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CAD 2D/3D CATIA V5 – Parametrische Konstruktion – Kurs

CAD 2D/3D mit CATIA V5 vermittelt parametrische Konstruktion von Einzel- und Bauteilen in der Dassault-Software, die in Automobil- und Luftfahrtindustrie branchenführend ist.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs wird als Vollzeitveranstaltung im virtuellen Klassenzimmer durchgeführt. Die genaue Kursdauer richtet sich nach dem jeweiligen Anbieter; CATIA-Grundlagenkurse auf diesem Niveau erstrecken sich typischerweise über mehrere Wochen Vollzeit. Verbindliche Kurstermine und -längen sind direkt… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat der WBS TRAINING, das die erworbenen CATIA-Kenntnisse dokumentiert. Eine offizielle Dassault-Systèmes-Zertifizierung ist Bestandteil des Kurses nicht, kann aber als gesondertes Herstellerzertifikat nach absolviertem Kurs abgelegt… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Eine technische Berufsausbildung oder ein Ingenieurstudium ist Voraussetzung für die Teilnahme. Vorkenntnisse in einem anderen CAD-System (z. B. AutoCAD, SolidWorks, Creo) sind hilfreich, aber nicht zwingend, da der Kurs von der CATIA-Oberfläche ausgeht und die Software-eigene Logik von Grund auf… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

CATIA von Dassault Systèmes gehört zu den leistungsstärksten und am weitesten verbreiteten CAD-Systemen in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie. Diese Weiterbildung vermittelt sowohl die grundlegenden Arbeitstechniken in der CATIA-Oberfläche als auch die parametrische 2D- und 3D-Konstruktion von Einzelteilen und Baugruppen. Wer CATIA beherrscht, kann in industriellen Entwicklungsumgebungen mitarbeiten, in denen Präzision, Assoziativität und komplexe Geometrien täglich gefordert sind. Der Kurs legt den Fokus auf das handwerkliche Können am System und verbindet konzeptionelles Verständnis mit intensiver Praxis am CAD-Arbeitsplatz.

Was lernst du in diesem Kurs?

Einführung und CATIA-Oberfläche Der Einstieg in CATIA beginnt mit dem Verständnis der Software-Philosophie: CATIA ist workbench-basiert, das heißt, unterschiedliche Aufgaben (Skizzieren, Part Design, Assembly, Drafting) sind in separate Umgebungen gegliedert, die jeweils eigene Menüs und Werkzeuge mitbringen. Teilnehmende lernen, die Oberfläche effizient zu navigieren, Werkzeugkästen ein- und auszublenden und persönliche Benutzeranpassungen dauerhaft zu speichern.

  • Programmstart und Workbench-Auswahl
  • Überblick über die wichtigsten Workbenches und ihren Einsatz
  • Voreinstellungen (Optionen) gezielt konfigurieren
  • Werkzeugkästen anpassen, ein- und ausblenden
  • Ordnerstruktur und Dateiverwaltung für CATIA-Projekte
  • Navigationsgesten und Anzeigeoptionen im 3D-Raum

Skizziertechnik und 2D-Abhängigkeiten Das Fundament jeder parametrischen CATIA-Konstruktion ist die vollständig bestimmte Skizze. In diesem Modul arbeiten die Teilnehmenden mit dem Sketcher und lernen, geometrische sowie maßliche Abhängigkeiten so zu setzen, dass Modelle bei Parameteränderungen vorhersagbar und kontrolliert reagieren.

  • Sketcher starten und Skizzenebene definieren
  • Grundgeometrien (Linie, Kreis, Bogen, Polygon) zeichnen
  • Geometrische Abhängigkeiten (Koinzident, Parallel, Tangent, Senkrecht)
  • Bemaßungsabhängigkeiten und parametrische Verknüpfungen
  • 2D-Abhängigkeitsstatus prüfen und vollständig bestimmen
  • Skizzen für den Einsatz im Part Design vorbereiten

Teilekonstruktion im Part Design Aus vollständig bestimmten Skizzen entstehen im Part Design dreidimensionale Bauteile. Aufmaß, Tasche, Verrundung, Fase und Bohrungen sind die Grundoperationen, die in sinnvoller Reihenfolge eine parametrische Feature-History aufbauen. Teilnehmende modellieren repräsentative Maschinenbauteile von der Skizze bis zum fertigungsgerechten Bauteilmodell.

  • Aufmaß (Pad) und Tasche (Pocket) als Grundoperationen
  • Drehen (Shaft) und Nut (Groove) für rotationssymmetrische Teile
  • Verrundungen, Fasen und Schalen
  • Bohrungen mit Typ-Definitionen und Gewindeparametern
  • Parametrische Bemaßungen und Formula-Editor
  • Feature-History verstehen, umbenennen und reorganisieren
  • Bezugsebenen und Bezugsachsen anlegen

Baugruppen und Zeichnungsableitung Einzelteile werden im Assembly Design zu Baugruppen zusammengestellt. Constraints (Koinzidenz, Offset, Winkel) definieren die gegenseitigen Lagen der Bauteile präzise. Aus dem fertigen 3D-Modell leiten Teilnehmende im Drafting-Modul normgerechte technische Zeichnungen mit Ansichten, Schnitten und Bemaßung ab.

