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DevOps Professional: Fortgeschrittener Zertifizierungskurs

Praxisorientierte Weiterbildung für erfahrene IT-Fachkräfte: DevOps Professional vertieft Konzepte, Werkzeuge und Praktiken für die fortgeschrittene Umsetzung von DevOps in komplexen IT-Organisationen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung ist als mehrwöchige Vollzeitkurs konzipiert. Genaue Dauer und Stundenumfang variieren je nach Anbieter und Durchführungsformat. Der Inhalt deckt alle Themenfelder ab, die in der DevOps Professional Zertifizierungsprüfung geprüft werden. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Teilnehmende erhalten ein trägerinternes Abschlusszertifikat. Der Kurs bereitet auf die internationale DevOps Professional Zertifizierungsprüfung vor, die bei einem akkreditierten Testanbieter separat abgelegt wird. Das Professional-Zertifikat bestätigt fortgeschrittenes, umsetzbares DevOps-Wissen… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Solide Grundkenntnisse in DevOps-Konzepten sind Pflichtvoraussetzung – idealerweise aus einer abgeschlossenen DevOps-Foundation-Zertifizierung oder äquivalenter Berufspraxis. Erfahrungen mit CI/CD-Pipelines, Automatisierungswerkzeugen oder Cloud-Infrastruktur sind hilfreich und erleichtern die… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Wer DevOps nicht mehr erklärt bekommen muss, sondern bereits weiß, was CI/CD bedeutet, und verstehen will, wie man DevOps-Prinzipien in einer Organisation ernsthaft verankert, braucht keinen Einführungskurs. DevOps Professional richtet sich genau an diese Zielgruppe: IT-Fachkräfte mit Grundkenntnissen in DevOps, die den nächsten Schritt gehen und die Kompetenz erwerben wollen, DevOps-Transformationen zu gestalten, Kennzahlen zu nutzen, Automatisierung zu steuern und technische sowie kulturelle Hindernisse zu identifizieren. Der Kurs bereitet auf die DevOps Professional Zertifizierungsprüfung vor – eine Qualifikation, die in der IT-Industrie als Nachweis für fortgeschrittenes DevOps-Verständnis gilt.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das erste Modul vertieft die strategische Dimension von DevOps. Während Foundation-Kurse die Grundkonzepte einführen, geht es hier darum, DevOps als Organisationsstrategie zu verstehen: Wie entwickelt man eine DevOps-Roadmap? Welche Führungsstile begünstigen DevOps-Kulturen? Wie misst man den Fortschritt einer Transformation? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt.

  • DevOps-Strategie entwickeln: Von der Vision zur messbaren Roadmap
  • Reifegrade von DevOps-Organisationen messen und bewerten
  • Transformative Führung und Servant Leadership im DevOps-Kontext
  • Change Management für DevOps-Einführungen: Widerstände erkennen und adressieren
  • Kulturelle Sicherheit und psychologische Rahmenbedingungen für Hochleistungsteams
  • Blameless Post-Mortems und Incident-Retrospektiven als Lernwerkzeug

Das zweite Modul behandelt fortgeschrittene technische Praktiken und Automatisierung. DevOps Professional geht weit über das Wissen hinaus, dass CI/CD eine Deployment-Pipeline erfordert. Hier wird verstanden, wie Pipelines optimal gestaltet, gemessen und skaliert werden, und welche technischen Entscheidungen die Liefergeschwindigkeit dauerhaft beeinflussen.

  • Advanced CI/CD: Pipeline-Design, parallele Stages, Rollback-Strategien
  • Deployment-Strategien im Vergleich: Blue-Green, Canary, Feature Flags, Rolling Updates
  • Infrastruktur als Code: Konzepte, Werkzeuge und Governance-Anforderungen
  • Monitoring und Observability: Logging, Tracing, Metriken als Feedback-Grundlage
  • Technische Schulden messen und durch Refactoring-Strategien abbauen
  • DevSecOps: Sicherheitsaspekte in Pipelines integrieren und automatisieren

Das dritte Modul befasst sich mit Skalierung, Teamstruktur und organisatorischem Design. Einzelteams mit DevOps zum Laufen zu bringen ist eine Herausforderung; diese Praktiken auf mehrere Teams, eine gesamte Organisation oder einen Konzernbereich zu skalieren ist eine grundlegend andere. Dieses Modul liefert die konzeptionellen Werkzeuge dafür.

  • Team-Topologien: Stream-aligned, Platform, Enabling und Complicated Subsystem Teams
  • Kognitive Belastung und Teamgröße im DevOps-Kontext richtig einschätzen
  • Plattformteams: Aufbau einer internen Developer Platform
  • Skalierungsansätze: SAFe, LeSS und Spotify-Modell im DevOps-Kontext
  • Schnittstellendesign zwischen Teams: APIs, Self-Service und klare Verantwortlichkeiten
  • Metriken auf Teamebene und auf Organisationsebene: DORA-Metriken verstehen und nutzen

Das vierte Modul schließt mit Kennzahlen, Governance und der Zertifizierungsvorbereitung. Professionelles DevOps-Management bedeutet, Entscheidungen auf Datenbasis zu treffen und DevOps-Initiativen gegenüber dem Management mit konkreten Zahlen zu begründen.

