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DP-300 Azure Database Admin Prüfungsvorbereitung – Kurs

Gezielte Vorbereitung auf die Microsoft-Zertifizierungsprüfung DP-300: Azure Database Administrator – für Datenbankfachleute, die ihre Azure-SQL-Kenntnisse offiziell bestätigen lassen wollen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Kursdauer ist typischerweise auf wenige intensive Tage oder Wochen ausgelegt, da der Kurs Vorkenntnisse voraussetzt und gezielt auf die Prüfung hinarbeitet. Die genaue Stundenanzahl ist beim jeweiligen Anbieter zu erfragen. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs bereitet auf die Microsoft-Zertifizierungsprüfung DP-300 (Microsoft Certified: Azure Database Administrator Associate) vor. Die Prüfung wird bei einem autorisierten Microsoft-Testcenter (Pearson VUE) oder als Online-Proctored-Exam abgelegt. Bei Bestehen erhält man das offizielle… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Gute Kenntnisse in Azure-Grundlagen (entsprechend AZ-104 oder gleichwertige praktische Erfahrung) werden vorausgesetzt. Darüber hinaus sind solide Kenntnisse in der relationalen Datenbankadministration mit SQL Server unabdingbar: T-SQL, Indizes, Ausführungspläne, Sicherheitsprinzipien und… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs bereitet intensiv auf die Microsoft-Zertifizierungsprüfung DP-300 (Administering Relational Databases on Microsoft Azure) vor. Wer bereits Erfahrung mit Azure-Diensten und relationalen Datenbanken mitbringt – idealerweise auf Basis des Kurses AZ-104 oder vergleichbarer praktischer Erfahrung – kann sich hier das spezifische Wissen aneignen, das für die bestandene Prüfung erforderlich ist. Im Mittelpunkt stehen Azure SQL Database, Azure SQL Managed Instance und SQL Server auf Azure Virtual Machines sowie die Verwaltung, Optimierung und Absicherung dieser Systeme.

Was lernst du in diesem Kurs?

Azure SQL – Dienste und Bereitstellung Azure bietet mehrere relationale Datenbankoptionen, die sich in Verwaltungsaufwand, Kompatibilität und Skalierbarkeit unterscheiden. Dieser Block klärt, welcher Dienst für welches Szenario geeignet ist, und behandelt die initiale Bereitstellung und Konfiguration.

  • Azure SQL Database (Single Database, Elastic Pools): Anwendungsfälle, Serviceebenen (DTU vs. vCore), Skalierungsoptionen
  • Azure SQL Managed Instance: vollständige SQL-Server-Kompatibilität, Einschränkungen, typische Migrations-Zielszenarien
  • SQL Server auf Azure Virtual Machines: wann IaaS statt PaaS die bessere Wahl ist
  • Bereitstellung über Azure-Portal, ARM-Templates und Azure CLI
  • Konfiguration von Verbindungszeichenfolgen, Verbindungsrichtlinien und Verbindungspooling
  • Serverless-Konfiguration: Auto-Pause, automatische Skalierung, Kostenoptimierung

Sicherheit und Compliance Datenbankadministratoren sind für den Schutz sensibler Daten mitverantwortlich. Dieser Block behandelt alle sicherheitsrelevanten Aspekte der DP-300-Prüfung und vermittelt, wie Azure-native Mechanismen für Schutz, Überwachung und Compliance eingesetzt werden.

  • Netzwerksicherheit: Private Endpoints, Service Endpoints, Firewallregeln, virtuelle Netzwerkregeln
  • Authentifizierung: SQL-Authentifizierung vs. Azure Active Directory-Authentifizierung, Managed Identities
  • Autorisierung: Rollen, Berechtigungen, Row-Level Security, Dynamic Data Masking
  • Transparent Data Encryption (TDE): Standard- und Bring-Your-Own-Key-Szenarien
  • Advanced Threat Protection und SQL Audit: Anomalieerkennung und Revisionspfade
  • Microsoft Defender for SQL: Schwachstellenbewertung und Sicherheitsempfehlungen

Performance und Optimierung Performance-Diagnose ist eine Kernkompetenz für Azure-Datenbankadministratoren. Dieser Block zeigt, wie Engpässe sichtbar gemacht, behoben und durch automatische Azure-Funktionen dauerhaft optimiert werden.

  • Query Store: Abfrageplanverlauf nachverfolgen, Planregressionen erkennen und erzwingen
  • Ausführungspläne lesen und Engpässe lokalisieren: fehlende Indizes, Key Lookups, Parameter Sniffing
  • Automatische Optimierung: automatische Indexempfehlungen, Plankorrektur aktivieren und überwachen
  • Warte-Statistiken analysieren: PAGEIOLATCH, CXPACKET, LCK_M_* und ihre Ursachen
  • Elastic Query und Elastic Jobs: verteilte Abfragen und Verwaltungsaufgaben skalieren
  • Azure SQL Insights und Azure Monitor: Metriken, Logs, Warnungen konfigurieren

Hochverfügbarkeit, Backup und Notfallwiederherstellung Ausfallsicherheit ist kein Optional-Feature, sondern Grundanforderung. Dieser Block behandelt alle HA/DR-Optionen in Azure SQL und vermittelt, wie SLA-Ziele in konkrete Konfigurationen übersetzt werden.

