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ZBrush Basics – Digital Sculpting Kurs

Einstieg in digitales 3D-Sculpting und -Modellieren mit ZBrush von MAXON — für Film, Games, Design und Kreativberufe.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung dauert mehr als einen Monat und bis zu drei Monate im Vollzeitformat. Die genaue Kursdauer variiert je nach Anbieter. Der tägliche Lernaufwand beträgt sechs bis acht Stunden. Da ZBrush eine Software ist, die durch Übung gemeistert wird, ist regelmäßiges Eigentraining außerhalb… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des durchführenden Kursanbieters. Dieses Dokument bescheinigt die systematische Grundlagenausbildung in ZBrush sowie die erfolgreiche Durchführung der enthaltenen… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden gute Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie grundlegende Englischkenntnisse, da Software-Interfaces und weiterführende Dokumentationen überwiegend in englischer Sprache gehalten sind. Erfahrungen im allgemeinen Umgang mit Computern sind erforderlich. Eine Affinität zu kreativen… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

ZBrush von MAXON ist die weltweit führende Software für digitales Sculpting und wird in der Spieleentwicklung, Filmproduktion, Spielzeugherstellung, Schmuckdesign, Werbung und im industriellen Design eingesetzt. Dieser Grundlagenkurs führt ohne Vorkenntnisse in die zentralen Techniken der 3D-Modellierung und des Sculptings ein. Teilnehmende erlernen, wie organische und harte Formen erzeugt, Texturen und Materialien erstellt und professionelle Renderings produziert werden. Nach Abschluss dieses Kurses sind Teilnehmende in der Lage, ansprechende 3D-Modelle zu erstellen und diese professionell zu präsentieren. Weiterführende Kurse — etwa zur Vorbereitung von 3D-Druckvorlagen — ermöglichen eine gezielte Vertiefung.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das erste Modul führt in die ZBrush-Benutzeroberfläche und die grundlegenden Arbeitsabläufe ein. Teilnehmende lernen, wie sie Projekte anlegen, durch den Viewport navigieren und erste einfache Objekte erstellen und transformieren. Das Verständnis der ZBrush-spezifischen Konzepte wie Subtool-Verwaltung, DynaMesh und ZSpheres wird in diesem Modul grundgelegt.

  • Benutzeroberfläche — Canvas, Paletten, Brush-Bibliothek
  • Navigation und Kamera im ZBrush-Viewport
  • ZBrush-Grundkonzepte — Polymesh, Subtool, DynaMesh
  • Grundformen erzeugen und transformieren
  • ZSpheres als Basisstruktur für organische Modelle

Das zweite Modul behandelt SubDivision Surface Modeling, Deformer und Topologie. Diese Techniken sind essenziell für die Erstellung professioneller 3D-Assets, die in Game-Engines oder Rendering-Pipelines weiterverwendet werden. Saubere Topologie ist Grundvoraussetzung für animierbare Charaktere.

  • SubD Modeling — Mesh schrittweise verfeinern
  • Deformer — Twist, Bend, Taper, Inflate
  • ZRemesher für automatische Topologie-Optimierung
  • Manuelle Retopologie mit ZModeler
  • Topology-Prinzipien für animierbare Charaktere

Das dritte Modul ist das Kernstück des Kurses: digitales Sculpting und Anatomie. Teilnehmende erarbeiten sich die wichtigsten Sculpting-Pinsel und entwickeln ein Gespür für organische Formen durch systematisches Studium menschlicher Anatomie.

  • Sculpting-Pinsel — Move, Clay, Dam Standard, Inflate, Smooth
  • Layers und Subdivision-Levels für nicht-destruktives Sculpting
  • Gesichtsanatomie — Schädel, Muskelgruppen, Hautoberfläche
  • Körperanatomie — Rumpf, Extremitäten, Proportion
  • Creature Design — von der Basisform zur fertigen Kreatur
  • Hardsurface-Sculpting für mechanische und industrielle Formen

Das vierte Modul behandelt Texturierung, Materialien, Beleuchtung und Rendering. Ein fertig sculptetes Modell gewinnt durch überzeugende Materialien und Beleuchtung erheblich an Wirkung. Teilnehmende lernen die Polypainting-Technik und den Material-Editor kennen.

