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CompTIA Security+ & PMI-RMP Kurs

Dieser Kurs verbindet CompTIA Security+ SY0-701 als technisches IT-Sicherheitsfundament mit dem PMI Risk Management Professional (PMI-RMP) als formalem Risikomanagement-Framework — eine Doppelqualifikation an der Schnittstelle von IT-Sicherheit und strategischer Risikosteuerung.

Auf einen Blick

Dauer2 MonateØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Technische IT-Sicherheitskompetenz und systematisches Risikomanagement sind in modernen Organisationen keine getrennten Disziplinen mehr — sie greifen an jeder Stelle ineinander. Wer Sicherheitsrisiken bewerten, priorisieren und kommunizieren will, braucht sowohl das technische Fundament als auch die methodische Sprache des Risikomanagements. Dieses Programm verbindet CompTIA Security+ (SY0-701) als international anerkannten Standard für operative IT-Sicherheit mit dem PMI Risk Management Professional (PMI-RMP) als Spezialkredential des Project Management Institute für professionelles Risikomanagement im Projektumfeld. Security+ legt das technische Fundament: Bedrohungsklassen, Schwachstellenmanagement, Kryptographie, Sicherheitsarchitektur, Cloud-Sicherheit und Compliance. PMI-RMP bringt die Methodik, um diese technischen Risiken in formale Steuerungsinstrumente zu übersetzen: Risikoregister, qualitative und quantitative Analyse, Bewältigungsstrategien und Stakeholder-Kommunikation. Der Brückenschlag zwischen beiden Disziplinen ist das zentrale Qualifikationsmerkmal dieses Programms.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 29.05.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

72

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

5 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Hamburg
  • Kiel
  • Dresden
  • Bremen
  • Braunschweig

Bundesländer

  • Niedersachsen
  • Bremen
  • Schleswig-Holstein
  • Hamburg
  • Sachsen

Vermittelte Kompetenzen

  • CompTIA Security+ SY0-701
  • PMI Risk Management Professional (PMI-RMP)
  • Qualitative und quantitative Risikoanalyse (EMV, Monte-Carlo)
  • Risikoregister und PMBOK
  • Sicherheitsarchitektur und Cloud-Sicherheit
  • Schwachstellenmanagement (CVE/CVSS)
  • Stakeholder-Risikokommunikation
  • NIS-2 und ISO 27001 Compliance-Integration

Zugeordnete Zielberufe

  • Geprüfter Bilanzbuchhalter/Geprüfte Bilanzbuchhalterin - Bachelor Professional in Bilanzbuchhaltung6.172 Stellen/12 Mon.
  • Security Analyst581 Stellen/12 Mon.
  • Risikomanager (IT)311 Stellen/12 Mon.
  • Verwaltungsfachwirt/Verwaltungsfachwirtin90 Stellen/12 Mon.
  • IT-Sicherheitsbeauftragter22 Stellen/12 Mon.
  • Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk19 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 72 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 — CompTIA Security+ SY0-701: Grundlagen und Bedrohungslandschaft Der erste Baustein behandelt die Grunddomänen der aktuellen Security+-Prüfung. Teilnehmende erarbeiten ein systematisches Verständnis moderner Bedrohungen, Angriffsvektoren und grundlegender Sicherheitskonzepte. Der Einstiegsblock legt gleichzeitig die Verbindung zum späteren Risikomodul — denn technische Bedrohungen müssen in die Sprache des Risikomanagements übersetzt werden, um organisatorisch steuerbar zu sein.

