Überblick
Cloud Computing ist die technologische Grundlage moderner IT-Infrastrukturen. Das EXIN Cloud Computing Foundation-Zertifikat ist eine herstellerneutrale, international anerkannte Qualifikation, die sowohl technische Grundkenntnisse als auch Managementaspekte des Cloud Computing prüft. Dieser Kurs bereitet gezielt auf das EXIN-Examen vor und schließt eine Einheit zu Microsoft Teams als Beispiel für cloudbasierte Zusammenarbeitswerkzeuge ein.
Kursinhalte & Lernziele
Grundlagen des Cloud Computing und technische Konzepte Das erste Modul legt das konzeptionelle Fundament. Cloud Computing ist kein monolithisches Konzept, sondern ein Spektrum an Bereitstellungsformen und Diensten. Die Teilnehmenden lernen, dieses Spektrum zu strukturieren und technische Grundbegriffe korrekt einzuordnen.
- Definition von Cloud Computing nach NIST und weiteren Rahmenwerken
- Wesentliche Merkmale der Cloud: On-Demand-Self-Service, Ressourcenbündelung, Skalierbarkeit
- Virtualisierung als technische Grundlage von Cloud-Diensten
- Hypervisor-Typen und virtuelle Maschinen
- Container-Technologie und deren Bedeutung für Cloud-Architekturen
- Grundlegende Netzwerkkonzepte für die Cloud (VPN, Load Balancing, CDN)
Service- und Bereitstellungsmodelle Dieser Block widmet sich den verschiedenen Formen, in denen Cloud-Dienste angeboten werden. Das EXIN-Examen prüft die sicheren Kenntnisse dieser Modelle im Detail. Anhand konkreter Beispiele werden die Unterschiede plastisch dargestellt.
- IaaS (Infrastructure as a Service): virtuelle Server, Speicher, Netzwerke
- PaaS (Platform as a Service): Entwicklungsplattformen und Middleware
- SaaS (Software as a Service): Anwendungen in der Cloud
- Public Cloud, Private Cloud und Hybrid Cloud im Vergleich
- Multi-Cloud-Strategien und deren Vor- und Nachteile
- Entscheidungskriterien für das geeignete Bereitstellungsmodell
Management, Sicherheit und Compliance Cloud-Projekte scheitern häufig nicht an der Technologie, sondern an mangelnden Governance- und Sicherheitskonzepten. Dieses Modul bereitet die Teilnehmenden darauf vor, Cloud-Einführungen auch aus Management-Sicht zu begleiten. Die EXIN-Prüfung legt besonderen Wert auf diesen Themenbereich.
- Cloud-Governance und interne Richtlinien für Cloud-Nutzung
- Datenschutz und DSGVO bei Cloud-Diensten
- Informationssicherheit in der Cloud (Verschlüsselung, Zugriffskontrolle)
- Service Level Agreements (SLAs) verstehen und bewerten
- Compliance-Anforderungen in regulierten Branchen
- Kostenmodelle: CapEx vs. OpEx, Total Cost of Ownership
Prüfungsvorbereitung und Microsoft Teams Das abschließende Modul bündelt alle Inhalte und überführt sie in Prüfungsform. Ergänzend wird Microsoft Teams als praxisnahes Beispiel für einen SaaS-Dienst aus der Public Cloud vorgestellt — und damit der Bezug zwischen Kurstheorie und Unternehmensalltag hergestellt.
- Aufbau und Aufgabentypen des EXIN Cloud Computing Foundation-Examens
- Prüfungssimulationen und Nachbereitung
- Zeitmanagement und Prüfungsstrategie für EXIN-Formate
- Microsoft Teams als SaaS-Beispiel aus der Cloud-Praxis
- Sicherheitseinstellungen und Compliance-Optionen in Teams
- Teams als Kommunikations- und Dokumentationsplattform für IT-Teams
Praktische Übungseinheiten Die Teilnehmenden vertiefen ihr Wissen durch praxisnahe Aufgaben, die das Gelernte festigen.
