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Linux & Azure Administrator Kurs inkl. LPIC-1 + AZ-104

Praxisorientierter Kombinations-Lehrgang: Linux-Systemadministration mit LPIC-1-Zertifizierung und Microsoft-Azure-Administration mit Zielprüfung AZ-104 — für hybride IT-Umgebungen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Gesamtdauer liegt im Bereich von mehr als drei bis zu sechs Monaten Vollzeit. Das erste Modul (Linux Network Professional inkl. LPIC-1) und das zweite Modul (Cloud Network Expert inkl. AZ-104-Vorbereitung) umfassen jeweils rund zwölf Wochen. Diese Aufteilung spiegelt den Umfang der… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat. Darüber hinaus sind sie qualifiziert, die externen Zertifizierungsprüfungen abzulegen: die LPIC-1-Prüfungen 117-101 und 117-102 beim Linux Professional Institute sowie die AZ-104-Prüfung (Azure Administrator… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Teilnehmende sollten sichere PC-Kenntnisse auf Anwenderebene mitbringen und in der Lage sein, Windows-Betriebssysteme sicher zu bedienen. Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind Pflicht, da Unterricht und Unterlagen vorwiegend auf Deutsch geführt werden. Grundlegende Englischkenntnisse… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Weiterbildung verbindet zwei eigenständige Kompetenzbereiche zu einem praxisorientierten Gesamtprogramm: die Linux-Systemadministration mit Vorbereitung auf die LPIC-1-Zertifizierung des Linux Professional Institute sowie die Microsoft-Azure-Administration mit Zielprüfung AZ-104. Wer beide Disziplinen beherrscht, ist in modernen Rechenzentren und hybriden Cloud-Umgebungen besonders breit einsetzbar — denn viele Unternehmen betreiben Windows- und Linux-Workloads parallel auf Azure-Infrastruktur. Der Kurs richtet sich an Personen, die mit einer tragfähigen technischen Doppelqualifikation in die IT-Administration einsteigen oder sich in diesem Bereich signifikant weiterentwickeln möchten. Beide Module sind in sich abgeschlossen; zusammen ergeben sie ein konsistentes Qualifikationsprofil für hybride IT-Umgebungen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Linux Network Professional — Systemgrundlagen und Netzwerkadministration Das erste Modul legt das Fundament für professionelle Linux-Administration. Ausgehend von der Systemarchitektur arbeiten sich die Teilnehmenden systematisch durch Paketverwaltung, Geräteverwaltung und Bootprozess bis hin zu Netzwerkdiensten und Sicherheitsgrundlagen. Die Lerninhalte sind auf die Anforderungen der beiden LPIC-1-Teilprüfungen abgestimmt.

  • Systemarchitektur: BIOS/UEFI, Runlevel, systemd-Dienste
  • GNU/Unix-Grundlagen: Dateisystem-Hierarchie, Berechtigungen, Prozessverwaltung
  • Paketverwaltung mit dpkg/apt und rpm/yum
  • Netzwerk-Grundlagen: IP-Konfiguration, Routing, DNS, SSH-Zugang
  • Datensicherheit: Verschlüsselung, Benutzer- und Gruppenrechte, sudo
  • Bash-Skripting: Variablen, Schleifen, einfache Automatisierungen

Cloud Network Expert — Azure-Administration und AZ-104 Das zweite Modul fokussiert auf die Verwaltung von Microsoft-Azure-Ressourcen. Behandelt werden alle Themenbereiche, die im Prüfungsprofil der AZ-104 verankert sind: Identitäts- und Zugriffsmanagement, virtuelle Netzwerke, Compute-Dienste, Speicher sowie Monitoring und Governance.

  • Identitäten und Zugriff: Microsoft Entra ID, RBAC, Conditional Access
  • Virtuelle Netzwerke: VNets, Peering, Network Security Groups, Load Balancer
  • Azure-Compute: VMs, Verfügbarkeitsgruppen, Azure App Service
  • Storage-Konten: Blob, File, Queue, Zugriffsebenen und Datenschutzoptionen
  • Monitoring und Governance: Azure Monitor, Policies, Cost Management

Praxisübungen und kombinierte Szenarien Beide Module werden durch praktische Labors begleitet, in denen die Teilnehmenden reale Administrationsaufgaben unter kontrollierten Bedingungen lösen. Im Combined-Learning-Format wechseln angeleitete Unterrichtseinheiten mit eigenständigen Übungsphasen, in denen konkrete Konfigurationsaufgaben eigenständig durchgeführt werden.