  • Business Critical vs. General Purpose: integrierte HA-Mechanismen und Failover-Verhalten
  • Aktive Geo-Replikation: Konfiguration, Failover-Test, Read-Scaleout-Nutzung
  • Automatische Failover-Gruppen: transparente Failover, Endpunktkonfiguration
  • Backup-Strategie: automatische Backups, Aufbewahrungsfristen, Long-Term Retention
  • Point-in-Time Restore und Geo-Restore: Durchführung und Einschränkungen
  • Always On Availability Groups für SQL Server on Azure VM

Praxisblock – Prüfungsszenarien und Übungsaufgaben

  • Bereitstellung einer Azure SQL Database mit Elastic Pool in unterschiedlichen Serviceebenen
  • Netzwerksicherheit konfigurieren: Private Endpoint einrichten und Firewallregeln testen
  • Authentifizierung mit Azure AD einrichten und Managed Identity für eine App-Verbindung konfigurieren
  • Query Store aktivieren und eine Planregression identifizieren und beheben
  • Failover-Gruppe einrichten und einen manuellen Failover durchführen
  • TDE mit kundenverwalteten Schlüsseln konfigurieren
  • Advanced Threat Protection Alert auslösen und in Microsoft Defender analysieren
  • Backup-Aufbewahrungsrichtlinie setzen und Point-in-Time Restore testen
  • Migrations-Assessment mit dem Database Migration Service durchführen
  • Azure Monitor-Alert für CPU-Schwellenwert konfigurieren und testen
  • Ausführungsplan einer problematischen Abfrage analysieren und Index-Empfehlung validieren
  • DP-300-Prüfungsaufgaben im Multiple-Choice-Format unter realistischen Bedingungen bearbeiten

Lernziele:

  • Azure-Datenbanklandschaft überblicken: Azure SQL Database, Managed Instance, SQL Server on IaaS – wann welche Option sinnvoll ist
  • Datenbankserver und Datenbanken in Azure bereitstellen, konfigurieren und skalieren
  • Netzwerksicherheit für Azure-Datenbankdienste einrichten: Private Endpoints, Firewallregeln, virtuelle Netzwerke
  • Authentifizierung und Autorisierung für Azure SQL konfigurieren: Azure AD-Integration, SQL-Logins, Rollen
  • Performance-Probleme in Azure SQL-Umgebungen identifizieren, analysieren und beheben
  • Query Store, Ausführungspläne und automatische Optimierungsfunktionen einsetzen
  • Hochverfügbarkeit und Notfallwiederherstellung planen: Always On, Geo-Replikation, automatische Failover-Gruppen
  • Backup-Strategien implementieren und Point-in-Time-Restores durchführen
  • Monitoring und Alerting für Azure-Datenbankdienste einrichten
  • Compliance-Anforderungen umsetzen: Datenmaskierung, Transparent Data Encryption, Advanced Threat Protection
  • Migrations-Szenarien planen und durchführen: On-Premises zu Azure SQL, Kompatibilitätsprüfung, Database Migration Service

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an erfahrene Datenbankfachleute und Cloud-Administrationspersonal, das den Schritt zur offiziellen Azure-Zertifizierung vollziehen möchte.

  • Datenbankadministratoren, die von On-Premises SQL Server auf Azure SQL migrieren oder beide Welten betreuen
  • Azure-Systemadministratoren, die ihre SQL-spezifischen Kenntnisse vertiefen und zertifizieren wollen
  • Cloud Engineers mit AZ-104-Kenntnissen, die eine Spezialisierung auf Datenbankdienste anstreben
  • Entwicklerinnen und Entwickler mit Datenbankverantwortung, die eine formale Datenbankadministrations-Qualifikation erwerben möchten
Voraussetzungen:

Gute Kenntnisse in Azure-Grundlagen (entsprechend AZ-104 oder gleichwertige praktische Erfahrung) werden vorausgesetzt. Darüber hinaus sind solide Kenntnisse in der relationalen Datenbankadministration mit SQL Server unabdingbar: T-SQL, Indizes, Ausführungspläne, Sicherheitsprinzipien und Backup-Recovery. Ohne diese Grundlagen ist der Stoff der DP-300-Prüfung nicht zugänglich.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs arbeitet mit einer Mischung aus Instruktion, Live-Demos in Azure und eigenen Lab-Aufgaben. Zentral ist die regelmäßige Konfrontation mit Prüfungsformaten: Multiple-Choice-Fragen auf Szenariobasis, Case Studies und Aufgaben, die Handlungsempfehlungen unter Zeitdruck abfordern. Schwerpunkt liegt auf den Themen, die erfahrungsgemäß in der DP-300-Prüfung am stärksten gewichtet sind: Sicherheit, Performance-Optimierung und Hochverfügbarkeit. Ergänzend werden eigene Azure-Abonnements oder bereitgestellte Lab-Umgebungen genutzt.

