Überblick
Dieser Kurs bildet den zweiten und abschließenden Teil eines praxisorientierten Referenzprojekts im Bereich Webdesign. Aufbauend auf dem in Teil 1 erarbeiteten Grundgerüst werden die begonnene Homepage konsequent weiterentwickelt, verfeinert und zum professionellen Abschluss gebracht. Die Teilnehmenden vertiefen ihr Wissen aus allen vorangegangenen Modulen und wenden es in einer programmübergreifenden Aufgabe an, die speziell auf die Anforderungen eines bewerbungsrelevanten Portfoliostücks ausgerichtet ist. Das fertige Referenzprojekt dokumentiert die erworbenen Kenntnisse und dient als konkreter Nachweis praktischer Kompetenz gegenüber zukünftigen Arbeitgebern oder Auftraggebern.
Kursinhalte & Lernziele
Das erste inhaltliche Modul widmet sich der Erweiterung und Verfeinerung der bestehenden Seitenstruktur. Die in Teil 1 erarbeitete Grundarchitektur der Website wird ausgebaut, Navigationspfade werden optimiert und die Informationsarchitektur an Nutzererwartungen angepasst. Dabei fließen Erkenntnisse aus dem gesamten bisherigen Kursverlauf ein.
- Erweiterung der Menü- und Navigationsstruktur
- Logische Hierarchisierung aller Unterseiten
- Verknüpfung interner Seiten und Verbesserung der Linkstruktur
- Anpassung des Gesamtlayouts an ein professionelles Erscheinungsbild
- Abstimmung von Farbschema, Typografie und Weißraum
- Qualitätssicherung der erstellten Seitenstruktur anhand von Usability-Kriterien
Das zweite Modul legt den Schwerpunkt auf vertiefte Layout-Optimierung und erweiterte Responsivität. Hier werden bestehende CSS-Strukturen überarbeitet und flexiblere Layout-Techniken eingesetzt, die das Projekt auf allen Endgeräten optimal darstellen.
- Überarbeitung bestehender CSS-Layouts mit modernen Techniken
- Implementierung erweiterter Breakpoints für verschiedene Bildschirmgrößen
- Anpassung von Typografie, Abstände und Bildgrößen je nach Gerät
- Test der Responsivität in verschiedenen Browsern und Auflösungen
- Bugfixing von Darstellungsfehlern in mobilen Ansichten
- Feinabstimmung der Nutzerführung auf Touch-Geräten
Das dritte Modul behandelt die Einbindung weiterer Medien und die gezielte Optimierung der Website-Performance. Professionelles Webdesign kombiniert visuelle Qualität mit technischer Effizienz — beide Aspekte werden hier systematisch bearbeitet.
- Integration von Bildmaterial in optimierten Formaten (JPEG, WebP, SVG)
- Einbindung von Videos und Grafiken unter Berücksichtigung von Ladezeiten
- Komprimierung von Medien für schnelle Ladegeschwindigkeiten
- Lazy Loading und weitere Performance-Techniken implementieren
- Prüfung der Seitengeschwindigkeit mit gängigen Analyse-Werkzeugen
- Behebung identifizierter Performance-Schwächen
Der abschließende Praxis-Block bündelt das gesamte Referenzprojekt und führt es zur Fertigstellung. Alle Einzelteile werden zusammengeführt, getestet und für die Präsentation aufbereitet.
- Gesamtprüfung der Website auf Konsistenz und Qualität
- Testen aller Funktionen, Links und Formulare
- Anpassung von Details auf Basis eigener Überprüfungen und Feedback
- Durchführung eines Cross-Browser-Tests
- Finales Finishing aller Seiten und Elemente
- Erstellung einer strukturierten Abschlussdokumentation des Projekts
- Aufbereitung des Referenzprojekts für die Präsentation
- Vorbereitung einer verständlichen und überzeugenden Projektpräsentation
- Durchführung der Präsentation vor der Gruppe
- Reflexion des eigenen Lernwegs und der eingesetzten Werkzeuge
- Bereinigung des Projekts für die Aufnahme ins persönliche Portfolio
- Export und Ablage aller Projektdateien nach einheitlicher Dateistruktur
Das Referenzprojekt wird ausschließlich als Teil des übergeordneten Weiterbildungsangebots im Bereich Webdesign angeboten und ist nicht als eigenständige Einzelbuchung verfügbar. Es bildet damit den krönenden Abschluss eines strukturierten Ausbildungswegs. Im Laufe des Projekts entsteht ein vollständig ausgearbeitetes und dokumentiertes Webdesign-Werk, das unmittelbar als Bewerbungsunterlage oder Portfolio-Stück eingesetzt werden kann.
Lernziele:
- Die in Teil 1 begonnene Homepage durch erweiterte Seitenstruktur und verfeinerte Navigation vervollständigen
- Vorhandene Layout-Konzepte tiefgreifend optimieren und an professionelle Standards anpassen
- Responsives Webdesign auf fortgeschrittenem Niveau umsetzen und geräteübergreifend testen
- Weitere Medien wie Bilder, Videos und Grafiken zielgerichtet in das Gesamtdesign einbinden
- Performance-Optimierungen an der Website vornehmen, um Ladezeiten und Nutzererlebnis zu verbessern
- Usability-Prinzipien anwenden und die User Experience des Projekts gezielt steigern
- Website-Tests systematisch planen und durchführen, um Fehler vor der Veröffentlichung zu identifizieren
- Finales Finishing aller gestalterischen und technischen Details des Projekts umsetzen
- Eine professionelle Abschlussdokumentation des Projekts erstellen
- Das fertige Referenzprojekt vor einem Fachpublikum präsentieren und erläutern
- Alle erworbenen Kompetenzen aus vorangegangenen Kursen in einem kohärenten Gesamtwerk zusammenführen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Dieser Kurs richtet sich an Personen, die bereits Teil 1 des Referenzprojekts absolviert haben und ihre Webdesign-Ausbildung mit einem vollständigen Praxiswerk abschließen möchten. Er ist Teil eines zusammenhängenden Weiterbildungsprogramms und setzt die Inhalte aus den vorangegangenen Modulen voraus.