  • Komponenten in Baugruppen einfügen und anordnen
  • Verbindungsconstraints setzen und überprüfen
  • Kollisionsanalyse und Freiheitsgrade überprüfen
  • Drafting-Workbench: Ansichten, Schnitte, Detail-Vergrößerungen
  • Bemaßung und Symbole in der Zeichnung
  • Ausgabe als PDF und im Austauschformat (STEP, IGES, DXF)

Praktische Konstruktionsaufgaben Die gesamten Kursinhalte werden in integrierten Übungsaufgaben zusammengeführt. Die Lernenden konstruieren vollständige Bauteile und kleine Baugruppen, die typische Anforderungen aus Maschinenbau oder Fahrzeugbau widerspiegeln.

  • Rotationssymmetrisches Drehteil modellieren (Welle mit Absätzen und Gewinde)
  • Prismatisches Bauteil mit Taschen, Bohrungen und Verrundungen
  • Kleine Zwei-Teile-Baugruppe mit Constraints zusammenstellen
  • Zeichnungsableitung aus dem Bauteilmodell erzeugen
  • Schnittdarstellungen und Detailansichten einfügen
  • Schriftfeld und Normrahmen im Drafting-Modul anlegen
  • Parametrische Änderung am Modell und automatische Aktualisierung der Zeichnung
  • Austauschformat für externe Partner erzeugen (STEP-Export)
  • Dateistruktur eines typischen CATIA-Projekts aufbauen
  • Modell gegen eigene Konstruktionsskizze abgleichen und korrigieren
  • Fehlerhafte Abhängigkeiten in einer fremden Skizze diagnostizieren
  • Abschlussprojekt: vollständiges Bauteil von der Anforderung bis zur Fertigzeichnung

Die Übungsszenarien kommen ohne Überladung mit Industriedaten aus, geben aber reale Konstruktionsprozesse so wieder, dass Teilnehmende nach dem Kurs in Produktionsumgebungen einsetzbar sind. Besonderer Wert liegt auf der Nachvollziehbarkeit der parametrischen Logik, die CATIA von einfacheren CAD-Systemen unterscheidet.

Lernziele:

  • Die CATIA-Benutzeroberfläche sicher navigieren und werkzeugspezifisch anpassen
  • Grundeinstellungen, Werkzeugkästen und Benutzerprofile konfigurieren
  • Skizzen mit vollständiger 2D-Abhängigkeitsdefinition erstellen
  • Parametrische Konstruktionsprogramme und Beziehungen zwischen Geometrieelementen verstehen
  • Teilekonstruktionen im Part Design modellieren
  • Volumen- und Flächenoperationen (Aufmaß, Tasche, Verrundung, Fase) anwenden
  • Ordnerstrukturen und Dateimanagement für CATIA-Projekte organisieren
  • Begrenzungen und Randbedingungen in Skizzen und Baugruppen setzen
  • Blockdefinitionen und wiederverwendbare Konstruktionselemente anlegen
  • Bauteilabhängigkeiten in Baugruppen (Assembly Design) verwalten
  • Zeichnungsableitungen aus 3D-Modellen in das Drafting-Modul übertragen
  • Fertige Modelle und Zeichnungen im Austauschformat (STEP, IGES, DXF) ausgeben

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Fachkräfte, die in Industrie oder Engineering mit CATIA V5 arbeiten möchten oder müssen, und setzt technisches Grundverständnis, aber keine Vorkenntnisse in CATIA voraus.

  • Konstrukteure und Entwicklungsingenieure aus Automobil, Maschinen- oder Anlagenbau
  • Technische Produktdesigner, die von einem anderen CAD-System auf CATIA umsteigen
  • CAD-Operatoren, die bisher mit einfacheren Systemen gearbeitet haben
  • Berufseinsteiger mit technischem Studium oder Ausbildung, die CATIA für den Berufseinstieg erlernen
  • Quereinsteiger aus technischen Berufen mit nachgewiesenen Konstruktionskenntnissen
Voraussetzungen:

Eine technische Berufsausbildung oder ein Ingenieurstudium ist Voraussetzung für die Teilnahme. Vorkenntnisse in einem anderen CAD-System (z. B. AutoCAD, SolidWorks, Creo) sind hilfreich, aber nicht zwingend, da der Kurs von der CATIA-Oberfläche ausgeht und die Software-eigene Logik von Grund auf erklärt. Gute Computerkenntnisse werden erwartet; Grundkenntnisse technischen Zeichnens und der Bauteilgeometrie erleichtern den Einstieg erheblich. Der Kurs findet online über ein virtuelles Klassenzimmer statt, weshalb eine stabile Internetverbindung und ein geeigneter Rechner (mit installiertem CATIA oder entsprechender Lernsoftware) erforderlich sind.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Das virtuelle Klassenzimmer ermöglicht Live-Interaktion zwischen Trainer und Teilnehmenden trotz räumlicher Distanz. Screen-Sharing erlaubt es, Konstruktionsschritte in Echtzeit zu verfolgen, eigene Lösungen zu teilen und Korrekturen direkt am Modell zu diskutieren. Theoriephasen wechseln sich mit geführten Einzelübungen und freien Konstruktionsaufgaben ab. Die Vollzeitstruktur sorgt für intensive Lernfortschritte in kurzer Zeit; die synchrone Lernumgebung stellt sicher, dass Fragen nicht auf sich warten müssen.