  • Sicherheitskonzepte: CIA-Triade, AAA-Framework, Zero Trust, Defense in Depth
  • Bedrohungsklassen und Angriffsvektoren: Phishing, Social Engineering, Ransomware, APTs, Insider Threats, Supply-Chain-Angriffe
  • Schwachstellenmanagement: CVE-Datenbank, CVSS v3-Bewertung, Vulnerability Scanning, Patch-Management-Zyklen
  • Kryptographie: Symmetrische und asymmetrische Verfahren, PKI, Zertifikatsverwaltung, TLS 1.3
  • Netzwerksicherheit: Firewall-Architekturen, IDS/IPS, VPN-Technologien, Netzwerksegmentierung, DNS-Sicherheit

Modul 2 — CompTIA Security+ SY0-701: Sicherheitsarchitektur und Betrieb Der zweite Security+-Block vertieft Sicherheitsarchitektur und operative Sicherheitsvorkehrungen. Schwerpunkt liegt auf der Planung von Sicherheitskontrollen für verschiedene Infrastrukturszenarien — von On-Premises-Umgebungen über Cloud-Architekturen bis zu Hybridmodellen. Identity und Access Management, Endpoint-Sicherheit und Incident-Response-Prozesse runden den Block ab.

  • Cloud-Sicherheit: Shared-Responsibility-Modell, Sicherheitskontrollen für IaaS/PaaS/SaaS, CASB-Konzepte
  • Identity und Access Management: MFA, SSO, Privileged Access Management (PAM), Zero-Trust-IAM-Architekturen
  • Endpoint-Sicherheit: EDR-Systeme, Mobile Device Management, Härtungsschritte für Windows und Linux
  • Incident Response: Phasen, Rollenverteilung, Playbook-Struktur, digitale Forensik im IR-Kontext
  • Compliance und Governance: DSGVO-Anforderungen, NIST Cybersecurity Framework, ISO 27001-Grundlagen

Modul 3 — PMI Risk Management Professional: Grundlagen und Risikoidentifikation Der erste RMP-Block führt in das PMI-Risikomanagement-Framework ein. Teilnehmende lernen, wie Risiken in Projekten und Organisationen systematisch identifiziert, kategorisiert und im Risikoregister dokumentiert werden. Der Kontext ist bewusst breiter als rein IT-spezifische Risiken — PMI-RMP deckt Risikomanagement in Projekten aller Branchen und Größen ab, was für IT-Sicherheitsfachkräfte einen wertvollen Perspektivwechsel bedeutet.

  • PMI-Risikomanagement-Framework: Prozessgruppen, Wissensgebiete, Einbindung in den PMBOK Guide
  • Risikoidentifikation: Brainstorming, Delphi-Methode, SWOT-Analyse, Ursache-Wirkungs-Diagramme
  • Risikoregister: Struktur, Pflege über den Projektzyklus, Versionierung und Verantwortlichkeiten
  • Risikokategorisierung mit Risk Breakdown Structure (RBS): technische, externe und organisatorische Risiken
  • Stakeholder-Kommunikation in der frühen Risikoidentifikationsphase

Modul 4 — PMI-RMP: Risikoanalyse und Bewältigungsstrategien Der zweite RMP-Block behandelt die Analyse identifizierter Risiken und die Planung geeigneter Gegenstrategien. Qualitative Methoden — Wahrscheinlichkeits-Auswirkungs-Matrix, Heat Maps — und quantitative Ansätze — Erwarteter Monetärer Wert, Monte-Carlo-Grundlagen — werden erarbeitet. Bewältigungsstrategien werden anhand praxisnaher IT-Sicherheitsszenarien durchgespielt.

  • Qualitative Risikoanalyse: Wahrscheinlichkeits-Auswirkungs-Matrix, Risikobewertungsskalen, Risk-Heat-Maps
  • Quantitative Risikoanalyse: Erwarteter Monetärer Wert (EMV), Entscheidungsbäume, Monte-Carlo-Simulation in Grundzügen
  • Risikobewältigungsstrategien: Avoid, Transfer, Mitigate, Accept — Auswahlkriterien und Dokumentationsanforderungen
  • Residualrisiken und Sekundärrisiken: Umgang mit verbleibenden und durch Handlungsschritten neu entstehenden Risiken
  • Risikokontingenzpläne und Fallback-Pläne: Auslösekriterien, Verantwortlichkeiten, Überprüfungszyklen

Modul 5 — Integration: IT-Sicherheitsrisiken im PMI-RMP-Framework Dieser abschließende Integrationsblock bringt beide Zertifizierungskomponenten zusammen. Teilnehmende lernen, technische Sicherheitsrisiken — wie sie in Security+-Domänen analysiert werden — in die formale Sprache des PMI-Risikomanagements zu übersetzen. Dieser Brückenschlag ist das zentrale Differenzierungsmerkmal der Doppelqualifikation und bildet reale Anforderungen ab, wie sie in NIS-2-konformer Risikoberichterstattung oder bei ISO-27001-Einführungen auftreten.

