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DevSecOps Engineer Weiterbildung

DevSecOps Engineer vermittelt die Integration von Sicherheit in DevOps-Prozesse: von den Grundlagen über Sicherheitsintegration im Entwicklungszyklus bis zur Automatisierung von Sicherheitsprüfungen in CI/CD-Pipelines.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Da der Lehrgang überwiegend in Vollzeit angeboten wird, lässt sich die Qualifizierung in vergleichsweise kompakter Zeit absolvieren; die teilweise verfügbare Teilzeitvariante verlängert den Zeitraum entsprechend für eine berufsbegleitende Teilnahme. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Zur genauen Bezeichnung des Abschlusses liegen keine einheitlichen Angaben vor. Teilnehmende sollten sich vor Buchung beim Anbieter erkundigen, welche Nachweise oder Zertifikate am Ende der drei Module konkret ausgestellt werden. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Grundlegendes Verständnis von Softwareentwicklungsprozessen und den Prinzipien von DevOps ist hilfreich, um den Modulen gut folgen zu können. Vertrautheit mit CI/CD-Konzepten erleichtert insbesondere den Einstieg in Modul 3, wird aber im Lehrgang selbst aufgebaut. Interesse an… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Die Weiterbildung DevSecOps Engineer vermittelt, wie Sicherheitsaspekte systematisch in DevOps-Prozesse integriert werden — von den Grundbegriffen über die praktische Sicherheitsintegration im Softwareentwicklungszyklus bis zur Automatisierung von Sicherheitsprüfungen in CI/CD-Pipelines. Der Lehrgang richtet sich an das Zusammenspiel von Entwicklung, Betrieb und Sicherheit, das in modernen Softwareteams zunehmend nicht mehr getrennt, sondern als durchgängiger Prozess gedacht wird. Wer Software kontinuierlich entwickelt und bereitstellt, muss Sicherheitsprüfungen heute in denselben automatisierten Rhythmus einbinden wie Tests und Deployments. Genau diese Verbindung aus Sicherheit, Entwicklung und Betrieb steht im Zentrum dieser Weiterbildung.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Lehrgang gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Module, die von den konzeptionellen Grundlagen bis zur konkreten Automatisierung führen. Modul 1 — Einführung in DevSecOps: Der Einstieg vermittelt das begriffliche und konzeptionelle Fundament für den gesamten Lehrgang. Bevor es an konkrete Werkzeuge geht, geht es zunächst darum, DevSecOps als Denkweise zu verstehen, die Sicherheit nicht als Bremse, sondern als integralen Bestandteil schneller Entwicklungszyklen begreift.

  • Grundlagen von DevSecOps und dessen Bedeutung für die Softwareentwicklung
  • Verbindung von Sicherheit, Entwicklung und Betrieb als durchgängiges Prinzip
  • Überblick über gängige Sicherheitswerkzeuge und -technologien
  • Einordnung von DevSecOps im Verhältnis zu klassischen DevOps-Ansätzen
  • Rollenverständnis: Wer trägt in einem DevSecOps-Team welche Sicherheitsverantwortung
  • Typische Missverständnisse zwischen klassischer IT-Sicherheit und DevSecOps-Praxis

Modul 2 — Sicherheitsintegration in DevOps-Prozesse: Dieser Block behandelt die praktische Einbettung von Sicherheitsvorkehrungen in den laufenden Entwicklungsprozess. Im Zentrum steht die Frage, an welchen konkreten Stellen im Entwicklungszyklus Sicherheitsprüfungen ansetzen müssen, damit Schwachstellen möglichst früh erkannt werden.

  • Implementierung von Sicherheit über den gesamten Softwareentwicklungszyklus hinweg
  • Schutz vor Sicherheitslücken während aktiver Entwicklungsphasen
  • Durchführung von Sicherheitstests und -prüfungen an unterschiedlichen Prozessstellen
  • Umgang mit identifizierten Schwachstellen im laufenden Entwicklungsprozess
  • Abstimmung zwischen Entwicklungs- und Sicherheitsteams bei der Priorisierung von Findings
  • Dokumentation von Sicherheitsentscheidungen im Entwicklungsverlauf

Modul 3 — Automatisierung und CI/CD mit Sicherheitsfokus: Der abschließende Block verbindet die vorherigen Inhalte mit der technischen Automatisierung in Continuous-Integration- und Continuous-Delivery-Pipelines. Hier wird aus dem konzeptionellen Verständnis der ersten beiden Module konkrete Pipeline-Praxis.

