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LearningKit OS Exploits: Windows & Linux Penetration Testing

Praxisnahe Weiterbildung zu Betriebssystem-Exploits unter Windows und Linux — von Schwachstellenanalyse über Penetrationswerkzeuge bis hin zu Post-Exploitation-Techniken.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Kursdauer variiert je nach gewähltem Lernformat. Im Vollzeit-Modus ist mit einer Kursdauer von einigen Tagen bis zu einer Woche zu rechnen; im Teilzeit-Modus oder bei kombinierter eigenständiges Lernkomponente kann die Durchführung auf mehrere Wochen oder bis zu drei Monate ausgedehnt werden.… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein international anerkanntes Herstellerzertifikat sowie ein Lehrgangszertifikat von New Horizons. Diese Zertifikate belegen die erworbenen Kenntnisse im Bereich OS-Exploits und Penetrationstesting gegenüber potenziellen… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vor Seminarbeginn findet ein individuelles Vorgespräch statt. Die Trainingsanbieter erstellen anhand der Vorkenntnisse und beruflichen Ziele einen maßgeschneiderten Lernplan. Grundlegende Kenntnisse in der IT-Administration — sowohl unter Windows als auch unter Linux — werden empfohlen. Wer mit… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Das LearningKit OS Exploits behandelt die Sicherheitsrisiken moderner Betriebssysteme aus der Perspektive von Penetration-Testern und IT-Sicherheitsfachkräften. Der Kurs vermittelt ein tiefes Verständnis für die Angriffsvektoren und Schwachstellen, die in Windows- und Linux-Umgebungen auftreten, und zeigt gleichzeitig, wie Sicherheitsteams diese Risiken erkennen, analysieren und wirksam beheben können. Wer in der IT-Sicherheit arbeitet oder sich darauf vorbereitet, braucht konkretes Wissen darüber, wie Exploits technisch funktionieren — nur so lassen sich Systeme wirklich absichern. Dieser Lehrgang schließt genau diese Lücke und schafft eine solide Grundlage für Zertifizierungen im Bereich Cybersicherheit und ethisches Hacking.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Lehrgang ist in zwei große thematische Bereiche untergliedert, die nacheinander und aufeinander aufbauend behandelt werden. Windows Exploits und Forensik In diesem ersten Abschnitt steht die Windows-Welt im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten mit der Phase der Intelligence Gathering, in der gezielte Informationen über Zielsysteme gesammelt werden, bevor ein Angriff beginnt. Anschließend werden konkrete Angriffstechniken und Sicherheitslücken in Windows-Umgebungen behandelt.

  • Intelligence Gathering als Vorphase des Penetrationstests
  • Analyse der Windows-Umgebungsarchitektur und typischer Konfigurationsfehler
  • Exploits über SMB (Server Message Block) und PsExec — ein klassischer Angriffsvektor in Unternehmensnetzen
  • Angriffe und Absicherung von FTP, RDP (Remote Desktop Protocol) und weiteren Diensten
  • Umgang mit Legacysystemen, die kein Sicherheitsupdate mehr erhalten, sowie mit anfälligen Drittanbieter-Anwendungen
  • Post-Exploitation-Techniken — was passiert nach einem erfolgreichen Einbruch und wie werden diese Aktivitäten erkannt und gestoppt

Linux Exploits und Mitigationsstrategien Der zweite große Block widmet sich Linux-Systemen, die in Server-Infrastrukturen und Cloud-Umgebungen allgegenwärtig sind. Zunächst wird der korrekte Aufbau einer Analyseumgebung erklärt, um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen.

  • Staging-Umgebungen für die Exploit-Analyse korrekt einrichten
  • Grundlegende Programm-Essentials auf Linux verstehen — Speicherverwaltung, Prozesse, Daemon-Strukturen
  • String-Schwachstellen in C-basierten Programmen erkennen und ausnutzen (Buffer Overflows, Format-String-Angriffe)
  • Speicher- und Pointer-Vulnerabilitäten, die zu Remote Code Execution führen können, analysieren
  • Native Linux-Penetrationswerkzeuge wie Metasploit, GDB und Radare2 einsetzen
  • Linux-Exploit-Architekturen verstehen — ASLR, NX-Bit, Stack Canaries und wie diese Sicherheitsvorkehrungen umgangen oder gestärkt werden

Praxis-Block Die theoretischen Inhalte werden durch eine umfangreiche praktische Übungskomponente ergänzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in kontrollierten Laborumgebungen an folgenden Aufgaben.

