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No-Code Prozessautomatisierung und KI-Agenten – Kurs

Werkzeuge wie Power Automate und Make nutzen, um Geschäftsprozesse ohne Programmierkenntnisse zu automatisieren und KI-Agenten sinnvoll in Workflows einzubinden.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die genaue Kursdauer variiert je nach gewähltem Format und Anbieter. Vollzeitvarianten ermöglichen einen intensiven Einstieg über mehrere Wochen; Teilzeitalternativen sind für Berufstätige ausgelegt, die parallel ihre bisherige Tätigkeit nicht vollständig unterbrechen möchten. Der Eigenanteil an… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Absolventinnen und Absolventen ein trägerinternes Zertifikat, das den Kursverlauf, die behandelten Themen und das erworbene Kompetenzniveau dokumentiert. Zusätzlich entstehen konkrete Arbeitsproben in Form selbst entwickelter Automatisierungen, die sich direkt… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Programmierkenntnisse sind ausdrücklich nicht erforderlich. Grundlegende PC-Kenntnisse und der tägliche Umgang mit Microsoft-365-Anwendungen (Outlook, Teams) erleichtern den Einstieg deutlich. Ein konzeptionelles Verständnis typischer Büroprozesse — sei es aus einer kaufmännischen Ausbildung… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Digitale Prozesse effizienter gestalten, ohne eine einzige Zeile Code schreiben zu müssen — das ist das Kernversprechen dieses Kurses. Mit No-Code-Plattformen wie Microsoft Power Automate und Make (ehemals Integromat) lassen sich wiederkehrende Aufgaben automatisieren, Systeme miteinander verbinden und KI-Agenten in operative Abläufe einbinden. Der Kurs richtet sich an Menschen mit kaufmännischem oder prozessorientiertem Hintergrund, die das Potenzial moderner Automatisierungstools für ihre tägliche Arbeit erschließen wollen — ohne IT-Kenntnisse vorauszusetzen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 — Grundlagen der Prozessautomatisierung und No-Code-Konzepte Bevor Werkzeuge eingesetzt werden, steht das Verständnis: Was ist ein Prozess, wann lohnt sich Automatisierung, und welche No-Code-Philosophie steckt hinter modernen Plattformen? Dieses Modul legt das konzeptuelle Fundament und schult den Blick für automatisierungswürdige Abläufe.

  • Struktur typischer Geschäftsprozesse und Schwachstellen manueller Tätigkeiten
  • Überblick über No-Code- und Low-Code-Werkzeuge im Marktvergleich
  • Trigger-Aktions-Logik als Grundprinzip aller Automatisierungsplattformen
  • Datenpfade, Variablen und Bedingungen in visuellen Flow-Editoren
  • Abgrenzung von RPA, No-Code und klassischer Softwareentwicklung
  • Erste eigene Automatisierung: Benachrichtigungs-Workflow in unter 30 Minuten

Modul 2 — Microsoft Power Automate und das Microsoft-365-Ökosystem Power Automate ist für alle, die täglich mit Outlook, Teams, SharePoint oder Excel arbeiten, das naheliegendste Automatisierungswerkzeug. Dieses Modul zeigt, wie Cloud-Flows, Desktop-Flows und scheduled Flows zusammenspielen, um Routineaufgaben im Office-Kontext zu ersetzen.

  • Cloud-Flows vs. Desktop-Flows: Einsatzbereiche und Unterschiede
  • Konnektoren für Microsoft 365, SharePoint, Outlook und Teams konfigurieren
  • Genehmigungs- und Benachrichtigungs-Workflows aufbauen
  • Formular-to-Tabelle-Pipelines mit Microsoft Forms und Excel Online
  • Fehlerbehandlung, Retry-Logik und Monitoring in Power Automate
  • Praxisübung: Vollständiger Onboarding-Workflow über Teams, Outlook und SharePoint

Modul 3 — Make (Integromat): Szenarien und externe Dienste verbinden Während Power Automate im Microsoft-Universum glänzt, ist Make die Wahl, wenn unterschiedliche externe Dienste miteinander vernetzt werden sollen. Die visuelle Szenario-Oberfläche erlaubt komplexe Datenrouting-Logiken ohne Programmieraufwand.

