Überblick
Dieser Kurs richtet sich an diejenigen, die in der Cloud- und DevOps-Welt nicht nur Grundkenntnisse sammeln, sondern operative Kompetenz aufbauen wollen. Das DevOps Professional-Zertifikat steht im Mittelpunkt: Es geht um die praktische Anwendung von DevOps-Prinzipien – CI/CD, Continuous Monitoring, Automatisierung und kollaborative Entwicklungsprozesse. Ergänzt wird dieser Kern durch Microsoft Azure als Cloud-Plattform und das Scrum-Framework als methodischen Rahmen für agile IT-Projekte.
Kursinhalte & Lernziele
Cloud-Grundlagen mit Microsoft Azure Microsoft Azure ist die meistgenutzte Cloud-Plattform in deutschen Unternehmen. Dieser Eingangsblock legt das Fundament: Was ist Cloud-Computing, wie funktioniert Azure als Plattform und welche Kernservices sind für DevOps-Umgebungen besonders relevant? Der Block gibt einen strukturierten Überblick ohne Tiefgang in Spezialthemen – das kommt in den DevOps-Modulen.
- Cloud-Konzepte: IaaS, PaaS, SaaS und deren Abgrenzung
- Azure-Grundstruktur: Regionen, Verfügbarkeitszonen, Ressourcengruppen
- Azure-Dienste im Überblick: VMs, Storage, Networking, Container-Dienste
- Azure DevOps und GitHub als Entwicklungsplattformen
- Identitätsverwaltung und Zugriffssteuerung (Azure AD)
- Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Kostenmodelle in der Cloud
Scrum Foundation Scrum als agiles Framework liefert den methodischen Rahmen für IT-Projekte, die in der Cloud und mit DevOps-Werkzeugen arbeiten. Dieser Modulblock führt kompakt in das Scrum-Grundwissen ein – Rollen, Artefakte, Ereignisse – und verbindet diese Konzepte mit der Realität von Cloud-Teams.
- Scrum-Grundwerte und das agile Manifest
- Rollen: Product Owner, Scrum Master, Entwicklungsteam
- Sprint-Logik: Planung, Umsetzung, Review, Retrospektive
- Backlog-Management und Priorisierung
- Velocity, Burndown-Charts und transparente Fortschrittsmessung
- Scrum in Cloud-Teams: typische Anpassungen und Herausforderungen
DevOps Professional Das DevOps Professional-Zertifikat fokussiert auf die operative Ebene: Wie wird DevOps tatsächlich implementiert? Dieser Block behandelt Werkzeuge, Prozesse und Praktiken, die DevOps-Teams täglich nutzen. Der Schwerpunkt liegt auf Continuous Integration und Delivery, Automatisierung und der technischen Infrastruktur moderner Softwareauslieferung.
- Versionskontrolle mit Git: Branching-Strategien, Pull Requests, Code-Review
- CI/CD-Pipelines: Aufbau, Stages und Trigger in Azure DevOps und GitHub Actions
- Automatisiertes Testen: Unit-Tests, Integrationstests, Test-Pyramide
- Containerisierung mit Docker: Images, Container, Registries
- Infrastruktur as Code: Grundkonzepte mit Ansible oder Terraform
- Monitoring und Observability: Logs, Metriken, Traces und Alerting
Praxisbezug und Anwendung Alle drei Kursbereiche laufen in gemeinsamen Szenarien zusammen, die die Arbeitsrealität von DevOps-Teams in Cloud-Umgebungen abbilden.
- Aufbau einer einfachen CI/CD-Pipeline für eine Azure-gehostete Anwendung
- Git-Workflows: Feature-Branch, Merge-Request und Code-Review simulieren
- Sprint-Planung für ein Cloud-Deploymentvorhaben
- Docker-Container erstellen, starten und in einer Azure-Umgebung betreiben
- Monitoring-Setup mit Azure Monitor und Application Insights
- Automatisierte Tests in eine Build-Pipeline integrieren
- DevSecOps-Prinzipien: Sicherheits-Scans in CI-Pipelines einbinden
- Rollback-Szenarien und Incident-Response-Grundlagen
- Infrastruktur-as-Code-Übung: Deployment via Vorlage automatisieren
- Scrum-Iteration für ein DevOps-Infrastrukturprojekt
- Wissensstandüberprüfungen zu allen drei Domänen
- Abschlussübung: End-to-End-Szenario von Cloud-Setup bis zum automatisierten Deployment
Dieser praxisorientierte Abschluss ist der eigentliche Mehrwert des Kurses: DevOps Professional bedeutet nicht, Folien zu kennen, sondern Pipelines zu bauen, Fehler zu debuggen und Prozesse zu optimieren – genau das wird hier geübt.
Lernziele:
- Cloud-Computing-Konzepte und Microsoft Azure-Dienste im Überblick verstehen
- Azure-Ressourcen bereitstellen, konfigurieren und grundlegend verwalten
- Das Scrum-Framework in seinen Grundstrukturen kennen und anwenden
- Sprint-Zyklen koordinieren und Scrum-Rollen wahrnehmen
- DevOps-Prinzipien auf professionellem Niveau operativ umsetzen
- Continuous Integration und Continuous Delivery in der Praxis konfigurieren
- Versionskontrolle mit Git und Branching-Strategien einsetzen
- Automatisierte Tests in Build-Pipelines integrieren
- Containerisierung mit Docker konzeptionell verstehen und anwenden
- Monitoring und Alerting für Cloud-Workloads einrichten
- Sicherheitsaspekte in DevOps-Pipelines (DevSecOps) berücksichtigen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen mit technischem Hintergrund, die in die DevOps- und Cloud-Welt einsteigen oder ihre bisherigen Kenntnisse strukturieren wollen.
