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AZ-400 DevOps Expert + ITIL 4 Foundation Kurs

Kombiniertes Zertifizierungsprogramm für AZ-400 (Azure DevOps Engineer Expert) und ITIL 4 Foundation: DevOps-Engineering und IT-Service-Management auf Enterprise-Niveau.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung erstreckt sich über mehr als einen bis zu drei Monate, meist in Vollzeit. Die genaue Dauer richtet sich nach den gewählten Modulen und dem individuellen Vorkenntnisstand. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Lehrgangszertifikat. Die AZ-400-Prüfung wird eigenständig bei einem akkreditierten Microsoft-Testcenter abgelegt; Microsoft stellt das Zertifikat aus. Die ITIL-4-Foundation-Prüfung ist ebenfalls im Programm enthalten; das Zertifikat wird von… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
AZ-400 ist eine Expert-Level-Zertifizierung und setzt eine aktive Associate-Zertifizierung voraus — entweder AZ-104 (Azure Administrator Associate) oder AZ-204 (Azure Developer Associate). Darüber hinaus werden praktische Erfahrungen mit Azure DevOps Services oder GitHub Actions, Kenntnisse in… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs bereitet auf zwei Zertifizierungsprüfungen vor: AZ-400 (Microsoft Certified: Azure DevOps Engineer Expert) und ITIL 4 Foundation. AZ-400 ist die Expert-Level-Zertifizierung für DevOps auf Azure — sie setzt eine Associate-Zertifizierung (AZ-104 oder AZ-204) voraus und beweist tiefes Können in CI/CD, Infrastructure as Code, Sicherheit und operativem Monitoring. ITIL 4 Foundation führt in das Service Value System ein und schärft den Blick dafür, wie DevOps-Praktiken in einem kundenorientierten IT-Servicerahmen verankert werden. Die Kombination ist logisch: Wer DevOps-Pipelines baut und gleichzeitig versteht, wie IT-Services strukturiert, gemessen und verbessert werden, arbeitet nachhaltiger.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul AZ-400 — Azure DevOps Solutions Der AZ-400-Teil behandelt die vollständige Breite der DevOps-Engineering-Disziplin auf Azure. Teilnehmende lernen, wie Entwicklungsprozesse kontinuierlich integriert, getestet, ausgeliefert und überwacht werden — und wie Abhängigkeitsmanagement, Sicherheit und Infrastrukturautomatisierung dabei ineinandergreifen.

  • Azure DevOps Services: Boards, Repos, Pipelines, Test Plans, Artifacts
  • Versionskontrolle: Git-Branching-Strategien (GitFlow, Trunk-based Development), Pull-Request-Policies
  • CI-Pipelines: Build-Trigger, Stage-Isolation, Testintegration (Unit, Integration, End-to-End)
  • CD-Pipelines: Deployment-Strategien (Blue/Green, Canary, Ring-based), Release Gates
  • Infrastructure as Code: ARM, Bicep, Terraform — Modularisierung, State Management, Drift Detection
  • Abhängigkeitsmanagement: Azure Artifacts, NuGet, npm, Semantic Versioning
  • DevSecOps: Secret Scanning, SAST/DAST-Integration, Dependency-Check, Policy-Enforcement
  • Monitoring und Feedback: Azure Monitor, Application Insights, Distributed Tracing, Alerting

Modul ITIL 4 Foundation ITIL 4 ist das aktuell gültige Framework für IT-Service-Management. Es stellt das Service Value System (SVS) in den Mittelpunkt — ein Modell, das erklärt, wie Wert durch IT-Services gemeinsam mit Kunden und Stakeholdern geschaffen wird. Das Foundation-Modul vermittelt die Grundkonzepte und Terminologie, die für die weitere ITIL-Ausbildung und für die tägliche Arbeit in IT-Organisationen essentiell sind.

  • Service Value System: Service Value Chain, Governance, kontinuierliche Verbesserung, Guiding Principles
  • Die 7 Leitprinzipien von ITIL 4: Fokus auf Wert, Wo Sie stehen beginnen, Iterativ mit Feedback, Zusammenarbeiten und Sichtbarkeit stärken, Holistisch denken, Einfach und praktisch halten, Optimieren und Automatisieren
  • Vier Dimensionen des Service Managements: Organisationen und Menschen, Information und Technologie, Partner und Lieferanten, Wertströme und Prozesse
  • ITIL-4-Praktiken: Change Enablement, Incident Management, Problem Management, Service Desk, Service Request Management, Continual Improvement, Monitoring and Event Management
  • Abgrenzung zu ITIL v3: warum der Lifecycle-Ansatz (Strategy/Design/Transition/Operation/CSI) durch das Service Value System ersetzt wurde
  • ITIL 4 und agile Methoden: Zusammenspiel mit DevOps, Lean und Agile

Modul DevOps und ITIL 4 in der Praxis Dieses trägerinterne Verbindungsmodul zeigt, wie Azure-DevOps-Pipelines und ITIL-4-Praktiken in einem integrierten Betriebsmodell zusammenwirken. Es handelt sich um ein praxisorientiertes Curriculum ohne eigenständige Microsoft-Prüfung.