  • IT-Sicherheitsrisiken im Risikoregister: Bedrohungsmodellierung als Input für qualitative Risikoanalyse
  • Sicherheitskontrollen als Risikominderungsschritte im PMI-Framework dokumentieren und bewerten
  • Risikokommunikation an nicht-technische Stakeholder: technische Risikobewertungen in Geschäftsrisiken übersetzen
  • Compliance-Risiken integrieren: DSGVO, NIS-2, branchenspezifische regulatorische Anforderungen im Risikoregister

Praxiseinheiten (kursbegleitend)

  • Schwachstellenanalyse eines fiktiven Netzwerkdiagramms: CVSS-Bewertung aller identifizierten Schwachstellen und Priorisierung nach Ausnutzbarkeit und Auswirkung
  • Kryptographie-Übung: Für definierte Sicherheitsanforderungen geeignete Verfahren auswählen und begründen
  • Sicherheitsarchitektur-Design: Cloud-Migrationsscenario vollständig mit Sicherheitskontrollen nach Security+-Standard ausstatten
  • Incident-Response-Tabletop-Übung: Strukturierte Reaktion auf einen simulierten Ransomware-Vorfall erarbeiten und durchspielen
  • Risikoregister aufbauen: Für ein realistisches IT-Projektscenario Risiken identifizieren, dokumentieren und kategorisieren
  • Qualitative Risikoanalyse: Wahrscheinlichkeits-Auswirkungs-Matrix und Heat Map für ein IT-Sicherheitsprojekt erstellen
  • EMV-Berechnung: Szenarien mit quantitativer Risikobewertung schrittweise durchrechnen
  • Bewältigungsstrategien-Workshop: Für identifizierte IT-Sicherheitsrisiken Strategien auswählen, begründen und im Risikoregister dokumentieren
  • Integrationsübung: Ergebnisse einer technischen Security+-Sicherheitsbewertung vollständig in ein PMI-RMP-Risikoregister überführen
  • Stakeholder-Kommunikation: Executive Summary eines IT-Risikoberichts für ein Führungsgremium formulieren
  • Abschluss-Fallstudie: Ein IT-Sicherheitsprojekt vollständig mit Security+-Kontrollen und RMP-Risikomanagement-Prozessen ausstatten und vor einer Peer-Gruppe verteidigen

Lernziele:

  • Sie beherrschen die fünf Domänen der CompTIA Security+ SY0-701: General Security Concepts, Threats/Vulnerabilities/Mitigations, Security Architecture, Security Operations und Security Program Management
  • Sie identifizieren und klassifizieren Bedrohungen, Schwachstellen und Angriffsvektoren in realen IT-Infrastrukturen nach aktuellem Stand der Bedrohungslandschaft
  • Sie wenden kryptographische Grundlagen an und beurteilen deren Eignung für definierte Sicherheitsanforderungen
  • Sie konzipieren sichere Netzwerkarchitekturen unter Berücksichtigung von Segmentierung, Zero-Trust-Prinzipien und Cloud-Sicherheitsmodellen
  • Sie beherrschen die Kernprozesse des PMI-Risikomanagements: Risikoidentifikation, qualitative Analyse, quantitative Analyse, Risikobewältigung und Risikoüberwachung nach PMBOK
  • Sie entwickeln strukturierte Risikomanagement-Pläne und pflegen Risikoregister über den gesamten Projektzyklus
  • Sie wenden qualitative Analysemethoden an: Wahrscheinlichkeits-Auswirkungs-Matrix, Risikobewertungsskalen, Heat Maps
  • Sie führen quantitative Risikoanalysen durch: Erwarteter Monetärer Wert (EMV), Entscheidungsbäume, Grundlagen der Monte-Carlo-Simulation
  • Sie kommunizieren IT-Sicherheitsrisiken gegenüber nicht-technischen Stakeholdern und übersetzen technische Risikobewertungen in Geschäftsrisiken
  • Sie integrieren Compliance-Risiken (DSGVO, NIS-2, ISO 27001) in das Risikoregister und begründen Priorisierungsentscheidungen
  • Sie verbinden Security+-Sicherheitskontrollen mit PMI-RMP-Risikobewältigungsstrategien zu einem gemeinsamen Steuerungsinstrument

