Cyber Security
cyber security

Ethical Hacking und Sicherheitsarchitektur – Kurs

Intensive Weiterbildung für IT-Sicherheitsfachkräfte: Ethical Hacking, Penetrationstesting, Sicherheitsarchitektur und KI-gestützte Bedrohungsanalyse auf Basis von CEH, ECSA und AI-900.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

Kostenlos & unverbindlich anfragen

Auf einen Blick

Dauerje nach AngebotOrientierung; Angebot prüfen
FormatBeim Anbieter erfragenje nach Angebot
KostenFörderung möglichBildungsgutschein · AVGS · QCG
Bildungsgutschein als Förderweg möglich; Zulassung des Angebots und persönliche Bewilligung prüfen.

Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Genaue Kurslaufzeiten hängen vom jeweiligen Anbieter ab. Aktuelle Termine sind über die Kursanmeldung einsehbar. Der Kursumfang ist auf die Vorbereitung der CEH- und ECSA-Zertifizierungsprüfungen ausgelegt. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs bereitet auf die extern abgenommenen Prüfungen Certified Ethical Hacker (CEH) und EC-Council Certified Security Analyst (ECSA) vor. Die Prüfungen werden durch EC-Council abgenommen und führen zu international anerkannten Zertifizierungen. Zusätzlich ist ein Träger-Lehrgangsnachweis… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Solide Grundkenntnisse in Netzwerktechnik, Betriebssystemen (Linux und Windows) und IT-Sicherheitsgrundlagen werden vorausgesetzt. Erfahrung im IT-Bereich von mindestens zwei bis drei Jahren ist empfehlenswert. Englischkenntnisse sind hilfreich, da Teile der Prüfungsunterlagen für CEH und ECSA… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Angriffe auf IT-Infrastrukturen werden komplexer und gezielter. Wer Systeme wirkungsvoll schützen will, muss denken wie ein Angreifer — und gleichzeitig verstehen, wie sich aus den Erkenntnissen eines Penetrationstests eine robuste Sicherheitsarchitektur ableiten lässt. Diese Weiterbildung verbindet beide Perspektiven: Sie schult in Ethical-Hacking-Methoden und Schwachstellenanalyse auf dem Niveau des Certified Ethical Hacker (CEH) und des EC-Council Certified Security Analyst (ECSA) und führt in die Grundlagen sicherer Architekturkonzepte ein. Ergänzt wird der Kurs durch ein Modul zu Azure AI Fundamentals (AI-900), das zeigt, wie KI-Technologien Sicherheitsprozesse unterstützen können.

Was lernst du in diesem Kurs?

Grundlagen der Sicherheitsarchitektur Tragfähige Sicherheitsarchitekturen entstehen nicht ad hoc — sie folgen strukturierten Prinzipien, die bereits beim Design eines Systems greifen. Dieses Einstiegsmodul vermittelt, wie sichere Architekturen methodisch entwickelt werden, und gibt Teilnehmenden ein gemeinsames konzeptionelles Fundament.

  • CompTIA Security+ Grundlagen als Ausgangspunkt für weiterführende Konzepte
  • Prinzipien sicherer Architekturen: Defense in Depth, Least Privilege, Segmentierung
  • Zero-Trust-Architektur: Grundidee, Anwendungsszenarien und Abgrenzung zu klassischen Perimeter-Modellen
  • Bedrohungsmodelle und Risikobewertung: STRIDE, DREAD und ihre praktische Nutzung
  • Aufbau einer Sicherheitsarchitektur für ein mittelständisches Unternehmen als Praxisbeispiel
  • Dokumentationsstandards für Architekturbeschreibungen

Ethical Hacking: Methoden und Werkzeuge (CEH) Im Kern dieses Moduls stehen die Techniken und Werkzeuge, mit denen IT-Sicherheitsfachkräfte Systeme legal und kontrolliert angreifen, um Schwachstellen vor Angreifern zu finden. Der Certified-Ethical-Hacker-Rahmen strukturiert die Inhalte und bereitet auf die entsprechende Zertifizierungsprüfung vor.