- Cloud-Dienste nach Service-Modell klassifizieren
- Bereitstellungsmodell für ein gegebenes Unternehmensszenario auswählen
- SLA-Klauseln analysieren und bewerten
- DSGVO-Konformität einer Cloud-Lösung einschätzen
- Migrationsszenarien strukturieren und bewerten
- CapEx/OpEx-Vergleich für ein Beispielunternehmen durchführen
- Sicherheitskonzept für eine Cloud-Migration skizzieren
- Prüfungsfragen unter Zeitdruck bearbeiten
- Falsch beantwortete Fragen systematisch auswerten
- Microsoft Teams-Kanal für Lerngruppe einrichten
- Compliance-Checkliste für Cloud-Einführung erstellen
- Abschlusssimulation unter Prüfungsbedingungen absolvieren
Vor Seminarbeginn findet ein Beratungsgespräch statt. Ein individueller Lernplan wird erstellt, der Vorkenntnisse und Berufsperspektiven berücksichtigt. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden Unterstützung bei der Karriereplanung im Cloud-Bereich. Diese herstellerneutrale Qualifikation ist bewusst nicht auf einen einzelnen Cloud-Anbieter zugeschnitten. Das bedeutet, dass das hier erworbene Wissen gleichermaßen für AWS, Microsoft Azure, Google Cloud und andere Plattformen anwendbar ist.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss kennen die Teilnehmenden die grundlegenden Konzepte des Cloud Computing, können Service- und Bereitstellungsmodelle unterscheiden und sind mit den wesentlichen Managementaspekten vertraut.
- Grundbegriffe des Cloud Computing sicher definieren und erläutern
- Service-Modelle IaaS, PaaS und SaaS gegeneinander abgrenzen
- Bereitstellungsmodelle (Public, Private, Hybrid Cloud) beschreiben und einordnen
- Technische Grundlagen von Virtualisierung und Cloud-Infrastrukturen verstehen
- Sicherheits- und Datenschutzaspekte im Cloud-Kontext kennen
- Managementaufgaben bei der Cloud-Einführung im Unternehmen einordnen
- Migrationsstrategien für bestehende IT-Infrastrukturen einschätzen
- Wirtschaftliche Aspekte von Cloud-Modellen (CapEx vs. OpEx) verstehen
- Compliance-Anforderungen und SLA-Grundlagen kennen
- Prüfungsaufgaben im EXIN-Format sicher lösen
- Microsoft Teams als cloudbasiertes Kollaborationstool einsetzen
- Eigene Wissenslücken anhand von Prüfungssimulationen identifizieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an IT-Fachkräfte, die ihre Cloud-Kenntnisse strukturieren und zertifizieren möchten, sowie an Einsteiger, die sich gezielt für Cloud-Rollen qualifizieren wollen.
- IT-Administratoren und Systemadministratoren mit Cloud-Interesse
- Cloud Administratoren, die ein formales Zertifikat anstreben
- IT-Projektleiter und Entscheider, die Cloud-Projekte begleiten
- Entwickler, die Grundlagenkenntnisse zur Cloud-Infrastruktur ergänzen möchten
- Alle, die das EXIN Cloud Computing Foundation-Examen ablegen möchten
Die EXIN Cloud Computing Foundation-Zertifizierung setzt einige allgemeine IT-Grundkenntnisse voraus — ein tiefes technisches Wissen ist nicht notwendig. Grundverständnis von Netzwerken, Betriebssystemen und IT-Infrastruktur ist hilfreich. Im Beratungsgespräch wird der Wissenstand eingeschätzt und der Einstiegspunkt festgelegt.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Combined-Learning-Format durchgeführt, mit wechselnden Präsenz- und Online-Phasen. Praktische Fallstudien und Prüfungssimulationen ergänzen die theoretischen Einheiten. Unterrichtssprache ist Deutsch; das EXIN-Examen kann auf Deutsch abgelegt werden, was eine stimmige Lernumgebung von Anfang bis Ende schafft.
Je nach Lernformat (Vollzeit oder Teilzeit) liegt die Kursdauer zwischen mehr als einer Woche und einem Monat. Individuelle und Teilzeit-Starttermine sind in Absprache möglich. Das Beratungsgespräch vor Beginn klärt den passenden Zeitrahmen.