  • DORA-Metriken (Deployment Frequency, Lead Time for Change, MTTR, Change Failure Rate) anwenden
  • Operational Excellence Frameworks im DevOps-Kontext
  • Governance und Compliance in automatisierten Pipelines verankern
  • Business Case für DevOps-Investitionen formulieren und kommunizieren
  • Value Stream Mapping für IT-Prozesse
  • Strukturierter Überblick über Prüfungsinhalte und Aufgabenformate der Professional-Zertifizierung

Die Praxisaufgaben im Kurs simulieren reale Situationen aus DevOps-Transformationsprojekten und helfen, das erworbene Wissen unmittelbar anzuwenden.

  • Reifegrad-Assessment für eine fiktive IT-Organisation durchführen und Verbesserungsschritte ableiten
  • Deployment-Pipeline für ein Softwareprojekt inklusive Sicherheitsschritte konzipieren
  • DORA-Metriken für ein Team-Szenario berechnen und interpretieren
  • Blameless Post-Mortem zu einem simulierten Incident strukturieren und leiten
  • Team-Topologie für ein wachsendes Softwareunternehmen mit drei Produktteams entwerfen
  • Value Stream Map für einen typischen Release-Prozess erstellen und Engpässe identifizieren
  • DevOps-Roadmap für eine Organisation erstellen, die noch keine CI/CD-Pipeline hat
  • Skalierungsansatz für DevOps auf Abteilungsebene auswählen und begründen
  • Kennzahlen-Dashboard für DevOps-Organisationsleistung konzipieren
  • Deployment-Strategie für Zero-Downtime-Release in einem produktiven System auswählen
  • Technische Schulden im Kontext einer Legacy-Anwendung analysieren und priorisieren
  • Change-Management-Plan für eine DevOps-Transformation in einer konservativen Organisation skizzieren

Lernziele:

Wer diese Weiterbildung abschließt, kann DevOps-Initiativen in Organisationen konzipieren und steuern. Fortgeschrittene DevOps-Praktiken werden verstanden und auf eigene Organisationskontexte angewendet. Metriken und Messverfahren für DevOps-Performance werden definiert und ausgewertet. Die Reifegradentwicklung einer DevOps-Organisation lässt sich einschätzen und gezielt verbessern. Automatisierungsstrategien für Deployment-Pipelines werden entwickelt und bewertet. Kulturelle Aspekte von DevOps – psychologische Sicherheit, Blameless Post-Mortems, kontinuierliches Lernen – werden für Veränderungsprozesse genutzt. Skalierungsstrategien für DevOps über einzelne Teams hinaus sind bekannt und anwendbar. Sicherheitsaspekte im DevOps-Kontext (DevSecOps) werden konzeptionell eingeordnet. Technische Schulden und ihre Auswirkungen auf Liefergeschwindigkeit werden analysiert. Fortgeschrittene Feedback-Mechanismen zwischen Betrieb und Entwicklung werden beschrieben und implementiert. Organisationsdesign für DevOps-Teams – Teamtopologien und Schnittstellenmodelle – wird bewertet. Die DevOps Professional Zertifizierungsprüfung wird inhaltlich vollständig vorbereitet.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich explizit an IT-Fachkräfte, die bereits DevOps-Grundkenntnisse mitbringen und ihre Kompetenz auf professionellem Niveau ausbauen wollen.

  • DevOps Engineers und Site Reliability Engineers mit Berufserfahrung
  • IT-Projektleiterinnen und Projektleiter in Entwicklungs- und Betriebsumgebungen
  • Systemadministratoren und Infrastruktur-Fachkräfte, die DevOps-Transformation gestalten wollen
  • Technische Führungskräfte und Architektinnen in IT-Organisationen
  • Personen, die eine DevOps-Professional-Zertifizierung anstreben und gezielte Vorbereitung suchen
Voraussetzungen:

Solide Grundkenntnisse in DevOps-Konzepten sind Pflichtvoraussetzung – idealerweise aus einer abgeschlossenen DevOps-Foundation-Zertifizierung oder äquivalenter Berufspraxis. Erfahrungen mit CI/CD-Pipelines, Automatisierungswerkzeugen oder Cloud-Infrastruktur sind hilfreich und erleichtern die Bearbeitung der Vertiefungsthemen. Grundlegende Englischkenntnisse werden vorausgesetzt, da Fachliteratur und Prüfungsunterlagen häufig englisch sind. Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind für die Teilnahme erforderlich.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs arbeitet mit einem hohen Anteil an Fallstudien, Szenarien und konzeptionellen Analyseaufgaben, weil DevOps Professional keine technische Konfigurationsschulung ist, sondern strategisches und organisationales Verständnis vertieft. Betreute Unterrichtsphasen werden durch eigenständige Analyseaufgaben und Diskussionen ergänzt. Das Combined-Learning-Format erlaubt die intensive Auseinandersetzung mit den Vertiefungsthemen.

