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Busführerschein Klasse D – bei Vorbesitz Klasse C – Lehrgang

Erwerb des Busführerscheins Klasse D für Inhaber:innen der Fahrerlaubnis Klasse C mit mehr als zwei Jahren Vorbesitz – Theorie, Praxis und Sonderfahrten.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Der theoretische Unterricht umfasst mindestens sechs Doppelstunden Grundstoff und acht Doppelstunden Zusatzstoff. Die praktische Ausbildung besteht aus einer Grundausbildung im Umfang von sieben Unterrichtseinheiten sowie Sonderfahrten mit acht Unterrichtseinheiten Überland, vier… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Ausbildung schließt mit der Führerscheinprüfung der Klasse D ab. Nach bestandener Theorie- und Praxisprüfung wird die Fahrerlaubnis erteilt, mit der Busse mit mehr als acht Fahrgastplätzen im Personenverkehr geführt werden dürfen. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Erforderlich ist der Führerschein der Klasse C, der bereits seit mehr als zwei Jahren besteht, sowie ein ordentlicher Wohnsitz im Inland. Teilnehmende benötigen ein Führungszeugnis, ein augenärztliches sowie ein ärztliches Gutachten als Nachweis der körperlich-geistigen Eignung im Sinne der… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Ausbildung richtet sich an Personen, die bereits seit mehr als zwei Jahren die Fahrerlaubnis der Klasse C besitzen und nun in den Personenverkehr wechseln möchten. Ausgehend vom vorhandenen Lkw-Führerschein wird gezielt der zusätzliche Grund- und Zusatzstoff für Busse vermittelt, ergänzt durch eine vollständige praktische Ausbildung mit Grundausbildung und Sonderfahrten. Am Ende steht die Führerscheinprüfung der Klasse D, mit der Busse mit mehr als acht Fahrgastplätzen geführt werden dürfen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Im Modul Theoretischer Grundstoff werden in sechs Doppelstunden die allgemeinen Grundlagen vermittelt, die für den Busführerschein erforderlich sind. Da die Fahrerlaubnis Klasse C bereits seit über zwei Jahren vorliegt, dient dieser Block vor allem der Übertragung des vorhandenen Fahrwissens auf die Anforderungen des Personenverkehrs.

  • Fahrzeugtechnik und Betriebssicherheit von Bussen im Vergleich zu Lkw
  • Verkehrsvorschriften mit besonderer Bedeutung für Busse
  • Bremsweg- und Massenberechnung für Busse
  • Sicht- und Spurverhalten bei langen Fahrzeugen
  • Vorschriften zum sicheren Fahrgastein- und -ausstieg
  • Grundlegende rechtliche Rahmenbedingungen des Personenverkehrs

Das Modul Zusatzstoff Personenverkehr umfasst acht Doppelstunden und vertieft die Themen, die spezifisch für die Beförderung von Fahrgästen gelten und über den reinen Grundstoff hinausgehen.

  • Verhalten an Haltestellen und im innerstädtischen Linienverkehr
  • Umgang mit unterschiedlichen Fahrgastgruppen, einschließlich mobilitätseingeschränkter Personen
  • Vorschriften zur Fahrgastsicherheit während der Fahrt
  • Kommunikation mit Fahrgästen in besonderen Situationen
  • Verhalten bei Verzögerungen, Umleitungen und Notfällen im Linienbetrieb
  • Rechtliche Besonderheiten der Personenbeförderung gegenüber dem Güterverkehr

Im Modul Praktische Grundausbildung werden in sieben Unterrichtseinheiten die grundlegenden Fahrfertigkeiten mit einem Bus vermittelt. Da bereits Fahrpraxis mit schweren Fahrzeugen aus der Klasse C vorliegt, liegt der Schwerpunkt auf den busspezifischen Unterschieden.

  • Erste Fahrübungen mit einem Bus auf verkehrsarmen Strecken
  • Rangierübungen auf abgesperrtem Gelände
  • Einschätzung des veränderten Wendekreises gegenüber einem Lkw
  • Anfahr- und Bremsverhalten eines Busses bei unterschiedlicher Besetzung
  • Fahrten im Stadtverkehr mit Haltestellenbedienung
  • Grundlegende Abfahrtkontrolle eines Busses

Das Modul Sonderfahrten baut auf der Grundausbildung auf und vertieft die Fahrpraxis unter anspruchsvolleren Bedingungen, die auch in der Führerscheinprüfung relevant sind: acht Unterrichtseinheiten Überland, vier Unterrichtseinheiten Autobahn und drei Unterrichtseinheiten Nachtfahrten.