  • Aufsetzen einer isolierten Test- und Angriffsumgebung (virtualisierende Lab-Setups)
  • Durchführung von Reconnaissance gegen simulierte Windows- und Linux-Ziele
  • Manuelle Ausnutzung von SMB-Schwachstellen im Labor
  • RDP-Brute-Force-Tests und Authentifizierungsanalyse
  • Fuzzing-Techniken zur Entdeckung unbekannter Schwachstellen
  • Schreiben einfacher Exploit-Skripte in Python für Linux-Targets
  • Einsatz von Metasploit-Modulen für Windows-Post-Exploitation
  • Analyse von Memory-Dump-Dateien zur forensischen Untersuchung
  • Erstellung strukturierter Penetrationstest-Berichte
  • Reverse Engineering grundlegender Binärdateien unter Linux
  • Härtungsschritte nach identifizierten Schwachstellen dokumentieren und empfehlen
  • Abschlusssimulation: kompletter Penetrationstestlauf von Reconnaissance bis Report

Die Inhalte werden sowohl in synchronen Präsenz- oder Onlinephasen als auch durch selbstgesteuertes Lernen mit Videomaterialien und Labs vermittelt. Wer den Kurs abschließt, hat nicht nur theoretisches Wissen aufgebaut, sondern ist mit echten Werkzeugen und Szenarien aus der Branche vertraut. Dies schafft unmittelbar verwertbares Können für den Alltag in Security Operations Centers, Red Teams oder als Freelance-Penetrationstester.

Lernziele:

Der Lehrgang vermittelt folgende Kompetenzen und Fertigkeiten im Bereich IT-Sicherheit und Betriebssystem-Exploits.

  • Windows-Umgebungen auf typische Sicherheitslücken zu untersuchen und Gegenstrategien einzuleiten
  • Techniken der Intelligence-Gathering-Phase im Penetrationstest anzuwenden
  • Angriffsvektoren über SMB, PsExec, FTP und RDP zu erkennen und zu bewerten
  • Schwachstellen in Legacysystemen und Drittanbieter-Software zu identifizieren
  • Post-Exploitation-Aktivitäten in Windows-Systemen zu analysieren und zu unterbinden
  • Linux-Systeme zielgerichtet auf Exploitpotenziale vorzubereiten und zu untersuchen
  • String-Schwachstellen und Speicherfehler in Programmen auf Linux zu analysieren
  • Pointer- und Speichervulnerabilitäten systematisch aufzudecken
  • Native Linux-Penetrationswerkzeuge fachgerecht einzusetzen
  • Exploit-Architekturen unter Linux zu verstehen und gezielt zu mitigieren
  • Sicherheitshärtungsschritte für beide Betriebssystemplattformen konzipieren und umsetzen
  • Berichte und Dokumentationen zu Penetrationstests professionell zu erstellen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Lehrgang richtet sich an Fachkräfte aus dem IT-Bereich, die sich gezielt in der Cybersicherheit weiterentwickeln möchten und bereits Grundkenntnisse in der IT-Administration oder Softwareentwicklung mitbringen.

  • IT-Sicherheitsfachkräfte, die ihr Wissen über Exploits und Angriffsvektoren vertiefen möchten
  • Systemadministratoren, die ein besseres Verständnis für die Sicherheitslücken ihrer Infrastruktur aufbauen wollen
  • Penetration Tester, die einen strukturierten Einstieg in OS-spezifische Exploits suchen
  • Security Analysts im SOC-Bereich, die Angriffsmuster besser verstehen und erkennen wollen
  • Angehende Red Team Member und Vulnerability Analysts, die eine internationale Zertifizierung anstreben
Voraussetzungen:

Vor Seminarbeginn findet ein individuelles Vorgespräch statt. Die Trainingsanbieter erstellen anhand der Vorkenntnisse und beruflichen Ziele einen maßgeschneiderten Lernplan. Grundlegende Kenntnisse in der IT-Administration — sowohl unter Windows als auch unter Linux — werden empfohlen. Wer mit Kommandozeilen, Netzwerkprotokollen und Grundbegriffen der IT-Sicherheit vertraut ist, wird den Einstieg in die praktischen Labs leichter finden. Kenntnisse in einer Skriptsprache (Python oder Bash) sind von Vorteil, aber kein zwingendes Eingangserfordernis.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird überwiegend im Combined Learning durchgeführt, das heißt, Präsenz- oder Onlinephasen mit Trainer-Interaktion werden mit selbstgesteuerten Lernabschnitten kombiniert. Praktische Lab-Umgebungen stehen während des gesamten Kurses zur Verfügung. Die Unterrichtsform erlaubt sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitdurchführung, sodass Berufstätige den Lehrgang berufsbegleitend absolvieren können. Videobasierte Lerneinheiten, Live-Demonstrationen und strukturierte Hands-on-Übungen wechseln sich ab, um verschiedene Lernstile zu bedienen. Die Kommunikation mit Trainern erfolgt über die jeweilige Lernplattform oder direkt im Live-Unterricht.