  • Aufbau von Szenarien mit Modulen, Routen und Aggregatoren
  • Webhooks als universelle Eingangstrigger für externe Events
  • Datentransformation mit Filtern, Iteratoren und Mapping-Funktionen
  • Verbindung populärer Drittdienste (CRM, E-Commerce, Projektmanagement)
  • Scheduling und On-Demand-Ausführung kombinieren
  • Fehlerszenarien und Rollback-Strategien in komplexen Flows

Modul 4 — KI-Agenten und Large-Language-Models in Workflows einbinden Dieser Abschnitt ist der zukunftsträchtigste Teil des Kurses: Wie lassen sich KI-Dienste — Textgenerierung, Klassifikation, Extraktion, Zusammenfassung — als Bausteine in Automatisierungen einsetzen? Der Schwerpunkt liegt auf praktischem Prompt Engineering und dem Zusammenspiel von KI-Ausgaben mit anschließenden Aktionen.

  • Anbindung von KI-Diensten über API-Module und HTTP-Konnektoren
  • Prompt Engineering für strukturierte, maschinenlesbare KI-Ausgaben
  • Klassifikation und Routing von Inhalten durch KI-gestützte Bedingungslogik
  • Dokumentenverarbeitung und Datenmusterextraktion mit KI-Modulen
  • Grenzen und Risiken von KI-generierten Daten in automatisierten Prozessen
  • Praxisübung: E-Mail-Triage-Workflow mit automatischer Kategorisierung durch KI-Agenten

Praxisblock — Eigene Automatisierungsprojekte entwickeln und präsentieren

  • Analyse eigener Arbeitsprozesse und Auswahl geeigneter Automatisierungskandidaten
  • Konzeption eines eigenständigen Workflows von der Skizze bis zur Umsetzung
  • Implementierung in Power Automate oder Make mit vollständiger Fehlerbehandlung
  • Integration mindestens eines KI-Diensts als aktiver Workflow-Bestandteil
  • Testen, Debuggen und Iterieren auf Basis echter Testdaten
  • Dokumentation des entwickelten Workflows für den Einsatz im Berufsalltag
  • Peer-Feedback zu Lösungsansätzen und alternativen Architekturen
  • Diskussion von Skalierbarkeit und Wartbarkeit der eigenen Lösungen
  • Optimierung der KI-Prompts für konsistente, valide Ausgaben
  • Abschlusspräsentation des Automatisierungsprojekts mit Live-Demo
  • Rückschau typischer Fallstricke und wie sie vermieden werden können
  • Weiterentwicklungsperspektiven in Richtung Low-Code und professionelle Prozessberatung

Dieser Praxisblock ist bewusst nicht als isolierter Abschluss angelegt, sondern begleitet den gesamten Kursverlauf: Bereits ab Modul 2 arbeiten Teilnehmende an kleinen Aufgabenstellungen, die zunehmend zu einem zusammenhängenden Projekt wachsen. So entsteht am Ende nicht nur ein Lernergebnis auf Papier, sondern ein funktionierender Workflow, der sich direkt im Berufsalltag einsetzen lässt.

Lernziele:

  • Grundprinzipien der Prozessautomatisierung verstehen und auf typische Geschäftsszenarien anwenden
  • Microsoft Power Automate für die Automatisierung von Microsoft-365-Aufgaben einsetzen
  • Make-Workflows (Integromat) zur Verbindung externer Dienste und APIs aufbauen
  • KI-Agenten und Large-Language-Model-Dienste in Automatisierungsszenarien integrieren
  • Trigger, Aktionen und Bedingungen in No-Code-Umgebungen konfigurieren
  • Fehlerbehandlung und Ausnahmefälle in Automatisierungen planen und absichern
  • Prozesse analysieren und geeignete Kandidaten für Automatisierung identifizieren
  • Prompt Engineering für den Einsatz von KI-Diensten innerhalb von Workflows verstehen
  • Datenflüsse zwischen Anwendungen modellieren und dokumentieren
  • Automatisierungen testen, debuggen und iterativ verbessern
  • Eigene Mini-Projekte eigenständig von der Idee bis zur funktionierenden Automatisierung umsetzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs ist konzipiert für Fach- und Führungskräfte aus operativen und koordinierenden Funktionen, die Digitalisierung nicht nur verstehen, sondern aktiv mitgestalten wollen.

