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MS-900 MS 365 Fundamentals + PL-200 Power Platform – Kurs

Kombilehrgang aus der Vorbereitung auf MS-900 (Microsoft 365 Fundamentals) und PL-200 (Power Platform Functional Consultant) – für IT-Fachleute, die M365-Cloud-Grundlagen mit praktischer Power-Platform-Entwicklungskompetenz verbinden.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Lehrgang läuft in Vollzeit zwischen einem und drei Monaten, abhängig von der Modultiefe und dem individuellen Lerntempo. Da beide Zertifizierungspfade (MS-900 und PL-200) abgedeckt werden, ist die Gesamtlaufzeit größer als bei einem Einzelkurs. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der MS-900-Teil mündet in die gleichnamige Microsoft-Prüfung, die bei Bestehen die Zertifizierung „Microsoft Certified: Microsoft 365 Fundamentals" verleiht. Der PL-200-Teil bereitet auf die Prüfung PL-200 vor; bei Bestehen wird der Titel „Microsoft Certified: Power Platform Functional Consultant… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Grundlegende Kenntnisse in M365-Diensten und Cloud-Konzepten sind hilfreich, aber nicht zwingend – MS-900 ist als Einstiegszertifizierung konzipiert. Für den PL-200-Teil ist Vertrautheit mit grundlegenden Datenbankkonzepten (Tabellen, Beziehungen) und Geschäftsprozessen empfehlenswert. Tiefe… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Lehrgang vereint zwei Qualifizierungspfade unter einem gemeinsamen Microsoft-Cloud-Dach: Die MS-900-Vorbereitung legt das konzeptuelle Fundament für die Microsoft-365-Plattform, während der PL-200-Teil tiefe Kenntnisse in der Power Platform vermittelt – insbesondere in der Gestaltung von Power Apps, Power Automate-Flows, Power Virtual Agents und der Datenarchitektur mit Microsoft Dataverse. Im Unterschied zur Geschwistervariante mit AZ-500 (Sicherheitsfokus) richtet sich dieser Kurs stärker an Personen, die aus einer Business-Analyst- oder Low-Code-Entwickler-Perspektive heraus Microsoft-Cloud-Lösungen gestalten. Wer MS-900 und PL-200 kombiniert zertifiziert, versteht sowohl das M365-Ökosystem in der Breite als auch die Power Platform in der Tiefe.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 – Microsoft 365 Fundamentals (MS-900) Dieser Einstiegsblock führt das gesamte M365-Ökosystem ein und richtet sich explizit auch an Personen ohne tiefe technische Cloud-Vorkenntnisse. Das Wissen, das hier aufgebaut wird, bildet den Kontext für alle Power-Platform-Dienste, die in den folgenden Modulen behandelt werden.

  • Grundkonzepte der Cloud: SaaS, PaaS, IaaS und warum Unternehmen in die Cloud migrieren
  • Microsoft 365-Kernprodukte: Exchange Online (E-Mail), Teams (Kollaboration), SharePoint (Dokumentenmanagement), OneDrive (persönlicher Speicher)
  • Entra ID (ehemals Azure Active Directory): Identitätsmanagement, SSO und Zugriffskontrolle in M365
  • Sicherheit und Compliance in M365: Defender for Office 365, Microsoft Purview, Information Barriers
  • Geräteverwaltung mit Microsoft Endpoint Manager (Intune): BYOD und Corporate Devices
  • Lizenzierung: Unterschiede zwischen M365 Business, E3, E5 und Power Platform Add-ons

Modul 2 – Dataverse und Datenmodellierung Dataverse ist das Herzstück der Power Platform. In diesem Block lernen Teilnehmende, wie Tabellen, Spalten, Beziehungen und Geschäftsregeln in Dataverse modelliert werden und wie Daten sicher verwaltet werden.

  • Dataverse-Architektur: Tabellen, Spalten, Zeilen und Beziehungstypen
  • Standard- und benutzerdefinierte Tabellen erstellen und konfigurieren
  • Sicherheitsrollen und Feldrechte für granulare Datenzugriffssteuerung
  • Geschäftsregeln, Berechnungsfelder und Rollup-Felder in Dataverse
  • Dataflows für den Datenimport aus externen Quellen (Excel, SQL, SharePoint)
  • Virtual Tables und Datenverbindungen zu externen Systemen über Dataverse

Modul 3 – Power Apps: Canvas Apps und Model-Driven Apps Power Apps ist das Low-Code-Entwicklungstool der Power Platform. Dieser Block behandelt beide App-Typen mit ihren spezifischen Anwendungsfällen und technischen Unterschieden.

  • Canvas Apps: Aufbau, Navigation, Formeln und Datenanbindung
  • Model-Driven Apps: Formulare, Ansichten, Dashboards und Sitemap-Konfiguration
  • Komponentenbibliothek und Wiederverwendung von UI-Elementen in Canvas Apps
  • Power Fx als Formelsprache: typische Ausdrücke für Filter, Lookup und Delegation
  • Responsive Design und plattformübergreifende Nutzung (Desktop, Mobil, Teams)
  • App-Qualität: Testing, Fehlerbehandlung und Performance-Optimierung

Modul 4 – Power Automate, Power Virtual Agents und ALM Der abschließende Block behandelt die Automatisierungs- und Bot-Dienste der Power Platform sowie die professionelle Verwaltung und Bereitstellung von Lösungen.