- Teilnehmende des Weiterbildungsangebots im Bereich Webdesign, die Teil 1 abgeschlossen haben
- Quereinsteiger aus Marketingberufen, Grafikdesign und Verlags- oder Agenturumfeld
- Profifotografen, Industriedesigner und Produktdesigner mit Interesse an einer digitalen Erweiterung ihres Portfolios
- Mode- und Textildesigner, die ihre Arbeiten professionell im Web präsentieren möchten
- Personen mit kreativer Affinität, die eine berufliche Neuorientierung im Webdesign anstreben
Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss von Teil 1 des Referenzprojekts sowie der zugehörigen Kursmodule im Rahmen der Gesamtweiterbildung. Grundlegende Sicherheit im Umgang mit dem PC ist ebenso erforderlich wie ein gutes räumliches Denkvermögen und Kreativität. Sprachliche Voraussetzung ist Deutsch auf Niveau B2, da Fachliteratur, Aufgabenstellungen und Projektdokumentationen in deutscher Sprache verfasst sind. Technische Einzelkenntnisse wie HTML, CSS oder Design-Software werden aus den vorangegangenen Kursen mitgebracht und hier direkt angewendet.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Format Combined Learning durchgeführt, das Präsenzphasen und digitale Lerneinheiten miteinander verbindet. Der Schwerpunkt liegt auf der eigenständigen Projektarbeit: Die Teilnehmenden arbeiten überwiegend selbstständig an ihrem Referenzprojekt, werden jedoch von erfahrenen Dozierenden begleitet, die regelmäßiges Feedback geben und bei technischen oder gestalterischen Fragen unterstützen. Gruppenarbeitsphasen und gegenseitige Präsentationen fördern den fachlichen Austausch und die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu begründen. Die Vollzeitstruktur ermöglicht konzentriertes, intensives Arbeiten.
Die Weiterbildung erstreckt sich über mehr als eine Woche bis zu einem Monat und wird in Vollzeit durchgeführt. Die genaue Kursdauer hängt vom jeweiligen Anbieter und dem übergeordneten Gesamtprogramm ab. Da der Kurs nicht einzeln buchbar ist, richtet sich der zeitliche Rahmen nach dem Terminplan der Gesamtweiterbildung im Bereich Webdesign.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung des durchführenden Bildungsträgers. Diese qualifizierte Bescheinigung bestätigt die erfolgreiche Erstellung des Referenzprojekts und die dabei nachgewiesenen Kompetenzen. Zusätzlich steht das fertige Referenzprojekt als konkretes Portfoliostück zur Verfügung, das im Bewerbungsprozess eingesetzt werden kann. Ein staatlich anerkannter Abschluss oder ein Kammerprüfungszeugnis ist nicht Bestandteil dieses Moduls.
Nutzen & Perspektiven
Das Referenzprojekt ist der entscheidende Schritt vom theoretischen Wissen zur praktischen Berufsfähigkeit. Wer einen Webdesign-Kurs abschließt, benötigt konkrete Belege seiner Fähigkeiten — und genau das liefert dieser Kurs. Das fertige Projekt zeigt potenziellen Arbeitgebern, Agenturen oder Auftraggebern auf einen Blick, was die betreffende Person kann. Es ist kein Zertifikat auf Papier, sondern gelebte Kompetenz in einer Datei, die direkt vorgelegt werden kann. Die intensive Projektarbeit fördert zudem das selbstständige und lösungsorientierte Arbeiten — eine Qualifikation, die im kreativen Berufsalltag unerlässlich ist. Wer ein vollständiges Webprojekt von der Struktur bis zur Präsentation eigenverantwortlich abschließt, beweist nicht nur technisches Können, sondern auch Ausdauer, Qualitätsbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit. Bei AZAV-zertifizierten Bildungsträgern ist dieser Kurs im Rahmen der übergeordneten Weiterbildung über den Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit förderbar. Je nach persönlicher Situation können auch das Qualifizierungschancengesetz, die Berufsförderung (BFD) der Bundeswehr, Leistungen zur Rehabilitation oder Förderungen der Deutschen Rentenversicherung in Betracht kommen. Eine individuelle Beratung beim zuständigen Träger klärt die jeweils passenden Optionen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich diesen Kurs einzeln buchen?
Nein. Der Kurs ist ausschließlich als Teil des übergeordneten Weiterbildungsprogramms Webdesign buchbar. Er setzt den erfolgreichen Abschluss von Teil 1 voraus und ist nicht separat verfügbar.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Nach Kursabschluss erhalten Sie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Bildungsträgers. Darüber hinaus verfügen Sie über ein fertiges Referenzprojekt, das als Portfoliostück in Bewerbungen eingesetzt werden kann.
Wie viel Eigenarbeit ist erforderlich?
Der Schwerpunkt liegt auf selbstständiger Projektarbeit. Die Teilnehmenden führen das Referenzprojekt eigenverantwortlich durch, werden aber von Dozierenden begleitet und erhalten regelmäßiges Feedback.
Ist der Kurs förderbar?
Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist die Weiterbildung in der Regel über den Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit förderbar. Auch das Qualifizierungschancengesetz oder Förderungen der Deutschen Rentenversicherung können je nach Situation greifen.
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