CCNA + SQL Server Admin: Netzwerk & Datenbank – Kurs
Praxisnahe Doppelqualifizierung: CCNA (Cisco 200-301) für Netzwerk-Grundlagen und Microsoft SQL Server Administration — zwei essentielle IT-Infrastrukturkompetenzen für Systemadministratoren und Datenbankfachleute.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs deckt zwei substanzielle Qualifizierungsgebiete ab und ist über mehrere Wochen konzipiert. Teilzeit-Optionen ermöglichen die Absolvierung neben dem Beruf. Der konkrete Zeitplan richtet sich nach der gewählten Modulkombination. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Teilnehmende erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Darüber hinaus bereitet der Kurs auf die externe Cisco CCNA-Prüfung (200-301) und die Microsoft SQL Server-Administratorzertifizierung vor. Die jeweiligen Herstellerzertifikate werden nach erfolgreich bestandener externer Prüfung… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Grundlegende IT-Kenntnisse sind empfehlenswert: Vertrautheit mit Betriebssystemen (Windows Server), elementaren Netzwerkkonzepten (IP-Adressen, Router, Switches) und grundlegenden Datenbankkonzepten erleichtert den Einstieg erheblich. CompTIA Network+ oder ähnliche Vorkenntnisse sind hilfreich… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Netzwerk- und Datenbankadministration sind in vielen mittleren und kleineren IT-Umgebungen nicht getrennte Rollen, sondern werden von denselben Fachkräften verantwortet. Dieser Kurs bereitet auf genau diese Kombination vor: Der CCNA-Teil (Cisco Certified Network Associate, Prüfung 200-301) vermittelt das Grundlagenspektrum moderner Netzwerke — von IP-Adressierung über Routing-Protokolle bis zu Netzwerksicherheit. Der SQL-Server-Teil deckt die Kernaufgaben eines Microsoft SQL Server-Administrators ab: Installation, Konfiguration, Datenbankdesign, Backup und Recovery sowie Sicherheitsmanagement. Wer beide Bereiche beherrscht, ist in IT-Abteilungen ohne strikte Rollentrennung besonders flexibel einsetzbar — und versteht, wie Netzwerkfehler Datenbankperformance beeinflussen und umgekehrt.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1 — CCNA: Netzwerkgrundlagen, Switching und LAN-Infrastruktur Das CCNA-Curriculum beginnt mit dem konzeptionellen Fundament: OSI-Modell, TCP/IP-Stack, physische Übertragungsmedien und Ethernet. Von dort aus führt es in die Praxis des LAN-Betriebs: Cisco-Switche konfigurieren, VLANs einrichten, Spanning Tree Protocol verstehen und EtherChannel-Bündel für höhere Bandbreite aufbauen.
- OSI-Referenzmodell und TCP/IP-Stack: Protokolle und ihre Schichten
- Ethernet-Standards, MAC-Adressen und Frame-Switching-Grundlagen
- VLAN-Konfiguration: Access Ports, Trunk Ports, 802.1Q Tagging
- Spanning Tree Protocol (STP, RSTP): Schleifenvermeidung und Konvergenz
- EtherChannel mit LACP und PAgP konfigurieren
- Layer-3-Switching und Inter-VLAN-Routing auf Cisco-Geräten
Modul 2 — CCNA: IP-Adressierung, Routing und WAN IP-Adressierung ist das Herzstück jeder Netzwerkplanung. Dieser Block behandelt IPv4- und IPv6-Subnetting methodisch, bevor er zu Routing-Protokollen übergeht. SD-WAN-Grundlagen und moderne WAN-Konzepte runden den Block ab.
- IPv4-Subnetting und VLSM: Adressräume berechnen und aufteilen
- IPv6: Adresstypen, Autokonfiguration (SLAAC), Dual-Stack
- Statisches Routing und Default Routes konfigurieren
- OSPF Single-Area und grundlegendes Multi-Area-Routing
- NAT/PAT: Adressübersetzung und Port Forwarding
- SD-WAN-Konzepte und cloudbasierte WAN-Architekturen einordnen
Modul 3 — CCNA: Netzwerksicherheit, Automatisierung und Troubleshooting Der dritte CCNA-Block adressiert Sicherheit auf Netzwerkebene und die wachsende Bedeutung der Automatisierung. Netzwerktroubleshooting schließt diesen Teil ab — eine Kernkompetenz für alle, die Datenbankverbindungen in Netzwerkumgebungen diagnostizieren müssen.
- Access Control Lists (ACLs) für IPv4 und IPv6 konfigurieren
- DHCP, DNS und NTP im Netzwerk einrichten und sichern
- Grundlagen der Netzwerksicherheit: AAA, 802.1X, VPN-Konzepte
- Netzwerkautomatisierung: Python, REST APIs, Ansible-Grundlagen
- SNMP, NetFlow und Syslog für Monitoring nutzen
- Systematisches Troubleshooting: CDP, LLDP, Ping, Traceroute, Debug-Kommandos
Modul 4 — SQL Server Administration: Installation, Design und Betrieb Microsoft SQL Server ist eines der meistverbreiteten relationalen Datenbanksysteme in Windows-Unternehmensnetzwerken. Dieser Block deckt die vollständige Administrationskette ab: von der Installation über Datenbankdesign und T-SQL bis hin zu laufendem Betrieb, Backup und Recovery sowie Sicherheitskonfiguration.
