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Microsoft Datenbanken Grundlagen – SQL & Access – Kurs

Grundlagenkurs zu relationalen Datenbanken: Datenmodellierung, SQL-Abfragen und der praktische Umgang mit Microsoft-Datenbankwerkzeugen wie Access und SQL Server.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der zeitliche Umfang richtet sich nach der gewählten Lernform und dem individuellen Tempo beim Aufbau der eigenen Beispieldatenbank. In der überwiegend angebotenen Vollzeitform ist eine kompakte Bearbeitung innerhalb weniger Wochen möglich, während eine Teilzeitvariante mehr Raum für die… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ab, das die vermittelten Kenntnisse in relationaler Datenmodellierung, SQL-Abfragen sowie im praktischen Umgang mit Microsoft Access und Microsoft SQL Server dokumentiert. Eine externe Herstellerprüfung ist nicht Bestandteil dieses… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden sichere PC-Grundkenntnisse und Routine im Umgang mit einer Tabellenkalkulation wie Microsoft Excel, da viele Konzepte an bekannten Tabellenstrukturen erklärt werden. Vorkenntnisse in Programmierung oder in einer Datenbanksprache sind nicht erforderlich. Ein… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs vermittelt die grundlegenden Konzepte relationaler Datenbanken und deren praktische Umsetzung mit Microsoft-Werkzeugen. Teilnehmende lernen, wie Daten in Tabellen strukturiert, über Beziehungen verknüpft und mit der Datenbanksprache SQL abgefragt werden. Im Zentrum steht der Umgang mit Microsoft Access für kleinere Datenbankanwendungen sowie ein Einblick in die Grundfunktionen von Microsoft SQL Server für größere, mehrbenutzerfähige Datenbanken. Der Kurs richtet sich an alle, die bislang mit Tabellenkalkulationen gearbeitet haben und nun verstehen möchten, wie professionelle Datenhaltung funktioniert.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Kurs gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke, die vom konzeptionellen Verständnis relationaler Datenbanken bis zum praktischen Einsatz von Microsoft-Datenbankwerkzeugen führen. Block 1 — Grundlagen relationaler Datenbanken: Dieser Block schafft das begriffliche Fundament für alle weiteren Inhalte. Die Teilnehmenden lernen, wie Daten in Tabellenform organisiert und Wiederholungen vermieden werden.

  • Tabellen, Datensätze und Felder als Grundbausteine
  • Primärschlüssel, Fremdschlüssel und referenzielle Integrität
  • Grundregeln der Normalisierung (1. bis 3. Normalform)
  • Entity-Relationship-Modelle zur Planung von Datenbankstrukturen
  • Datentypen und deren sinnvolle Auswahl je Anwendungsfall
  • Unterschiede zwischen flachen Tabellen und relationalen Strukturen

Block 2 — Abfragen mit SQL: Dieser Block vermittelt die Grundlagen der Datenbanksprache SQL, die branchenübergreifend zur Datenabfrage eingesetzt wird.

  • Einfache SELECT-Abfragen mit Filterbedingungen (WHERE)
  • Sortierung und Gruppierung von Abfrageergebnissen
  • Verknüpfung mehrerer Tabellen mit INNER JOIN und LEFT JOIN
  • Aggregatfunktionen wie SUMME, ANZAHL und MITTELWERT
  • Einfügen, Ändern und Löschen von Datensätzen über SQL-Befehle
  • Aufbau verschachtelter Abfragen für komplexere Auswertungen

Block 3 — Datenbankanwendungen mit Microsoft Access: Dieser Block überträgt die theoretischen Grundlagen auf die praktische Arbeit mit Microsoft Access als verbreitetem Werkzeug für kleinere Datenbankanwendungen.

  • Anlage von Tabellen und Beziehungen im Access-Datenbankfenster
  • Erstellung von Abfragen über die grafische Abfrageansicht und in SQL-Ansicht
  • Aufbau von Eingabeformularen für eine komfortable Datenerfassung
  • Erstellung von Berichten zur strukturierten Datenausgabe
  • Grundlagen der Datenimport- und -exportfunktionen
  • Einfache Automatisierung mit Makros für wiederkehrende Aufgaben

Block 4 — Einblick in Microsoft SQL Server: Dieser Block vermittelt einen Überblick über serverbasierte Datenbanklösungen für größere, mehrbenutzerfähige Anwendungen.