  • Certified Ethical Hacker (CEH): Framework, Prüfungsstruktur und Inhalte
  • Phasen eines Penetrationstests: Reconnaissance, Scanning, Exploitation, Post-Exploitation
  • Typische Angriffsmethoden: Social Engineering, SQL-Injection, Man-in-the-Middle, Privilege Escalation
  • Werkzeuge: Nmap, Metasploit, Wireshark, Burp Suite — Einsatz und Interpretation der Ergebnisse
  • Simulierter Angriff auf eine Netzwerkarchitektur als Praxisbeispiel
  • Dokumentation der Testergebnisse: Befunde, Schweregrad, Empfehlungen

Erweiterte Sicherheitsbewertung (ECSA) Der EC-Council Certified Security Analyst baut auf dem CEH auf und vertieft die Analysefähigkeiten. Teilnehmende lernen, komplexere Umgebungen zu bewerten, mehrstufige Angriffspfade nachzuvollziehen und strukturierte Sicherheitsberichte zu erstellen.

  • EC-Council ECSA: Framework und Unterschiede zum CEH
  • Systematische Schwachstellenanalysen in hybriden IT-Infrastrukturen
  • Mehrstufige Angriffspfade erkennen und in Architekturempfehlungen übersetzen
  • Erstellung vollständiger Sicherheitsberichte: Executive Summary und technische Detailtiefe
  • Bewertung einer hybriden IT-Infrastruktur als Praxisbeispiel
  • Qualitätssicherung: Peer-Review von Sicherheitsberichten

Entwicklung sicherer Architekturen aus Penetrationstestergebnissen Testergebnisse sind nur dann wertvoll, wenn sie in Verbesserungen münden. Dieses Modul schließt den Kreis: Schwachstellen, die im Ethical-Hacking-Modul aufgedeckt wurden, werden in konkrete Architekturanpassungen übersetzt. Mehrschichtige Schutzkonzepte entstehen auf Basis realer Befunde.

  • Integration von Penetrationstestergebnissen in bestehende Architekturen
  • Mehrschichtige Schutzkonzepte: technische und organisatorische Strategien
  • Design einer mehrschichtigen Sicherheitsarchitektur als Praxisbeispiel
  • Priorisierung von Sanierungsschritte nach Risikoprofil
  • Technische Kommunikation: Befunde gegenüber Geschäftsleitung und IT-Teams vermitteln
  • Abnahme und Qualitätskontrolle überarbeiteter Architekturen

KI-Unterstützung in der Sicherheitsarchitektur (AI-900) Künstliche Intelligenz verändert die Bedrohungslandschaft und gleichzeitig die Verteidigungsstrategien. Dieses abschließende Modul gibt einen strukturierten Überblick über Azure AI Fundamentals (AI-900) und zeigt, wie KI-gestützte Werkzeuge in Sicherheitsprozesse integriert werden können.

  • Überblick Azure AI Fundamentals (AI-900): Kernkonzepte, Prüfungsrahmen
  • Automatisierte Bedrohungsanalysen: Anomalieerkennung und maschinelles Lernen im Sicherheitskontext
  • KI-gestützte Unterstützung bei Architekturentscheidungen: Möglichkeiten und Grenzen
  • KI-gestützte Risikoanalyse von Infrastrukturen als Praxisbeispiel
  • Datenschutz und ethische Fragen beim Einsatz KI-basierter Sicherheitswerkzeuge
  • Zukunftsausblick: Angreifernutzung von KI und entsprechende Gegenstrategien

Praxisblock: Vollständige Sicherheitsanalyse und Architekturentwurf Im integrativen Abschlussblock analysieren Teilnehmende eine simulierte Unternehmensumgebung vollständig: vom Penetrationstest über die Risikoauswertung bis zum Architekturentwurf mit KI-Unterstützung.

  • Planung und Durchführung eines kontrollierten Penetrationstests in der Laborumgebung
  • Schwachstellen klassifizieren und nach CVSS bewerten
  • Mehrstufigen Architekturentwurf entwickeln und begründen
  • Sicherheitsbericht im ECSA-Format erstellen
  • KI-gestützte Risikoanalyse als Ergänzung zur manuellen Bewertung
  • Vergleich: manueller Befund vs. KI-Unterstützung
  • Präsentation der Ergebnisse im Plenumsgespräch
  • Peer-Auswertung nach strukturierten Kriterien

Die ethischen und rechtlichen Grenzen des Penetrationstestings durchziehen den gesamten Kurs. Wer ohne schriftliche Genehmigung Systeme testet, bewegt sich im strafbaren Bereich — das Kursdesign stellt sicher, dass diese Grenze von Beginn an verstanden und respektiert wird.