  • Linux-Terminalarbeit: Dienste starten, Netzwerkinterfaces konfigurieren, Logs auswerten
  • Azure-Portal und Azure CLI: Ressourcengruppen anlegen, VMs bereitstellen, Speicher konfigurieren
  • NSG-Regelwerke erstellen und den Netzwerkverkehr auf VMs steuern
  • Linux-VM auf Azure deployen und via SSH verwalten
  • Benutzerkonten in Entra ID anlegen, MFA aktivieren und Rollenzuweisungen vornehmen
  • Monitoring-Dashboards einrichten, Alarme konfigurieren und Diagnoseprotokolle auswerten
  • Kostenanalysen durchführen und Budgetgrenzen definieren
  • Snapshots und Backups von Azure-VMs erstellen und wiederherstellen
  • Peering zwischen zwei virtuellen Netzwerken konfigurieren
  • Bash-Skripte zur Automatisierung wiederkehrender Administrationsaufgaben schreiben
  • Gruppenrichtlinien- und Policy-Zuweisungen in Azure-Abonnements testen
  • Abschlussprojekt: hybrides Szenario mit Linux-VM auf Azure-Infrastruktur konfigurieren

Das Combined-Learning-Format erstreckt sich über mehr als drei Monate als Vollzeitkurs; die Intensität stellt sicher, dass beide Lernbereiche ausreichend Tiefe erhalten. Wer den Abschluss beider Module erreicht, hat alle inhaltlichen Voraussetzungen erworben, um die externe LPIC-1-Zertifizierungsprüfung beim Linux Professional Institute sowie die AZ-104-Prüfung bei Microsoft abzulegen.

Lernziele:

Nach Abschluss beider Module beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen —

  • Grundlegende und weiterführende Linux-Systemarchitektur verstehen und administrieren
  • GNU/Unix-Kommandos sicher einsetzen und Shell-Skripte erstellen
  • Linux-Netzwerkkonfiguration, Routing und Dienste einrichten und überwachen
  • Sicherheitskonzepte unter Linux umsetzen, Benutzer- und Rechteverwaltung konfigurieren
  • Azure-Identitäten, Benutzerkonten und Zugriffsrechte über Microsoft Entra ID verwalten
  • Virtuelle Netzwerke, Subnetze, Load Balancer und VPN-Gateways in Azure konfigurieren
  • Azure-Speicherlösungen und virtuelle Maschinen bereitstellen und administrieren
  • Azure Monitor, Diagnoseprotokolle und Alert-Regelwerke einrichten
  • Kostenmanagement und Governance-Richtlinien in Azure-Abonnements anwenden
  • Hybride Szenarien einschätzen: Linux-Workloads auf Azure-Infrastruktur platzieren und verwalten
  • Bash-Skripte zur Automatisierung wiederkehrender Administrationsaufgaben einsetzen
  • Beide Qualifikationsbereiche — Linux-Administration und Azure-Cloud — in gemeinsamen Infrastrukturprojekten zusammenführen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich primär an Quereinsteiger mit soliden PC-Kenntnissen und an IT-Fachleute, die sich vom Windows-only-Umfeld in Richtung Linux und Cloud erweitern möchten. Geeignet sind außerdem Personen, die bereits in der IT-Helpdesk-Unterstützung tätig sind und den Schritt zur Systemadministration anstreben.

  • Berufseinsteiger mit technischem Interesse, die eine strukturierte IT-Ausbildung nachholen
  • Windows-Administratoren, die Linux-Kenntnisse für hybride Umgebungen aufbauen möchten
  • Netzwerktechniker, die ihre Kenntnisse auf die Azure-Cloud-Administration ausweiten wollen
  • IT-Support-Mitarbeitende, die zur System- oder Cloud-Administration wechseln
  • Personen in beruflicher Neuorientierung mit technischer Affinität
Voraussetzungen:

Teilnehmende sollten sichere PC-Kenntnisse auf Anwenderebene mitbringen und in der Lage sein, Windows-Betriebssysteme sicher zu bedienen. Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind Pflicht, da Unterricht und Unterlagen vorwiegend auf Deutsch geführt werden. Grundlegende Englischkenntnisse sind hilfreich, da Teile der Microsoft-Dokumentation und LPI-Materialien in englischer Sprache verfasst sind. Vorerfahrungen in der Linux-Administration oder Azure-Umgebung sind willkommen, aber nicht zwingend vorausgesetzt — der Kurs beginnt auf Grundlagenniveau. Ein persönliches Vorgespräch klärt individuelle Vorkenntnisse und Lernziele vorab.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs läuft im Combined-Learning-Format als Vollzeitkurs über mehr als drei und bis zu sechs Monate. Präsenz- und Online-Phasen wechseln sich ab; Live-Unterrichtseinheiten mit fachkundigen Dozenten bilden das Rückgrat, ergänzt durch strukturierte eigenständige Übungsphasen mit Übungsaufgaben und Laborzugängen. Beide Module — Linux und Azure — werden sequenziell durchgeführt, sodass die Inhalte aufeinander aufbauen können. Praktische Konfigurationsaufgaben stehen im Vordergrund: Theorie wird stets unmittelbar durch angewandte Übungen gefestigt. Die Lernumgebung stellt virtuelle Testmaschinen zur Verfügung, auf denen alle prüfungsrelevanten Szenarien risikolos erprobt werden können.