  • Power Automate: Cloud Flows (automated, instant, scheduled) für Geschäftsprozessautomatisierung
  • Genehmigungs-Workflows und adaptive Karten in Teams
  • Power Virtual Agents (Copilot Studio): Themen, Trigger-Phrasen, Entitäten und Eskalationspfade
  • Integration von Power Virtual Agents mit Dataverse und externen Diensten via Connectors
  • Lösungen (Solutions) als Bereitstellungseinheit: managed vs. unmanaged Solutions
  • Application Lifecycle Management: Import/Export, Publisher, Versions-Segmentierung und Umgebungsstrategien

Praxisblock – Anwendungsszenarien und Laborübungen Die Praxisphase verknüpft Lernziele aus allen vier Modulen in vollständigen Anwendungsszenarien.

  • Dataverse-Datenmodell für eine fiktive Kundenservice-App entwerfen
  • Canvas App mit Formularlogik und Power-Fx-Ausdrücken bauen
  • Model-Driven App aus dem Dataverse-Modell generieren und konfigurieren
  • Power-Automate-Cloud-Flow für einen Genehmigungsprozess erstellen
  • Chatbot mit Power Virtual Agents für häufige Nutzerfragen konfigurieren
  • Power App in Microsoft Teams einbetten und als Team-Tab veröffentlichen
  • Sicherheitsrollen für verschiedene Nutzergruppen in Dataverse anlegen
  • Dataflow zum Import von Excel-Daten in Dataverse aufbauen
  • Managed Solution exportieren und in eine andere Umgebung importieren
  • M365-Dienste (SharePoint, Teams) als Datenquellen in Power Apps einbinden
  • Power Platform Admin Center: Umgebungen, DLP-Richtlinien und Kapazitätsmanagement
  • Qualitätsprüfung einer entwickelten App gegen die Power Platform Best Practices

Die Power Platform schlägt eine direkte Brücke zwischen M365 und individuellen Geschäftsanwendungen. Canvas Apps können SharePoint-Listen lesen, Teams-Nachrichten senden und Outlook-Kalendereinträge erstellen – alles aus einer einzigen Low-Code-Oberfläche heraus. Wer MS-900-Grundlagen versteht, nutzt die Power Platform deutlich gezielter.

Lernziele:

  • Grundlegende Konzepte der Cloud und des Microsoft-365-Produktportfolios beschreiben
  • Dienste wie Teams, Exchange Online, SharePoint Online und Intune in ihrer Funktion einordnen
  • Compliance-, Datenschutz- und Sicherheitskonzepte in Microsoft 365 überblicken
  • Lizenz- und Abonnementmodelle für Microsoft 365 kennen
  • Microsoft Dataverse als Datenspeicher und Datenmodellierungsplattform für Power Platform einsetzen
  • Canvas Apps und Model-Driven Apps mit Power Apps entwerfen und implementieren
  • Power-Automate-Flows für automatisierte Geschäftsprozesse erstellen
  • Power Virtual Agents (Copilot Studio) für strukturierte Chatbots konfigurieren
  • Sicherheitsrollen, Feldrechte und Geschäftsregeln in Dataverse konfigurieren
  • Power Platform in Microsoft Teams integrieren und als M365-Erweiterung einsetzen
  • Lösung-Deployment und Application Lifecycle Management (ALM) in der Power Platform anwenden
  • Grundlagen der Qualitätssicherung und des Testens von Power Platform-Lösungen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an IT-nahe und businessseitige Fachleute, die Microsoft-Cloud-Lösungen gestalten, ohne tief in die Infrastrukturschicht einzutauchen.

  • Business Analysts, die Prozesse in Power Apps und Power Automate abbilden möchten
  • Low-Code-Entwickler:innen mit Interesse an Microsoft Power Platform
  • IT-Administrator:innen, die neben ihrer operativen Rolle auch als Power-Platform-Lösungsgestalter:innen tätig werden möchten
  • Mitarbeitende aus Fachbereichen (HR, Finance, Sales), die selbstständig interne Tools bauen wollen
Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse in M365-Diensten und Cloud-Konzepten sind hilfreich, aber nicht zwingend – MS-900 ist als Einstiegszertifizierung konzipiert. Für den PL-200-Teil ist Vertrautheit mit grundlegenden Datenbankkonzepten (Tabellen, Beziehungen) und Geschäftsprozessen empfehlenswert. Tiefe Programmierkenntnisse sind für PL-200 nicht erforderlich, da Power Fx als Formelsprache konzipiert ist.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs findet im Vollzeitmodus im virtuellen Klassenzimmer statt. Zwischen konzeptuellen Einheiten und geleiteten Laborphasen in der Power Platform-Umgebung wechselt das Format ab. Beide Teile – Theorie und Praxis – sind eng verzahnt, sodass neue Konzepte direkt ausprobiert werden. Homeoffice-Teilnahme ist möglich; alternativ steht ein Arbeitsplatz in einem Schulungszentrum zur Verfügung.

