Überblick
Dieser Kurs verbindet zwei thematisch sinnvoll ergänzende Bausteine: das offizielle Microsoft-Lernprogramm für die Prüfung DP-900 „Azure Data Fundamentals" und eine praxisorientierte Einführung in Microsoft Teams als kollaborative Plattform für datengetriebene Arbeitsumgebungen. Während der DP-900-Teil grundlegendes Verständnis von Cloud-Datenkonzepten, relationalen und nicht-relationalen Datenbankdiensten sowie Analyse- und Big-Data-Lösungen auf Azure vermittelt, zeigt der Teams-Baustein, wie moderne Teamarbeit in Microsoft 365 organisiert wird. Zusammen bieten beide Module eine solide Orientierung für alle, die einen ersten strukturierten Einstieg in die Microsoft-Cloud-Datenwelt suchen.
Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 — Kerndatenkonzepte in der Cloud (DP-900 Grundlagen) Der erste Baustein führt in das konzeptionelle Fundament ein, das die Microsoft-Prüfung DP-900 voraussetzt. Teilnehmer lernen, wie Daten in Cloud-Umgebungen organisiert, verarbeitet und analysiert werden — ohne tiefgehende technische Implementierungskenntnisse vorauszusetzen.
- Begriffe: strukturierte, semi-strukturierte und unstrukturierte Daten
- Relationale Datenbanken: Tabellen, Primärschlüssel, Fremdschlüssel, Normalisierung
- SQL als Abfragesprache: Grundbegriffe SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE
- Transaktionen und ACID-Eigenschaften als Basis für Datenkonsistenz
- Unterschied OLTP vs. OLAP und deren typische Einsatzbereiche
Modul 2 — Azure-Datenbankdienste: relational und nicht-relational Azure bietet eine breite Palette verwalteter Datenbankdienste. Dieser Abschnitt gibt einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Angebote und erklärt, für welche Szenarien welcher Dienst sinnvoll ist.
- Azure SQL Database, Azure SQL Managed Instance und Azure SQL Server auf virtuellen Maschinen im Vergleich
- Azure Database for PostgreSQL und MySQL als Open-Source-Alternativen
- Azure Cosmos DB: globale NoSQL-Plattform, APIs (SQL, MongoDB, Cassandra, Table, Gremlin) und Anwendungsfälle
- Azure Blob Storage und Azure Table Storage für unstrukturierte bzw. semi-strukturierte Daten
- Entscheidungskriterien: wann relationaler Dienst, wann NoSQL, wann Objektspeicher
Modul 3 — Azure Analytics und Big Data (Azure Synapse, Data Lake, Databricks) Neben klassischen Datenbanken bietet Azure leistungsstarke Dienste für die Analyse großer Datenmengen. Dieser Block vermittelt das Grundverständnis für Data Warehousing, Data Lakes und verteilte Datenverarbeitung.
- Azure Synapse Analytics: SQL Pools, Spark Pools und integriertes Data Warehousing
- Azure Data Lake Storage Gen2 als zentrales Repository für strukturierte und unstrukturierte Rohdaten
- Azure Databricks: Apache-Spark-basierte Analyseplattform für Data Scientists und Data Engineers
- Azure Data Factory für Datenintegration und ETL-/ELT-Pipelines
- Power BI als Self-Service-Reporting- und Visualisierungsschicht über Azure-Datendiensten
Modul 4 — Microsoft Teams: Kollaboration und Teamarbeit in Microsoft 365 Teams ist heute die zentrale Arbeitsumgebung für viele Organisationen und der Kanal, über den auch Datenberichte, Analysen und Dashboard-Links geteilt werden. Dieser Baustein vermittelt praktische Nutzungskompetenz.
- Teams-Oberfläche: Kanäle, Registerkarten, Apps und persönlicher Chat
- Besprechungen: planen, starten, Aufzeichnungen und Notizen
- Dateiablage und gemeinsames Bearbeiten über SharePoint-Integration
- Teams-Apps einbinden: Planner, OneNote, Power BI-Berichte als Registerkarte
- Benachrichtigungsmanagement, @Erwähnungen und externe Gastzugänge konfigurieren
Die praktischen Einheiten begleiten beide Kursbausteine und sichern den Transfer in den Berufsalltag.
