Überblick
Social-Media-Plattformen verlangen täglich neue Inhalte — und wer sie professionell produzieren will, braucht heute beides: klassische Bildbearbeitungskompetenz und den sicheren Umgang mit generativer KI. Diese Weiterbildung führt Sie durch alle relevanten Stufen der digitalen Medienproduktion: Sie arbeiten mit Adobe Photoshop, lernen KI-gestützte Text- und Bildgenerierung als kreative Werkzeuge einzusetzen und entwickeln ein Verständnis für die strategischen Hintergründe von Online-Marketing und Social Media. Am Ende stehen Sie nicht nur mit einem trägerinternen Zertifikat, sondern auch mit einem anerkannten Adobe Certified Professional-Abschluss da.
Kursinhalte & Lernziele
Adobe Photoshop Adobe Photoshop ist das Standardwerkzeug der professionellen Bildbearbeitung — und bleibt auch in einer KI-erweiterten Produktionswelt unverzichtbar, weil KI-Outputs häufig nachbearbeitet, freigestellt oder in Layouts integriert werden müssen. In diesem Modul erlernen Sie die handwerklichen Grundlagen der Software.
- Arbeitsbereich: Panels, Werkzeuge, Ebenen und Dateiformate kennenlernen
- Freistellen: Objekte und Personen aus Hintergründen lösen, Maskierungstechniken anwenden
- Auflösung anpassen: Bildqualität für Web, Social Media und Print optimieren
- Scharfzeichnen und Retusche: Bilder nachschärfen, Störungen entfernen, Farben korrigieren
- Typografie und Layout: Text in Bilder integrieren, Schriften und Farben aufeinander abstimmen
- Exportieren und Ausgabe: Dateien für verschiedene Kanäle und Plattformen vorbereiten
Prompt Engineering für Bildgenerierung mit KI Bildgenerierende KI-Systeme erzeugen Ergebnisse, die stark von der Qualität des Prompts abhängen. Dieses Modul erklärt, wie verschiedene Modelle aufgebaut sind, und zeigt, welche Prompt-Strukturen in der Medienproduktion besonders nützlich sind.
- Anwendungsfelder generativer KI im visuellen Kontext der Medienproduktion
- Aufbau und Unterschiede bildgenerierender Modelle im Vergleich
- Strategien der KI-gestützten Bildinhaltserstellung: Stil, Stimmung, Komposition steuern
- Kombinierte Text-Bild-Workflows für Social-Media-Kampagnen
- Qualitätskontrolle und iteratives Prompt-Verfeinern
- Rechtliche Aspekte: Urheberrecht und Bildrechte bei KI-generierten Assets
Prompt Engineering für Content Creation mit KI Neben der Bildgenerierung spielt textbasierte KI in der Content-Produktion eine wachsende Rolle. Redaktionelle Planung, Textentwürfe, Caption-Vorschläge oder Ideen-Brainstorming lassen sich mit sprachbasierten Modellen erheblich beschleunigen. Dieses Modul zeigt, wie das in der Praxis funktioniert.
- Grundverständnis generativer Sprachmodelle und deren Einsatzgrenzen
- ChatGPT in kreativen und kommunikativen Content-Workflows einsetzen
- Promptdesign für Content-Produktion: Texte, Headlines, Captions, Briefings
- Bild- und Text-KI im Zusammenspiel: kombinierte Workflows für Social Media
- Qualitätssicherung: KI-Output bewerten, überarbeiten und eigenverantwortlich veröffentlichen
- Transferimpulse: eigene Workflows entwickeln und nachhaltig implementieren
Prompt Engineering für generative KI im Marketing Generative KI verändert nicht nur die Produktionsmittel, sondern auch die strategische Logik des Marketings. Dieses Modul verbindet technisches Wissen mit Marketingstrategie und adressiert auch die gesellschaftlichen und rechtlichen Dimensionen des KI-Einsatzes.