- SQL Server Editionen, Architektur und Installationsoptionen
- Datenbank- und Tabellendesign: Normalisierung, Schlüssel, Constraints
- T-SQL-Grundlagen: SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE, JOINs, Stored Procedures
- Backup-Typen (Full, Differential, Log) und Recovery-Modelle implementieren
- SQL Server Agent: Jobs planen und Wartungspläne einrichten
- Sicherheitskonzept: Windows-Authentifizierung, SQL-Logins, Datenbankrollen und Berechtigungen
Praxisanwendung Die praxisorientierte Phase des Kurses verbindet Netzwerk- und Datenbankwissen in gemeinsamen Szenarien, die reale IT-Administrationssituationen abbilden. Teilnehmende lernen, wie Netzwerkkonfigurationen die SQL-Server-Erreichbarkeit beeinflussen und wie Datenbankprobleme manchmal Netzwerkursachen haben.
- Cisco-Switch- und Router-Konfiguration im Lab anhand realistischer Topologien
- VLAN-Segmentierung für eine Unternehmensumgebung mit Datenbankserver planen
- SQL Server Failover Cluster und AlwaysOn-Grundlagen einordnen
- Datenbankverbindungsfehler im Netzwerk diagnostizieren (SQL Server Ports, Firewall-Regeln)
- Vollständige Backup-/Recovery-Übung: Datenbank sichern und wiederherstellen
- Performance-Diagnose: fehlende Indizes identifizieren und Abfragepläne lesen
- Netzwerkmonitor-Auswertung bei langsamen Datenbankabfragen
- SQL Server Log-Analyse und Fehlerdiagnose
- ACL-Konfiguration zum Schutz des SQL-Server-Subnetzes
- Automatisierter SQL Agent Job für regelmäßige Datenbankwartung
- IPv6-Konnektivität für gemischte Netzwerkumgebungen konfigurieren
- CCNA 200-301 Prüfungsstruktur und Schwerpunkte kennenlernen
Dozierende mit praktischer Erfahrung in Netzwerk- und Datenbankbetrieb führen durch den Kurs. Lab-Übungen mit Cisco-Emulatoren (z. B. Cisco Packet Tracer) und SQL-Server-Lab-Umgebungen wechseln mit Theorieblöcken ab.
Lernziele:
- TCP/IP-Protokollstack und OSI-Referenzmodell vollständig verstehen und anwenden
- IPv4- und IPv6-Subnetting und Adressplanung beherrschen
- LAN-Infrastruktur mit Cisco-Switchen konfigurieren: VLANs, STP, EtherChannel
- Routing zwischen Netzwerken mit OSPF und statischen Routen konfigurieren
- Wide Area Network-Technologien und SD-WAN-Grundlagen einordnen
- Netzwerkautomatisierung mit Python-Grundlagen und REST APIs verstehen
- Microsoft SQL Server installieren, konfigurieren und verwalten
- Datenbanken und Tabellen mit T-SQL erstellen und verwalten
- Backup-Strategien für SQL Server implementieren und testen
- SQL Server Security: Logins, Nutzer, Rollen und Berechtigungen administrieren
- Performance-Tuning-Grundlagen: Indizes, Ausführungspläne und Query-Optimierung
- Netzwerkdiagnose und Troubleshooting bei Datenbankverbindungsproblemen durchführen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Dieser Kurs richtet sich an IT-Fachleute, die Netzwerk- und Datenbankadministration in einem Karriereweg verbinden möchten. Im Fokus stehen
- Systemadministratoren und IT-Generalisten in KMU ohne strikte Rollentrennung
- Datenbankadministratoren, die ihre Netzwerkkenntnisse formalisieren möchten
- Netzwerktechniker, die SQL Server-Datenbanken mitbetreuen
- IT-Professionals in der Einstiegs- oder Aufbauphase ihrer Karriere
- Helpdesk-Techniker und IT-Support-Mitarbeiter, die in Administration wechseln möchten
Grundlegende IT-Kenntnisse sind empfehlenswert: Vertrautheit mit Betriebssystemen (Windows Server), elementaren Netzwerkkonzepten (IP-Adressen, Router, Switches) und grundlegenden Datenbankkonzepten erleichtert den Einstieg erheblich. CompTIA Network+ oder ähnliche Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend vorausgesetzt.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs wird als synchrones Online-Format im virtuellen Klassenraum durchgeführt. Netzwerkthemen werden mit Cisco-Lab-Emulatoren geübt, Datenbankthemen in SQL-Server-Lab-Umgebungen. Beide Kursteile sind so aufeinander abgestimmt, dass Überschneidungen in Infrastrukturfragen sichtbar gemacht werden. Zwischen den Kursblöcken gibt es eigenständiges Lernensphasen mit Übungsaufgaben und Cisco-Dokumentation.
