Technik & Ingenieurwesen
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Autodesk Inventor – Vertiefungskurs

Vertiefungskurs für Autodesk Inventor: iParts, iAssemblys, iMates, iLogic-Variantenkonstruktion, Blech- und Schweißteile sowie firmenspezifische Vorlagen für die professionelle 3D-Konstruktion.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Dauer richtet sich nach Anbieter und Zeitmodell. Die ausgewerteten Termindaten zeigen überwiegend eine Spanne von mehr als einem Monat bis zu drei Monaten in Vollzeit. Da der Kurs thematisch klar auf die Vertiefung ausgerichtet ist, lässt er sich gut an einen Grundlagenkurs anschließen oder… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Zum Abschluss erhalten Sie in der Regel ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die die behandelten Inventor-Themen ausweist. Die konkrete Bezeichnung unterscheidet sich je nach Kursanbieter; eine herstellerseitige Autodesk-Zertifizierung ist nicht… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt wird eine Berufsausbildung mit entsprechendem technischem Fachwissen. Außerdem sind Kenntnisse nötig, die mit einer Grundlagen-Weiterbildung zu Autodesk Inventor (Inventor Basics) vergleichbar sind. Wer die grundlegende Bedienung, das Skizzieren und die Bauteilmodellierung bereits… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Die parametrische 3D-CAD-Software Autodesk Inventor dient der Erzeugung räumlicher Volumenmodelle, bei denen sämtliche Modellierschritte und zugehörigen Maße als Parameter gespeichert werden. Dadurch lassen sich Modelle und Baugruppen nachträglich gezielt und kontrolliert über ihre Eingabewerte verändern, und es entstehen exakte virtuelle Prototypen, die teure physische Muster und nachträgliche Änderungen reduzieren. Dieser Vertiefungskurs baut auf den Grundlagen von Inventor auf und konzentriert sich auf die Konstruktionstechniken, mit denen sich wiederkehrende Bauteile automatisieren und komplexe Baugruppen effizient beherrschen lassen. Im Mittelpunkt stehen Teilefamilien, intelligente Verknüpfungen, Variantenkonstruktion sowie die Blech- und Schweißteilkonstruktion. Der Kurs ist damit der konsequente nächste Schritt für alle, die Inventor nicht nur bedienen, sondern in der täglichen Konstruktionsarbeit effizient und standardisiert einsetzen wollen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Kurs vertieft gezielt die Funktionen, mit denen sich Inventor von einem reinen Modellierwerkzeug zu einer produktiven Konstruktionsumgebung entwickelt. Jeder Themenblock verbindet das Verständnis der parametrischen Logik mit der praktischen Umsetzung an realitätsnahen Bauteilen und Baugruppen. Den Schwerpunkt bildet die Automatisierung wiederkehrender Bauteile. Teilnehmende lernen, Varianten nicht jedes Mal neu zu modellieren, sondern aus parametrischen Vorlagen abzuleiten.

  • Erstellen von iPart-Teilefamilien mit Tabellen für Größen und Varianten
  • Aufbau von iAssemblys für konfigurierbare Baugruppen
  • Erstellen von iMates zur automatisierten, wiederholbaren Verknüpfung von Komponenten
  • Variantenkonstruktion über iLogic, um Bauteile regelbasiert und parametergesteuert zu erzeugen

Ein zweiter Block widmet sich der Blech- und Schweißteilkonstruktion, die in der Fertigung besondere Anforderungen stellt.

  • Erstellen von Blechteilen, Biegungen und das Erzeugen korrekter Abwicklungen
  • Schweißteilkonstruktion in der Schweißumgebung mit Nahtvorbereitung und Schweißnähten
  • Nutzung des Gestell-Generators für Rahmen-, Profil- und Stahlbaukonstruktionen

Ein dritter Block sorgt für Effizienz und einheitliche Ergebnisse im betrieblichen Einsatz.