  • Change Enablement in Azure DevOps: wie ITIL-Changeverwaltung und CD-Pipelines harmonieren
  • Incident Management und Azure Monitor: automatisierte Alert-zu-Incident-Workflows
  • Problem Management und Root-Cause-Analyse mit Log Analytics und Application Insights
  • Service Value Chain und DevOps-Wertströme: Mapping von Pipeline-Schritten auf ITIL-Aktivitäten

Praxisübungen und integrierte Szenarien Die Labs decken den gesamten DevOps-Zyklus auf Azure ab und verbinden die ITIL-4-Konzepte mit konkreten Betriebsszenarien.

  • Aufbau einer End-to-End-CI/CD-Pipeline mit Azure Pipelines für eine Microservice-Anwendung
  • Implementierung von Infrastructure as Code mit Bicep und Terraform in einer Multistage-Pipeline
  • Einführen von Branch-Policies und Pull-Request-Regeln in einem Azure-Repo
  • Konfigurieren von DevSecOps-Gates: Abhängigkeitsscan, SAST und Secret Detection
  • Aufbau eines vollständigen Monitoring-Stacks mit Application Insights und Log Analytics
  • Durchführen einer Blue/Green-Deployment-Strategie mit Release Gates und automatischem Rollback
  • Containerisierung und Kubernetes-Deployment-Pipeline mit AKS und Azure Pipelines
  • Mapping einer CI/CD-Pipeline auf die ITIL-4-Service-Value-Chain
  • Incident-Response-Simulation mit Azure Monitor-Alerts und ITIL-4-Incident-Management-Ablauf
  • Erstellung eines Continual-Improvement-Plans für eine bestehende DevOps-Umgebung
  • Auswertung eines DevSecOps-Reports und Ableitung von Verbesserungsschritten
  • Abschlussübungen zu prüfungsrelevanten Themen beider Zertifizierungspfade

Die Verbindung aus technischer DevOps-Praxis und ITIL-4-Servicedenken macht Absolventinnen und Absolventen zu vollständigen Fachkräften für den IT-BetriebDie Kursteilnehmenden können Pipelines bauen und gleichzeitig erklären, welchen Wert diese Pipelines in einem IT-Service-Kontext liefern. Ein häufiges Problem in IT-Organisationen ist, dass DevOps-Teams und ITIL-geprägte Service-Teams nicht dieselbe Sprache sprechen. Wer beide Welten kennt, übernimmt in solchen Umgebungen automatisch eine Brückenfunktion — und damit oft eine Schlüsselrolle in der organisatorischen Transformation.

Lernziele:

Wer beide Zertifikate anstrebt, erarbeitet ein Profil, das technische Exzellenz in Azure DevOps mit dem strukturierten Denken eines IT-Servicemanagers verbindet.

  • Azure DevOps-Organisationen, Pipelines, Repositories und Boards verwalten und optimieren
  • CI/CD-Pipelines mit Azure Pipelines für Build, Test und Release aufbauen
  • Infrastructure as Code mit ARM-Templates, Bicep und Terraform auf Azure umsetzen
  • Versionskontrolle mit Git und Branch-Strategien für Unternehmensumgebungen einführen
  • Containerisierung mit Docker und Kubernetes in Azure Pipelines integrieren
  • Sicherheit in DevOps-Pipelines verankern: DevSecOps, Abhängigkeitsmanagement, Secret Management
  • Monitoring und Observability mit Azure Monitor, Application Insights und Log Analytics aufbauen
  • Service Value System nach ITIL 4 verstehen und auf IT-Betriebsszenarien anwenden
  • ITIL-4-Leitprinzipien und die vier Dimensionen des Service Managements erläutern
  • ITIL-4-Praktiken (Change Enablement, Incident Management, Problem Management u. a.) anwenden
  • DevOps und ITIL 4 als komplementäre Ansätze verbinden und Synergiepotenziale erschließen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Das Programm richtet sich an erfahrene IT-Fachkräfte, die auf der Expert-Stufe des Azure-Zertifizierungspfads vorankommen und ihr Service-Management-Fundament stärken wollen.

  • Azure-Administratorinnen und -Administratoren (AZ-104) mit DevOps-Ambitionen
  • Azure-Entwicklerinnen und -Entwickler (AZ-204), die in DevOps-Engineering-Rollen wechseln
  • DevOps Engineers, die ihre Praxis mit ITIL-4-Methodenkompetenz unterlegen wollen
  • IT-Betriebsverantwortliche, die DevOps-Transformationen begleiten oder leiten
  • Cloud-Architektinnen und -Architekten, die CI/CD und Service Management zusammendenken
Voraussetzungen:

AZ-400 ist eine Expert-Level-Zertifizierung und setzt eine aktive Associate-Zertifizierung voraus — entweder AZ-104 (Azure Administrator Associate) oder AZ-204 (Azure Developer Associate). Darüber hinaus werden praktische Erfahrungen mit Azure DevOps Services oder GitHub Actions, Kenntnisse in mindestens einer Programmiersprache und ein grundlegendes Verständnis von CI/CD-Konzepten erwartet. Für ITIL 4 Foundation sind keine formalen Vorkenntnisse erforderlich.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Live-Unterricht im virtuellen Klassenzimmer bildet den methodischen Rahmen; erfahrene Lehrende führen durch Demonstrationen, geführte Labs und Diskussionen realer DevOps-Szenarien. Die Praxisanteile laufen in Azure-Sandboxumgebungen; ITIL-4-Konzepte werden durch Fallstudien und Gruppenübungen erarbeitet. Das Programm wird überwiegend in Vollzeit, teils in Teilzeit angeboten.

