Affinity Designer Kurs – Vektor, Logo, Illustration
Grundlagen- und Vertiefungskurs für Affinity Designer: vektorbasiertes Zeichnen, Logoerstellung, Illustration und Animation — für Grafikdesigner, Webdesigner und Kreativprofis.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Die Weiterbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von mehr als einer Woche bis zu einem Monat und wird überwiegend in Vollzeit, teils auch in Teilzeit angeboten. Die genaue Stundenzahl und Termineinteilung variiert je nach Kursanbieter. Neben den betreuten Lernzeiten wird erwartet, dass… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Nach Abschluss der Weiterbildung wird ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des durchführenden Kursanbieters ausgestellt. Der Abschluss belegt die erworbenen Kenntnisse in Vektorgrafik, Logoerstellung und Illustration mit Affinity Designer und kann gegenüber… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Grundkenntnisse im Umgang mit einem PC unter Windows sowie in MS-Office-Anwendungen und im Internet sind erforderlich. Ein grafisches Grundverständnis — also ein Gespür für Formen, Proportionen und Farbe — ist für einen schnellen Lerneinstieg hilfreich und sollte vorhanden sein. Deutschkenntnisse… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Affinity Designer ist eine leistungsstarke, professionelle Vektorgrafik-Software, die als erschwingliche Alternative zu Adobe Illustrator in der Kreativbranche immer mehr Verbreitung findet. Diese Weiterbildung vermittelt die Grundlagen sowie weiterführende Techniken von Affinity Designer — von der Bedienung der Programmoberfläche über die Erstellung von Logos, Comicgrafiken und Druckvorlagen bis hin zu animierten Ausgaben und dreidimensionalen Konstruktionen. Wer Affinity Designer sicher beherrscht, öffnet sich eine breite Palette attraktiver Berufsfelder im Grafikdesign, Webdesign, Marketing und in der Illustration.
Was lernst du in diesem Kurs?
Das erste Modul erschließt die Programmumgebung und legt das Fundament für alle weiteren Schritte. Teilnehmende lernen, wie Werkzeugleisten, Panels und Arbeitsbereiche individuell konfiguriert werden, und üben die grundlegenden Zeichenwerkzeuge anhand praxisnaher Aufgaben. Durch geführte Zeichenübungen wird die Handhabung des Stift-Werkzeugs und des Kurven-Editors verinnerlicht.
- Programmoberfläche: Arbeitsbereiche und deren Funktion
- Symbolleisten und Panels anpassen
- Navigationswerkzeuge, Zoom und Raster
- Grundlegende Zeichenübungen mit einfachen Formen
- Stift-Werkzeug und Bézierkurven-Grundlagen
- Tastaturkürzel für effizientes Arbeiten
Das zweite Modul vertieft die Vektorerstellung und Transformation. Objekte werden in Bezug auf Form, Farbe und Kontur bearbeitet; Bool'sche Operationen (Vereinigen, Subtrahieren, Schnittmenge) eröffnen komplexe Gestaltungsmöglichkeiten. Typografie und Textpfade ergänzen das Repertoire für Logo- und Schriftzuggestaltung.
- Vektorobjekte erstellen, bearbeiten und transformieren
- Bool'sche Operationen für komplexe Formen
- Farben, Verläufe und Transparenz
- Typografie und Schrift auf Pfaden
- Objekte gruppieren, ausrichten und verteilen
- Ebenen und Symbole sinnvoll einsetzen
Das dritte Modul behandelt fortgeschrittene Techniken für Illustration, Print und Animation. Perspektivzeichnen und isometrische Darstellungen ermöglichen dreidimensional wirkende Grafiken ohne 3D-Software. Das Druckvorlagen-Modul zeigt, wie Dokumente mit korrekter Beschnittzugabe, Farbprofil und Exporteinstellungen an Druckereien übergeben werden.
- Arbeiten in der Perspektive und Isometrie
- Dreidimensionale Illustrationen und konstruktive Zeichnungen
- Druckvorlagen: Beschnittzugabe, Randabfall, Druckmarken
- Animationsgrundlagen: Zeitachse und einfache Animationssequenzen
- Farbmanagement: RGB vs. CMYK, ICC-Profile
- Export in PNG, SVG, PDF und Web-Formate
Der Praxis-Block festigt alle Lerninhalte durch umfangreiche projektbezogene Übungen.