  • Erstellen firmenspezifischer Vorlagen für Bauteile, Baugruppen und Zeichnungen
  • Stilbearbeitung in der 2D-Zeichnungsableitung, damit abgeleitete Zeichnungen den Normen und dem Firmenstandard entsprechen
  • Konsequente Verbindung von 3D-Modell und abgeleiteter Zeichnung, sodass Änderungen automatisch durchschlagen

Durch die durchgehende Arbeit an Beispielteilen erleben Sie, wie die parametrische Methode kostspielige Doppelarbeit vermeidet und Änderungen kontrolliert in Modell, Baugruppe und Zeichnung übernommen werden. Im praktischen Teil führen Sie diese Techniken an durchgängigen Konstruktionsprojekten zusammen. So erleben Sie, wie aus parametrischen Bauteilen vollständige, jederzeit änderbare Baugruppen und daraus normgerechte Fertigungszeichnungen entstehen.

  • Aufbau einer parametrischen Baugruppe aus wiederverwendbaren iPart- und iAssembly-Komponenten
  • Steuerung von Abhängigkeiten und Bauteilbeziehungen für robuste, leicht änderbare Modelle
  • Ableitung normgerechter Fertigungszeichnungen mit Bemaßung, Schnittansichten und Stücklisten
  • Verwaltung von Varianten und Konfigurationen über Parameter und iLogic-Regeln
  • Wiederverwendung firmenspezifischer Vorlagen und Stile für ein konsistentes Erscheinungsbild
  • Saubere Benennung und Strukturierung von Bauteilen und Baugruppen für die spätere Pflege

Ein wesentlicher Lerneffekt liegt im Verständnis, wann sich der Aufwand für eine parametrische Automatisierung lohnt und wann eine einfache Modellierung genügtTeilnehmende entwickeln ein Gespür dafür, Konstruktionen so anzulegen, dass sie spätere Änderungswünsche mit minimalem Aufwand erlauben. Damit verbinden Sie Modellierung, Automatisierung und Dokumentation zu einem durchgängigen, praxisnahen Konstruktionsprozess, der den Anforderungen einer professionellen Konstruktionsabteilung entspricht.

Lernziele:

  • iPart-Teilefamilien anlegen und für die Wiederverwendung normgerecht konfigurieren
  • iAssemblys für variantenreiche Baugruppen aufbauen und pflegen
  • Mit iMates wiederkehrende Verknüpfungen automatisieren und Baugruppen schneller zusammenfügen
  • Variantenkonstruktion über iLogic regelbasiert steuern
  • Blechteile normgerecht konstruieren und abwickeln
  • Schweißkonstruktionen mit der Schweißumgebung sicher erstellen
  • Den Gestell-Generator für Rahmen- und Profilkonstruktionen nutzen
  • Firmenspezifische Vorlagen und Stile für eine einheitliche Konstruktionsumgebung einrichten
  • Bauteile und Baugruppen sinnvoll benennen und strukturieren, um die spätere Pflege zu erleichtern
  • Stücklisten und Positionsnummern aus der Baugruppe automatisch erzeugen
  • Konstruktionsänderungen kontrolliert durch Modell, Baugruppe und abgeleitete Zeichnung führen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Personen aus dem gewerblich-technischen Bereich, die Inventor über die Grundlagen hinaus produktiv einsetzen möchten.

  • Technische Zeichnerinnen und Zeichner sowie technische Produktdesigner
  • Meister und Techniker aus Maschinenbau, Anlagenbau und Metallverarbeitung
  • Konstrukteure und Ingenieure, die ihre CAD-Kompetenz vertiefen wollen
  • Fachkräfte, die wiederkehrende Konstruktionsaufgaben automatisieren möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt wird eine Berufsausbildung mit entsprechendem technischem Fachwissen. Außerdem sind Kenntnisse nötig, die mit einer Grundlagen-Weiterbildung zu Autodesk Inventor (Inventor Basics) vergleichbar sind. Wer die grundlegende Bedienung, das Skizzieren und die Bauteilmodellierung bereits sicher beherrscht, kann den vertiefenden Inhalten ohne Einarbeitung folgen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs ist praxisorientiert und arbeitet durchgehend an konkreten Konstruktionsaufgaben. Theorie und Übung wechseln sich ab, sodass jede Technik unmittelbar am Modell nachvollzogen wird. Laut den vorliegenden Angebotsdaten wird der Kurs überwiegend als Combined Learning angeboten, also als Mischung aus angeleitetem Unterricht und betreuten Übungsphasen, in der Regel in Vollzeit.