Die Weiterbildung ist als mehrwöchige Vollzeitkurs konzipiert. Genaue Dauer und Stundenumfang variieren je nach Anbieter und Durchführungsformat. Der Inhalt deckt alle Themenfelder ab, die in der DevOps Professional Zertifizierungsprüfung geprüft werden.

Teilnehmende erhalten ein trägerinternes Abschlusszertifikat. Der Kurs bereitet auf die internationale DevOps Professional Zertifizierungsprüfung vor, die bei einem akkreditierten Testanbieter separat abgelegt wird. Das Professional-Zertifikat bestätigt fortgeschrittenes, umsetzbares DevOps-Wissen auf einem Niveau, das über den Foundation-Stand hinausgeht.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

DevOps Foundation öffnet die Tür; DevOps Professional beweist, dass man sie auch durchschreiten kann. Der Unterschied zwischen Foundation- und Professional-Zertifikat ist auf dem Arbeitsmarkt spürbar: Wer Professional vorweisen kann, wird in Stellenprofilen für IT-Leitungsrollen, DevOps-Lead-Positionen und Beratungsprojekte bevorzugt. Es handelt sich nicht um eine Wiederholung von Grundlagen, sondern um den Beleg, dass DevOps-Konzepte strategisch, organisational und technisch durchdrungen wurden. Besonders wertvoll ist das Verständnis für Skalierung und Teamstruktur: Viele Organisationen haben inzwischen einzelne DevOps-Teams, kämpfen aber damit, die Praktiken auf die gesamte IT-Organisation auszuweiten. Wer Team-Topologien kennt, DORA-Metriken interpretieren kann und weiß, wie man eine interne Plattform aufbaut, wird zum Treiber dieser Skalierung. Das ist eine Kompetenz, die weit über das tägliche Betreiben von Pipelines hinausgeht. Die Verbindung aus kulturellen, technischen und strategischen Inhalten macht DevOps Professional zu einem Kurs für IT-Fachkräfte, die Verantwortung übernehmen wollen – als technische Führungskraft, als DevOps-Coach oder als Architekt moderner IT-Lieferprozesse. Das Professional-Zertifikat ist das Signal an Arbeitgeber, dass dieser Schritt vollzogen wurde.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • DevOps Engineer (Senior)
  • Site Reliability Engineer
  • IT-Projektmanager/in DevOps
  • Cloud Engineer
  • Technische/r Führungskraft IT

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen DevOps Foundation und DevOps Professional?

DevOps Foundation vermittelt Grundkonzepte: Geschichte, CALMS-Prinzipien, grundlegende Praktiken. DevOps Professional vertieft diese Grundlagen strategisch und organisational: Wie skaliert man DevOps über einzelne Teams hinaus? Wie misst man DevOps-Performance mit DORA-Metriken? Wie gestaltet man Pipeline-Architekturen und Team-Topologien für komplexe IT-Organisationen? Professional setzt Foundation-Wissen voraus und geht deutlich über Einführungsniveau hinaus.

Welche Vorkenntnisse brauche ich für den DevOps Professional Kurs?

Solide DevOps-Grundkenntnisse sind Pflichtvoraussetzung – idealerweise belegt durch eine Foundation-Zertifizierung oder äquivalente Berufspraxis in DevOps-Umgebungen. Erfahrungen mit CI/CD-Pipelines, Cloud-Infrastruktur oder Automatisierungswerkzeugen sind hilfreich, aber keine formale Voraussetzung.

Was sind DORA-Metriken und warum sind sie für DevOps Professional relevant?

DORA-Metriken sind vier Kennzahlen, die das DevOps Research and Assessment Programm als Indikatoren für die Leistungsfähigkeit von Softwarelieferprozessen identifiziert hat: Deployment Frequency, Lead Time for Change, Mean Time to Restore (MTTR) und Change Failure Rate. Sie sind das Standardvokabular, mit dem DevOps-Performance gemessen und kommuniziert wird. DevOps Professional deckt ihre Berechnung, Interpretation und praktische Anwendung ab.

Was versteht man unter Team-Topologien im DevOps-Kontext?

Team-Topologien beschreiben Muster für die Struktur und Interaktion von Teams in IT-Organisationen. Das Modell unterscheidet Stream-aligned Teams, Platform Teams, Enabling Teams und Complicated-Subsystem Teams. Es hilft, Verantwortlichkeiten zu klären, kognitive Belastung zu verringern und die Skalierung von DevOps über ein einzelnes Team hinaus zu planen.

Für welche Berufsprofile ist DevOps Professional besonders wertvoll?

DevOps Professional ist besonders relevant für DevOps Engineers und Site Reliability Engineers, die in Führungsrollen aufsteigen wollen, für technische Projektleiterinnen und Projektleiter in DevOps-Umgebungen sowie für IT-Architektinnen, die Lieferprozesse auf Organisationsebene gestalten. Das Professional-Zertifikat positioniert das Profil für Lead- und Beratungsrollen im DevOps-Bereich.