3D/CGI Referenzprojekt Level 3 – Kurs
Abschlusskurs der 3D/CGI-Reihe: Erstellung eines hochwertigen Referenzprojekts in Produktvisualisierung, Architekturvisualisierung oder Motiondesign für das Portfolio.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Dieser Kurs dauert mehr als einen Monat und bis zu drei Monate Vollzeitarbeit. Der zeitliche Umfang spiegelt den Anspruch an ein professionelles Referenzprojekt wider: Hochwertige 3D-Produkte entstehen nicht innerhalb weniger Tage. Konkrete Termine und Standorte können beim jeweiligen Kursanbieter… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, das den Level-3-Abschluss der 3D/CGI-Qualifikationsreihe dokumentiert. Entscheidend für den Berufseinstieg ist jedoch das erstellte… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Die Teilnahme setzt die erfolgreiche Absolvierung des Basis- und Aufbaukurses der 3D/CGI-Qualifikationsreihe voraus. Alle im Referenzprojekt-Kurs angewandten Techniken wurden in diesen Vorkursen vermittelt. Teilnehmende müssen außerdem über gute Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 sowie… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Dieser Kurs bildet den abschließenden und anspruchsvollsten Teil der 3D/CGI-Qualifikationsreihe. Nach dem Basis- und Aufbaukurs, in denen die theoretischen und technischen Grundlagen der dreidimensionalen Visualisierung erarbeitet wurden, steht hier die Umsetzung eines eigenständigen Referenzprojekts im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden wählen eine Spezialisierungsrichtung — Produktvisualisierung, Architekturvisualisierung oder Motiondesign — und realisieren darin ein hochwertiges Portfolio-Stück, das in Bewerbungen eingesetzt werden kann. Für den Einstieg in die kreative 3D-Branche ist ein solches Referenzprojekt oft entscheidend: Arbeitgeber beurteilen Bewerber in diesem Bereich in erster Linie anhand ihrer gezeigten Arbeiten, nicht allein anhand von Zeugnissen.
Was lernst du in diesem Kurs?
Lernziele:
Nach Abschluss dieses Kurses haben die Teilnehmenden ein vollständiges, professionell ausgearbeitetes Referenzprojekt in ihrer gewählten Spezialisierung erstellt. Dabei werden folgende Kompetenzen erworben und vertieft.
- Sie planen und strukturieren ein eigenständiges 3D-Projekt von der Idee bis zum finalen Rendering.
- Sie wenden professionelle 3D-Modellierungstechniken inklusive Sculpting und Retopologie auf Ihre Projektobjekte an.
- Sie erstellen hochwertige Produkt- oder Architekturvisualisierungen, die auf Agentur- und Studioproduktionen ausgerichteten Qualitätsstandards entsprechen.
- Sie entwickeln realistische Materialien mit physikalisch korrekten Eigenschaften (PBR) für Oberflächen aller Art.
- Sie richten physikalisch basierte Beleuchtungsszenarien ein, die fotorealistische Ergebnisse ermöglichen.
- Sie produzieren anspruchsvolle Animationen und visuelle Effekte im Bereich Motion Graphics oder Architektur-Walkthrough.
- Sie meistern komplexes Motiondesign mit Compositing und Timing.
- Sie optimieren Renderprozesse für Qualität und Effizienz.
- Sie präsentieren Ihr Referenzprojekt überzeugend und bereiten es für verschiedene Ausgabemedien auf.
- Sie einordnen Ihren Arbeitsprozess und entwickeln ein kritisches Qualitätsbewusstsein für professionelle 3D-Produkte.
- Sie verbessern Ihre Arbeit auf Basis von Feedback und entwickeln eine iterative Arbeitsweise.
Für wen ist der Kurs geeignet?
Dieser Kurs richtet sich ausschließlich an Personen, die den Basis- und Aufbaukurs der 3D/CGI-Reihe erfolgreich absolviert haben und ihre erworbenen Fähigkeiten nun in einem eigenständigen Projekt unter Beweis stellen möchten.