- Logo-Projekt: Concept-to-File — Skizze, Vektorumsetzung, Farb- und Schriftvarianten
- Illustration-Projekt: Comicfigur mit Linework und Colorierung
- Print-Projekt: Flyer mit Anfahrtsskizze, Textsatz und korrektem Druckexport
- Webgrafik-Projekt: Icon-Set für eine App-Oberfläche im SVG-Format
- Animationsprojekt: animiertes Logo-Intro für Social-Media-Plattformen
- Übung: Farbraumkonvertierung und Exportkontrolle für Druckerei-Anforderungen
- Übung: Verwendung von Symbols und Asset-Bibliotheken für konsistentes Branding
- Übung: Kombination von Affinity Designer und Affinity Publisher für ein Layoutprojekt
- Analyse: Fremdgrafiken importieren, bearbeiten und in eigene Projekte integrieren
- Übung: Werkzeug-Presets und individuelle Workspace-Konfiguration
- Best Practices: Dateiorganisation, Versionierung und Backup-Strategie
- Tipps und Tricks: versteckte Funktionen und häufige Fehlerquellen vermeiden
Abschließend werden Exportworkflows und die Integration in professionelle Produktionsketten vertieft: Wie übergebe ich Dateien an Kunden, Druckereien oder Web-Entwicklerinnen? Welche Metadaten und Farbinformationen müssen erhalten bleiben?
Lernziele:
Nach Abschluss der Weiterbildung können Teilnehmende die Programmoberfläche von Affinity Designer effizient anpassen und nutzen. Sie kennen die Unterschiede zwischen den Arbeitsbereichen Vektorzeichnung, Pixelbearbeitung und Exportieren und wechseln flüssig zwischen diesenDie Kursteilnehmenden sind in der Lage, Vektorgrafiken von Grund auf zu erstellen, zu transformieren und zu kombinierenDie Kursteilnehmenden können eigene Logos konzipieren und techisch korrekt für verschiedene Ausgabemedien exportieren. Sie kennen Techniken für Comicgrafiken, handgezeichnete Illustrationen und geometrische Konstruktionen. Sie nutzen die Perspektivwerkzeuge und dreidimensionale Darstellungsoptionen für realistische VisualisierungenDie Kursteilnehmenden können Druckvorlagen (Flyer, Broschüren, Visitenkarten) produktionsreif anlegen und exportieren. Sie kennen Animationsgrundlagen in Affinity Designer und können einfache animierte Ausgaben erzeugen. Sie verstehen Farbmanagement, Farbräume (RGB, CMYK) und exportieren dateiformatgerecht. Sie setzen Best Practices und Tastenkombinationen ein, um Arbeitsabläufe zu beschleunigenDie Kursteilnehmenden können Affinity Designer in bestehende Kreativ-Workflows integrieren und mit anderen Affinity-Programmen (Publisher, Photo) kombinieren.
Für wen ist der Kurs geeignet?
Die Weiterbildung richtet sich an Kreativschaffende, die Affinity Designer neu erlernen oder bereits vorhandene Grundkenntnisse systematisch ausbauen möchten. Sie ist gleichermaßen geeignet für Berufseinsteigende und für Profis, die von anderen Vektorgrafik-Programmen umsteigen.
- Grafikdesignerinnen und Grafikdesigner für Print und Digital
- Webdesignerinnen und Webdesigner
- Illustratorinnen und Illustratoren
- Spieleentwicklerinnen und Spieleentwickler mit Grafikbedarf
- Marketing- und Social-Media-Fachkräfte mit eigenem Designanteil
- Selbstständige und Freiberufler, die eigene Logos und Marketingmaterialien gestalten
Grundkenntnisse im Umgang mit einem PC unter Windows sowie in MS-Office-Anwendungen und im Internet sind erforderlich. Ein grafisches Grundverständnis — also ein Gespür für Formen, Proportionen und Farbe — ist für einen schnellen Lerneinstieg hilfreich und sollte vorhanden sein. Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 sind notwendig, da Lehrmaterialien und Dozentenkommunikation auf Deutsch stattfinden. Vorherige Kenntnisse in Affinity Designer oder anderen Vektorgrafik-Programmen sind wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Die Weiterbildung wird im kombinierten Format (Combined Learning) durchgeführt, wobei Präsenz- oder Videokonferenz-Einheiten mit eigenständigen Übungsphasen am Computer verbunden werden. In den betreuten Lernphasen demonstrieren Trainerinnen und Trainer Techniken live am Bildschirm; Teilnehmende führen dieselben Schritte sofort nach. Die eigenständige Übungsphasen dienen dazu, eigene kreative Projekte umzusetzen und dabei das Gelernte zu festigen. Feedback durch Lehrende und gegenseitiges Peer-Feedback in der Gruppe unterstützen die Qualitätskontrolle der eigenen Arbeiten. Die Kurssprache ist Deutsch.