Der Lehrgang läuft in Vollzeit zwischen einem und drei Monaten, abhängig von der Modultiefe und dem individuellen Lerntempo. Da beide Zertifizierungspfade (MS-900 und PL-200) abgedeckt werden, ist die Gesamtlaufzeit größer als bei einem Einzelkurs.

Der MS-900-Teil mündet in die gleichnamige Microsoft-Prüfung, die bei Bestehen die Zertifizierung „Microsoft Certified: Microsoft 365 Fundamentals" verleiht. Der PL-200-Teil bereitet auf die Prüfung PL-200 vor; bei Bestehen wird der Titel „Microsoft Certified: Power Platform Functional Consultant Associate" ausgestellt. Beide Prüfungen werden bei Pearson VUE abgelegt. Ein trägerinternes Lehrgangszertifikat dokumentiert zusätzlich die absolvierten Kursmodule.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Power Platform ist in deutschen Unternehmen einer der am schnellsten wachsenden Bereiche innerhalb des Microsoft-Ökosystems. Low-Code-Lösungen mit Power Apps und Power Automate ersetzen zunehmend aufwendige individuelle Softwareentwicklungen für interne Prozesse – von Genehmigungsworkflows bis hin zu mobilen Außendienst-Apps. Wer PL-200 zertifiziert ist, beweist, dass er oder sie diese Lösungen nicht nur bedienen, sondern professionell gestalten kann. Der Einstieg über MS-900 sorgt dafür, dass Teilnehmende die Power Platform nicht isoliert sehen, sondern im Kontext des gesamten M365-Ökosystems – inklusive der Sicherheits-, Compliance- und Lizenzierungsdimension. Gerade für Business Analysts und IT-Generalisten ist dieses Gesamtbild wertvoll, weil es hilft, im Dialog mit IT-Abteilungen und Management die richtigen Fragen zu stellen. Langfristig öffnet die PL-200-Zertifizierung Türen zu weiteren Power-Platform-Spezialisierungen wie PL-400 (Power Platform Developer) oder PL-600 (Power Platform Solution Architect). Wer mit MS-900 und PL-200 beginnt, legt damit nicht nur eine beruflich wertvolle Doppelqualifikation vor, sondern legt das Fundament für einen klaren Entwicklungspfad innerhalb des Microsoft-Technologie-Ökosystems.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Power Platform Functional Consultant
  • Business Analyst Microsoft
  • Microsoft 365 Administrator
  • Low-Code-Entwickler:in
  • Power Apps Entwickler:in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen diesem Kurs und dem MS-900 + AZ-500-Kurs?

Beide Kurse starten mit MS-900 als gemeinsamem Fundament, unterscheiden sich aber im zweiten Zertifizierungspfad grundlegend: Dieser Kurs kombiniert MS-900 mit PL-200 (Power Platform, Low-Code-Entwicklung), während die AZ-500-Variante auf Azure-Sicherheitsimplementierung fokussiert. PL-200 richtet sich eher an Business Analysts und Low-Code-Entwickler:innen, AZ-500 an Cloud-Security-Engineers.

Was testet die Prüfung PL-200?

PL-200 prüft die Fähigkeit, Geschäftslösungen mit der Microsoft Power Platform zu gestalten – darunter Datenmodellierung in Dataverse, Canvas Apps, Model-Driven Apps, Power Automate-Flows und Power Virtual Agents. Zusätzlich werden Application Lifecycle Management und Sicherheitskonfiguration in der Power Platform geprüft.

Brauche ich Programmierkenntnisse für PL-200?

Nein, PL-200 setzt keine klassischen Programmierkenntnisse voraus. Power Fx, die Formelsprache von Power Apps, ist an Excel-Formeln angelehnt und für IT-nahe Business Professionals zugänglich. Für weiterführende Entwicklungsthemen (Custom Connectors, Plugins) wäre hingegen PL-400 der passendere Kurs.

Ist Power Platform Teil von Microsoft 365?

Power Platform (Power Apps, Power Automate, Power BI, Power Virtual Agents) ist ein eigenständiges Microsoft-Produktportfolio, das eng mit M365 integriert ist. In bestimmten M365-Lizenzen (E3, E5) sind Basisversionen von Power Apps und Power Automate bereits enthalten; für erweiterte Features sind gesonderte Power-Platform-Lizenzen erforderlich. MS-900 deckt diese Grundlagen ab.

Welche weiteren Zertifizierungen bauen auf PL-200 auf?

Der natürliche nächste Schritt ist PL-400 (Power Platform Developer), der tiefe technische Entwicklungsthemen wie Custom Connectors, PCF-Komponenten und Plugins abdeckt. Für Architekten ist PL-600 (Power Platform Solution Architect) der Abschluss des Power-Platform-Zertifizierungspfads.