  • Überlandfahrten mit wechselnden Streckenverhältnissen und Geschwindigkeiten
  • Autobahnfahrten mit einem Bus bei höherem Tempo
  • Nachtfahrten mit eingeschränkter Sicht im Linien- oder Reiseeinsatz
  • Einschätzung von Wetter- und Sichtverhältnissen während der Sonderfahrten
  • Kombination aus Überland-, Autobahn- und Nachtfahrtelementen
  • Vorbereitende Fahrten im tatsächlichen Prüfungsablauf

Der Praxisblock führt Grundausbildung und Sonderfahrten zu einem geschlossenen Ausbildungsweg zusammen, der konsequent auf die Führerscheinprüfung der Klasse D hinarbeitet. Da bereits Fahrerfahrung mit schweren Fahrzeugen besteht, konzentriert sich der zeitliche Schwerpunkt auf die busspezifischen und personenverkehrsbezogenen Inhalte.

  • Individuelles Feedback zu Fahrfehlern aus vorangegangenen Übungsfahrten
  • Schrittweise Steigerung der Streckenlänge und Verkehrsdichte
  • Wiederholte Abfahrtkontrollen bis zur Routine
  • Übungen zum sicheren Fahrgastein- und -ausstieg
  • Rangierübungen an typischen Haltestellen- und Wendesituationen
  • Fahrten mit unterschiedlicher Fahrgastbesetzung nachgestellt
  • Vorbereitende Prüfungsfahrten mit Fahrlehrpersonal als Begleitung
  • Klärung offener Fragen zum Zusatzstoff Personenverkehr
  • Nachweis des Führungszeugnisses und der ärztlichen Gutachten organisieren
  • Vorbereitung auf den vorgeschriebenen Erste-Hilfe-Kurs
  • Wiederholte Bremsübungen zur Einschätzung des Bremsverhaltens eines Busses
  • Abschließende Kontrollfahrt vor der Prüfungsanmeldung

Die Ausbildung endet mit der Führerscheinprüfung der Klasse D, in der sowohl theoretisches Wissen als auch die praktische Fahrbeherrschung eines Busses nachgewiesen werden müssen.

Lernziele:

  • Die fahrerlaubnisrechtlichen Unterschiede zwischen Klasse C und Klasse D benennen
  • Grundstoff-Theorie für den Busführerschein in kompakter Form durchdringen
  • Zusatzstoff-Inhalte, die spezifisch für den Personenverkehr gelten, anwenden
  • Busse im Stadt-, Überland- und Autobahnverkehr sicher führen
  • Rangiermanöver mit einem langen Fahrzeug auf begrenztem Raum beherrschen
  • Die Abfahrtkontrolle eines Busses systematisch und vollständig durchführen
  • Fahrgastsicherheit und Verhalten an Haltestellen einschätzen
  • Fahrten unter erschwerten Bedingungen (Überland, Autobahn, Nachtfahrten) meistern
  • Das unterschiedliche Fahrverhalten von Lkw und Bus im Vergleich einordnen
  • Sich strukturiert auf die Führerscheinprüfung der Klasse D vorbereiten
  • Eigene Fahrfehler erkennen und durch gezieltes Training abstellen
  • Die formalen Voraussetzungen für den Wechsel vom Güter- in den Personenverkehr einordnen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Diese Ausbildung richtet sich an alle Interessierten, die die Zugangsvoraussetzungen erfüllen und vom Güter- in den Personenverkehr wechseln möchten.

  • Lkw-Fahrer:innen mit Klasse-C-Besitz von mehr als zwei Jahren, die in den Busbereich wechseln
  • Berufskraftfahrer:innen, die ihr Einsatzspektrum um den Personenverkehr erweitern möchten
  • Personen, die eine berufliche Neuorientierung vom Güter- zum Personenverkehr anstreben
  • Fahrer:innen im Personenverkehr, die ihre formale Qualifikation nachholen möchten
Voraussetzungen:

Erforderlich ist der Führerschein der Klasse C, der bereits seit mehr als zwei Jahren besteht, sowie ein ordentlicher Wohnsitz im Inland. Teilnehmende benötigen ein Führungszeugnis, ein augenärztliches sowie ein ärztliches Gutachten als Nachweis der körperlich-geistigen Eignung im Sinne der Fahrerlaubnis-Verordnung. Das Mindestalter liegt bei 24 Jahren. Zusätzlich ist ein Erste-Hilfe-Kurs nachzuweisen, dessen Soforthilfeschritte im Straßenverkehr Grundvoraussetzung für den Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse D sind.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Unterricht findet in Vollzeit als sonstige Präsenzveranstaltung statt und gliedert sich in klar abgegrenzte Theorie- und Praxisblöcke: sechs Doppelstunden Grundstoff, acht Doppelstunden Zusatzstoff sowie eine praktische Ausbildung aus Grundausbildung und Sonderfahrten. Da bereits Fahrerfahrung mit schweren Fahrzeugen aus der Klasse C vorliegt, wird der busspezifische Umstieg gezielt in den Mittelpunkt gestellt, statt bei null zu beginnen.

Der theoretische Unterricht umfasst mindestens sechs Doppelstunden Grundstoff und acht Doppelstunden Zusatzstoff. Die praktische Ausbildung besteht aus einer Grundausbildung im Umfang von sieben Unterrichtseinheiten sowie Sonderfahrten mit acht Unterrichtseinheiten Überland, vier Unterrichtseinheiten Autobahn und drei Unterrichtseinheiten Nachtfahrten. Die Ausbildung wird in Vollzeit durchgeführt.

Die Ausbildung schließt mit der Führerscheinprüfung der Klasse D ab. Nach bestandener Theorie- und Praxisprüfung wird die Fahrerlaubnis erteilt, mit der Busse mit mehr als acht Fahrgastplätzen im Personenverkehr geführt werden dürfen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der Wechsel vom Güter- in den Personenverkehr eröffnet ein neues berufliches Einsatzfeld: Verkehrsbetriebe, Reiseunternehmen und Schülerbeförderungsdienste suchen laufend qualifiziertes Fahrpersonal für Busse. Wer bereits mehrjährige Fahrpraxis mit schweren Fahrzeugen der Klasse C mitbringt, profitiert davon, dass sich viele Grundfertigkeiten wie Bremsverhalten und Fahrzeugbeherrschung übertragen lassen, während die Ausbildung gezielt die busspezifischen Unterschiede und die Anforderungen des Personenverkehrs ergänzt. Da der theoretische Zusatzstoff eng auf die Besonderheiten der Fahrgastbeförderung zugeschnitten ist, entsteht ein solides Verständnis für Situationen, die im Güterverkehr keine Rolle spielen, etwa den sicheren Fahrgastein- und -ausstieg oder den Umgang mit unterschiedlichen Fahrgastgruppen. Das schafft eine gute Grundlage für den direkten Einstieg in den Linien- oder Reisebusbetrieb. Mit der Kombination aus vorhandener Lkw-Erfahrung und der neu erworbenen Busqualifikation verbessert sich die eigene Position gegenüber Verkehrsunternehmen deutlich, die zunehmend nach Fahrpersonal suchen, das flexibel zwischen unterschiedlichen Fahrzeugklassen wechseln kann.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Busfahrer/in
  • Fahrer/in im Personenverkehr
  • Kraftfahrer/in (Bus)

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  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen eignet sich diese Ausbildung?

Sie richtet sich an Personen, die bereits seit mehr als zwei Jahren die Fahrerlaubnis Klasse C besitzen und vom Güter- in den Personenverkehr wechseln möchten, um Busse zu führen.

Wie viel theoretischer Unterricht ist vorgesehen?

Der Theorieteil umfasst sechs Doppelstunden Grundstoff sowie acht Doppelstunden Zusatzstoff, der sich gezielt auf die Besonderheiten des Personenverkehrs konzentriert.

Welche Sonderfahrten gehören zur praktischen Ausbildung?

Neben der siebenteiligen Grundausbildung umfasst die Praxis acht Unterrichtseinheiten Überlandfahrten, vier Unterrichtseinheiten Autobahnfahrten und drei Unterrichtseinheiten Nachtfahrten.

Welche Nachweise benötige ich zusätzlich zum Führerschein Klasse C?

Erforderlich sind ein Führungszeugnis, ein augenärztliches sowie ein ärztliches Gutachten zur körperlich-geistigen Eignung und der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses.

Ist diese Ausbildung förderfähig?

Eine Förderung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit ist möglich. Die individuelle Förderfähigkeit wird auf der Kursseite separat angezeigt.