- Generative KI und ihre strategische Nutzung im Marketingkontext
- Intelligente Content-Entwicklung: von der Strategie zum Prompt
- Content-Optimierung und datenbasierte Zielgruppenarbeit mit KI
- Visuelle Kommunikation und Medienproduktion im KI-Zeitalter
- Rechtliche Aspekte, ethische Verantwortung und beruflicher Wandel
Praxisarbeit: Content Creation für Social Media
- Produktionsplanung für einen Social-Media-Kanal über mehrere Wochen aufstellen
- KI-generierte Bilder in Photoshop nachbearbeiten und für Plattformen optimieren
- Caption- und Text-Content mit KI-Werkzeugen erstellen und redaktionell überarbeiten
- Kampagnenmaterial für verschiedene Formate (Feed, Story, Reel) produzieren
- Zielgruppenanalyse durchführen und Content-Varianten testen
- SEO-optimierte Texte für begleitende Landingpages oder Blogs formulieren
- E-Mail-Newsletter konzipieren und Verteilerlogik planen
- Kennzahlen definieren und Kampagnenperformance interpretieren
- Urheberrechtliche Einordnung des erstellten Contents prüfen
- Eigene Arbeitsergebnisse im Kursrahmen vorstellen und Feedback einarbeiten
Das Vollzeit-Combined-Learning-Format kombiniert angeleitete Lerneinheiten mit selbstgesteuerten Produktionsphasen. Der Kurs dauert mehr als sechs Monate bis zu einem Jahr — ausreichend Zeit, um neben dem technischen Handwerk auch ein tragfähiges Verständnis für Content-Strategie und KI-Einsatz zu entwickeln.
Lernziele:
- Adobe Photoshop professionell für die Bildbearbeitung einsetzen: freistellen, skalieren, scharfzeichnen und gestalten
- KI-Werkzeuge für die Bildgenerierung (DALL·E, Midjourney und vergleichbare Systeme) zielgerichtet nutzen
- Text-KI-Systeme wie ChatGPT in redaktionellen und kreativen Workflows integrieren
- Prompts strukturiert entwickeln und für Content-Produktion und Ideenfindung einsetzen
- Generative KI für Text und Bild im Zusammenspiel anwenden und mediale Kampagnen darauf aufbauen
- Strategische Grundlagen des Online-Marketings verstehen und digitale Marketingkonzepte entwickeln
- Social-Media-Kanäle kanalgerecht bespielen und Kampagnen effektiv steuern
- SEO-Grundlagen anwenden, um Content für Suchmaschinen zu optimieren
- Zielgruppen segmentieren und Inhalte auf verschiedene Käufer-Personas ausrichten
- Rechtliche Rahmenbedingungen generativer KI — Urheberrecht, Lizenzfragen, Verantwortung — kennen
- Marktforschungsdaten auswerten und Kaufentscheidungsprozesse in Content-Strategien übersetzen
- E-Mail-Marketing-Kampagnen planen und zielgruppenorientiert umsetzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung spricht Menschen an, die in der digitalen Medienwelt arbeiten oder tätig werden wollen — mit einem Schwerpunkt auf Social Media, Content Production und kreativem Online-Marketing.
- Content Creator und Social Media Manager, die KI-Tools systematisch in ihre Arbeit integrieren möchten
- Mediengestalter, die ihre Bildbearbeitungskompetenz um KI-Werkzeuge erweitern wollen
- Online Marketing Manager mit Fokus auf visuelle Plattformen wie Instagram, TikTok oder LinkedIn
- Quereinsteiger aus kreativem oder kaufmännischem Umfeld mit Affinität zu digitalen Formaten
- Berufsrückkehrer, die einen Wiedereinstieg in die Medienbranche mit aktuellem KI-Wissen gestalten
Eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen, medialen oder kreativen Bereich oder ein Studium bildet die empfohlene Eingangsvoraussetzung — alternativ genügen ausreichende Berufserfahrungen in einem relevanten Berufsfeld. Grundlegende EDV-Kenntnisse werden vorausgesetzt; Vorkenntnisse in Photoshop oder KI-Tools sind nicht erforderlich. Deutsch in Wort und Schrift sowie gute Englischkenntnisse sind wichtig, da Fachliteratur und Tool-Oberflächen häufig englisch sind.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs folgt einem didaktisch stufenweise aufgebauten Lernpfad: Zuerst werden Werkzeuge eingeführt, dann kreativ angewendet, und schließlich in übergreifende Produktionsprojekte integriert. Präsenz- oder Onlinesitzungen wechseln mit freien Produktionszeiten ab, in denen Sie eigenständig an Kampagnenmaterial arbeiten. Adobe Photoshop und KI-Tools werden von Anfang an praktisch genutzt, nicht nur in der Theorie besprochen.