  • Automatisierung von Sicherheitsprüfungen innerhalb von CI/CD-Pipelines
  • Integration von Sicherheits-Tools direkt in den Build-Prozess
  • Verwaltung und Monitoring von Sicherheitsrichtlinien in Cloud-Umgebungen
  • Umgang mit automatisiert erkannten Sicherheitsverstößen im Pipeline-Ablauf
  • Balance zwischen Entwicklungsgeschwindigkeit und Sicherheitsanforderungen in automatisierten Prozessen
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung von Sicherheitsrichtlinien entlang wachsender Cloud-Infrastruktur
  • Nachvollziehbare Protokollierung sicherheitsrelevanter Ereignisse in automatisierten Pipelines

Die drei Module folgen einer klaren Logik: Modul 1 schafft das konzeptionelle Verständnis, Modul 2 überträgt es auf den konkreten Entwicklungsprozess, und Modul 3 automatisiert die zuvor manuell verstandenen Sicherheitsprüfungen in der technischen Pipeline. Dieser Aufbau spiegelt bewusst den realen Reifegrad wider, den Teams beim Einstieg in DevSecOps typischerweise durchlaufen — vom Verständnis über die manuelle Praxis bis zur vollständigen Automatisierung.

Lernziele:

  • Grundlagen von DevSecOps und dessen Bedeutung für moderne Softwareentwicklung erklären
  • Die Verbindung von Sicherheit, Entwicklung und Betrieb konzeptionell einordnen
  • Gängige Sicherheitswerkzeuge und -technologien im DevSecOps-Kontext benennen
  • Sicherheit systematisch in den gesamten Softwareentwicklungsprozess integrieren
  • Typische Sicherheitslücken im Verlauf des Entwicklungszyklus erkennen und vermeiden
  • Sicherheitstests und -prüfungen im Rahmen der Softwareentwicklung durchführen
  • Automatisierte Sicherheitsprüfungen innerhalb von CI/CD-Pipelines konzipieren
  • Sicherheits-Tools in bestehende Build-Prozesse integrieren
  • Sicherheitsrichtlinien in Cloud-Umgebungen verwalten und überwachen
  • Zusammenspiel zwischen Entwicklungsteams, Betrieb und Sicherheitsverantwortlichen einordnen
  • Grundprinzipien einer durchgängigen Sicherheitskultur in DevOps-Teams nachvollziehen

Für wen ist der Kurs geeignet?

DevSecOps Engineer richtet sich an Personen, die Sicherheit nicht als nachgelagerten Prüfschritt, sondern als integralen Bestandteil moderner Softwareentwicklung verstehen möchten.

  • Entwicklerinnen und Entwickler, die Sicherheitsverantwortung in ihren Arbeitsalltag integrieren möchten
  • DevOps-Fachkräfte, die ihr Profil um eine Sicherheitsperspektive erweitern wollen
  • IT-Sicherheitsverantwortliche, die die technischen Abläufe von CI/CD-Pipelines verstehen möchten
  • Fachkräfte, die den Wechsel in eine DevSecOps-orientierte Rolle anstreben
  • Teams, die Sicherheitsprüfungen in bestehende Automatisierungsprozesse integrieren wollen
Voraussetzungen:

Grundlegendes Verständnis von Softwareentwicklungsprozessen und den Prinzipien von DevOps ist hilfreich, um den Modulen gut folgen zu können. Vertrautheit mit CI/CD-Konzepten erleichtert insbesondere den Einstieg in Modul 3, wird aber im Lehrgang selbst aufgebaut. Interesse an Sicherheitsfragestellungen und die Bereitschaft, Sicherheit als Teil des eigenen technischen Arbeitsbereichs zu betrachten, runden das Anforderungsprofil ab.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Lehrgang wird überwiegend im Blended-Learning-Format durchgeführt, teilweise ergänzt durch Hybrid-Learning-Anteile, und verbindet damit Präsenz- oder Live-Online-Einheiten mit eigenständigen Vertiefungsphasen. Die Organisation erfolgt meist in Vollzeit, teils auch in Teilzeit, sodass sich der Lehrgang sowohl als intensive Qualifizierungsphase als auch berufsbegleitend gestalten lässt. Die drei Module werden inhaltlich aufeinander aufbauend vermittelt, mit wachsendem Praxisbezug von den Grundlagen bis zur Pipeline-Automatisierung.