Die Gesamtdauer liegt im Bereich von mehr als drei bis zu sechs Monaten Vollzeit. Das erste Modul (Linux Network Professional inkl. LPIC-1) und das zweite Modul (Cloud Network Expert inkl. AZ-104-Vorbereitung) umfassen jeweils rund zwölf Wochen. Diese Aufteilung spiegelt den Umfang der zugrundeliegenden Zertifizierungsanforderungen wider: Beide Prüfungen verlangen substanzielle Vorbereitung, die über eine oberflächliche Einführung weit hinausgeht. Das Combined-Learning-Format erlaubt innerhalb der Vollzeitstruktur flexible Lerneinheiten, die sich an individuelle Lerngeschwindigkeiten anpassen.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat. Darüber hinaus sind sie qualifiziert, die externen Zertifizierungsprüfungen abzulegen: die LPIC-1-Prüfungen 117-101 und 117-102 beim Linux Professional Institute sowie die AZ-104-Prüfung (Azure Administrator Associate) bei Microsoft. Diese Herstellerzertifikate werden separat bei den jeweiligen Prüfungsanbietern abgelegt und sind international anerkannt. Die LPIC-1-Zertifizierung ist unbegrenzt gültig; das Azure Administrator Associate-Zertifikat muss nach einer definierten Laufzeit erneuert werden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Kombination aus Linux- und Azure-Kenntnissen ist auf dem deutschen IT-Arbeitsmarkt ausgesprochen gefragt. Unternehmen jeder Größe betreiben heute hybride Infrastrukturen, in denen Linux-Server und Azure-Cloud-Dienste Hand in Hand laufen. Wer beide Welten versteht, kann als einzige Ansprechperson für Administrationsaufgaben fungieren, die früher auf mehrere Spezialistenstellen verteilt wurden. Das macht Absolventinnen und Absolventen dieses Kurses zu besonders attraktiven Kandidaten für Systemadministrations-, Cloud-Engineering- und DevOps-nahe Positionen. Der strukturierte Aufbau über zwei voneinander abgrenzbare Module erlaubt es, auch während des Kurses schrittweise Sicherheit aufzubauen. Wer zunächst mit Linux-Grundlagen beginnt, schärft sein Verständnis für das Betriebssystem-Fundament, bevor Azure-spezifische Abstraktionsebenen hinzukommen. Diese Reihenfolge ist kein Zufall: Cloud-Dienste basieren zu einem großen Teil auf Linux-Unterbau. Das konzeptionelle Verständnis, das im ersten Modul aufgebaut wird, erleichtert im zweiten Modul die Einordnung von Azure-Compute-Ressourcen und virtuellen Maschinen erheblich. Die beiden Herstellerzertifikate — LPIC-1 und AZ-104 — ergänzen sich auf dem Lebenslauf sinnvoll und sind gleichermaßen anerkannte Belege für technische Kompetenz. Dieser Kurs bietet einen besonders effizienten Weg: Zwei international anerkannte Zertifizierungen und eine umfassende Praxisausbildung in einer einzigen Handlungsschritt.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Systemadministrator/in
  • Cloud Administrator/in
  • Netzwerkadministrator/in
  • IT-Administrator/in
  • DevOps Engineer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich Linux bereits kennen, um den Kurs zu beginnen?

Nein. Der Kurs beginnt auf Grundlagenniveau und setzt keine Vorerfahrung mit Linux oder Azure voraus. Solide PC-Kenntnisse auf Anwenderebene und die Bereitschaft, sich intensiv in neue Themen einzuarbeiten, reichen als Ausgangspunkt.

Was ist LPIC-1 und wer stellt das Zertifikat aus?

LPIC-1 ist die Einstiegszertifizierung des Linux Professional Institute (LPI) und besteht aus zwei separaten Prüfungen (117-101 und 117-102). Das Zertifikat wird von LPI ausgestellt und ist weltweit anerkannt. Es ist zeitlich unbegrenzt gültig.

Wie lange dauert der Kurs?

Im Vollzeitformat dauert der Kurs mehr als drei bis zu sechs Monate. Jedes der beiden Module (Linux und Azure) umfasst rund zwölf Wochen. Die Combined-Learning-Struktur erlaubt flexible Selbstlerneinheiten innerhalb des Vollzeitprogramms.

Sind die Prüfungsgebühren für LPIC-1 und AZ-104 im Kurspreis enthalten?

Die Prüfungsgebühren werden in der Regel separat abgerechnet und sind nicht automatisch im Kurspreis enthalten. Sprechen Sie den Anbieter direkt an, um den genauen Leistungsumfang zu klären.

Warum lerne ich zuerst Linux, dann Azure?

Cloud-Dienste auf Azure — insbesondere virtuelle Maschinen — basieren zu einem großen Teil auf Linux-Infrastruktur. Wer das Linux-Fundament zuerst begreift, kann die Azure-Abstraktionsebene besser einordnen und tiefergehendes Verständnis für hybride Szenarien entwickeln.