Die Kursdauer variiert je nach gewähltem Lernformat. Im Vollzeit-Modus ist mit einer Kursdauer von einigen Tagen bis zu einer Woche zu rechnen; im Teilzeit-Modus oder bei kombinierter eigenständiges Lernkomponente kann die Durchführung auf mehrere Wochen oder bis zu drei Monate ausgedehnt werden. Die individuelle Planung wird im Vorgespräch vor Seminarbeginn festgelegt, sodass Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Lernrhythmus wählen können, der zu ihrer beruflichen und persönlichen Situation passt.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein international anerkanntes Herstellerzertifikat sowie ein Lehrgangszertifikat von New Horizons. Diese Zertifikate belegen die erworbenen Kenntnisse im Bereich OS-Exploits und Penetrationstesting gegenüber potenziellen Arbeitgebern und Auftraggebern. Sie stellen keine staatlich anerkannten Abschlüsse dar, werden aber in der IT-Sicherheitsbranche international als Nachweis praktischer Kompetenz anerkannt. Der Kurs kann zudem als Vorbereitung auf weiterführende Zertifizierungen im Bereich Ethical Hacking und Cybersecurity genutzt werden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Wer heute im Bereich IT-Sicherheit tätig ist, steht vor der Herausforderung, Angreifer zu verstehen — nicht nur abzuwehren. Dieses LearningKit vermittelt genau das: das Denken und Handeln wie ein Angreifer, um Verteidigungsstrategien gezielt aufzubauen. Unternehmen investieren massiv in Sicherheitslösungen, doch der größte Hebel liegt im Know-how ihrer Sicherheitsteams. Wer sowohl Windows- als auch Linux-Exploits kennt und die gängigen Angriffswerkzeuge beherrscht, ist in der Lage, Pentests eigenständig durchzuführen, Sicherheitslücken zu priorisieren und Gegenmittel zu implementieren, bevor echte Angreifer zuschlagen. Der Abschluss dieses Lehrgangs schafft eine solide Grundlage für eine Karriere als Penetration Tester, Security Analyst oder Red Team Member. Die erhaltenen Zertifikate von New Horizons werden international anerkannt und können die Karrieredokumente spürbar aufwerten. Wer bereits in einem Sicherheitsteam arbeitet, kann mit diesem Wissen unmittelbar den Reifegrad der eigenen Sicherheitsarchitektur bewerten und verbessern. Eine individuelle Beratung zur Unterstützung wird im Vorgespräch vor Kursbeginn angeboten.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • IT-Sicherheitsfachkraft
  • Penetration Tester
  • Security Analyst
  • Red Team Member
  • Vulnerability Analyst
  • Systemadministrator (IT-Sicherheit)

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Vorkenntnisse werden für diesen Kurs benötigt?

Grundlegende Kenntnisse in der IT-Administration unter Windows und Linux sind empfohlen. Vertrautheit mit Netzwerkprotokollen und der Kommandozeile erleichtert den Einstieg in die Praxisübungen. Skriptkenntnisse in Python oder Bash sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Im Beratungsgespräch vor Seminarbeginn wird gemeinsam ein passender Lernplan erstellt.

Wie läuft der Kurs ab — online oder in Präsenz?

Der Kurs wird meist im Combined Learning durchgeführt: Präsenz- oder Live-Online-Phasen werden mit selbstgesteuerten Lernabschnitten kombiniert. Rein online als Web-Seminar ist ebenfalls möglich. Vollzeit- und Teilzeit-Optionen stehen zur Verfügung, sodass sich der Kurs gut mit einer bestehenden Berufstätigkeit vereinbaren lässt.

Welches Zertifikat erhalte ich nach Abschluss?

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein international anerkanntes Herstellerzertifikat sowie ein Lehrgangszertifikat von New Horizons. Diese Nachweise werden in der IT-Sicherheitsbranche weltweit anerkannt und können als Grundlage für weiterführende Zertifizierungen genutzt werden.

Kann dieser Kurs über einen Bildungsgutschein gefördert werden?

Bei AZAV-zertifizierten Bildungsträgern ist eine Förderung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit in der Regel möglich. Auch das Qualifizierungschancengesetz oder Leistungen der Deutschen Rentenversicherung können je nach persönlicher Situation greifen. Die individuelle Fördermöglichkeit wird im Beratungsgespräch geklärt.

Für welche Karrierewege qualifiziert mich dieser Kurs?

Der Kurs bereitet auf Tätigkeiten als Penetration Tester, Security Analyst, Red Team Member oder IT-Sicherheitsfachkraft vor. Er liefert außerdem wertvolles Handwerkszeug für Systemadministratoren, die die Sicherheit ihrer Infrastruktur verbessern möchten, sowie für Vulnerability Analysts, die Schwachstellenmeldungen bewerten und priorisieren.