  • Client-Server-Architektur und Aufbau einer SQL-Server-Instanz
  • Anlage von Datenbanken und Tabellen im SQL Server Management Studio
  • Ausführung von Abfragen in einer SQL-Server-Umgebung
  • Grundlagen von Benutzerrechten und Zugriffskontrolle
  • Unterschiede zwischen Access und SQL Server hinsichtlich Skalierbarkeit und Mehrbenutzerbetrieb
  • Grundprinzipien der Datensicherung in serverbasierten Datenbanken

Praxis-Block — Angewandte Datenbankübungen: Ergänzend zu den vier Themenblöcken arbeiten die Teilnehmenden durchgehend an einer eigenen Beispieldatenbank, die schrittweise erweitert wird

  • Entwurf eines Entity-Relationship-Diagramms für ein praxisnahes Szenario
  • Aufbau einer vollständigen Access-Datenbank mit mehreren verknüpften Tabellen
  • Formulierung eigener SQL-Abfragen zu wachsender Komplexität
  • Erstellung eines Auswertungsformulars mit Filter- und Suchfunktion
  • Aufbau eines gedruckten Berichts mit Gruppierungen und Zwischensummen
  • Identifikation und Behebung von Redundanzen in einer unstrukturierten Beispieltabelle
  • Migration einer einfachen Access-Tabelle in eine SQL-Server-Datenbank
  • Vergleich von Abfrageergebnissen zwischen Access und SQL Server
  • Absicherung einer Beispieldatenbank mit einfachen Zugriffsrechten
  • Fehlersuche in einer fehlerhaften Abfrage und deren Korrektur
  • Dokumentation der eigenen Datenbankstruktur für Dritte
  • Präsentation der fertigen Beispieldatenbank inklusive Formularen und Berichten

Der Kurs legt bewusst Wert darauf, dass die Teilnehmenden am Ende nicht nur einzelne Befehle kennen, sondern eine eigene, funktionsfähige Datenbank von der Planung bis zur Auswertung selbst aufgebaut haben. Dieses durchgängige Übungsprojekt zieht sich als roter Faden durch alle vier Themenblöcke.

Lernziele:

Nach Abschluss des Kurses verstehen die Teilnehmenden die grundlegenden Prinzipien relationaler Datenbanken und können einfache bis mittlere Datenbankanwendungen selbstständig erstellen und abfragen. Im Einzelnen werden folgende Fähigkeiten aufgebaut

  • Verständnis des relationalen Datenmodells: Tabellen, Datensätze, Felder, Primär- und Fremdschlüssel
  • Planung und Normalisierung von Datenbankstrukturen zur Vermeidung von Redundanzen
  • Anlage von Tabellen mit passenden Datentypen und Feldeigenschaften
  • Definition von Beziehungen zwischen Tabellen und referenzieller Integrität
  • Erstellung von Abfragen mit SQL: SELECT, WHERE, ORDER BY, Gruppierungen
  • Verknüpfung mehrerer Tabellen mittels JOIN-Abfragen
  • Erstellung, Aktualisierung und Löschung von Datensätzen über Abfragen
  • Aufbau von Formularen und Berichten in Microsoft Access für die Dateneingabe und -auswertung
  • Grundverständnis der Client-Server-Architektur von Microsoft SQL Server
  • Einordnung, wann eine Access-Datenbank ausreicht und wann eine SQL-Server-Lösung sinnvoll ist
  • Grundlegende Datensicherung und einfache Berechtigungskonzepte in Datenbankumgebungen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die bislang überwiegend mit Tabellenkalkulationen gearbeitet haben und nun den Schritt zu strukturierter, redundanzarmer Datenhaltung machen möchten. Vertiefte Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