Zielgruppe & Voraussetzungen

Das Programm richtet sich an IT-Sicherheitsfachkräfte und Projektmanager, die an der Schnittstelle von technischer Sicherheit und strategischem Risikomanagement arbeiten. Besonders relevant ist es für Rollen, in denen Sicherheitsrisiken nicht nur technisch bewertet, sondern auch gegenüber Management und Aufsichtsgremien kommuniziert werden müssen.

  • IT-Sicherheitsbeauftragte und Sicherheitsanalysten, die ihre Arbeit mit formalen Risikomanagement-Methoden untermauern wollen
  • IT-Projektmanager, die Sicherheitsrisiken strukturiert in Projektplanung und Risikoregister integrieren müssen
  • Risk Manager mit Bedarf an tieferem IT-Sicherheitsverständnis
  • Fachkräfte aus IT-Governance und Compliance, die Security+ und PMI-RMP als Qualifikationsnachweis benötigen
  • IT-Führungskräfte und -Berater mit Budgetverantwortung für Sicherheitsvorkehrungen
Voraussetzungen:

Grundkenntnisse in IT-Sicherheit und IT-Infrastrukturen sind sinnvoll, da CompTIA Security+ SY0-701 auf diese Basis aufbaut. Für den PMI-RMP-Anteil empfiehlt das PMI formale Berufserfahrung im Projektrisikomanagement — 3.000 Stunden mit Hochschulabschluss, 4.500 Stunden ohne. Ein Vorgespräch vor Seminarbeginn klärt, ob die eigenen Vorkenntnisse den Anforderungen beider Zertifizierungen entsprechen. Das Programm findet im virtuellen Klassenzimmer statt; PC mit Kamera und Mikrofon sind erforderlich.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht findet im Combined-Learning-Format statt — Live-Unterricht im virtuellen Klassenzimmer mit aktiver Beteiligung wird mit eigenständigen Übungsphasen kombiniert. Dozenten gestalten den Unterricht mit Theorie-Einheiten, geführten Übungen, Fallstudienarbeit und Praxisaufgaben; die Interaktivität entspricht einem klassischen Präsenzunterricht, bietet aber die Flexibilität ortsunabhängiger Teilnahme. Das Programm wird in Vollzeit durchgeführt.

Das Programm läuft in Vollzeit und deckt je nach gewählter Modulkombination einen Zeitraum von mehr als einem Monat bis zu drei Monaten ab. Genaue Termine und Startdaten sind beim Anbieter erhältlich.

Das Programm bereitet auf zwei externe Prüfungen vor: CompTIA Security+ (SY0-701), abgenommen von CompTIA, und PMI Risk Management Professional (PMI-RMP), abgenommen vom Project Management Institute. Security+ ist ein Industriestandard für IT-Sicherheitskompetenz, der weltweit von Arbeitgebern — besonders im öffentlichen Sektor und regulierten Branchen — anerkannt wird. PMI-RMP ist ein spezialisiertes PMI-Credential, das Berufserfahrung im Risikomanagement voraussetzt. Zusätzlich wird eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