Der Kurs deckt zwei substanzielle Qualifizierungsgebiete ab und ist über mehrere Wochen konzipiert. Teilzeit-Optionen ermöglichen die Absolvierung neben dem Beruf. Der konkrete Zeitplan richtet sich nach der gewählten Modulkombination.
Teilnehmende erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Darüber hinaus bereitet der Kurs auf die externe Cisco CCNA-Prüfung (200-301) und die Microsoft SQL Server-Administratorzertifizierung vor. Die jeweiligen Herstellerzertifikate werden nach erfolgreich bestandener externer Prüfung ausgestellt.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
CCNA ist Ciscos Einsteigszertifizierung für Netzwerkfachleute und auf dem Arbeitsmarkt weit verbreitet als Mindestanforderung für Netzwerkadministrationsstellen. Wer zusätzlich SQL Server-Administrationskenntnisse nachweist, bietet Arbeitgebern ein Profil, das in kleinen und mittleren IT-Teams den Alltag deutlich vereinfacht — weniger Koordinationsaufwand, breitere Einsatzbarkeit, direktes Troubleshooting an der Schnittstelle beider Systeme. In der Praxis zeigt sich regelmäßig, dass Datenbankprobleme Netzwerkursachen haben — und umgekehrt: Langsame Abfragen, Verbindungsabbrüche, Timeout-Fehler entstehen häufig durch Firewall-Regeln, VLAN-Fehlkonfiguration oder DNS-Probleme. Fachkräfte, die beides diagnostizieren können, lösen solche Probleme deutlich schneller als spezialisierte Einzelpersonen, die den Ball hin- und herwerfen. Auf dem deutschen IT-Arbeitsmarkt ist das CCNA-Zertifikat in Jobausschreibungen für System- und Netzwerkadministratoren besonders in mittelständischen Unternehmen präsent. Die Kombination mit SQL-Server-Kenntnissen macht Absolventen zu Kandidaten für Stellen, die eigentlich zwei separate Fachprofis erfordern würden — was sich auch in der Gehaltsverhandlung bemerkbar macht.
Welche Förderung passt zu dir?
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Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Netzwerkadministrator/in
- Datenbankadministrator/in (SQL Server)
- IT-Systemadministrator/in
- IT-Spezialist/in (KMU)
- Network Engineer (Junior)
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was deckt die CCNA-Prüfung 200-301 ab?
Die aktuelle CCNA-Prüfung (200-301) ist eine Single-Exam-Zertifizierung und deckt ein breites Spektrum ab: Netzwerkgrundlagen, Netzwerkzugang (VLANs, Spanning Tree), IP-Konnektivität (Routing, OSPF), IP-Services (DHCP, DNS, NAT), Sicherheitsgrundlagen (ACLs, VPN, AAA) sowie Automatisierungsgrundlagen (Python, REST APIs, SDN).
Welche SQL-Server-Versionen werden im Kurs behandelt?
Der Kurs fokussiert auf aktuelle SQL Server-Versionen (2019/2022) in Windows-Umgebungen. Die administrierten Kernkonzepte — Backup, Recovery, T-SQL, Security, Performance-Tuning — sind weitgehend versionsübergreifend, sodass das Wissen auch für ältere oder neuere Versionen nutzbar ist.
Wie hängen Netzwerk- und Datenbankadministration in der Praxis zusammen?
SQL Server kommuniziert über TCP/IP-Port 1433 und hängt von Firewall-Regeln, Routing und DNS-Auflösung ab. Verbindungsabbrüche, langsame Abfragen oder Timeout-Fehler können Netzwerkursachen haben (Paketverlust, Firewall-Block, falsche VLAN-Konfiguration). Wer beide Bereiche kennt, kann solche Probleme direkt diagnostizieren.
Muss ich die CCNA-Prüfung und die SQL-Server-Prüfung getrennt ablegen?
Ja, beide Prüfungen sind separate externe Zertifizierungen. Die CCNA-Prüfung wird bei einem Pearson VUE-Testcenter abgelegt. Microsoft-Zertifizierungen für SQL Server werden über Microsoft Learn Certifications abgewickelt. Der Kurs bereitet auf beide vor, die Prüfungsanmeldungen erfolgen unabhängig voneinander.
Eignet sich der Kurs auch für den Einstieg ohne tiefe Vorkenntnisse?
Der Kurs setzt grundlegende IT-Kenntnisse voraus — wer schon mit Windows, Netzwerkgrundlagen oder Datenbanken in Berührung kam, ist gut vorbereitet. Absolute Anfänger ohne jegliche IT-Erfahrung würden von einem einführenden IT-Grundlagenkurs profitieren, bevor sie dieses kombinierte Programm beginnen.