  • UV Master — automatisierte UV-Generierung in ZBrush
  • Polypainting — direkt auf dem Modell malen
  • Material-Editor — LightCap und MatCap-Materialien
  • Standard- und BPR-Rendering in ZBrush
  • Export für externe Renderer und Weiterverarbeitung
  • Simulation — Cloth-Modifikatoren für Stoffe

Im Praxisteil erproben Teilnehmende alle Techniken direkt an eigenen Projekten. Folgende Aufgaben und Meilensteine sind im Kursverlauf enthalten.

  • Aufbau einer menschlichen Büste von der Grundform bis zum Detail
  • Sculpting eines Fantasycharakters mit nicht-menschlichen Proportionen
  • Erstellung einer mechanischen Komponente als Hardsurface-Objekt
  • Retopologie eines hochpoligen Sculpts für Game-Engine-Nutzung
  • Polypainting einer Figur mit detaillierter Hauttextur
  • Anwendung verschiedener Materialien und Vergleich der Ergebnisse
  • Beleuchtungssetup für professionelles Portfolio-Rendering
  • Import und Integration eines ZBrush-Modells in eine externe Pipeline
  • Erstellung eines Creature-Designs von der Skizze bis zum fertigen 3D-Modell
  • Simulation von Kleidungsstücken auf einem Charaktermodell
  • Export in FBX und OBJ für Game-Engine-Import
  • Abschlussprojekt — vollständiger Charakter oder Kreatur mit Textur und Rendering

Das Abschlussprojekt kann als Portfolio-Arbeit eingesetzt werden und dokumentiert die während des Kurses erworbenen Fähigkeiten auf professionellem Niveau.

Lernziele:

Nach Abschluss dieser Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Fähigkeiten sicher einzusetzen.

  • die Benutzeroberfläche von ZBrush sicher zu bedienen und eigene Projekte anzulegen
  • grundlegende 3D-Modelle durch Polygon-Editing und SubDivision-Surface-Modellierung zu erstellen
  • Deformer effektiv einzusetzen, um Formen zu variieren und zu optimieren
  • saubere Netzstrukturen (Topologie) für Animation und weitere Produktionspipelines zu erstellen
  • organische Formen durch digitales Sculpting intuitiv und präzise zu gestalten
  • menschliche Anatomie als Grundlage für Character- und Creature-Modellierung anzuwenden
  • Lichtquellen in ZBrush zu platzieren und für professionelle Renderings zu konfigurieren
  • UV-Mapping für Texturen korrekt vorzubereiten
  • Materialien und Texturmalerei direkt in ZBrush anzuwenden
  • Shading und Texturing für photorealistische Ergebnisse zu meistern
  • Simulationen für Stoff und ähnliche Oberflächen in ZBrush einzusetzen
  • fertige Modelle für verschiedene Ausgabeformate zu exportieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an kreative Personen, die ohne 3D-Vorkenntnisse in die digitale Skulptur einsteigen oder ihre Kenntnisse in einer neuen Software erweitern möchten.

  • Mediengestalter und Grafiker, die ihr Angebot um 3D-Assets erweitern wollen
  • Designer aus Mode, Schmuck, Spielzeug und Produktgestaltung, die digitale 3D-Prototypen erstellen möchten
  • Fotografen mit eigenem Studio, die CGI-Elemente in ihre Arbeit integrieren wollen
  • Bildhauer und Bildende Künstler, die ihre handwerkliche Expertise auf digitale Werkzeuge übertragen möchten
  • Berufseinsteiger mit kreativer Ausbildung, die eine Karriere als 3D-Artist, Character Artist oder Game Artist anstreben
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden gute Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie grundlegende Englischkenntnisse, da Software-Interfaces und weiterführende Dokumentationen überwiegend in englischer Sprache gehalten sind. Erfahrungen im allgemeinen Umgang mit Computern sind erforderlich. Eine Affinität zu kreativen Berufen oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem gestalterischen Bereich ist wünschenswert, aber keine formale Voraussetzung. Der Kurs setzt keine 3D-Vorkenntnisse voraus.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird als Combined Learning im Vollzeitformat angeboten. Präsenztage ermöglichen direkte Betreuung durch Lehrkräfte und das gemeinsame Erarbeiten von Projekten und Übungsaufgaben. Online-Phasen dienen der eigenständigen Vertiefung und der Arbeit an den Abschlussprojekten. Durch die Kombination aus strukturiertem Unterricht und freiem Gestalten entwickeln Teilnehmende sowohl technische Präzision als auch kreative Ausdrucksstärke.

