Überblick
Der Kurs „Google Cloud Platform Fundamentals — Core Infrastructure" bietet einen strukturierten Einstieg in die Produktwelt und Dienste der Google Cloud Platform (GCP). Durch eine Kombination aus Präsentationen, Live-Demonstrationen und praktischen Übungen gewinnen die Teilnehmenden ein fundiertes Verständnis der zentralen GCP-Konzepte — von virtuellen Maschinen und Netzwerken über Cloud-Speicher und Container bis hin zu Anwendungsdeployment und maschinellem Lernen. Ziel ist es, Cloud-basierte Lösungen sicher einzusetzen und in bestehende Geschäftsstrategien zu integrieren. Der Kurs legt damit das Fundament für weiterführende GCP-Zertifizierungen und eine erfolgreiche Karriere als Cloud-Fachkraft.
Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 — Einführung und erste Schritte in der Google Cloud Platform Dieses Modul legt das konzeptionelle Fundament für alle folgenden Themen. Die Teilnehmenden lernen die grundlegende Architektur von GCP kennen, verstehen, wie Ressourcen in Projekten, Ordnern und Organisationen strukturiert werden, und machen sich mit dem GCP-Abrechnungsmodell vertraut. Außerdem wird der Cloud Shell als zentrales Werkzeug für die praktische Arbeit eingeführt.
- Grundprinzipien von Cloud Computing und GCP-Architektur
- Ressourcenhierarchie (Organisation, Ordner, Projekte)
- Identitäts- und Zugriffsverwaltung (IAM)
- GCP-Abrechnungsmodell und Kostenoptimierung
- Cloud Shell und Cloud SDK als Einstiegswerkzeuge
Modul 2 — Virtuelle Maschinen und Netzwerke in der Cloud Compute Engine ist der Kern der GCP-Infrastruktur für klassische VM-Workloads. Die Teilnehmenden verstehen, wie virtuelle Maschinen erstellt, skaliert und überwacht werden, und lernen die Netzwerkkonzepte von GCP — VPC, Subnetze, Firewallregeln, Load Balancing — im Detail kennen.
- Compute Engine — VMs anlegen, konfigurieren und stoppen
- Maschinentypen, benutzerdefinierte Konfigurationen und Preemptible VMs
- Virtual Private Cloud (VPC), Subnetze und Peering
- Firewallregeln und Zugriffssteuerung auf Netzwerkebene
- Cloud Load Balancing und autoskalierbare Instanzgruppen
Modul 3 — Speicherung und Datenbanken in der Cloud GCP bietet eine breite Palette an Speicherdiensten für unterschiedliche Anforderungen. Dieses Modul vergleicht die verfügbaren Optionen und zeigt, wann welcher Dienst die beste Wahl ist — von einfachen Objekt-Stores über relationale Datenbanken bis hin zu NoSQL- und analytischen Speichersystemen.
- Cloud Storage für Objekte und unstrukturierte Daten
- Cloud SQL für relationale Workloads
- Cloud Spanner für global verteilte Transaktionsdatenbanken
- Firestore und Bigtable für NoSQL-Szenarien
- Auswahlkriterien und Vergleich der Speicherdienste
Modul 4 — Container, Anwendungen, Entwicklung und maschinelles Lernen Das abschließende Modul deckt Container-Technologien, serverlose Anwendungsdeployments, CI/CD-Werkzeuge sowie Big-Data- und ML-Dienste ab. Die Teilnehmenden verstehen, wie GCP den gesamten Lebenszyklus einer modernen Cloud-Anwendung unterstützt.
- Google Kubernetes Engine (GKE) und Container-Grundlagen
- App Engine für Platform-as-a-Service-Anwendungen
- Cloud Functions für ereignisgesteuerte serverlose Funktionen
- Cloud Build, Container Registry und Artifact Registry
- BigQuery, Dataflow und Pub/Sub als Big-Data-Plattform
- Machine-Learning-APIs (Vision, Natural Language, Translation)
Hands-on-Übungen im Überblick Die praktischen Übungen sind integraler Bestandteil dieses Kurses und ermöglichen unmittelbares Ausprobieren in echten GCP-Umgebungen.
