gilt für Network+ — N10-007 oder N10-009?
Der Kurstitel enthält den Code N10-007, der eine ältere Lehrplanversion bezeichnet. Seit 2024 ist N10-009 der aktuelle Standard. Wer diesen Kurs heute belegt, sollte vor der Prüfungsanmeldung beim Anbieter klären, auf welchen Lehrplanstand die Vorbereitung ausgerichtet ist.
Muss ich für CompTIA Network+ Programmierkenntnisse mitbringen?
Nein. Network+ ist eine konzeptionelle und technische Zertifizierung, bei der kein Code geschrieben wird. Im Vordergrund steht das Verständnis von Netzwerkprotokollen, -topologien und -sicherheitskonzepten. Grundlegende Computerkenntnisse genügen als Ausgangsbasis.
Ist das Teams-Modul prüfungsrelevant?
Nein. Der Teams-Block bereitet nicht auf eine Microsoft-Zertifizierungsprüfung vor. Er ist anwendungsorientiert und schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab. Wer eine formale Teams-Zertifizierung anstrebt, müsste dafür einen gesonderten Microsoft-Kurs belegen.
In welcher Sprache findet die Prüfung statt?
CompTIA Network+ wird in englischer Sprache geprüft. Auch Unterrichtsmaterialien und Unterrichtssprache sind englisch. Für den Teams-Block, der herstellerseitig keine Prüfung vorsieht, kann die Unterrichtssprache je nach Anbieter variieren.
Ist dieser Kurs über einen Bildungsgutschein förderbar?
Bei AZAV-zertifizierten Anbietern ist eine Förderung über den Bildungsgutschein grundsätzlich möglich, sofern die persönlichen Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Die Förderfähigkeit wird von der zuständigen Agentur für Arbeit individuell geprüft.