Network Engineer Weiterbildung – Network+, Security+, AWS
Praxisnahe Weiterbildung zum Network Engineer mit vier aufeinander aufbauenden Modulen: Netzwerkplanung (CompTIA Network+), Cloud-Networking (AWS Cloud Practitioner), IT-Sicherheit (CompTIA Security+) und Kommunikationsmanagement.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs dauert mehr als drei Monate bis zu sechs Monaten. Das Vollzeitformat strukturiert die vier Module (je ca. vier Wochen) zu einem geschlossenen Curriculum und gibt ausreichend Zeit, drei Zertifizierungsprüfungen vorzubereiten und abzulegen. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Network-Engineer-Zertifikat ab. Zusätzlich werden die Prüfungen für CompTIA Network+ und CompTIA Security+ sowie AWS Cloud Practitioner vorbereitet, die als international anerkannte Herstellerzertifikate separat abgelegt werden. CompTIA- und… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie solide PC-Grundkenntnisse. Persönliches Eignungsgespräch vor der Anmeldung erforderlich. Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Netzwerke bilden das technische Rückgrat jeder IT-Infrastruktur – vom kleinen Firmennetz bis zu hybriden Cloud-Umgebungen. Dieser Kurs vermittelt das nötige Handwerkszeug, um Netzwerke zu planen, zu implementieren und zu warten sowie sie gegen Sicherheitsbedrohungen abzusichern. Vier inhaltlich aufeinander abgestimmte Module decken Netzwerkgrundlagen und Routing/Switching, Cloud-Networking mit AWS, IT-Sicherheit nach CompTIA-Standard und professionelle Kommunikation ab. Der Kurs schließt mit einem CompTIA Network+- und CompTIA Security+-Zertifikat sowie einem AWS Cloud Practitioner-Zertifikat ab.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1: Netzwerkplanung (CompTIA Network+, ca. 4 Wochen) Dieses Modul legt das technische Fundament: Teilnehmende erwerben ein systematisches Verständnis von Netzwerkarchitekturen und -protokollen, von der physischen Verkabelung bis zu cloudbasierten Netzwerkdiensten. Der Modulabschluss bereitet direkt auf die CompTIA Network+-Prüfung vor.
- OSI- und TCP/IP-Modell: Schichten, Protokolle und deren Zusammenspiel
- Netzwerktopologien und -technologien: Ethernet, Fiber, VLANs, Spanning Tree
- IPv4-Subnetting und CIDR-Notation; IPv6-Grundlagen und Migrationspfade
- Routing-Protokolle: statisches Routing, OSPF, BGP im Überblick
- Switching-Technologien: Port-Security, VLAN-Trunking, Link Aggregation
- Drahtlose Netzwerke: WLAN-Standards (802.11), WPA3, Site Survey, Interferenzanalyse
- VPNs und Remote-Access-Konzepte: IPsec, SSL-VPN, Split Tunneling
- Netzwerksicherheit: Firewall-Konzepte, ACLs, IDS/IPS-Grundlagen
- Virtualisierung in Netzwerken: SDN, NFV, virtuelle Switches
- Troubleshooting-Methodik: systematische Fehlerdiagnose mit Netzwerktools (ping, traceroute, Wireshark)
Modul 2: Cloud Network Expert (AWS Cloud Practitioner, ca. 4 Wochen) Cloud-Netzwerke folgen eigenen Architekturen und Sicherheitsmodellen. Dieses Modul vermittelt die wesentlichen AWS-Services, das Shared-Responsibility-Modell und die für den Cloud Practitioner relevanten Konzepte rund um Billing, Compliance und Sicherheit in der AWS-Cloud.
- AWS-Architekturprinzipien: Well-Architected Framework, Regionen und Availability Zones
- Kern-Services: EC2, S3, VPC, IAM, RDS im Überblick
- AWS VPC: Subnets, Route Tables, Security Groups, NACLs
- Sicherheit in AWS: IAM-Rollen, Policies, CloudTrail, CloudWatch
- Compliance-Konzepte in AWS: Shared Responsibility, AWS Artifact
- Kostenmanagement: Preismodelle (On-Demand, Reserved, Spot), AWS Cost Explorer
- Grundlagen globaler Infrastruktur: CDN, Edge Locations, Route 53
Modul 3: Cyber-Security-Consultant (CompTIA Security+, ca. 4 Wochen) IT-Sicherheit ist keine optionale Ergänzung zur Netzwerktechnik, sondern ein integraler Bestandteil jeder Infrastrukturplanung. Dieses Modul vermittelt die Security+-Inhalte in direktem Bezug zu Netzwerk- und Cloud-Szenarien.