- Azure-Datendienste im Azure Portal erkunden: SQL-Datenbank und Cosmos DB-Konto anlegen
- Einfache SQL-Abfragen im Azure Data Studio formulieren
- Azure Synapse Analytics Workspace einrichten und einen ersten SQL-Pool erstellen
- Power BI Desktop mit einer Azure SQL-Datenbank verbinden und ein einfaches Dashboard aufbauen
- Microsoft Teams-Kanal anlegen, Registerkarten konfigurieren und Power BI-Bericht einbetten
- Teams-Besprechung planen und SharePoint-Dateiablage mit dem Team-Kanal verknüpfen
- Zusammenführung: Datenbericht in Power BI erstellen und Ergebnis im Teams-Kanal teilen
Diese kombinierten Übungen helfen zu verstehen, wie Datenkompetenz und kollaborative Plattformnutzung im modernen Berufsalltag zusammenspielen.
Lernziele:
- Kerndatenkonzepte (relational, nicht-relational, Big Data, Analytics) benennen und voneinander abgrenzen
- Relationale Datenbankdienste auf Azure — insbesondere Azure SQL Database, Azure Database for PostgreSQL und Azure Database for MySQL — beschreiben
- Nicht-relationale Dienste wie Azure Cosmos DB, Azure Blob Storage und Azure Table Storage einordnen
- Azure Synapse Analytics, Azure HDInsight und Azure Databricks als Analyse- und Big-Data-Plattformen verstehen
- Den Unterschied zwischen transaktionalen (OLTP) und analytischen Workloads (OLAP) erläutern
- Grundlegende Konzepte von Datenpipelines, Data Warehouses und Data Lakes benennen
- Microsoft Teams als Plattform für Chat, Videokonferenzen, Kanäle und Dateiablage einrichten und nutzen
- Teams in die Microsoft 365-Suite einbetten und mit SharePoint, OneNote und anderen Diensten verbinden
- Besprechungen planen, Teams-Kanäle strukturieren und gemeinsame Arbeitsbereiche einrichten
- Den Prüfungsinhalt der DP-900-Zertifizierung sicher überblicken und gezielt vorbereiten
- Die Synergien zwischen Cloud-Datendiensten und kollaborativer Plattform im Arbeitsalltag einschätzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger in die Azure-Datenwelt, die keine tiefgehenden technischen Vorkenntnisse mitbringen müssen, aber ein strukturiertes Verständnis der Microsoft-Cloud-Datenlandschaft aufbauen möchten.
- Kaufmännische und verwaltende Fachkräfte, die Cloud-Datendienste verstehen und einschätzen sollen
- IT-Nachwuchskräfte, die in Azure-Datenprojekten mitwirken möchten
- Personen, die die Einstiegszertifizierung DP-900 anstreben
- Teams-Administratoren und Power-User, die Teams fundiert einrichten und nutzen wollen
- Fachkräfte, die ihre Microsoft 365-Kompetenz durch strukturiertes Training festigen möchten
Tiefgehende IT-Kenntnisse sind nicht erforderlich. Grundlegende Computer-Affinität und der routinierte Umgang mit Web-Browsern und Office-Anwendungen reichen als Einstieg aus. Wer bereits einfache SQL-Abfragen kennt oder schon einmal mit einer Cloud-Plattform gearbeitet hat, wird den DP-900-Teil etwas schneller durchlaufen — aber auch ohne diesen Hintergrund ist der Kurs vollständig zugänglich.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt, wobei Live-Sessions und betreute Selbstlernphasen abwechseln. Der DP-900-Teil folgt eng den offiziellen Microsoft Learning-Materialien und wird durch angeleitete Hands-on-Aufgaben im Azure Portal ergänzt. Der Teams-Baustein ist stärker demonstrationsorientiert und praxisnah gestaltet: Teilnehmer richten Teams-Umgebungen direkt ein und erleben die Funktionen in simulierten Zusammenarbeitssituationen. Der Kurs läuft in Vollzeit und hat eine Dauer von mehr als einer Woche bis zu einem Monat.
Die Gesamtdauer des Kurses bewegt sich im Bereich von mehr als einer Woche bis zu einem Monat. Bei Vollzeitdurchführung ermöglicht das eine konzentrierte Bearbeitung beider Kursbausteine innerhalb kurzer Zeit. Genaue Terminplanung und Startzeitpunkte werden individuell vereinbart, auch Teilzeit-Einstieg ist auf Anfrage möglich.
