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DP-420 Azure Cosmos DB Entwicklerkurs

Dieser Kurs vermittelt das vollständige Entwickler-Know-how für Azure Cosmos DB: Datenmodellierung, SQL-API, SDK-Entwicklung, Partitionierung, globale Replikation und Kostenoptimierung — Vorbereitung auf die Prüfung DP-420.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Gesamtdauer liegt im Bereich von mehr als einer Woche bis zu einem Monat. Das genaue Zeitbudget hängt von der gewählten Intensität (Vollzeit oder Teilzeit) ab. In der Vollzeitvariante vermittelt der Kurs die wesentlichen Themen in einer konzentrierten Trainingsphase; in der Teilzeitvariante… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer ein trägerinternes Lehrgangszertifikat, das die Teilnahme und den Kompetenzerwerb dokumentiert. Wer zusätzlich das offizielle Microsoft-Zertifikat anstrebt, legt die Prüfung DP-420 „Designing and Implementing Cloud-Native Applications Using Microsoft Azure… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Teilnehmer sollten sicher in einer der unterstützten Sprachen (C#, Python, Java oder JavaScript) programmieren können und grundlegende Erfahrung mit SQL oder einer anderen Datenbankabfragesprache mitbringen. Kenntnisse im Umgang mit relationalen oder NoSQL-Datenbanken sind von Vorteil, jedoch kein… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Azure Cosmos DB ist Microsofts vollständig verwalteter, global verteilter NoSQL-Datenbankdienst und bildet das Rückgrat zahlreicher moderner Cloud-Anwendungen. Dieser Kurs richtet sich an Softwareentwickler, die cloud-native Lösungen auf Basis der Cosmos DB SQL-API entwerfen und umsetzen sollen. Im Mittelpunkt stehen das Verständnis der zugrunde liegenden Datenmodelle, das effiziente Arbeiten mit dem SDK, der Aufbau skalierbarer Partitionsstrategien sowie die Feinabstimmung von Indizierung und Durchsatzkonfiguration. Die Teilnehmer verlassen den Kurs mit dem Rüstzeug, reale Produktionssysteme auf Azure Cosmos DB aufzubauen und für den Betrieb im globalen Maßstab zu optimieren. Die erworbenen Kenntnisse decken außerdem den Prüfungsstoff der Microsoft-Zertifizierung DP-420 ab.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 — Cosmos DB Grundlagen und Datenmodellierung Azure Cosmos DB unterscheidet sich grundlegend von klassischen relationalen Datenbanken: Es gibt keine festen Schemata, Daten werden als JSON-Dokumente in Containern gespeichert, und die Latenz ist global auf niedrige einstellige Millisekunden ausgelegt. Dieses Modul legt das konzeptionelle Fundament, ohne das spätere Optimierungsthemen nicht verständlich sind.

  • Unterschied zwischen relationalem Modell und dokumentenorientiertem Modell in Cosmos DB
  • Ressourcenhierarchie: Konto, Datenbank, Container, Item
  • Partitionsschlüssel-Konzept und seine Bedeutung für Datenlayout und Kosten
  • Request Units (RU/s) als Maßeinheit für Durchsatz und Kosten
  • Wahl der richtigen Konsistenzebene (Stark, Begrenzte Veraltung, Sitzung, Konsistentes Präfix, Letztendlich)

Modul 2 — SQL-API, Abfragen und Indizierung Die SQL-API ist die meistgenutzte Schnittstelle für Cosmos DB und erlaubt vertraute SQL-ähnliche Syntax auf JSON-Dokumenten. Dieses Modul vermittelt das vollständige Abfrage-Know-how und zeigt, wie Indizierungsrichtlinien die Abfrageperformance und die anfallenden RU-Kosten direkt beeinflussen.

  • SELECT, FROM, WHERE, ORDER BY, GROUP BY auf Dokument-Arrays und verschachtelte Felder
  • Joins innerhalb eines Dokuments und zwischen Arrays (Intra-Dokument-Join)
  • Aggregatfunktionen, Skalierungsfunktionen und systemdefinierte Funktionen
  • Standardindizierungsrichtlinie vs. benutzerdefinierte Richtlinien (inklusiv/exklusiv, zusammengesetzt)
  • Analyseplan lesen und Abfragen auf minimale RU-Nutzung trimmen

Modul 3 — SDK-Entwicklung und Ressourcenverwaltung In der Praxis sprechen Anwendungen Cosmos DB nicht über die Web-Oberfläche an, sondern über die offiziellen SDKs. Dieser Abschnitt behandelt die vollständige Entwicklungsschleife vom Setup bis hin zu fortgeschrittenen Mustern wie Bulk-Operationen und Retry-Logik.

  • SDK-Installation und Konfiguration (C#/.NET, Python, Java, JavaScript/Node.js)
  • CRUD-Operationen: Dokumente anlegen, lesen, ersetzen, löschen, upserten
  • Batch-Transaktionen und Bulk-Import für hohe Schreiblast
  • Optimistische Nebenläufigkeit mit ETags und bedingten Anfragen
  • Fehlerbehandlung, Retry-Strategien und Verbindungsresilienz

Modul 4 — Skalierung, Replikation und globale Verteilung Cosmos DB ist darauf ausgelegt, Daten nahtlos über mehrere Azure-Regionen zu replizieren. Dieses Modul zeigt, wie globale Verteilung, automatischer Failover und der Change Feed in realen Systemarchitekturen eingesetzt werden.