- IT-Sicherheitsmanagement: Frameworks, Policies, Governance
- Kryptographie: symmetrische und asymmetrische Verfahren, PKI, TLS
- Sichere Systemarchitekturen: Hardening, Patch-Management, Segmentierung
- Identitäts- und Zugriffsmanagement: AAA-Konzepte, MFA, LDAP, SAML
- Bedrohungen und Schwachstellen: Malware-Typen, Social Engineering, OWASP Top 10
- Netzwerksicherheit in der Praxis: Firewall-Regeln, IDS/IPS, NAC, DMZ-Architektur
- Incident Response und forensische Grundlagen: Lebenszyklusmodell, erste Handlungsschritte
- Security-Programm-Management: Risikoanalyse, Business Impact Analysis, Compliance
Modul 4: Kommunikationsmanagement und Konfliktmanagement (ca. 4 Wochen) Technische Kompetenz allein genügt nicht, um als Network Engineer oder Security-Spezialist wirksam zu agieren. Dieses Modul stärkt kommunikative und zwischenmenschliche Fähigkeiten, die im Arbeitsalltag mit Kunden, Kollegen und Führungskräften entscheidend sind.
- Professionelle Kommunikation in technischen und fachfremden Kontexten
- Gesprächstechniken: aktives Zuhören, strukturiertes Argumentieren, Fragetechniken
- Rhetorik und Präsentation: technische Inhalte verständlich und überzeugend darstellen
- Konfliktarten und -ursachen erkennen, deeskalieren und konstruktiv lösen
- Persönliche Wirkung und Selbstmanagement: Stärken einsetzen, Grenzen kommunizieren
- Teamkommunikation und Führungskompetenz in IT-Teams
Praxisblock Die praxisorientierten Übungen des Kurses verbinden alle vier Module und simulieren typische Arbeitssituationen eines Network Engineers.
- Subnetting-Übungen für komplexe IPv4- und IPv6-Netzwerke
- Konfiguration von Routing- und Switching-Szenarien in Netzwerksimulatoren
- Aufbau einer AWS VPC mit Subnets, Route Tables, Security Groups und IAM-Rollen
- Analyse und Behebung typischer Netzwerkstörungen in einer Laborumgebung
- Konfiguration von Firewall-Regeln und ACLs für ein fiktives Unternehmensnetz
- Einrichten einer sicheren Remote-Access-Lösung (VPN) für eine simulierte Unternehmensinfrastruktur
- Durchführung eines Schwachstellenscans und Bewertung der Ergebnisse nach CVSS
- Wireless Site Survey: Planung eines WLAN-Netzwerks für ein mehrstöckiges Gebäude
- Rhetorik-Übung: technischen Sachverhalt einem nicht-technischen Publikum erklären
- Konfliktlösungsübung im Team-Rollenspiel
- AWS Cost Explorer: Kostenoptimierung eines fiktiven Cloud-Szenarios
- Abschlussprojekt: Entwurf und Dokumentation einer Netzwerkinfrastruktur für ein KMU
Die Kombination aus technischen und kommunikativen Praxisübungen spiegelt die tatsächlichen Anforderungen eines Network Engineers wider: Die meisten Berufssituationen verlangen sowohl fachliches Tiefenwissen als auch die Fähigkeit, Entscheidungen zu kommunizieren und Kollegen zu überzeugen. Der Vollzeitkurs ist über mehr als drei bis zu sechs Monate angelegt, was ausreichend Zeit lässt, sowohl die Tiefe der technischen Inhalte zu durchdringen als auch die drei Zertifizierungsprüfungen vorzubereiten.
Lernziele:
- Netzwerkarchitekturen verstehen und für unterschiedliche Einsatzszenarien konzipieren
- IPv4- und IPv6-Adressierung korrekt konfigurieren und dokumentieren
- Routing- und Switching-Protokolle in LANs und WANs implementieren
- Drahtlose Netzwerke planen, konfigurieren und absichern
- Netzwerkstörungen systematisch analysieren und beheben (Troubleshooting)
- AWS-Cloud-Architekturen in ihre wichtigsten Dienste, Sicherheits- und Kostenaspekte einordnen
- Kernkonzepte der IT-Sicherheit anwenden: sichere Systemarchitekturen, Bedrohungsabwehr, Kryptographie
- Sicherheitsstrategien entwickeln und Best Practices in IT-Organisationen verankern
- Professionell kommunizieren, Gespräche führen und Konflikte konstruktiv lösen
- In technischen und gemischten Teams überzeugend auftreten
- Die Prüfungsinhalte von CompTIA Network+ und Security+ sowie AWS Cloud Practitioner beherrschen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Diese Weiterbildung richtet sich an Personen, die den Einstieg oder Aufstieg in netzwerktechnische und IT-sicherheitsrelevante Berufe anstreben. Vor der Anmeldung findet ein persönliches Vorgespräch statt. Auch Unterstützung über Rentenversicherungsträger, den ESF oder das Soldatenversorgungsgesetz ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie solide PC-Grundkenntnisse. Persönliches Eignungsgespräch vor der Anmeldung erforderlich.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs läuft als Combined-Learning-Vollzeitkurs: Präsenz- und Online-Lernphasen wechseln sich ab und werden durch digitale Lernmaterialien, interaktive Netzwerk-Simulatoren und cloudbasierte Laborumgebungen unterstützt. Die durchgängige Vollzeit-Intensität erlaubt einen stringenten Lernfortschritt über alle vier Module hinweg – von den Netzwerkgrundlagen über Cloud und Security bis zu kommunikativen Kompetenzen.