- Softwareentwickler, die sich in Richtung DevOps und Cloud weiterentwickeln
- Systemadministratoren, die cloud-affine Aufgaben übernehmen sollen
- IT-Fachkräfte, die agile Methodik und DevOps-Praxis kombinieren wollen
- Junior DevOps Engineers, die ihr Wissen strukturieren und zertifizieren wollen
- IT-Studienabbrecher oder Quereinsteiger mit praktischen IT-Vorkenntnissen
Empfehlenswert sind grundlegende IT-Kenntnisse, insbesondere Vertrautheit mit Betriebssystemen (Linux oder Windows), Netzwerkkonzepten und dem Umgang mit der Kommandozeile. Vorkenntnisse in einer Programmiersprache oder in der Skripterstellung sind hilfreich, aber nicht vorausgesetzt. Cloud-Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs kombiniert konzeptionelle Lerneinheiten mit einer starken praktischen Komponente. Die DevOps-Professional-Abschnitte beinhalten direkte Arbeit mit Werkzeugen wie Git, Docker und CI/CD-Plattformen. Übungsaufgaben sind realistisch gestaltet und orientieren sich an typischen Aufgaben in DevOps-Teams. Online-Varianten nutzen virtuelle Lab-Umgebungen; in Präsenz stehen Rechner mit vorinstallierten Tools zur Verfügung.
Das Curriculum ist auf mehrere Wochen ausgelegt. Die genaue Stundenzahl variiert je nach Intensität und Lernform. Sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitvarianten sind bei den Anbietern verfügbar.
Nach Abschluss wird eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Anbieters ausgestellt. Die Inhalte decken den Prüfungsstoff des DevOps Professional-Zertifikats ab; externe Prüfungen können ergänzend und eigenständig abgelegt werden. Das Scrum Foundation-Wissen wird ebenfalls bescheinigt.
Nutzen & Perspektiven
Das DevOps Professional-Zertifikat ist auf operative Umsetzung ausgelegt und unterscheidet sich damit klar von strategisch ausgerichteten Master-Formaten. Wer Git, Docker und CI/CD-Pipelines nicht nur erklärt bekommen hat, sondern eigenhändig aufgebaut hat, kann diese Erfahrung direkt in Bewerbungsgesprächen und auf dem ersten Tag im neuen Job nutzen. Azure als Cloud-Plattform ist in deutschen Unternehmen weit verbreitet – von mittelständischen IT-Abteilungen bis zu Konzernen. Wer Azure-Grundkenntnisse mitbringt und gleichzeitig DevOps-Werkzeuge beherrscht, ist in diesen Umgebungen unmittelbar einsetzbar. Das macht diesen Kurs besonders für den praxisorientierten Berufseinstieg attraktiv. Scrum als dritte Säule sorgt dafür, dass die technischen Fähigkeiten in einem strukturierten Projektrahmen eingesetzt werden können. DevOps-Engineers, die agile Prozesse kennen, sind in der Lage, nicht nur technisch zu liefern, sondern sich auch in Planungsrunden und Retrospektiven sinnvoll einzubringen – eine Qualität, die Teamleiter und Product Owner ausdrücklich schätzen. Dieser Kurs hebt sich von verwandten Einstiegsformaten dadurch ab, dass der DevOps Professional-Anteil konkret und werkzeuggebunden ist: Git-Workflows, Docker-Container und CI/CD-Pipelines werden nicht nur beschrieben, sondern in Lab-Umgebungen gebaut. Wer nach Kursabschluss über Branching-Strategien spricht, hat diese selbst erlebt – das ist in Bewerbungsgesprächen und in der täglichen Teamarbeit ein spürbarer Unterschied gegenüber rein theoretisch erworbenen Kenntnissen. Azure DevOps und GitHub Actions als CI/CD-Plattformen sind heute in einem Großteil der deutschen Unternehmenslandschaft im Einsatz. Wer beide kennt und weiß, wie Pipelines aufgebaut werden, ist in Projekten sofort anschlussfähig – ohne eine lange Einarbeitungszeit zu benötigen. Diese direkte Praxisnähe ist der Kern des DevOps Professional-Ansatzes und damit auch der zentrale Mehrwert dieses Kurses gegenüber rein konzeptionellen Einführungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worin unterscheidet sich dieser Kurs von der DevOps-Master-Variante?
Dieser Kurs schließt mit dem DevOps Professional-Zertifikat ab, das auf operative Umsetzung fokussiert (Git, Docker, CI/CD). Die Master-Variante adressiert eher die strategische und organisatorische Ebene von DevOps.
Muss ich bereits mit Docker oder Git vertraut sein?
Nein. Der Kurs führt schrittweise in beide Werkzeuge ein. Grundlegende Kommandozeilen-Kenntnisse sind hilfreich, aber Docker und Git werden von Grund auf erklärt und geübt.
Welcher Abschluss wird am Ende ausgestellt?
Du erhältst eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Anbieters. Diese bescheinigt den Lernstoff des DevOps Professional- und Scrum Foundation-Zertifikats; externe Prüfungen können separat abgelegt werden.
Ist der Kurs auch für Nicht-Entwickler geeignet?
Ja, wenn grundlegende IT-Affinität vorhanden ist. Sysadmins und IT-Koordinatoren mit technischem Hintergrund kommen gut mit. Reine Kaufleute ohne IT-Berührungspunkte würden in den DevOps-Modulen Schwierigkeiten haben.
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