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Full Stack Automation Engineer Kurs

Praxisorientierte Weiterbildung zum Full Stack Automation Engineer mit Java, Selenium, Jenkins und Docker – von IT-Grundlagen bis zum CI/CD-Pipeline-Betrieb.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt. Die Gesamtdauer orientiert sich an den umfangreichen Themenblöcken von Java-Grundlagen bis zum finalen Capstone-Projekt. Teilnehmer sollten sich auf einen mehrmonatigen intensiven Lernprozess einstellen, der in der Breite und Tiefe des behandelten Stoffs… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein trägerinternes Zertifikat, das die Qualifikation als Full Stack Automation Engineer ausweist. Es handelt sich um eine Bescheinigung des Kursanbieters, keine staatlich geregelte Prüfung. Das Capstone-Projekt fließt in die Abschlussbeurteilung… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Die Weiterbildung setzt keine spezifischen IT-Vorkenntnisse voraus, verlangt aber eine hohe Lernmotivation sowie Grundkenntnisse in der Unterrichtssprache Deutsch. Englischkenntnisse auf Niveau A2 bis B1 sind empfehlenswert, da Dokumentationen, Frameworks und Fehlermeldungen überwiegend in… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Weiterbildung qualifiziert für den Beruf des Full Stack Automation Engineers und legt den Fokus auf Test-Automatisierung, Continuous Integration sowie das professionelle Betreiben von Build- und Deployment-Pipelines. Anders als ein klassischer Webentwickler-Kurs steht hier nicht die Gestaltung von Benutzeroberflächen im Mittelpunkt, sondern das systematische Testen, Automatisieren und Integrieren von Softwarekomponenten mithilfe moderner DevOps-Werkzeuge. Wer nach diesem Kurs abschließt, hat gelernt, Selenium-Tests zu schreiben, Jenkins-Pipelines aufzusetzen, Docker-Container zu betreiben und SQL-Abfragen für datenbankgestützte Tests zu formulieren – kurzum, die gesamte Automatisierungs-Werkzeugkette eines modernen QA- oder DevOps-Engineers zu beherrschen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 – IT-Grundlagen, Algorithmen und Java Die Weiterbildung beginnt mit einem soliden Einstieg in IT-Grundlagen und algorithmisches Denken, bevor Java als primäre Programmiersprache eingeführt wird. Java bildet das Fundament aller nachgelagerten Automatisierungs-Frameworks in diesem Kurs.

  • Rechnerarchitektur, Betriebssystem-Grundlagen und Netzwerkkonzepte
  • Algorithmisches Denken, Pseudocode und Ablaufdiagramme
  • Java-Syntax, Datentypen, Kontrollstrukturen und objektorientierte Programmierung
  • Einsatz von Lambda-Ausdrücken für prägnante Testlogik
  • Versionsverwaltung mit Git und kollaborative Workflows auf GitHub

Modul 2 – Web-Grundlagen und manuelles Testen Bevor Automatisierungs-Frameworks sinnvoll eingesetzt werden können, muss man wissen, was man testet. Dieses Modul vermittelt HTML/CSS-Grundlagen sowie das methodische manuelle Testen von Webanwendungen.

  • Aufbau von HTML5-Dokumenten und CSS-Selektoren als Basis für Locator-Strategien
  • Manuelles Testen von Weboberflächen und Testfall-Design
  • API-Grundlagen: HTTP-Methoden, Statuscodes und JSON-Strukturen
  • Einführung in das Software Testing Life Cycle (STLC) und Software Development Life Cycle (SDLC)
  • Fehlerklassifizierung, Schweregrad-Einstufung und Fehlerverfolgung mit Jira

Modul 3 – Automatisiertes Testen mit Selenium, TestNG, JMeter und RestAssured Das Kernmodul des Kurses widmet sich der Test-Automatisierung auf allen Ebenen: UI, API und Last. Selenium bildet dabei den Schwerpunkt, flankiert von TestNG für die Testorganisation und JMeter für Performance-Tests.

  • Selenium WebDriver: Browsersteuerung, Locator-Strategien, Waits und Page-Object-Pattern
  • TestNG: Annotationen, Gruppierung, Abhängigkeiten und parallele Testausführung
  • RestAssured: HTTP-Request-Builder, Response-Validierung und JSON-Schema-Validierung
  • JMeter: Lasttest-Szenarien, Thread-Gruppen, Listener und Auswertung von Performance-Metriken
  • Datenbankanbindung über JDBC: Testdaten lesen, prüfen und aufräumen

Modul 4 – CI/CD, Docker und DevOps-Werkzeuge Automatisierte Tests sind erst dann wirklich wertvoll, wenn sie konsequent in den Build-Prozess eingebunden sind. Dieses Modul schließt die Lücke zwischen Test-Automatisierung und produktivem CI/CD-Betrieb.