- Ein GCP-Projekt anlegen und grundlegende IAM-Rollen vergeben
- Eine virtuelle Maschine mit Compute Engine erstellen und via SSH verbinden
- Ein VPC-Netzwerk mit Subnetzen und Firewallregeln konfigurieren
- Dateien in Cloud Storage hoch- und herunterladen
- Eine Cloud-SQL-Instanz erstellen und mit einer Anwendung verbinden
- Eine containerisierte Anwendung in GKE deployen und skalieren
- Eine einfache App-Engine-Anwendung bereitstellen
- Eine Cloud-Function erstellen und mit Pub/Sub triggern
- Eine BigQuery-Abfrage auf einem öffentlichen Datensatz ausführen
- Eine ML-API (z. B. Vision API) aufrufen und Ergebnisse auswerten
- Monitoring und Logging in Cloud Operations einrichten
- Ressourcen bereinigen und Kostenoptimierungsmaßnahmen anwenden
Die Hands-on-Labs sind so gestaltet, dass Teilnehmende nach dem Kurs sofort eigenständig in GCP-Projekten arbeiten können. Die Kombination aus geführten Übungen und freier Exploration stärkt das Vertrauen im Umgang mit der Plattform.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
- die Struktur und das Abrechnungsmodell der Google Cloud Platform zu erläutern
- virtuelle Maschinen mit Compute Engine anzulegen, zu konfigurieren und zu verwalten
- virtuelle Netzwerke und Subnetze in GCP zu planen und einzurichten
- geeignete GCP-Speicherdienste (Cloud Storage, Cloud SQL, Bigtable, Datastore) für verschiedene Anwendungsfälle auszuwählen
- containerbasierte Anwendungen mit Google Kubernetes Engine zu deployen
- Cloud-Anwendungen mit App Engine und Cloud Functions bereitzustellen
- Entwicklungs-, Bereitstellungs- und Überwachungswerkzeuge von GCP sinnvoll einzusetzen
- Big-Data-Dienste (BigQuery, Dataflow, Pub/Sub) zu beschreiben und für einfache Abfragen zu nutzen
- grundlegende Machine-Learning-APIs von GCP zu benennen und in Anwendungsszenarien einzuordnen
- Sicherheits- und Identitätsverwaltung in GCP zu verstehen und umzusetzen
- den Wert von GCP im Kontext von Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Strategien zu beurteilen
- praktische Erfahrungen aus den Hands-on-Labs in reale Projektszenarien zu übertragen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an IT-Fachkräfte und Quereinsteiger aus der Technologie-Branche, die einen fundierten Einstieg in die Google Cloud Platform suchen und ihre Cloud-Kompetenzen systematisch aufbauen wollen.
- IT-Fachkräfte ohne oder mit geringer GCP-Erfahrung
- Systemadministratoren, die in die Cloud migrieren möchten
- Softwareentwickler, die Cloud-native Anwendungen bauen wollen
- DevOps-Engineers, die GCP in ihre Toolchain integrieren
- Personen, die eine GCP-Zertifizierung anstreben (z. B. Associate Cloud Engineer)
Grundlegende IT-Kenntnisse, insbesondere im Bereich Netzwerke und Betriebssysteme, sind hilfreich. Erfahrung mit Linux-Kommandozeile und grundlegende Programmierkenntnisse erleichtern die Arbeit in den Hands-on-Labs. Spezifische GCP-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein individuelles Beratungsgespräch vor Kursbeginn hilft, den passenden Einstiegspunkt zu bestimmen und bei Bedarf vorbereitende Materialien zu identifizieren.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Combined-Learning-Format angeboten — eine Kombination aus Präsenzseminaren und synchronen Online-Komponenten. Instruktionsphasen wechseln sich mit Live-Demonstrationen und geführten Hands-on-Labs ab. Die Teilnehmenden arbeiten direkt in echten GCP-Umgebungen und lösen praxisnahe Aufgaben. Das Format fördert aktives Lernen und schafft sofort verwertbare Erfahrungen. Teilzeit-Optionen sind für Berufstätige verfügbar.