Teilnehmer erhalten nach Abschluss ein trägerinternes Lehrgangszertifikat. Wer die offizielle Microsoft-Zertifizierung DP-900 „Azure Data Fundamentals" erwerben möchte, legt die Prüfung separat bei einem akkreditierten Testcenter ab. Der Kursinhalt ist vollständig auf die Prüfungsdomänen abgestimmt: Kerndatenkonzepte (25–30 %), relationale Datenbankdienste (25–30 %), nicht-relationale Dienste (25–30 %) und Analytics-Workloads (25–30 %).
Nutzen & Perspektiven
Die Kombination aus DP-900 und Microsoft Teams in einem Kurs ist kein zufälliges Bündel: Wer Cloud-Datendienste versteht und gleichzeitig die kollaborative Plattform beherrscht, auf der Berichte, Dashboards und Analyseergebnisse täglich geteilt werden, ist in modernen datenorientierten Teams unmittelbar einsatzbereit. Das Verständnis von Azure-Datendiensten öffnet Türen in Richtung Data Analytics, Datenbankadministration und Cloud-Projektarbeit — ohne dass dafür zunächst eine tiefgehende Entwicklererfahrung notwendig wäre. Die Zertifizierung DP-900 ist eine anerkannte Einstiegsqualifikation im Microsoft-Zertifizierungspfad. Sie dient häufig als Sprungbrett zu fortgeschritteneren Zertifikaten wie DP-203 (Data Engineering) oder DP-300 (Database Administration). Wer früh in die Microsoft-Cloud-Datenwelt einsteigt, baut einen Wissensvorsprung auf, der mit zunehmendem Cloudanteil in Unternehmen immer wertvoller wird. Aus praktischer Sicht ist Microsoft Teams heute in den meisten mittleren und großen Organisationen die primäre Kommunikations- und Zusammenarbeitsplattform. Professionelle Teams-Kenntnisse — insbesondere die Fähigkeit, Power-BI-Berichte einzubinden und Dateien strukturiert zu teilen — machen Fachkräfte in datenorientierten Rollen deutlich produktiver und sichtbarer im Teamgefüge.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was deckt die DP-900-Prüfung ab?
Die DP-900-Prüfung „Azure Data Fundamentals" gliedert sich in vier Domänen: Kerndatenkonzepte (25–30 %), relationale Datenbankdienste auf Azure (25–30 %), nicht-relationale Datenbankdienste (25–30 %) und Analytics-Workloads auf Azure (25–30 %). Technische Implementierungskenntnisse sind nicht erforderlich — die Prüfung testet konzeptuelles Verständnis.
Warum ist Microsoft Teams Teil dieses Datenkurses?
In datenorientierten Teams ist Teams heute die zentrale Plattform, über die Berichte, Dashboards und Analyseergebnisse geteilt und besprochen werden. Wer Azure-Datendienste versteht und gleichzeitig Teams professionell nutzt, ist unmittelbar produktiv — ohne separate Einarbeitung in die Kollaborationsplattform.
Welche Vorkenntnisse brauche ich für diesen Kurs?
Keine tiefgehenden IT-Kenntnisse. Grundlegende Computer-Affinität und der Umgang mit Office-Anwendungen reichen aus. Einfache SQL-Kenntnisse oder Cloud-Vorerfahrung sind hilfreich, aber kein Pflichtkriterium.
Wie unterscheidet sich DP-900 von DP-203 oder DP-300?
DP-900 ist die Einstiegszertifizierung ohne technische Implementierungstiefe. DP-203 (Data Engineering on Azure) setzt Entwicklerkenntnisse voraus und behandelt Datenpipelines, Streaming und Transformation in der Praxis. DP-300 (Azure Database Administrator) ist auf den Betrieb und die Verwaltung von Azure-Datenbankdiensten spezialisiert.
Wie wird der Kurs durchgeführt?
Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt: Live-Sessions im virtuellen Klassenzimmer wechseln sich mit betreuten Selbstlernphasen ab. Alle Hands-on-Aufgaben werden direkt im Azure Portal und in Microsoft Teams durchgeführt. Der Kurs läuft in Vollzeit über mehr als eine Woche bis zu einem Monat.
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