  • SQL: Abfragen, Joins, Unterabfragen und datenbankgestütztes Testdaten-Management
  • Jenkins: Pipeline-Konfiguration, Build-Trigger, Plugin-Integration und Reporting
  • Docker: Images erstellen, Container starten, Netzwerke konfigurieren und Testumgebungen isolieren
  • Zusammenspiel von Jenkins und Docker für vollautomatisierte Build-Test-Deploy-Pipelines
  • Aufgaben-Tracking und Sprintplanung mit Jira in agilen Entwicklungsteams

Praktische Übungen und Projekte

  • Schreiben und Debugging von Selenium-Tests gegen echte Weboberflächen
  • Aufsetzen einer lokal laufenden Jenkins-Instanz mit Build-Trigger aus GitHub
  • Erstellen eines Docker-Images für eine Testumgebung und Ausführen einer Testsuite darin
  • Entwurf und Durchführung von JMeter-Lasttests mit Auswertung der Reports
  • Datenbankzugriffe über JDBC in Testskripte integrieren und Ergebnisse validieren
  • REST-API-Tests mit RestAssured schreiben und in die CI-Pipeline einbinden
  • Manuelles Testen einer Webanwendung und Überführung der Testfälle in automatisierte Selenium-Scripts
  • Jira-Workflow: Bugs anlegen, Sprints planen und den Abarbeitungsstand dokumentieren
  • Eigenverantwortliche Entwicklung und Präsentation eines Capstone-Projekts
  • Code-Reviews im Team und kollaboratives Arbeiten über GitHub-Pull-Requests
  • Parametrisierung von Testsuiten mit TestNG DataProvider
  • Analyse und Interpretation von Jenkins-Build-Protokollen und TestNG-Berichten

Das Capstone-Projekt am Ende des Kurses integriert alle erlernten Technologien: Die Teilnehmer automatisieren eine vollständige Webanwendung von der API-Ebene über die UI bis zur Lastprüfung, binden alles in eine Jenkins-Pipeline ein und präsentieren die Ergebnisse dem Kurs. Dieses abgeschlossene Referenzprojekt dokumentiert die praktische Handlungskompetenz für den Berufsalltag.

Lernziele:

  • Grundlegende IT- und Programmierkonzepte mit Java solide anwenden
  • Versionsverwaltung mit Git und GitHub im Entwicklungsalltag einsetzen
  • Funktionale UI-Tests mit Selenium WebDriver automatisieren
  • Testszenarien mit TestNG strukturieren, parametrisieren und auswerten
  • REST-API-Tests mit RestAssured schreiben und in CI-Pipelines einbinden
  • Lasttests mit JMeter konzipieren und auswerten
  • Datenbanken mit SQL abfragen und Testdaten gezielt verwalten
  • Java Database Connectivity (JDBC) nutzen, um Tests gegen relationale Datenquellen zu fahren
  • Continuous-Integration-Workflows mit Jenkins aufbauen und verwalten
  • Container-Images mit Docker erstellen und in Testumgebungen deployen
  • Software-Entwicklungs- und Testlebenszyklen (SDLC/STLC) kennen und anwenden
  • Aufgaben und Tickets mit Jira verfolgen und in agilen Teams kommunizieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs ist so konzipiert, dass sowohl Einsteiger ohne Programmiererfahrung als auch ITler mit ersten Kenntnissen davon profitieren können, wobei das Tempo in ersterem Fall entsprechend aufgebaut ist.

  • Personen ohne Vorerfahrung in der Programmierung, die einen direkten Berufseinstieg in Testautomatisierung anstreben
  • IT-Fachleute aus Systemadministration oder Support, die in Richtung QA/DevOps wechseln möchten
  • Entwickler, die ihre Kenntnisse um strukturierte Testmethodik und CI/CD-Praxis erweitern wollen
  • Personen aus nicht-IT-Berufen mit grundlegendem technischen Verständnis und hoher Lernbereitschaft
  • Quereinsteiger, die gezielt auf automatisierte Qualitätssicherung in agilen Teams ausgerichtet sind
Voraussetzungen:

Die Weiterbildung setzt keine spezifischen IT-Vorkenntnisse voraus, verlangt aber eine hohe Lernmotivation sowie Grundkenntnisse in der Unterrichtssprache Deutsch. Englischkenntnisse auf Niveau A2 bis B1 sind empfehlenswert, da Dokumentationen, Frameworks und Fehlermeldungen überwiegend in englischer Sprache erscheinen. Technisches Grundverständnis – etwa der Umgang mit einem PC und dem Filesystem – erleichtert den Einstieg deutlich.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird im Combined-Learning-Format durchgeführt, das Online-Präsenzphasen mit betreutem eigenständiges Lernen verbindet. Lerneinheiten wechseln zwischen Instruktionsblöcken, in denen neue Konzepte anhand konkreter Code-Beispiele eingeführt werden, und praktischen Übungsphasen, in denen die Teilnehmer eigenständig Aufgaben lösen. Lernplattformen und Remote-Entwicklungsumgebungen ermöglichen ein ortsunabhängiges Arbeiten. Durch die Arbeit in Übungsteams werden außerdem kollaborative Arbeitsweisen geübt, wie sie in agilen Entwicklungsprojekten üblich sind.

Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt. Die Gesamtdauer orientiert sich an den umfangreichen Themenblöcken von Java-Grundlagen bis zum finalen Capstone-Projekt. Teilnehmer sollten sich auf einen mehrmonatigen intensiven Lernprozess einstellen, der in der Breite und Tiefe des behandelten Stoffs begründet liegt.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein trägerinternes Zertifikat, das die Qualifikation als Full Stack Automation Engineer ausweist. Es handelt sich um eine Bescheinigung des Kursanbieters, keine staatlich geregelte Prüfung. Das Capstone-Projekt fließt in die Abschlussbeurteilung ein und kann als konkretes Arbeitsbeispiel für zukünftige Bewerbungen genutzt werden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Unternehmen suchen zunehmend nach Fachkräften, die nicht nur entwickeln, sondern auch systematisch testen und den gesamten Delivery-Prozess absichern können. Der Full Stack Automation Engineer ist genau diese Schnittstelle: Er schreibt keine Geschäftslogik von Grund auf, aber er stellt sicher, dass Softwarereleases qualitativ abgesichert sind – von der Unit-Ebene bis zur integrierten UI. Diese Rolle ist in DevOps-Teams besonders gefragt, weil sie Entwicklung und Qualitätssicherung zusammenführt. Mit den konkreten Werkzeugen aus diesem Kurs – Selenium, Jenkins, Docker, JMeter, RestAssured – ist der Einstieg in den Arbeitsmarkt unmittelbar möglich. Diese Tools sind industrie-weit verbreitet, gut dokumentiert und in Stellenausschreibungen für QA- und DevOps-Rollen nahezu ubiquitär. Der Erwerb dieser Kombination aus Programmierkenntnissen, Testmethodik und CI/CD-Praxis macht Absolventen zu gefragten Generalisten an der Schnittstelle von Entwicklung und Betrieb. Das abgeschlossene Capstone-Projekt liefert zudem ein vorzeigbares Portfolio-Stück: ein voll automatisiertes Testsystem, das Arbeitgeber direkt beurteilen können. Wer diesen Kurs abschließt, geht nicht nur mit Zertifikat, sondern mit einer demonstrierbaren Handlungskompetenz aus der Weiterbildung heraus.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Full Stack Automation Engineer
  • QA Engineer
  • Testautomatisierer/in
  • DevOps Engineer
  • Test Engineer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich bereits programmieren können?

Nein, der Kurs startet bei IT-Grundlagen und Java-Einführung. Lernmotivation und technisches Grundverständnis sind wichtiger als vorhandene Programmierkenntnisse. A2–B1 Englisch erleichtern das Lesen von Dokumentationen.

Was unterscheidet diesen Kurs von einem klassischen Webentwickler-Kurs?

Im Mittelpunkt steht nicht das Entwickeln von Webseiten oder Anwendungen, sondern das systematische Testen und Automatisieren von Software sowie der Betrieb von CI/CD-Pipelines mit Jenkins und Docker. HTML/CSS sind Hilfswerkzeuge für Locator-Strategien in Selenium – kein Hauptlernziel.

Welches Zertifikat erhalte ich nach dem Kurs?

Absolventen erhalten ein trägerinternes Zertifikat als Full Stack Automation Engineer. Es handelt sich um eine Qualifikationsbescheinigung des Bildungsträgers, keine extern geprüfte Herstellerzertifizierung. Das Capstone-Projekt ergänzt das Zertifikat als konkretes Portfolio-Stück.

Welche Programmiersprache wird hauptsächlich verwendet?

Java ist die primäre Sprache des Kurses. Alle Automatisierungs-Frameworks – Selenium, TestNG, RestAssured, JDBC – werden in Java eingesetzt. Lambda-Ausdrücke werden ebenfalls behandelt, um modernen, prägnanten Java-Code zu schreiben.

Was ist das Capstone-Projekt?

Das Capstone-Projekt am Kursende ist ein eigenständig entwickeltes, vollständig automatisiertes Testsystem. Es integriert UI-Tests, API-Tests, Datenbankzugriffe und eine Jenkins-Pipeline und wird im Kurs präsentiert. Es dient als demonstrierbares Referenzprojekt für Bewerbungen.