Überblick
Wer heute Projekte leitet, kommt an KI-gestützten Werkzeugen kaum noch vorbei – die Frage ist nur, ob man sie zufällig oder gezielt einsetzt. Dieser Kurs schließt genau diese Lücke: Er vermittelt keine abstrakte KI-Theorie, sondern zeigt konkret, wie sich Sprachmodelle und KI-Assistenten in die tägliche Projektarbeit einbauen lassen. Im Mittelpunkt stehen Planung, Forecasting, Statusberichte, Stakeholder-Kommunikation und Risikomanagement – also genau die Aufgaben, die den Arbeitsalltag von Projektverantwortlichen prägen. Die Teilnehmenden probieren die vorgestellten Werkzeuge unmittelbar an eigenen Projektszenarien aus und bauen sich Schritt für Schritt eine persönliche Werkzeug-Bibliothek auf, die sie ab dem folgenden Arbeitstag nutzen können.
Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke, die aufeinander aufbauen und jeweils einen Teilbereich der Projektarbeit abdecken. Den Auftakt bildet ein Überblick über die KI-Werkzeuglandschaft, gefolgt von drei Blöcken, die sich an den zentralen Aufgabenfeldern von Projektverantwortlichen orientieren. KI-Werkzeuge im Überblick
- Kategorien von KI-Werkzeugen für Projektmanagement unterscheiden: Text, Analyse, Automatisierung
- Auswahlkriterien für den Einsatz im eigenen Projektumfeld erarbeiten
- Sprachmodelle wie ChatGPT und Claude in ihrer Funktionsweise als Assistenten verstehen
- Unterschiede zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Werkzeugvarianten einordnen
- Erste Testszenarien mit eigenen, realistischen Projektfragen durchspielen
- Kriterien für einen sinnvollen Werkzeug-Mix im Tagesgeschäft festlegen
Planung, Forecasting und Reporting
- Projektpläne mit KI-Unterstützung strukturieren und Meilensteine ableiten
- Aufwandsschätzungen und Forecasts mit KI-gestützten Methoden plausibilisieren
- Statusupdates und Fortschrittsberichte mit KI-Werkzeugen zügig aufbereiten
- Kennzahlen und Projektdaten in verständliche Reportings übersetzen
- Vorlagen für wiederkehrende Berichte mit KI-Unterstützung entwickeln
- Qualitätssicherung KI-generierter Planungsinhalte im eigenen Projekt einüben
Kommunikation und Stakeholder-Management
- Stakeholder-Nachrichten zielgruppengerecht mit KI-Unterstützung formulieren
- Komplexe Sachverhalte für unterschiedliche Empfängerkreise verständlich aufbereiten
- Meetings mit KI-Werkzeugen vorbereiten, inklusive Agenda und Gesprächsleitfaden
- Protokolle und Ergebnisprotokolle KI-gestützt erstellen und nachbearbeiten
- Eskalationsnachrichten und schwierige Botschaften mit KI-Unterstützung entwerfen
- Feedbackschleifen zwischen Team und Stakeholdern mit KI-Werkzeugen begleiten
Risikomanagement und Automatisierung
- Risiken mit KI-Assistenten systematisch identifizieren und bewerten
- Gegenschritte und Handlungsoptionen KI-gestützt vorstrukturieren
- Wiederkehrende Arbeitsschritte im Projektalltag automatisieren
- Eigene Automatisierungsroutinen mit KI-Werkzeugen aufbauen und testen
- Schnittstellen zwischen KI-Werkzeugen und gängigen Projektmanagement-Anwendungen kennenlernen
- Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen beim Einsatz von KI-Werkzeugen berücksichtigen
Im praktischen Teil des Kurses arbeiten die Teilnehmenden durchgehend hands-on: Jedes vorgestellte Werkzeug wird live ausprobiert und direkt auf mitgebrachte oder typische Projektszenarien angewendet. Dabei kommen unter anderem ChatGPT, Claude, Microsoft Copilot, Notion AI und Otter.ai zum Einsatz, ergänzt um den Blick auf gängige Projektmanagement-Umgebungen wie Jira und Confluence, in denen sich KI-Unterstützung zunehmend integriert. Ziel ist es, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer am Ende nicht nur einzelne Werkzeuge kennt, sondern einen für die eigene Rolle passenden Workflow entwickelt hat. Der praktische Bezug zieht sich durch den gesamten Kurs: Statt isolierter Tool-Demonstrationen bearbeiten die Teilnehmenden reale oder realitätsnahe Projektsituationen aus ihrem Arbeitsalltag – etwa einen anstehenden Statusbericht, eine schwierige Stakeholder-Nachricht oder eine Risikoanalyse. So entsteht am Ende des Kurses eine unmittelbar nutzbare, persönliche Sammlung an Vorgehensweisen und Prompt-Mustern.
Lernziele:
- KI-Werkzeuge nach Einsatzzweck unterscheiden und für die eigene Projektlandschaft passend auswählen
- Sprachmodelle wie ChatGPT und Claude als Assistenten für Planungs- und Steuerungsaufgaben einsetzen
- Projektpläne und Forecasts mit KI-Unterstützung schneller und belastbarer erstellen
- Statusberichte und Reportings mit KI-Werkzeugen strukturieren und automatisieren
- Stakeholder-Kommunikation zielgruppengerecht mit KI-Unterstützung vorbereiten
- Risiken frühzeitig erkennen und mit KI-Assistenten systematisch bewerten
- Meetings mit KI-Werkzeugen effizienter vor- und nachbereiten, inklusive Protokollierung
- Wiederkehrende Arbeitsschritte im Projektalltag automatisieren
- Datenschutz- und Sicherheitsaspekte beim Einsatz von KI-Werkzeugen im Unternehmenskontext einschätzen
- Einen eigenen, nachhaltigen KI-Workflow für die persönliche Projektarbeit entwickeln
- Grenzen von KI-generierten Inhalten erkennen und Ergebnisse kritisch gegenprüfen
- Neue KI-Werkzeuge selbstständig bewerten und in bestehende Arbeitsweisen integrieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Projektmanagerinnen und Projektmanager aller Erfahrungsstufen, die KI-Werkzeuge nicht nur punktuell, sondern als festen Bestandteil ihrer Arbeitsweise etablieren möchten. Angesprochen sind sowohl erfahrene Projektleitungen, die ihre bestehenden Prozesse beschleunigen wollen, als auch Berufseinsteigende und Quereinsteigende, die sich für Projektmanagement-Rollen qualifizieren.