- Personen, die sich aktiv für Jobs in der 3D-Visualisierung, Werbebranche oder Architekturdarstellung bewerben möchten
- Angehende 3D-Artists und CGI-Spezialisten aus kreativen und technischen Vorberufen
- Grafiker, Designer, Fotografen und Mediengestalter, die in die 3D-Welt wechseln wollen
- Architekten und Bauzeichner, die ihre Entwürfe visualisieren möchten
- Personen aus Filmbranche, Marketing und Druck, die CGI-Kompetenz in ihr Portfolio integrieren möchten
Die Teilnahme setzt die erfolgreiche Absolvierung des Basis- und Aufbaukurses der 3D/CGI-Qualifikationsreihe voraus. Alle im Referenzprojekt-Kurs angewandten Techniken wurden in diesen Vorkursen vermittelt. Teilnehmende müssen außerdem über gute Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 sowie grundlegende Englischkenntnisse verfügen, da viele Softwaremenüs und Fachbegriffe auf Englisch sind und internationale Fach-Tutorials regelmäßig eingesetzt werden.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs wird als Combined Learning durchgeführt und kombiniert betreute Arbeitsphasen mit eigenständiges Lernen und Peer-Review. Die Teilnehmenden arbeiten weitgehend selbstständig an ihrem Referenzprojekt, erhalten dabei aber regelmäßige Betreuung und Feedback durch die Kursleitenden. Gemeinsame Besprechungsrunden unterstützen den kollegialen Austausch und ermöglichen es, voneinander zu lernen. Die Qualifizierung findet in Vollzeit statt, was eine intensive und fokussierte Projektarbeit ermöglicht.
Dieser Kurs dauert mehr als einen Monat und bis zu drei Monate Vollzeitarbeit. Der zeitliche Umfang spiegelt den Anspruch an ein professionelles Referenzprojekt wider: Hochwertige 3D-Produkte entstehen nicht innerhalb weniger Tage. Konkrete Termine und Standorte können beim jeweiligen Kursanbieter erfragt werden.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, das den Level-3-Abschluss der 3D/CGI-Qualifikationsreihe dokumentiert. Entscheidend für den Berufseinstieg ist jedoch das erstellte Portfolio-Stück selbst, das direkt in Karrieredokumente eingesetzt werden kann und nachweist, was die Person technisch und kreativ leisten kann.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Im Kreativbereich zählt das Portfolio mehr als jedes Zeugnis. Arbeitgeber in Werbeagenturen, Studios, Architektur- und Filmbüros beurteilen Bewerber primär danach, was sie bereits erstellt haben. Ein hochwertiges Referenzprojekt, das in einem professionellen Kursumfeld entstanden ist und von einer Kursleiterin oder einem Kursleiter begleitet wurde, ist daher das stärkste Argument im Bewerbungsprozess. Dieser Kurs liefert genau das: ein sorgfältig ausgearbeitetes Stück, das vor Fachpublikum bestehen kann. Die Kombination aus handwerklicher Tiefe und gestalterischem Anspruch, die dieser Kurs stärkt, ist in der Branche selten: Viele eigenständig Lernende können einzelne Techniken anwenden, aber kein kohärentes, professionell präsentiertes Gesamtprojekt vorweisen. Wer die gesamte 3D/CGI-Reihe absolviert hat, verfügt am Ende über ein Portfolio-Stück, technische Kompetenz und die Erfahrung, ein komplexes Projekt von der Planung bis zur Ausgabe eigenständig zu führen.
Modul 1: Projektvorbereitung und Konzeption
Zu Beginn des Kurses wird das Referenzprojekt sorgfältig geplant. Teilnehmende klären ihre Spezialisierung, entwickeln eine Konzeptidee, erstellen ein Storyboard oder Moodboard und definieren Qualitätsziele für das Endprodukt. Diese Planungsphase ist essenziell, um das Projekt effizient und zielgerichtet umzusetzen.
- Wahl der Spezialisierung: Produktvisualisierung, Architekturvisualisierung oder Motiondesign
- Konzeptentwicklung und Moodboard-Erstellung
- Technische Planung: Software-Setup, Asset-Liste, Zeitplan
- Referenzbilder und Recherche zu Stil und Qualitätsniveau sammeln
- Feedback-Schleife einrichten: Kursleitende und Peer-Review
- Dateiverwaltung und Projekt-Organisation für komplexe Projekte
Modul 2: Modellierung, Sculpting und Retopologie Im zweiten Abschnitt steht die eigentliche 3D-Modellierung des Projekts im Vordergrund. Je nach Spezialisierung werden Produktobjekte, Gebäude- und Innenraumstrukturen oder Charaktere modelliert — immer mit professionellem Anspruch an Geometriequalität.