Nach bestandenem Examen erhalten die Teilnehmenden das offizielle EXIN Cloud Computing Foundation-Zertifikat — eine herstellerneutrale, international anerkannte Qualifikation. New Horizons stellt zusätzlich ein Lehrgangszertifikat aus. Die Zertifizierung ist für Bewerbungen in Cloud-Administrationsrollen, IT-Projektmanagement-Positionen und Cloud-nahe Support-Funktionen anerkannt.
Nutzen & Perspektiven
Cloud Computing ist keine Zukunftstechnologie mehr — es ist die Gegenwart der IT. Unternehmen jeder Größe betreiben Teile ihrer Infrastruktur in der Cloud oder planen den Wechsel. Wer das EXIN Cloud Computing Foundation-Zertifikat hat, verfügt über ein strukturiertes, geprüftes Grundverständnis, das branchenübergreifend anerkannt und verwertbar ist. Der herstellerneutrale Charakter dieser Qualifikation ist ein echter Vorteil auf dem Arbeitsmarkt: Anders als anbieterspezifische Zertifizierungen (etwa AWS Certified Cloud Practitioner oder AZ-900 von Microsoft) ist das EXIN-Zertifikat unabhängig von einer konkreten Plattform. Das macht es besonders für Fachkräfte wertvoll, die in Unternehmen mit gemischten Cloud-Umgebungen oder in der Beratung tätig sind. Die im Kurs behandelten Managementaspekte — Governance, SLAs, Datenschutz, Kostenkontrolle — sind besonders für IT-Verantwortliche nützlich, die Cloud-Projekte nicht nur technisch, sondern auch betriebswirtschaftlich und rechtlich begleiten müssen. Wer Cloud-Entscheidungen im Unternehmen verantwortet, profitiert direkt von diesem ganzheitlichen Ansatz. Darüber hinaus bietet das EXIN-Zertifikat einen Vorteil gegenüber rein technischen Cloud-Trainings: Es verbindet technisches Basiswissen mit organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten. IT-Fachkräfte, die Entscheidungsträger beraten oder interne Cloud-Strategien mitgestalten, erhalten damit nicht nur eine anerkannte Qualifikation, sondern auch eine strukturierte Denkweise für Cloud-Projekte — von der Planung über die Migration bis zum laufenden Betrieb.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen EXIN Cloud Computing Foundation und anbieterspezifischen Cloud-Zertifikaten?
Das EXIN-Zertifikat ist herstellerneutral und deckt allgemeine Cloud-Konzepte ab, die für alle Plattformen (AWS, Azure, Google Cloud) gelten. Anbieterspezifische Zertifikate prüfen das Wissen zu einem konkreten Cloud-Dienst. Beide Typen haben ihren Wert; das EXIN-Zertifikat ist besonders nützlich als Grundlage oder in Umgebungen mit gemischten Cloud-Plattformen.
Welche Vorkenntnisse brauche ich für diesen Kurs?
Allgemeine IT-Grundkenntnisse sind hilfreich — etwa Verständnis von Netzwerken und Betriebssystemen. Tiefes technisches Vorwissen ist nicht notwendig. Im Beratungsgespräch vor Seminarbeginn wird der Wissenstand besprochen und der Lernplan angepasst.
Behandelt der Kurs auch Datenschutz und DSGVO?
Ja. Datenschutz, DSGVO-Anforderungen bei Cloud-Diensten und Compliance sind ein fester Bestandteil des EXIN-Prüfungsstoffs und werden im Kurs ausführlich behandelt.
Kann ich das EXIN-Examen auf Deutsch ablegen?
Ja. EXIN bietet das Cloud Computing Foundation-Examen auf Deutsch an. Der gesamte Kursunterricht findet ebenfalls auf Deutsch statt.
Welche Berufsfelder profitieren von dieser Zertifizierung?
Die Zertifizierung ist breit anwendbar: IT-Administratoren, Cloud-Architekten, IT-Projektleiter und Berater profitieren direkt. Auch für IT-affine Fachkräfte in Nicht-IT-Abteilungen (z. B. Einkauf, Finanzen) ist das Cloud-Grundverständnis zunehmend relevant.
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