Die Weiterbildung erstreckt sich über mehr als einen bis zu drei Monate, meist in Vollzeit. Die genaue Dauer richtet sich nach den gewählten Modulen und dem individuellen Vorkenntnisstand.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Lehrgangszertifikat. Die AZ-400-Prüfung wird eigenständig bei einem akkreditierten Microsoft-Testcenter abgelegt; Microsoft stellt das Zertifikat aus. Die ITIL-4-Foundation-Prüfung ist ebenfalls im Programm enthalten; das Zertifikat wird von Axelos (bzw. PeopleCert) ausgestellt. Beide Abschlüsse sind international anerkannte Nachweise professioneller IT-Kompetenz.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

AZ-400 ist der höchste allgemeine DevOps-Abschluss auf der Azure-Plattform. Er setzt fundierte Praxis voraus und signalisiert Arbeitgebern, dass die Inhaberin oder der Inhaber in der Lage ist, vollständige DevOps-Transformationen in Azure-Umgebungen zu leiten — von der Pipeline-Architektur über Security und Monitoring bis zur organisatorischen Verankerung von Continuous Delivery. Die Ergänzung durch ITIL 4 Foundation ist gerade für Fachkräfte relevant, die in Enterprise-Umgebungen arbeiten, wo IT-Services nach klar definierten Servicemanagement-Prinzipien betrieben werden. ITIL 4 schlägt die Brücke zwischen DevOps-Praxis und einem strukturierten, wertorientierten IT-Betrieb — und verhindert, dass technisch exzellente Teams an ITSM-Prozessgrenzen scheitern. Wer beide Zertifikate besitzt, ist in IT-Organisationen mit hoher Reife — Großunternehmen, öffentliche Verwaltung, Finanzdienstleister — besonders gefragt. Dort ist die Fähigkeit, DevOps-Praktiken in einen ITIL-4-konformen Betriebsrahmen einzubetten, eine Kernkompetenz, die nicht viele Fachkräfte mitbringen.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Azure DevOps Engineer
  • DevOps Engineer
  • Cloud Engineer
  • ITIL Service Manager
  • Cloud Architect

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum setzt AZ-400 eine Associate-Zertifizierung voraus?

AZ-400 ist ein Expert-Level-Abschluss, der tiefes praktisches Wissen in Azure-Administration oder -Entwicklung voraussetzt. Microsoft verlangt eine aktive Zertifizierung als AZ-104 (Azure Administrator) oder AZ-204 (Azure Developer) als formale Voraussetzung für die AZ-400-Prüfung.

Was unterscheidet ITIL 4 von der früheren ITIL v3?

ITIL 4 ersetzt den Lifecycle-Ansatz von v3 (Service Strategy, Design, Transition, Operation, CSI) durch das Service Value System mit Service Value Chain, 7 Leitprinzipien und vier Dimensionen. Der neue Rahmen ist ausdrücklich auf Kompatibilität mit DevOps, Lean und agilen Methoden ausgelegt.

Wie ergänzen sich DevOps und ITIL 4 in der Praxis?

DevOps optimiert die Lieferkette für Software; ITIL 4 strukturiert den Betrieb von IT-Services. In Unternehmensumgebungen müssen CI/CD-Pipelines mit Change-Enablement-Prozessen abgestimmt, Monitoring-Alerts in Incident-Management-Workflows eingebettet und kontinuierliche Verbesserung systematisch verankert werden. Wer beide Seiten versteht, kann diese Integration gestalten.

Ist die ITIL-4-Foundation-Prüfung im Kurs enthalten?

Ja. Die ITIL-4-Foundation-Prüfung ist Bestandteil des Programms; das Zertifikat wird von Axelos (PeopleCert) ausgestellt. Die AZ-400-Prüfung wird eigenständig bei einem akkreditierten Microsoft-Testcenter abgelegt.

Welche Rolle spielt DevSecOps im AZ-400-Kurs?

DevSecOps ist ein eigenständiger Themenschwerpunkt: Secret Scanning, Static Application Security Testing, Dependency-Checks und Policy-Enforcement direkt in CI/CD-Pipelines sind prüfungsrelevante Inhalte. Teilnehmende konfigurieren Security-Gates und lernen, Sicherheitsscan-Ergebnisse in den Pipeline-Workflow zu integrieren.