Die Dauer richtet sich nach Anbieter und Zeitmodell. Die ausgewerteten Termindaten zeigen überwiegend eine Spanne von mehr als einem Monat bis zu drei Monaten in Vollzeit. Da der Kurs thematisch klar auf die Vertiefung ausgerichtet ist, lässt er sich gut an einen Grundlagenkurs anschließen oder als Modul innerhalb einer umfassenderen CAD-Qualifizierung belegen.

Zum Abschluss erhalten Sie in der Regel ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die die behandelten Inventor-Themen ausweist. Die konkrete Bezeichnung unterscheidet sich je nach Kursanbieter; eine herstellerseitige Autodesk-Zertifizierung ist nicht automatisch Teil des Kurses, kann je nach Anbieter aber ergänzend möglich sein.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

3D-CAD-Kompetenz ist in Konstruktion und Fertigung eine Schlüsselqualifikation, und Autodesk Inventor zählt im Maschinen- und Anlagenbau zu den verbreiteten Systemen. Wer über die Grundlagen hinaus iParts, iLogic und die Blech- sowie Schweißkonstruktion beherrscht, arbeitet spürbar schneller und liefert konsistentere Ergebnisse, weil Varianten automatisiert und Änderungen kontrolliert übernommen werden. Gerade die Fähigkeit, firmenspezifische Vorlagen und Zeichnungsstile aufzubauen, macht Sie für Konstruktionsabteilungen wertvoll, die auf einheitliche Standards und kurze Durchlaufzeiten angewiesen sind. In einem von Fachkräftemangel geprägten technischen Umfeld erhöht diese Spezialisierung die beruflichen Perspektiven als Konstrukteur, technischer Produktdesigner oder Produktentwickler deutlich. Hinzu kommt, dass die parametrische Denkweise, die Sie hier vertiefen, weit über ein einzelnes Programm hinaus trägt: Wer das Prinzip aus Elementen, Parametern und abgeleiteten Zeichnungen verstanden hat, findet sich auch in anderen CAD-Systemen schneller zurecht und kann Konstruktionsprozesse im Betrieb mitgestalten. Gerade die Fähigkeit, Bauteile so anzulegen, dass spätere Änderungen ohne aufwändige Neukonstruktion möglich sind, spart in der Praxis Zeit und Kosten und macht Sie zu einer gefragten Ansprechperson, wenn es um effiziente und standardisierte Konstruktion geht.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • CAD-Konstrukteur/in
  • Technische/r Produktdesigner/in
  • Konstrukteur/in Maschinenbau
  • Produktentwickler/in Maschinenbau
  • Konstrukteur/in Anlagenbau

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen ist der Vertiefungskurs gedacht?

Für Personen aus dem gewerblich-technischen Bereich wie technische Zeichner, Meister, Techniker, Konstrukteure und Ingenieure, die Autodesk Inventor bereits grundlegend beherrschen und nun produktive Konstruktionstechniken erlernen möchten.

Welche Vorkenntnisse brauche ich?

Eine Berufsausbildung mit technischem Fachwissen sowie Inventor-Kenntnisse auf dem Niveau eines Grundlagenkurses (Inventor Basics). Sicheres Skizzieren und Bauteilmodellieren sollten vorhanden sein.

Was lerne ich konkret?

Im Mittelpunkt stehen iPart-Teilefamilien, iAssemblys, iMates und die iLogic-Variantenkonstruktion sowie Blech- und Schweißteilkonstruktion, der Gestell-Generator und firmenspezifische Vorlagen samt Stilbearbeitung in der 2D-Zeichnungsableitung.

Welchen Abschluss erhalte ich?

In der Regel ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Eine herstellerseitige Autodesk-Zertifizierung gehört nicht automatisch dazu, kann je nach Anbieter aber ergänzend möglich sein.

Ist der Kurs förderbar?

Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist die Weiterbildung in der Regel über einen Bildungsgutschein förderbar. Je nach Situation kommen auch das Qualifizierungschancengesetz, die Berufsförderung der Bundeswehr, Leistungen zur Rehabilitation oder Förderungen der Deutschen Rentenversicherung in Betracht.