Lernziele:

  • Prinzipien und Methoden des Ethical Hacking auf dem Niveau des CEH-Frameworks anwenden
  • Netzwerk- und Systemarchitekturen auf bekannte Angriffsvektoren untersuchen
  • Schwachstellenanalysen systematisch durchführen und nachvollziehbar dokumentieren
  • Risikobewertungen erstellen und Prioritäten für Schutzkonzepte ableiten
  • Sicherheitsarchitekturen nach dem Mehrschicht-Prinzip (Defense in Depth) konzipieren
  • Penetrationstestergebnisse in konkrete Architekturanpassungen überführen
  • Zero-Trust-Konzepte erklären und auf typische Unternehmensumgebungen anwenden
  • Den EC-Council-ECSA-Rahmen für systematische Sicherheitsbewertungen nutzen
  • Azure AI Fundamentals (AI-900) im Kontext automatisierter Bedrohungsanalysen einordnen
  • KI-gestützte Werkzeuge zur Unterstützung von Architekturentscheidungen beurteilen
  • Sicherheitsberichte adressatengerecht formulieren und kommunizieren
  • Ethische und rechtliche Grenzen des Penetrationstestings kennen und einhalten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an erfahrene IT-Fachkräfte, die sich auf Angriffs- und Architektursicherheit spezialisieren möchten.

  • IT-Sicherheitsfachkräfte, die ihre Penetrationstest-Kenntnisse auf CEH- und ECSA-Niveau heben wollen
  • Systemadministratorinnen und -administratoren, die Sicherheitsarchitektur als Karrierefeld anstreben
  • IT-Architektinnen und -Architekten, die sicherheitsrelevante Designentscheidungen fundierter treffen wollen
  • Security Analysten, die strukturierte Angriffssimulationen in ihr Repertoire aufnehmen möchten
  • IT-Beraterinnen und -Berater mit Kundenprojekten im Bereich Sicherheitsaudits
Voraussetzungen:

Solide Grundkenntnisse in Netzwerktechnik, Betriebssystemen (Linux und Windows) und IT-Sicherheitsgrundlagen werden vorausgesetzt. Erfahrung im IT-Bereich von mindestens zwei bis drei Jahren ist empfehlenswert. Englischkenntnisse sind hilfreich, da Teile der Prüfungsunterlagen für CEH und ECSA sowie einige Werkzeuge englischsprachig sind.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs setzt auf eine Laborumgebung, in der Penetrationstests und Architekturentwürfe kontrolliert und gefahrlos durchgeführt werden. Jedes Modul kombiniert konzeptionelle Einführungen mit konkreten Praxisbeispielen. Kleingruppen arbeiten an realistischen Szenarien und tauschen Ergebnisse aus. Plenumsdiskussionen und gegenseitige Berichtsauswertungen unterstützen das kritische Denken.

Genaue Kurslaufzeiten hängen vom jeweiligen Anbieter ab. Aktuelle Termine sind über die Kursanmeldung einsehbar. Der Kursumfang ist auf die Vorbereitung der CEH- und ECSA-Zertifizierungsprüfungen ausgelegt.