- High-Poly-Modellierung mit Sculpting-Techniken für organische Formen
- Retopologie für optimierte Low-Poly-Meshes mit sauberem Edgeflow
- Hartflächen-Modellierung für technische Objekte und Architekturelemente
- UV-Unwrapping für präzise Texturierung
- Asset-Organisation im Szenen-Manager
- Qualitätskontrolle: Geometriefehler erkennen und korrigieren
Modul 3: Materialien, Beleuchtung und Rendering Das dritte Modul widmet sich dem visuellen Herzstück der 3D-Produktion: der Materialgestaltung und Beleuchtung. Hier entscheidet sich, ob eine Szene glaubwürdig und fotorealistisch wirkt oder flach aussieht.
- PBR-Materialien (Physically Based Rendering) erstellen und anpassen
- Texturen: Diffuse, Normal, Roughness, Metalness, AO-Maps
- Beleuchtungsszenarien: HDRI-Umgebungslicht, Drei-Punkt-Licht, natürliches Tageslicht
- Renderengines konfigurieren: Qualität, Samples, Denoising
- Post-Processing in der Compositing-Pipeline
- Render-Passes für flexibles Post-Processing nutzen
Modul 4: Animationen, Visual Effects und Projektfinalisierung Im abschließenden Modul werden die Animationsebene und visuelle Effekte integriert. Je nach Spezialisierung werden Kamerafahrten durch Architektur, Produkt-Turntables oder Motiondesign-Sequenzen umgesetzt. Das Referenzprojekt wird finalisiert und für das Portfolio aufbereitet.
- Keyframe-Animation für Objekte, Kameras und Lichter
- Visual Effects: Partikel, Simulation oder Composite-Effekte
- Motiondesign: Timing, Easing und Rhythmus in Animationen
- Rendering der finalen Sequenz oder des finalen Stills
- Compositing und Farbkorrektur für die Ausgabe
- Export für verschiedene Ausgabemedien: Web, Print, Video
- Portfolio-Präsentation vorbereiten: Benennung, Beschreibung, Mockup
- Rückmeldung und Überarbeitung nach Feedback
- Vergleich mit professionellen Branchenstandards
- Dokumentation des Projekts für den Bewerbungsprozess
- Rückschau: Was wurde gelernt, was kann verbessert werden?
- Abschlusspräsentation des Referenzprojekts
Abschließend präsentieren alle Teilnehmenden ihr Referenzprojekt und erhalten ausführliches Feedback von Kursleitenden und Mitkursierenden. Dieser gemeinsame Abschluss stärkt die Fähigkeit, eigene Arbeit zu erklären und zu vertreten — eine im Kreativbereich unverzichtbare Kompetenz. Die Bereitschaft, das Projekt nach Feedback zu überarbeiten, ist fester Bestandteil des Kurses.
Welche Förderung passt zu dir?
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Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- 3D-Artist
- CGI-Artist
- Architekturvisualisierer
- Produktvisualisierer
- Motiondesigner
- Visual Effects Artist
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich diesen Kurs ohne Vorkurse besuchen?
Nein, dieser Kurs setzt zwingend den erfolgreichen Abschluss des Basis- und Aufbaukurses der 3D/CGI-Reihe voraus. Die Inhalte bauen direkt auf den dort vermittelten Kenntnissen auf und können nicht innerhalb dieses Kurses nachgeholt werden.
Welche Spezialisierungen kann ich für mein Referenzprojekt wählen?
Sie können zwischen Produktvisualisierung, Architekturvisualisierung und Motiondesign wählen. Die Entscheidung treffen Sie zu Beginn des Kurses gemeinsam mit der Kursleitung, basierend auf Ihren Interessen und beruflichen Zielen.
Wie wichtig ist das Referenzprojekt für Bewerbungen?
In der 3D- und Kreativbranche ist das Portfolio oft entscheidender als Zeugnisse oder Abschlüsse. Arbeitgeber möchten sehen, was ein Bewerber tatsächlich leisten kann. Ein professionell ausgearbeitetes Referenzprojekt aus diesem Kurs ist daher ein starkes Argument in Bewerbungen.
Kann der Kurs gefördert werden?
Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist eine Förderung über den Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit in der Regel möglich. Auch das Qualifizierungschancengesetz und andere Förderprogramme kommen in Betracht. Eine individuelle Beratung bei der Agentur für Arbeit klärt den persönlichen Förderanspruch.
Welche Software wird im Referenzprojekt-Kurs eingesetzt?
Die eingesetzte Software hängt von der im Basis- und Aufbaukurs erlernten Software ab, zum Beispiel Blender, Cinema 4D oder Autodesk Maya. Grundsätzlich können die gelernten Prinzipien auf verschiedene 3D-Programme übertragen werden.