Der Kurs dauert mehr als drei Monate bis zu sechs Monaten. Das Vollzeitformat strukturiert die vier Module (je ca. vier Wochen) zu einem geschlossenen Curriculum und gibt ausreichend Zeit, drei Zertifizierungsprüfungen vorzubereiten und abzulegen.
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Network-Engineer-Zertifikat ab. Zusätzlich werden die Prüfungen für CompTIA Network+ und CompTIA Security+ sowie AWS Cloud Practitioner vorbereitet, die als international anerkannte Herstellerzertifikate separat abgelegt werden. CompTIA- und AWS-Zertifikate sind zeitlich begrenzt gültig (CompTIA: 3 Jahre, AWS: 3 Jahre) und können durch Continuing Education Credits oder erneute Prüfung verlängert werden.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Netzwerktechnik und Cloud-Infrastruktur entwickeln sich schnell, aber die Kernkompetenz bleibt konstant: Wer Netzwerke versteht, kann jede neue Plattform einordnen – ob AWS, Azure oder On-Premise. Dieser Kurs setzt genau dort an: Er vermittelt keine oberflächlichen Tool-Bedienungen, sondern das konzeptionelle Fundament, das beim Wechsel von Technologien und Arbeitgebern trägt. Die drei Zertifizierungspfade CompTIA Network+, AWS Cloud Practitioner und CompTIA Security+ kombinieren Netzwerk, Cloud und Sicherheit in einem einzigen Lehrgang. Damit entsteht ein berufliches Profil, das für kleine und mittelständische Unternehmen besonders attraktiv ist: ein Netzwerker, der auch Cloud-Deployments beurteilen und grundlegende Sicherheitskonzepte umsetzen kann. Das reduziert für Arbeitgeber den Koordinationsaufwand zwischen Spezialisten. Das integrierte Kommunikationsmodul ist kein Lückenfüller, sondern adressiert eine reale Lücke im Qualifikationsprofil vieler IT-Absolventen. Network Engineers arbeiten mit internen Kunden, Dienstleistern und Führungskräften zusammen. Wer technische Entscheidungen klar kommunizieren und Konflikte konstruktiv lösen kann, wird in dieser Rolle wirksamer sein – und das zeigt sich auch in der Karriereentwicklung.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Network Engineer
- Netzwerkadministrator
- IT-Netzwerktechniker
- Cloud Network Administrator
- IT-Sicherheitsbeauftragter
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Zertifizierungen können nach dem Kurs abgelegt werden?
Der Kurs bereitet auf CompTIA Network+, CompTIA Security+ und AWS Cloud Practitioner vor. Diese Prüfungen werden separat bei CompTIA und Amazon abgelegt. Zusätzlich erhalten Teilnehmende nach Kursabschluss ein trägerinternesNetwork-Engineer-Zertifikat.
Warum enthält der Kurs ein Kommunikationsmodul?
Network Engineers arbeiten täglich mit internen Kunden, Projektleitungen und Dienstleistern zusammen. Die Fähigkeit, technische Sachverhalte verständlich zu erklären, Konflikte zu lösen und in Teams wirksam zu kommunizieren, ist im Berufsalltag ebenso gefragt wie technisches Wissen. Das Modul adressiert diese reale Anforderung des Berufsbilds.
Kann die Weiterbildung über einen Bildungsgutschein gefördert werden?
Ja, die Maßnahme ist AZAV-zertifiziert. Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen ist eine Förderung über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit möglich. Auch Förderung über Rentenversicherungsträger, den ESF oder das Soldatenversorgungsgesetz kann unter bestimmten Bedingungen beantragt werden. Details erteilen die lokalen Behörden.
Welche Vorkenntnisse sind erforderlich?
Gute Deutschkenntnisse und solide PC-Grundkenntnisse werden vorausgesetzt. Vor der Anmeldung findet ein persönliches Eignungsgespräch statt. Spezifisches Netzwerkwissen ist keine Voraussetzung – der Kurs startet mit den Grundlagen und baut systematisch auf.
Wie lange dauert der Kurs und wie ist er organisiert?
Der Kurs dauert mehr als drei bis zu sechs Monate und läuft in Vollzeit als Combined-Learning-Maßnahme. Die vier Module (Netzwerkplanung, Cloud Network, IT-Sicherheit, Kommunikation) sind je auf ca. vier Wochen ausgelegt und werden sequenziell absolviert.