Der Kurs bereitet auf die extern abgenommenen Prüfungen Certified Ethical Hacker (CEH) und EC-Council Certified Security Analyst (ECSA) vor. Die Prüfungen werden durch EC-Council abgenommen und führen zu international anerkannten Zertifizierungen. Zusätzlich ist ein Träger-Lehrgangsnachweis enthalten. Die Azure AI Fundamentals-Prüfung (AI-900) kann gesondert bei Microsoft abgelegt werden; das Modul bereitet gezielt auf deren Inhalte vor.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

IT-Sicherheitsfachkräfte, die Ethical Hacking und Architekturkompetenz verbinden, sind am Markt besonders gesucht: Unternehmen brauchen Menschen, die nicht nur Lücken finden, sondern auch wissen, wie man sie schliesst. Dieser Kurs vermittelt beides in einem durchgängigen Lehrgang, statt Angriffs- und Architektursicherheit in getrennte Kurse aufzuteilen. Die Einbindung des AI-900-Moduls ist kein Anhängsel, sondern durchdacht eine reale Marktentwicklung: KI-gestützte Bedrohungsanalysen werden in Unternehmen jeder Größe eingeführt. Wer deren Möglichkeiten und Grenzen versteht, kann fundiert entscheiden, wann menschliche Expertise unverzichtbar bleibt und wann automatisierte Werkzeuge sinnvoll unterstützen. Langfristig eröffnet das Zertifikats-Bundle aus CEH, ECSA und AI-900 Positionen als Ethical Hacker, Security Analyst, IT-Sicherheitsarchitektin oder Sicherheitsarchitekt sowie als Beraterin oder Berater für IT-Sicherheitsprojekte. In einer Welt, in der Datenschutzverletzungen tägliche Schlagzeilen machen, ist dieser Karrierepfad einer der stabilsten im IT-Bereich.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Ethical Hacker
  • Sicherheitsarchitekt/in
  • IT-Security Consultant
  • Penetrationstester/in
  • Security Analyst

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

Unverbindliche Anfrage

Wir vergleichen passende Anbieter nach Region und Förderfähigkeit und melden uns in Kürze mit kostenlosen Kurs-Optionen.

Mit * markierte Angaben sind erforderlich.

So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

Für Rückfragen zu passenden Kursen. Mit Vorwahl, z. B. 0170 1234567.

Kostenlos & unverbindlich · Daten sind sicher

Verwandte Kurse & Alternativen

30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Vorkenntnisse sind notwendig?

Grundkenntnisse in Netzwerktechnik und Betriebssystemen (Linux und Windows) sowie praktische IT-Erfahrung von mindestens zwei bis drei Jahren werden vorausgesetzt. Wer bereits mit CompTIA Security+ vertraut ist, hat einen guten Einstiegspunkt. Englischkenntnisse sind hilfreich, da Prüfungsunterlagen und Tools teils englischsprachig sind.

Was ist der Unterschied zwischen CEH und ECSA?

Der Certified Ethical Hacker (CEH) konzentriert sich auf die Techniken und Werkzeuge des Ethical Hacking — also den kontrollierten Angriff auf Systeme. Der EC-Council Certified Security Analyst (ECSA) geht einen Schritt weiter und vermittelt, wie aus den Ergebnissen eines Penetrationstests strukturierte Sicherheitsberichte und Architekturempfehlungen entstehen. Beide Zertifizierungen bauen aufeinander auf.

Warum ist AI-900 Teil dieses Sicherheitskurses?

KI-gestützte Werkzeuge werden zunehmend in der Bedrohungsanalyse eingesetzt: Anomalieerkennung, automatisiertes Monitoring und KI-basierte Risikomodelle gehören inzwischen zum Standardrepertoire moderner Sicherheitsarchitekturen. Das Azure AI Fundamentals-Modul gibt eine strukturierte Einordnung dieser Werkzeuge und zeigt, wo ihre Grenzen liegen.

Wie ist der Kurs organisiert?

Der Kurs arbeitet mit einer Laborumgebung, in der alle Penetrationstests und Architekturentwürfe kontrolliert und ohne Gefahr für reale Systeme stattfinden. Jedes Modul kombiniert konzeptionelle Einführungen mit konkreten Praxisszenarien. Kleingruppen und Plenumsdiskussionen sind fester Bestandteil der Methodik.

Welche Zertifizierungen kann ich nach dem Kurs ablegen?

Der Kurs bereitet auf die CEH- und ECSA-Prüfungen vor, die durch EC-Council abgenommen werden und international anerkannt sind. Das AI-900-Modul bereitet auf die gleichnamige Microsoft-Prüfung vor. Diese Prüfungen werden separat gebucht und absolviert; der Kurs enthält den Lehrgangsnachweis des Anbieters.