  • Hinzufügen und Entfernen von Schreibregionen, Multi-Region-Writes
  • Automatischer und manueller Failover — Konfiguration und Auswirkungen
  • Change Feed als Grundlage für Event-Sourcing und Echtzeit-Verarbeitungspipelines
  • Cosmos DB mit Azure Functions und Azure Event Hubs verbinden
  • Kostenplanung: Throughput-Modus (provisioniert vs. serverlos vs. autoscale) im Vergleich

Neben den theoretischen Modulen absolvieren die Teilnehmer praxisorientierte Übungseinheiten, in denen sie eine funktionierende Beispielanwendung Schritt für Schritt aufbauen und erweitern.

  • Cosmos DB-Konto in Azure anlegen und mit dem Azure Portal erkunden
  • Container mit geeignetem Partitionsschlüssel anlegen und erste Dokumente einfügen
  • Komplexe Abfragen mit verschachtelten Arrays und Aggregatfunktionen formulieren
  • Indizierungsrichtlinie für ein konkretes Abfragemuster optimieren und RU-Ersparnis messen
  • SDK-Client in der eigenen Lieblingssprache (C#, Python, Java oder JavaScript) konfigurieren
  • CRUD-Anwendungslogik implementieren, Fehlerbehandlung und Retry integrieren
  • Bulk-Import-Skript für 10.000 Testdatensätze schreiben und Durchsatz beobachten
  • Change-Feed-Consumer mit Azure Functions implementieren
  • Zweite Azure-Region hinzufügen, Konsistenzebene wechseln und Latenz messen
  • Abfrageplan analysieren und eine langsame Abfrage durch Indexanpassung beschleunigen
  • Kostenanalyse für ein fiktives Produktionssystem erstellen (autoscale vs. provisioniert)

Nach den Workshops sind die Teilnehmer in der Lage, eigenständig eine cloud-native Anwendung mit Cosmos DB als Datenschicht zu entwerfen, zu implementieren und für den Produktivbetrieb zu konfigurieren. Dieses praktische Fundament bildet auch die Voraussetzung, die offizielle Microsoft-Prüfung DP-420 sicher abzulegen — der Kursinhalt deckt alle examensrelevanten Themenbereiche vollständig ab.

Lernziele:

  • Aufbau und Datenmodell von Azure Cosmos DB verstehen und für konkrete Anwendungsfälle bewerten
  • Datenbanken, Container und Dokumente mit der SQL-API anlegen, lesen, aktualisieren und löschen
  • Effiziente SQL-ähnliche Abfragen gegen Cosmos DB formulieren, einschließlich verschachtelter JSON-Strukturen
  • Indizierungsrichtlinien gezielt konfigurieren, um Abfragekosten (Request Units) zu senken
  • Partitionsstrategien entwickeln, die horizontale Skalierbarkeit und gleichmäßige Lastverteilung sicherstellen
  • Das Cosmos DB SDK in C#, Python, Java oder JavaScript einsetzen und häufige Operationen automatisieren
  • Ressourcen provisioniert und autoscale bereitstellen und den Durchsatz anhand von Workloads anpassen
  • Transaktionale und optimistische Nebenläufigkeitssteuerung in verteilten Szenarien implementieren
  • Change-Feed-Mechanismus verstehen und für Event-getriebene Architekturen nutzen
  • Globale Replikation, Konsistenzebenen und Failover-Verhalten konfigurieren
  • Leistungsprobleme diagnostizieren und durch Abfrage- und Indexoptimierung beheben

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an Softwareentwickler und Cloud-Engineers, die bereits Erfahrung mit mindestens einer der Sprachen C#, Python, Java oder JavaScript mitbringen und konkrete Projekte auf Azure realisieren möchten oder müssen.

  • Backend-Entwickler, die von relationalen Datenbanken auf NoSQL-Architekturen wechseln
  • Cloud-Architekten, die cloud-native Applikationen auf Azure entwerfen
  • Fullstack-Entwickler, die den Datenbankanteil ihrer Azure-Anwendungen selbst verantworten
  • IT-Professionals, die die Zertifizierung DP-420 anstreben
  • Software Engineers in Teams, die Azure Cosmos DB bereits einsetzen und ihre Kenntnisse systematisch vertiefen möchten
Voraussetzungen:

Teilnehmer sollten sicher in einer der unterstützten Sprachen (C#, Python, Java oder JavaScript) programmieren können und grundlegende Erfahrung mit SQL oder einer anderen Datenbankabfragesprache mitbringen. Kenntnisse im Umgang mit relationalen oder NoSQL-Datenbanken sind von Vorteil, jedoch kein zwingendes Einstiegskriterium. Grundlegendes Verständnis von HTTP-APIs und JSON-Strukturen wird vorausgesetzt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird im Combined-Learning-Format durchgeführt, das angeleitete Online-Live-Sessions mit tutoriell betreuten eigenständige Übungsphasen verbindet. Präsenzzeiten nutzen Entwickler typischerweise für interaktive Demonstrationen und Code-Reviews, während die eigenständigen Übungsphasen der Vertiefung praktischer SDK-Aufgaben dienen. Die Lernumgebung stellt Zugang zu einer Azure-Sandboxumgebung bereit, in der alle Aufgaben direkt umgesetzt werden. Die Kursform wechselt zwischen Voll- und Teilzeit — genaue Termine und Taktung werden individuell mit dem Anbieter vereinbart.