Der Kurs wird als Vollzeitveranstaltung im virtuellen Klassenzimmer durchgeführt. Die genaue Kursdauer richtet sich nach dem jeweiligen Anbieter; CATIA-Grundlagenkurse auf diesem Niveau erstrecken sich typischerweise über mehrere Wochen Vollzeit. Verbindliche Kurstermine und -längen sind direkt beim Anbieter zu erfragen.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat der WBS TRAINING, das die erworbenen CATIA-Kenntnisse dokumentiert. Eine offizielle Dassault-Systèmes-Zertifizierung ist Bestandteil des Kurses nicht, kann aber als gesondertes Herstellerzertifikat nach absolviertem Kurs abgelegt werden. Das trägerinterne Zertifikat ist als Kompetenznachweis bei technischen Arbeitgebern anerkannt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

CATIA ist in der automobilen und luft- und raumfahrttechnischen Entwicklung nicht bloß weit verbreitet — es ist in vielen Zuliefererketten faktisch obligatorisch. Wer CATIA V5 souverän beherrscht, öffnet sich Türen in Entwicklungsabteilungen, die mit anderen CAD-Kenntnissen allein verschlossen bleiben. Der Marktwert dieser Qualifikation ist insbesondere in Regionen mit starker Automobil- oder Rüstungsindustrie erheblich. Parametrische Konstruktion, wie CATIA sie umsetzt, verändert außerdem die Denkweise über CAD grundsätzlich. Die Feature-History, vollständig bestimmte Skizzen und assoziative Zeichnungsableitungen sind Prinzipien, die sich — einmal verstanden — auf andere moderne Systeme wie Creo oder NX übertragen lassen. Der Kurs ist daher nicht nur CATIA-spezifisch wertvoll, sondern schärft das konstruktive Denken insgesamt. Schließlich ermöglicht die Online-Vollzeitstruktur eine zeitlich kompakte Qualifizierung, ohne den Wohnort oder eine laufende Beschäftigung aufgeben zu müssen. Gerade für Fachkräfte im Übergang zwischen Stellen oder nach einer Auszeit im Lebenslauf ist das eine realistische Option, sich gezielt und schnell für den nächsten Karriereschritt fit zu machen.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Konstrukteur/in (Maschinenbau)
  • Technische/r Produktdesigner/in
  • CAD-Operator/in
  • Entwicklungsingenieur/in
  • Technische/r Zeichner/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für welche Branchen ist CATIA-Know-how besonders relevant?

CATIA V5 ist vor allem in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie im Maschinenbau weit verbreitet. Viele Konzerne wie Volkswagen, BMW, Airbus und ihre Zulieferer setzen CATIA als Standard-CAD-System ein. Auch in der Verteidigungsbranche ist CATIA stark präsent.

Brauche ich Vorkenntnisse in CATIA oder CAD?

CATIA-Vorkenntnisse sind nicht notwendig — der Kurs startet mit der Software-Oberfläche und erklärt CATIA von Grund auf. Kenntnisse in einem anderen CAD-System (z. B. AutoCAD oder SolidWorks) erleichtern den Einstieg, sind aber keine Pflicht. Technisches Grundverständnis und Konstruktionserfahrung werden vorausgesetzt.

Wie wird der Kurs durchgeführt und was benötige ich technisch?

Der Kurs findet im virtuellen Klassenzimmer als Online-Vollzeitveranstaltung statt. Benötigt werden eine stabile Internetverbindung, ein leistungsfähiger Rechner und Zugang zu CATIA V5 oder einer anbietergestellten Lernlizenz. Genaue technische Anforderungen kommuniziert der Anbieter bei der Anmeldung.

Welches Zertifikat erhalte ich nach dem Kurs?

Nach Abschluss erhalten Sie ein trägerinternes Zertifikat, das Ihre erworbenen CATIA-Kenntnisse dokumentiert. Eine offizielle Dassault-Systèmes-Zertifizierung ist nicht Bestandteil des Kurses, kann aber separat abgelegt werden.

Kann ich mit CATIA-Kenntnissen später auf CATIA V6 oder 3DEXPERIENCE wechseln?

Ja — die in CATIA V5 erlernten Grundprinzipien der parametrischen Konstruktion, Skizziertechnik und Baugruppenverwaltung übertragen sich weitgehend auf die neuere 3DEXPERIENCE-Plattform (CATIA V6). Der Umstieg ist deutlich einfacher, wenn man V5 bereits sicher beherrscht.