Die Weiterbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von mehr als einer Woche bis zu einem Monat und wird überwiegend in Vollzeit, teils auch in Teilzeit angeboten. Die genaue Stundenzahl und Termineinteilung variiert je nach Kursanbieter. Neben den betreuten Lernzeiten wird erwartet, dass Teilnehmende regelmäßig selbstständig üben, um die eigene Handgeschwindigkeit in der Software zu entwickeln.
Nach Abschluss der Weiterbildung wird ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des durchführenden Kursanbieters ausgestellt. Der Abschluss belegt die erworbenen Kenntnisse in Vektorgrafik, Logoerstellung und Illustration mit Affinity Designer und kann gegenüber Arbeitgebern, Auftraggebern und Designagenturen vorgelegt werden. Eine staatliche oder kammerbezogene Abschlussprüfung ist nicht Bestandteil des Kurses.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Affinity Designer positioniert sich als professionelle, dauerhaft lizenzpflichtige Kaufsoftware ohne Abo-Modell — ein erheblicher Vorteil gegenüber Adobe Illustrator, dessen Abo-Kosten für Selbstständige und kleine Agenturen spürbar ins Gewicht fallen. Wer Affinity Designer sicher beherrscht, kann professionell und kosteneffizient arbeiten. Die wachsende Verbreitung in der Kreativbranche bedeutet, dass diese Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt zunehmend nachgefragt wird, da Agenturen und Unternehmen ihre Toolkette auch jenseits der Adobe-Welt aufbauen. Der Kurs liefert direkt einsetzbare Projektarbeiten: Logo-Dateien, Druckvorlagen, Icon-Sets und Animationen können unmittelbar ins Bewerbungsportfolio einfließen. Gerade für Quereinsteiger und Arbeitsuchende ist das ein konkreter Mehrwert — nach der Weiterbildung steht nicht nur ein Zertifikat zu Buche, sondern auch eine nachweisbare Sammlung eigener Designarbeiten.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Grafikdesigner:in
- Webdesigner:in
- Illustrator:in
- Logo-Designer:in
- Mediengestalter:in Digital und Print
- Marketingfachkraft
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet Affinity Designer von Adobe Illustrator?
Affinity Designer ist eine Einmal-Kauf-Software ohne monatliche Abo-Gebühren, was sie besonders für Selbstständige und kleine Studios attraktiv macht. Der Funktionsumfang ist mit Illustrator vergleichbar und umfasst alle gängigen Vektorwerkzeuge, Farbmanagement und Exportoptionen. Im Kurs lernen Teilnehmende, die Software professionell einzusetzen und Projekte produktionsreif zu exportieren.
Benötige ich Vorkenntnisse in Grafikprogrammen?
Ein grafisches Grundverständnis und grundlegende PC-Kenntnisse werden vorausgesetzt. Vorkenntnisse in anderen Vektorgrafik- oder Bildbearbeitungsprogrammen sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Der Kurs startet mit den Grundlagen der Programmoberfläche und baut systematisch auf.
Welche Projekte werde ich im Kurs umsetzen?
Teilnehmende erarbeiten unter anderem ein vollständiges Logo-Projekt, eine Comic-Illustration, eine druckfertige Flyervorlage und ein animiertes Logo-Intro. Diese Arbeiten eignen sich direkt als Portfolio-Stücke für Bewerbungen. Zudem werden Icon-Sets für Web-Oberflächen und weitere praxisnahe Aufgaben erstellt.
Ist die Weiterbildung über einen Bildungsgutschein förderbar?
Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist die Förderung über einen Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit möglich. Weitere Förderwege sind das Qualifizierungschancengesetz, die Berufsförderung der Bundeswehr sowie Rehabilitationsleistungen der Deutschen Rentenversicherung. Der individuelle Förderanspruch wird gemeinsam mit dem Träger und der zuständigen Behörde geklärt.
Kann ich den Kurs in Teilzeit belegen?
Ja, einzelne Bildungsträger bieten die Weiterbildung auch in Teilzeit an. Die Gesamtdauer verlängert sich entsprechend. Bei der Suche auf Kursweg kann nach Unterrichtsform und Zeiteinteilung gefiltert werden, um das passende Angebot zu finden.