Die Vollzeit-Weiterbildung erstreckt sich über mehr als sechs Monate bis zu einem Jahr. In dieser Zeitspanne durchlaufen Sie alle Module sequenziell — von Photoshop über die verschiedenen KI-Prompt-Engineering-Einheiten bis hin zu Marketing-Strategie und Praxisprojekten.
Nach Abschluss erhalten Sie ein trägerinternes Zertifikat sowie das Adobe Certified Professional (ACP)-Zertifikat, das den professionellen Umgang mit Adobe Photoshop dokumentiert. Das ACP ist ein international anerkannter Nachweis, der bei Bewerbungen im Medien- und Kreativbereich einen konkreten Mehrwert bietet.
Nutzen & Perspektiven
Die Kombination aus handwerklicher Photoshop-Kompetenz, strukturiertem KI-Prompt-Engineering und Marketing-Strategie ist im Arbeitsmarkt für Medienberufe derzeit gefragt wie selten. Content Creator, die wissen, wie man KI-generierte Bilder in Photoshop professionell nachbereitet und in durchdachte Kampagnen integriert, haben einen messbaren Vorteil gegenüber Kollegen, die nur eines dieser Felder abdecken. Mit dem Adobe Certified Professional-Abschluss verlassen Sie die Weiterbildung mit einem Kompetenznachweis, den Arbeitgeber einordnen können. Das ist ein konkreter Unterschied zu Kursen, die ausschließlich ein trägerinternes Zertifikat ausstellen — besonders in Bewerbungsprozessen bei Agenturen und Medienunternehmen, die Adobe-Kenntnisse als Standard voraussetzen. Die Breite der Inhalte — von Photoshop über Chat-KI bis zur Content-Strategie — bereitet Sie auf eine berufliche Rolle vor, die in vielen Unternehmen entstanden ist: der Content-Allrounder, der nicht nur produziert, sondern auch plant, optimiert und die KI-Toollandschaft souverän beherrscht. Diese Vollständigkeit unterscheidet die Weiterbildung von spezialisierten Tool-Kursen, die nur einen Ausschnitt dieser Anforderungen abdecken.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zu einem reinen Adobe-Photoshop-Kurs?
Diese Weiterbildung geht weit über Photoshop hinaus: Sie lernen generative KI für Bild und Text, Online-Marketing-Strategie und Social Media — und integrieren all das in durchgehende Content-Produktions-Workflows. Photoshop ist ein Baustein, nicht der alleinige Fokus.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat und das Adobe Certified Professional (ACP)-Zertifikat als anerkannten Kompetenznachweis für professionellen Umgang mit Adobe Photoshop.
Muss ich vorher Photoshop können?
Nein. Photoshop wird von Grund auf eingeführt. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich. Wichtiger ist ein grundlegendes EDV-Verständnis und die Bereitschaft, sich auf kreative Softwarearbeit einzulassen.
Welche KI-Tools werden verwendet?
Der Kurs nutzt bildgenerierende Modelle (z. B. Midjourney, DALL·E) und sprachbasierte Systeme (z. B. ChatGPT) als Werkzeuge. Der Schwerpunkt liegt auf strukturiertem Promptdesign und der Integration in Produktionsabläufe — nicht auf einem einzelnen Hersteller.
Kann die Weiterbildung mit einem Bildungsgutschein gefördert werden?
Ja, die Maßnahme ist AZAV-zertifiziert. Ob Sie persönlich förderberechtigt sind, klärt Ihre zuständige Agentur für Arbeit oder Ihr Jobcenter.
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