Nutzen & Perspektiven

Die Nachfrage nach Fachkräften, die IT-Sicherheitsrisiken nicht nur technisch beurteilen, sondern auch in Managementsprache übersetzen und in formale Governance-Strukturen einbetten können, wächst kontinuierlich. Security+ allein positioniert eine Fachkraft als technischen Sicherheitsexperten. PMI-RMP allein spricht Risikomanager an, die oft keinen tiefen IT-Hintergrund haben. Die Kombination beider Qualifikationen schließt eine echte Lücke im Markt und ist besonders für Unternehmen interessant, die NIS-2-konforme Risikoberichterstattung aufbauen oder ISMS-Strukturen nach ISO 27001 einführen. Für Unternehmen, die regulatorischen Anforderungen genügen müssen, sind Fachkräfte mit dieser Doppelkompetenz besonders wertvoll: Sie können Sicherheitskontrollen technisch implementieren und gleichzeitig Risikobewertungen formulieren, die für Vorstände und Aufsichtsgremien verständlich sind. Das reduziert die Notwendigkeit, technische und strategische Sicherheitsaufgaben in getrennten Rollen zu besetzen — ein wirtschaftliches Argument, das in mittleren und größeren Unternehmen zunehmend Gewicht hat. Langfristig eröffnet diese Qualifikationskombination Positionen als IT-Risikoberater, CISO-Stellvertreter oder Information Security Manager — Rollen, die ein Brückenverständnis zwischen technischer Tiefe und strategischem Risikobewusstsein verlangen. Beide Zertifikate sind international anerkannt und unterstützen eine Karriere in multinationalen Strukturen ebenso wie in regulierten deutschen Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und kritischen Infrastrukturen.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Geprüfter Bilanzbuchhalter/Geprüfte Bilanzbuchhalterin - Bachelor Professional in Bilanzbuchhaltung
    6.172 Stellen
  • Security Analyst
    581 Stellen
  • Risikomanager (IT)
    311 Stellen
  • Verwaltungsfachwirt/Verwaltungsfachwirtin
    90 Stellen
  • IT-Sicherheitsbeauftragter
    22 Stellen
  • Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk
    19 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet diesen Kurs von einem reinen Security+-Kurs?

Dieser Kurs ergänzt das technische IT-Sicherheitsfundament von Security+ durch das formale Risikomanagement-Framework des PMI-RMP. Wer beide Qualifikationen kombiniert, kann Sicherheitsrisiken nicht nur technisch bewerten, sondern auch in strukturierte Risikoregister überführen, quantitativ analysieren und gegenüber Management und Aufsichtsgremien kommunizieren.

Welche Berufserfahrung benötige ich für den PMI-RMP-Anteil?

Das PMI verlangt für die PMI-RMP-Zertifizierung 3.000 Stunden Berufserfahrung im Projektrisikomanagement mit Hochschulabschluss bzw. 4.500 Stunden ohne. Diese Voraussetzungen sollten vor Kursbeginn geprüft werden. Ein Vorgespräch mit dem Anbieter klärt, ob die eigene Erfahrung ausreicht.

Welche Branchen und Rollen profitieren am meisten von dieser Doppelqualifikation?

Besonders relevant ist die Kombination für Fachkräfte, die NIS-2-konforme Risikoberichterstattung aufbauen oder ISMS-Strukturen nach ISO 27001 einführen. Typische Rollen: IT-Sicherheitsbeauftragter, Information Security Manager, IT-Risikoberater und CISO-Stellvertreter in Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und kritischen Infrastrukturen.

Wie ist der Kurs organisiert?

Der Unterricht findet im Combined-Learning-Format statt — Live-Unterricht im virtuellen Klassenzimmer wird mit eigenständigen Übungsphasen kombiniert. Das Programm wird in Vollzeit durchgeführt und dauert je nach Modulkombination mehr als einen Monat bis zu drei Monate.

Welche Prüfungen kann ich nach dem Kurs ablegen?

Der Kurs bereitet auf CompTIA Security+ SY0-701 (abgenommen von CompTIA) und PMI Risk Management Professional (abgenommen vom Project Management Institute) vor. Beide Prüfungen werden separat angemeldet und abgelegt. Zusätzlich wird eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung ausgestellt.