Die Kursdauer ist typischerweise auf wenige intensive Tage oder Wochen ausgelegt, da der Kurs Vorkenntnisse voraussetzt und gezielt auf die Prüfung hinarbeitet. Die genaue Stundenanzahl ist beim jeweiligen Anbieter zu erfragen.

Der Kurs bereitet auf die Microsoft-Zertifizierungsprüfung DP-300 (Microsoft Certified: Azure Database Administrator Associate) vor. Die Prüfung wird bei einem autorisierten Microsoft-Testcenter (Pearson VUE) oder als Online-Proctored-Exam abgelegt. Bei Bestehen erhält man das offizielle Microsoft-Zertifikat, das für ein Jahr gültig ist und durch Erneuerungsprüfungen verlängert werden kann.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der Azure Database Administrator Associate ist eine der prüfungsintensivsten Spezialisierungen im Microsoft-Zertifizierungspfad – weil Datenbankadministration in Cloud-Umgebungen echte Tiefenkenntnisse in mehreren Disziplinen gleichzeitig verlangt: Netzwerksicherheit, Performance-Analyse und Business-Continuity-Planung. Das Zertifikat signalisiert Arbeitgebern, dass diese Tiefe vorhanden ist und von einer unabhängigen Stelle geprüft wurde. Azure SQL-Kenntnisse sind am Markt stark gefragt: Viele Unternehmen migrieren ihre Datenbanklandschaft in die Cloud, und intern ausgebildete Fachkräfte, die sowohl On-Premises SQL Server als auch Azure SQL Managed Instance und Azure SQL Database beherrschen, sind rar. Der DP-300-Abschluss positioniert klar in diesem Schnittbereich und eröffnet Wege in Senior-DBA-Rollen, Cloud-Architektur und Datenbankberatung. Das DP-300-Zertifikat ist darüber hinaus ein sinnvoller Baustein innerhalb breiterer Azure-Zertifizierungspfade: In Kombination mit AZ-104 oder AZ-305 entsteht ein vollständiges Cloud-Administrations- bzw. Architektur-Profil, das für hochqualifizierte technische Rollen in modernen IT-Organisationen qualifiziert.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Azure Database Administrator
  • Cloud Database Administrator
  • Datenbankadministrator/in (Azure)
  • Senior DBA
  • Cloud Engineer (Data)

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Vorkenntnisse brauche ich unbedingt vor diesem Kurs?

Ohne fundierte SQL-Server-Administrationserfahrung und Azure-Grundlagen (AZ-104-Level) ist dieser Kurs zu anspruchsvoll. Die DP-300-Prüfung setzt voraus, dass man Konzepte wie Ausführungspläne, Always On, Transparent Data Encryption und Azure-Netzwerkkonstrukte nicht erst erklärt bekommen muss, sondern sie anwenden und beurteilen kann.

Wie lange ist das DP-300-Zertifikat gültig?

Das Microsoft Azure Database Administrator Associate-Zertifikat ist zunächst ein Jahr gültig. Es kann durch eine kostenlose Online-Erneuerungsprüfung im Microsoft Learn-Portal verlängert werden. Eine vollständige Wiederholung der Originalprüfung ist dafür nicht notwendig.

Deckt der Kurs auch Azure Cosmos DB ab?

Nein. DP-300 konzentriert sich auf relationale Datenbankdienste: Azure SQL Database, Azure SQL Managed Instance und SQL Server on Azure VM. Cosmos DB ist ein NoSQL-Dienst und Teil anderer Zertifizierungspfade (z. B. DP-420 Cosmos DB Developer).

Muss ich für den Kurs ein eigenes Azure-Abonnement haben?

Viele Anbieter stellen Lab-Umgebungen bereit. Ein eigenes Azure-Abonnement kann jedoch hilfreich sein, um außerhalb des Unterrichts zu üben. Microsoft bietet kostenlose Testzugänge und Azure Free-Kontingente an, mit denen viele Lab-Aufgaben abbildbar sind.

Wie unterscheidet sich DP-300 von AZ-104?

AZ-104 ist ein generalistisches Azure-Administrator-Zertifikat, das Compute, Netzwerk, Storage, Identität und Monitoring übergreifend behandelt. DP-300 ist eine Spezialisierung: ausschließlich relationale Datenbankdienste in Azure, mit deutlich tieferer Prüfungstiefe bei SQL-Performance, HA/DR und Sicherheit.