Die Weiterbildung dauert mehr als einen Monat und bis zu drei Monate im Vollzeitformat. Die genaue Kursdauer variiert je nach Anbieter. Der tägliche Lernaufwand beträgt sechs bis acht Stunden. Da ZBrush eine Software ist, die durch Übung gemeistert wird, ist regelmäßiges Eigentraining außerhalb der Unterrichtszeiten empfehlenswert. Am Ende des Kurses haben alle Teilnehmenden mindestens zwei bis drei eigenständige 3D-Projekte abgeschlossen.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des durchführenden Kursanbieters. Dieses Dokument bescheinigt die systematische Grundlagenausbildung in ZBrush sowie die erfolgreiche Durchführung der enthaltenen Praxisprojekte. Es handelt sich um kein staatliches Examen, wird aber von Arbeitgebern in der Kreativ- und Medienbranche als anerkannter Weiterbildungsnachweis akzeptiert.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

ZBrush-Kenntnisse sind in der Kreativ- und Medienbranche hochwertig und vielseitig einsetzbar. Spielzeughersteller nutzen digitale 3D-Sculpts als Grundlage für Produktionsprototypen. Schmuckdesigner erstellen in ZBrush detaillierte Modelle, die direkt in den 3D-Druck überführt werden können. Games-Studios suchen Character Artists, die organische Charaktere und Kreaturen in ZBrush erstellen können. Filmproduktionen und VFX-Studios setzen ZBrush für detaillierte Requisiten und digitale Kreaturen ein. Wer ZBrush beherrscht, verfügt über eine spezialisierte Kompetenz, die branchenübergreifend gefragt ist und von wenigen Bewerberinnen und Bewerbern nachgewiesen werden kann. Der Kurs liefert direkt verwertbares Portfolio-Material. Die im Abschlussprojekt erstellten 3D-Charaktere und Objekte dokumentieren das erreichte Kompetenzlevel auf eine Weise, die in Vorstellungsgesprächen und Freelance-Pitches unmittelbar überzeugt. Insbesondere für Kreativschaffende, die in die Digitale Produktion einsteigen möchten, ist ein starkes Portfolio entscheidender als ein Zeugnis. Dieser Kurs liefert beides.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • 3D-Artist
  • Character Artist
  • CGI-Artist
  • Game Artist
  • 3D-Modellierer:in
  • Creature Designer:in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Benötige ich 3D-Vorkenntnisse für diesen Kurs?

Nein. Der Kurs setzt keine Vorkenntnisse in ZBrush oder anderen 3D-Programmen voraus. Er ist explizit als Einstiegskurs konzipiert und führt von den absoluten Grundlagen des digitalen Sculptings bis zu eigenständig erstellten Projekten. Allgemeine Computerkenntnisse und Kreativität werden vorausgesetzt.

Für welche Berufsfelder qualifiziert mich dieser Kurs?

ZBrush-Kenntnisse sind in der Spieleentwicklung, Filmproduktion, im Spielzeugdesign, Schmuckdesign, in der Werbung und im industriellen Design gefragt. Absolventen können als 3D-Artist, Character Artist, Game Artist oder CGI-Artist tätig werden oder als Freelancer Dienstleistungen für Agenturen und Studios anbieten.

Werde ich nach dem Kurs sofort berufsfähig sein?

Der Kurs vermittelt solide Grundlagen, mit denen Teilnehmende direkt in Junior-Positionen oder als Freelancer einsteigen können. Das Abschlussprojekt liefert verwertbares Portfolio-Material. Für hochspezialisierte Tätigkeiten sind oft weiterführende Kurse und eigene Praxiserfahrung hilfreich.

Kann ich nach diesem Kurs direkt 3D-Druckvorlagen erstellen?

Dieser Grundlagenkurs legt die Basis für das 3D-Modellieren und Sculpting. Die Optimierung von Modellen speziell für den 3D-Druck ist Thema eines weiterführenden Spezialkurses, der auf diesem Kurs aufbaut und gezielt die entsprechenden Techniken vermittelt.

Ist der Kurs über einen Bildungsgutschein förderbar?

Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist eine Förderung über den Bildungsgutschein möglich. Darüber hinaus kommen das Qualifizierungschancengesetz und Leistungen der Deutschen Rentenversicherung in Betracht. Die genaue Förderbarkeit sollte im Vorfeld mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter besprochen werden.