  • Personen mit kaufmännischer Ausbildung oder einem Studium mit Prozessanteil, die ihre Workflows modernisieren möchten
  • Operations Manager, Projektkoordinatorinnen und Sachbearbeitende mit wiederkehrenden Routinetätigkeiten
  • Quereinsteiger aus verwandten Bereichen, die sich in Richtung digitale Prozessgestaltung entwickeln wollen
  • Menschen mit ausgeprägter Affinität für digitale Tools und Neugier auf KI-gestützte Arbeitsweisen
  • Deutschkenntnisse auf B2-Niveau oder höher erleichtern die Teilnahme, da Lehrveranstaltungen auf Deutsch stattfinden
Voraussetzungen:

Programmierkenntnisse sind ausdrücklich nicht erforderlich. Grundlegende PC-Kenntnisse und der tägliche Umgang mit Microsoft-365-Anwendungen (Outlook, Teams) erleichtern den Einstieg deutlich. Ein konzeptionelles Verständnis typischer Büroprozesse — sei es aus einer kaufmännischen Ausbildung, einem Studium oder längerer Berufspraxis in einem verwandten Bereich — hilft dabei, Automatisierungspotenziale schneller zu erkennen. Die wichtigste Voraussetzung ist die Bereitschaft, eigenständig in Lernphasen zu arbeiten und mit neuen digitalen Werkzeugen zu experimentieren.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Veranstaltung verbindet strukturierte Inputphasen mit ausgedehnten Übungszeiten, in denen Teilnehmende eigenständig an realen Automatisierungsszenarien arbeiten. Input-Einheiten vermitteln Konzepte und zeigen Techniken live an echten Plattformen. In den Praxisphasen setzen Teilnehmende das Gelernte in eigenen Workflows um — zunächst angeleitete Mini-Aufgaben, später zunehmend eigenverantwortliche Projekte. Der Austausch mit anderen Kursteilnehmenden ist dabei ausdrücklich erwünscht: Unterschiedliche Berufshintergründe führen zu unterschiedlichen Automatisierungsideen, von denen alle profitieren. Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt und kann flexibel als Vollzeit- oder Teilzeitmodell absolviert werden.

Die genaue Kursdauer variiert je nach gewähltem Format und Anbieter. Vollzeitvarianten ermöglichen einen intensiven Einstieg über mehrere Wochen; Teilzeitalternativen sind für Berufstätige ausgelegt, die parallel ihre bisherige Tätigkeit nicht vollständig unterbrechen möchten. Der Eigenanteil an selbständigen Übungsstunden außerhalb der betreuten Lernphasen ist bewusst hoch gehalten — wer zwischen den Sitzungen eigene Ideen ausprobiert, macht die schnellsten Fortschritte.

Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Absolventinnen und Absolventen ein trägerinternes Zertifikat, das den Kursverlauf, die behandelten Themen und das erworbene Kompetenzniveau dokumentiert. Zusätzlich entstehen konkrete Arbeitsproben in Form selbst entwickelter Automatisierungen, die sich direkt für die Demonstration eigener Fertigkeiten nutzen lassen. Externe Herstellerzertifizierungen von Microsoft oder Make sind nicht Teil dieses Kurses, bilden aber eine mögliche nächste Stufe für Absolventinnen und Absolventen, die ihre Kenntnisse formal belegen möchten.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Wer No-Code-Automatisierung beherrscht, spart nicht nur Zeit — er oder sie verändert die Qualität der eigenen Arbeit grundlegend. Statt repetitive Aufgaben manuell abzuarbeiten, entstehen zuverlässige digitale Helfer, die rund um die Uhr laufen und Fehler aus menschlicher Routine eliminieren. Dieser Freigewinn an Kapazität lässt sich in strategischere, kreativere oder zwischenmenschlich anspruchsvollere Tätigkeiten reinvestieren — was sowohl dem Einzelnen als auch dem Unternehmen zugutekommt. Die Kombination aus Prozessverständnis und KI-Integration ist dabei besonders zukunftsrelevant. KI-Agenten sind kein Selbstzweck: Ihr Wert entfaltet sich erst dann vollständig, wenn sie sinnvoll in Abläufe eingebettet sind, die ihnen strukturierte Eingaben liefern und ihre Ausgaben weiterverarbeiten. Genau dieses Zusammenspiel zwischen menschlichem Urteilsvermögen, bewährten Prozessstrukturen und KI-Kapazitäten ist das Kernkompetenzfeld, das dieser Kurs vermittelt. Perspektivisch eröffnet dieser Kurs Wege in Richtung digitale Transformation, Prozessberatung und Operations-Management. Unternehmen aller Branchen suchen zunehmend Fachleute, die nicht nur mit Prozessen vertraut sind, sondern sie auch digital umsetzen können — ohne dafür auf Entwicklungsteams warten zu müssen. Wer diese Brücke zwischen fachlichem Know-how und technischer Umsetzungsfähigkeit schlägt, verschafft sich einen dauerhaften beruflichen Vorteil.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • No-Code-Entwickler/in
  • Prozessautomatisierungsfachkraft
  • Operations Manager/in
  • Digitalisierungsmanager/in
  • IT-Prozessberater/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmierkenntnisse für diesen Kurs?

Nein. Der Kurs ist ausdrücklich für Personen ohne Programmierhintergrund konzipiert. Grundlegende PC-Kenntnisse und Vertrautheit mit Microsoft-365-Anwendungen wie Outlook und Teams genügen als technische Basis. Die Werkzeuge sind visuell und intuitiv bedienbar.

Was ist der Unterschied zwischen Power Automate und Make?

Microsoft Power Automate ist besonders stark, wenn es darum geht, Aufgaben innerhalb des Microsoft-365-Ökosystems zu automatisieren — Outlook, Teams, SharePoint, Excel. Make hingegen eignet sich hervorragend, um sehr unterschiedliche externe Dienste miteinander zu verbinden und komplexe Datenrouting-Szenarien abzubilden. Im Kurs werden beide Plattformen behandelt, damit Teilnehmende für verschiedene Anforderungen das passende Werkzeug wählen können.

Wie werden KI-Agenten im Kurs eingesetzt?

KI-Agenten werden als aktive Bestandteile von Automatisierungsworkflows eingesetzt — etwa zur Textkategorisierung, Dokumentenauswertung oder Antwortgenerierung. Der Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Zusammenspiel: Wie liefert man einer KI strukturierte Eingaben, wie verarbeitet man ihre Ausgaben weiter, und wo liegen die Grenzen automatisierter KI-Entscheidungen?

Welche Abschlussdokumente erhalte ich?

Nach Abschluss des Kurses erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat, das Kursinhalte, Dauer und erworbene Kompetenzen dokumentiert. Darüber hinaus entstehen während des Kurses eigene Automatisierungsprojekte, die als konkrete Arbeitsproben dienen und den praktischen Kompetenzerwerb belegen.

Kann ich den Kurs neben dem Beruf absolvieren?

Ja. Der Kurs wird sowohl als Vollzeitvariante als auch in einem Teilzeitmodell angeboten, das auf Berufstätige ausgerichtet ist. Das Combined-Learning-Format ermöglicht eine flexible Zeiteinteilung zwischen angeleiteten Lernphasen und eigenständiger Praxis.