Die Gesamtdauer liegt im Bereich von mehr als einer Woche bis zu einem Monat. Das genaue Zeitbudget hängt von der gewählten Intensität (Vollzeit oder Teilzeit) ab. In der Vollzeitvariante vermittelt der Kurs die wesentlichen Themen in einer konzentrierten Trainingsphase; in der Teilzeitvariante verteilt sich der Stoff auf mehrere Wochen, sodass er parallel zur beruflichen Tätigkeit absolviert werden kann.

Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer ein trägerinternes Lehrgangszertifikat, das die Teilnahme und den Kompetenzerwerb dokumentiert. Wer zusätzlich das offizielle Microsoft-Zertifikat anstrebt, legt die Prüfung DP-420 „Designing and Implementing Cloud-Native Applications Using Microsoft Azure Cosmos DB" separat bei einem akkreditierten Microsoft-Testcenter ab. Der Kursinhalt ist vollständig auf die Anforderungen dieser Prüfung abgestimmt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Azure Cosmos DB hat sich in den letzten Jahren als Standarddatenbank für skalierbare, global verfügbare Cloud-Anwendungen auf Azure etabliert. Unternehmen, die IoT-Plattformen, Echtzeit-Personalisierungssysteme, mobile Backends oder e-Commerce-Kataloge auf Azure betreiben, greifen regelmäßig auf Cosmos DB zurück — entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Entwicklern, die diese Technologie beherrschen. Wer nach diesem Kurs die Prüfung DP-420 ablegt, signalisiert Arbeitgebern eine verlässlich überprüfte Kompetenz. Darüber hinaus schärft das Kurskonzept das Verständnis für ein Thema, das vielen Entwicklern Schwierigkeiten bereitet: die konsequente Datenmodellierung für NoSQL. Der Wechsel vom Denken in normalisierten Tabellen hin zu dokumentenzentrierten, partitionsgerechten Modellen ist keine triviale Umstellung — dieser Kurs macht diesen Paradigmenwechsel explizit und vermittelt konkrete Entscheidungsregeln. Schließlich profitieren Teilnehmer von einem handfesten Skill-Set für die Praxis: Wer nach dem Kurs eigenständig SDK-Clients implementiert, Change-Feed-Pipelines einrichtet und Abfragen kostenbewusst optimiert, ist sofort produktiv einsetzbar — ohne lange Einarbeitungszeit im Projektalltag.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Cloud Developer
  • Azure Developer
  • Software Engineer
  • Database Developer
  • Cloud-Architekt

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Programmierkenntnisse sind für den DP-420-Kurs notwendig?

Teilnehmer sollten sicher in mindestens einer der Sprachen C#, Python, Java oder JavaScript programmieren können. Grundlegende Datenbankkenntisse (SQL oder NoSQL) und Verständnis von HTTP-APIs und JSON-Strukturen werden ebenfalls vorausgesetzt.

Ist Azure Cosmos DB nur für große Unternehmen relevant?

Nein. Cosmos DB eignet sich für eine breite Palette von Anwendungsfällen — von IoT-Plattformen und mobilen Backends über e-Commerce-Kataloge bis hin zu Echtzeit-Personalisierungssystemen. Der serverlose Modus macht die Datenbank auch für kleinere Projekte kostengünstig nutzbar.

Wie unterscheidet sich Cosmos DB von Azure SQL Database?

Azure SQL Database ist ein vollständig verwalteter relationaler Datenbankdienst auf Basis von Microsoft SQL Server. Cosmos DB ist dokumentenorientiert, schemafrei und auf global verteilte, niedriglatenzfähige Workloads ausgelegt. Dieser Kurs beleuchtet explizit, für welche Szenarien welcher Dienst geeignet ist.

Welche Azure-Umgebung wird für die praktischen Übungen genutzt?

Die Lernumgebung stellt Zugang zu einer Azure-Sandboxumgebung bereit. Alle praktischen Aufgaben — vom Anlegen eines Cosmos DB-Kontos bis hin zur Implementierung eines Change-Feed-Consumers — werden direkt in dieser Umgebung durchgeführt.

Welche weiterführenden Azure-Zertifizierungen bauen auf DP-420 auf?

DP-420 ist eine spezialisierte Developer-Zertifizierung. Ergänzend bieten sich AZ-204 (Developing Solutions for Microsoft Azure) für einen breiteren Entwicklerfokus oder DP-203 (Data Engineering on Azure) für den Einstieg in Datenverarbeitung und Pipelines an.