- Projektmanagerinnen und Projektmanager mit erster Praxiserfahrung
- IT-Projektleitungen, die Reporting und Kommunikation beschleunigen möchten
- Quereinsteigende mit Interesse an Projektmanagement- und Product-Owner-Rollen
- Fachkräfte mit digitalem Interesse, die KI-Kompetenz gezielt aufbauen wollen
- Berufsrückkehrende und Arbeitssuchende mit kaufmännischer oder organisatorischer Vorbildung
Mitgebracht werden sollten grundlegende Kenntnisse im Umgang mit digitalen Werkzeugen sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2, da die Übungen im Kurs auf konkreten schriftlichen Formulierungen basieren. Vorkenntnisse zu Projektmanagement-Methoden sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung – der Kurs erklärt die eingesetzten KI-Werkzeuge so, dass auch Neueinsteigende in Projektrollen folgen können. Ein eigenes internetfähiges Endgerät für die praktischen Übungen wird vorausgesetzt.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs ist als Seminar mit hohem Praxisanteil angelegt und findet überwiegend im Combined-Learning-Format statt, teils ergänzt durch Sitzungen im virtuellen Klassenzimmer. Statt reiner Theorie-Vorträge steht das gemeinsame Ausprobieren im Vordergrund: Jedes Werkzeug wird direkt an Beispielen aus dem Projektalltag getestet, sodass die Teilnehmenden unmittelbar erleben, wie sich die Ergebnisse in ihre eigene Arbeit übertragen lassen. Die Vollzeit-Variante eignet sich für einen kompakten Einstieg, eine Teilzeit-Option ist für berufsbegleitendes Lernen ebenfalls vorgesehen.
Der zeitliche Umfang richtet sich nach der gewählten Organisationsform; die meisten Durchläufe finden in Vollzeit statt, alternativ ist eine Teilzeit-Variante mit gestrecktem Zeitplan möglich. Die kompakte Anlage des Kurses erlaubt es, die Inhalte in überschaubarer Zeit durchzuarbeiten und parallel direkt im eigenen Projektumfeld zu erproben.
Nach Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat des Kursanbieters, das die erfolgreiche Teilnahme an "Artificial Intelligence Tools (AI) für Projektmanager" bestätigt. Es handelt sich um eine trägerinterne Bescheinigung, keine externe Herstellerzertifizierung – der Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Kompetenzaufbau im Umgang mit KI-Werkzeugen, nicht auf einer formalen Prüfung.
Nutzen & Perspektiven
KI-Kompetenz entwickelt sich in Projektteams zunehmend vom Bonus zur Grunderwartung. Wer Werkzeuge wie Sprachmodelle und KI-gestützte Automatisierungen gezielt einsetzen kann, spart nicht nur Zeit bei Reporting und Kommunikation, sondern gewinnt auch mehr Raum für die eigentlichen Steuerungsaufgaben eines Projekts – Priorisierung, Stakeholder-Management und Risikoabwägung. Der Kurs vermittelt dieses Wissen nicht theoretisch, sondern entlang der tatsächlichen Aufgaben im Projektalltag. Dadurch entsteht kein loses Sammelsurium an Tool-Tricks, sondern ein zusammenhängender Workflow, der sich direkt in die eigene Arbeitsweise integrieren lässt – von der ersten Planungsskizze bis zum fertigen Statusbericht. Wer den Kurs abschließt, verlässt ihn mit einer persönlichen Werkzeug-Bibliothek und einem klaren Bild davon, welche KI-Anwendung für welche Aufgabe im eigenen Projektalltag den größten Effekt bringt – eine Grundlage, die sich mit jedem neuen Projekt weiter ausbauen lässt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorkenntnisse in künstlicher Intelligenz?
Nein, der Kurs setzt keine KI-Vorkenntnisse voraus. Alle Werkzeuge werden von Grund auf erklärt und direkt an Projektmanagement-Beispielen ausprobiert.
Welche KI-Werkzeuge kommen im Kurs zum Einsatz?
Unter anderem ChatGPT, Claude, Microsoft Copilot, Notion AI und Otter.ai, ergänzt um den Blick auf die Integration in Projektmanagement-Umgebungen wie Jira und Confluence.
Ist der Kurs auch für Berufseinsteiger in Projektmanagement-Rollen geeignet?
Ja, der Kurs richtet sich an Projektmanager aller Erfahrungsstufen ebenso wie an Quereinsteigende, die sich für Projektmanagement- oder Product-Owner-Rollen qualifizieren möchten.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Nach erfolgreicher Teilnahme erhältst du ein Zertifikat des Kursanbieters, das die Teilnahme an der Weiterbildung bestätigt. Es handelt sich um eine trägerinterne Bescheinigung, keine externe Herstellerprüfung.
Wird auch Datenschutz beim Einsatz von KI-Tools behandelt?
Ja, ein eigener Themenblock widmet sich Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen, die beim Einsatz von KI-Werkzeugen im beruflichen Kontext zu beachten sind.
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