Da der Lehrgang überwiegend in Vollzeit angeboten wird, lässt sich die Qualifizierung in vergleichsweise kompakter Zeit absolvieren; die teilweise verfügbare Teilzeitvariante verlängert den Zeitraum entsprechend für eine berufsbegleitende Teilnahme.

Zur genauen Bezeichnung des Abschlusses liegen keine einheitlichen Angaben vor. Teilnehmende sollten sich vor Buchung beim Anbieter erkundigen, welche Nachweise oder Zertifikate am Ende der drei Module konkret ausgestellt werden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt darin, dass Sicherheit hier nicht als isoliertes Zusatzthema, sondern als integraler Bestandteil des gesamten Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesses vermittelt wird. Wer nach Abschluss versteht, wie Sicherheitsprüfungen in CI/CD-Pipelines automatisiert und Sicherheitsrichtlinien in Cloud-Umgebungen laufend überwacht werden, kann Sicherheitsverantwortung übernehmen, ohne den Entwicklungsprozess zu verlangsamen. Gerade in Teams, die klassische DevOps-Praktiken bereits etabliert haben, schließt DevSecOps eine wachsende Lücke: Automatisierte Deployments ohne integrierte Sicherheitsprüfung bergen Risiken, die sich erst spät oder gar nicht mehr wirtschaftlich beheben lassen. Der Lehrgang vermittelt genau das Handwerkszeug, um Sicherheit von Anfang an in automatisierte Prozesse einzubauen, statt sie nachträglich aufzusetzen. Für Fachkräfte, die aus einer reinen Entwicklungs- oder Betriebsrolle kommen, bietet die Weiterbildung einen konkreten Weg, die eigene Position im Team zu erweitern — hin zu einer Rolle, die technisches Verständnis für Pipelines mit einer Sicherheitsperspektive verbindet, die in vielen Organisationen bislang unterrepräsentiert ist. Auch aus Sicht klassischer IT-Sicherheitsverantwortlicher lohnt sich der Blick auf DevSecOps: Wer bislang vor allem nachgelagerte Audits und Penetrationstests kennt, gewinnt durch den Lehrgang ein Verständnis dafür, wie sich dieselben Prüfziele in automatisierte, kontinuierlich laufende Pipeline-Schritte übersetzen lassen. Das verändert nicht die grundlegenden Sicherheitsanforderungen, wohl aber den Zeitpunkt und die Häufigkeit, mit der sie überprüft werden — von einer punktuellen Kontrolle hin zu einer laufend wirksamen Absicherung des gesamten Entwicklungsprozesses.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • DevSecOps Engineer
  • Sicherheitsingenieur/in
  • DevOps Engineer
  • CI/CD-Spezialist/in
  • Cloud Security Engineer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet DevSecOps von klassischem DevOps?

DevSecOps erweitert den DevOps-Gedanken um eine durchgängige Sicherheitsperspektive: Sicherheitsprüfungen werden nicht nachgelagert durchgeführt, sondern von Anfang an in Entwicklungsprozess und CI/CD-Pipeline integriert und automatisiert.

Brauche ich bereits Erfahrung mit CI/CD-Pipelines?

Grundlegendes Verständnis von Softwareentwicklungsprozessen ist hilfreich, Vertrautheit mit CI/CD wird aber im Lehrgang selbst aufgebaut, insbesondere in Modul 3.

Wie sind die drei Module aufgebaut?

Modul 1 vermittelt die konzeptionellen Grundlagen von DevSecOps, Modul 2 überträgt sie auf die Sicherheitsintegration im Entwicklungsprozess, und Modul 3 automatisiert Sicherheitsprüfungen in CI/CD-Pipelines und Cloud-Umgebungen.

Ist der Lehrgang eher in Vollzeit oder Teilzeit organisiert?

Der Lehrgang wird meist in Vollzeit angeboten, teils auch in Teilzeit, und findet überwiegend im Blended-Learning-Format statt, teilweise ergänzt durch Hybrid-Learning-Anteile.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende der Weiterbildung?

Zur genauen Abschlussbezeichnung liegen keine einheitlichen Angaben vor. Interessierte sollten sich vor der Buchung direkt beim Bildungsträger erkundigen, welche Nachweise ausgestellt werden.