Die Grundvariante des Kurses dauert bis zu drei Tage. In Kombination mit weiterführenden Inhalten kann der Lehrgang auch über einen längeren Zeitraum von einer Woche bis zu mehreren Monaten gestaltet werden. Das individuelle Beratungsgespräch klärt das beste Format und den Starttermin für die jeweiligen Bedürfnisse.
Teilnehmende erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein international anerkanntes Herstellerzertifikat sowie ein Lehrgangszertifikat. Der Kurs bereitet außerdem auf weiterführende Google-Cloud-Zertifizierungsprüfungen vor, insbesondere auf den Associate Cloud Engineer. Diese Zertifizierungen sind in der Cloud-Branche international anerkannte Qualifikationsnachweise.
Nutzen & Perspektiven
Die Google Cloud Platform gehört neben AWS und Microsoft Azure zu den drei dominanten Cloud-Plattformen weltweit. Fundierte GCP-Kenntnisse sind für Cloud-Fachkräfte ein erheblicher Wettbewerbsvorteil — insbesondere, da viele Unternehmen Multi-Cloud-Strategien verfolgen und GCP-Kompetenzen explizit suchen. Der Kurs vermittelt nicht nur Werkzeugwissen, sondern ein konzeptionelles Verständnis, das auf andere Cloud-Plattformen übertragbar ist. Der Erwerb von GCP-Zertifizierungen nach diesem Kurs stärkt das Profil von Bewerbenden in der Cloud-Branche erheblich. Arbeitgeber aus Industrie, Handel, Medien und dem öffentlichen Sektor suchen gezielt nach verifizierten Cloud-Kompetenzen; ein Herstellerzertifikat signalisiert praxiserprobtes Wissen und reduziert den internen Einarbeitungsaufwand. Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist der Kurs in der Regel über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters förderbar. Je nach persönlicher Situation kommen auch Förderungen nach dem Qualifizierungschancengesetz oder Leistungen der Deutschen Rentenversicherung in Betracht. Im Beratungsgespräch vor Kursbeginn werden individuelle Förderoptionen besprochen und der passende Lernplan erstellt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Cloud-Vorkenntnisse für diesen Kurs?
Spezifische GCP-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Grundlegende IT-Kenntnisse in Netzwerken und Betriebssystemen sind hilfreich. Das individuelle Beratungsgespräch vor Kursbeginn hilft, den passenden Einstiegspunkt zu bestimmen.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Teilnehmende erhalten ein international anerkanntes Herstellerzertifikat und ein Lehrgangszertifikat. Der Kurs bereitet auf weiterführende Google-Cloud-Prüfungen vor, insbesondere den Associate Cloud Engineer.
Kann ich den Kurs fördern lassen?
Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist der Kurs in der Regel über einen Bildungsgutschein förderbar. Auch das Qualifizierungschancengesetz und Leistungen der Deutschen Rentenversicherung können greifen. Sprechen Sie beim Beratungsgespräch die passenden Optionen an.
Wie lange dauert der Kurs?
Die Grundvariante dauert bis zu drei Tage. In Kombination mit weiterführenden Inhalten sind auch Varianten über mehrere Wochen oder Monate möglich. Vollzeit- und Teilzeit-Formate stehen zur Wahl.
Ist der Kurs auch für Berufswechsler geeignet?
Ja. Der Kurs richtet sich auch an Quereinsteiger mit IT-Grundkenntnissen, die sich gezielt für Cloud-Berufsfelder qualifizieren möchten. Das Beratungsgespräch klärt, welche Vorkenntnisse vorhanden sind und ob vorbereitende Kurse sinnvoll sind.
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