  • Sachbearbeitende, die künftig eigene Datenbankanwendungen pflegen oder mitgestalten
  • Kaufmännische Fachkräfte mit Interesse an strukturierter Datenauswertung
  • IT-affine Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit Zielrichtung Datenmanagement
  • Personen, die Excel-Tabellen durch professionellere Datenbanklösungen ablösen möchten
  • Berufsrückkehrende und Umschülerinnen bzw. Umschüler mit Interesse an IT-nahen Tätigkeiten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden sichere PC-Grundkenntnisse und Routine im Umgang mit einer Tabellenkalkulation wie Microsoft Excel, da viele Konzepte an bekannten Tabellenstrukturen erklärt werden. Vorkenntnisse in Programmierung oder in einer Datenbanksprache sind nicht erforderlich. Ein logisch-analytisches Denkvermögen ist hilfreich, da der Umgang mit Tabellenbeziehungen und Abfragelogik geübt wird. Sicherer Umgang mit Deutsch in Wort und Schrift wird für die Bearbeitung der Lehrmaterialien vorausgesetzt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird im Combined-Learning-Ansatz unterrichtet, der angeleitete Lernphasen mit praktischen Übungsphasen an einer eigenen Beispieldatenbank verbindet. Neue Konzepte werden zunächst anhand kurzer Theorieeinheiten eingeführt und anschließend direkt in Access beziehungsweise SQL Server angewendet. Durch das durchgängige Übungsprojekt bleibt der Praxisbezug über den gesamten Kurs erhalten. Die Teilnahme ist überwiegend in Vollzeit vorgesehen, eine Teilzeitvariante ist ebenfalls möglich.

Der zeitliche Umfang richtet sich nach der gewählten Lernform und dem individuellen Tempo beim Aufbau der eigenen Beispieldatenbank. In der überwiegend angebotenen Vollzeitform ist eine kompakte Bearbeitung innerhalb weniger Wochen möglich, während eine Teilzeitvariante mehr Raum für die Vertiefung einzelner SQL-Konzepte lässt. Die vier Themenblöcke bauen aufeinander auf und sollten in der vorgesehenen Reihenfolge bearbeitet werden.

Der Kurs schließt mit einem Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ab, das die vermittelten Kenntnisse in relationaler Datenmodellierung, SQL-Abfragen sowie im praktischen Umgang mit Microsoft Access und Microsoft SQL Server dokumentiert. Eine externe Herstellerprüfung ist nicht Bestandteil dieses Grundlagenkurses.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Strukturierte Datenhaltung ist eine Grundfertigkeit, die in nahezu jeder kaufmännischen und IT-nahen Tätigkeit an Bedeutung gewinnt. Wer versteht, wie relationale Datenbanken aufgebaut sind und wie sich Daten per SQL gezielt abfragen lassen, kann Auswertungen selbstständig durchführen, statt auf vorgefertigte Berichte anderer angewiesen zu sein. Diese Fähigkeit reduziert Doppelarbeit und macht Datenanalysen nachvollziehbarer und reproduzierbarer. Für den beruflichen Alltag bedeutet der Kursabschluss eine spürbare Erweiterung des eigenen Werkzeugkastens: von der einfachen Access-Datenbank für die Abteilung bis zum Verständnis dafür, wie größere SQL-Server-Anwendungen im Unternehmen funktionieren. Diese Kenntnisse sind eine solide Grundlage für alle, die sich später in Richtung Datenanalyse, Business Intelligence oder Anwendungsentwicklung weiterentwickeln möchten, ohne bereits jetzt eine vollständige Programmierausbildung durchlaufen zu müssen. Da der Kurs bewusst auf verbreiteten Microsoft-Werkzeugen aufbaut, lässt sich das Gelernte unmittelbar in vielen bestehenden Büroumgebungen anwenden, in denen Access-Datenbanken oder SQL-Server-Anbindungen bereits im Einsatz sind.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Sachbearbeiter Datenmanagement
  • Kaufmännische Fachkraft mit IT-Bezug
  • Datenbankassistent
  • Junior-Datenanalyst
  • IT-Support-Fachkraft

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Wir vergleichen passende Anbieter nach Region und Förderfähigkeit und melden uns in Kürze mit kostenlosen Kurs-Optionen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich vorher schon programmieren können?

Nein, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs setzt bei den Grundlagen relationaler Datenbanken an und führt schrittweise in die Abfragesprache SQL sowie in Microsoft Access ein.

Was ist der Unterschied zwischen Microsoft Access und SQL Server im Kurs?

Access wird als Werkzeug für kleinere, überschaubare Datenbankanwendungen praktisch geübt. SQL Server wird ergänzend als serverbasierte Lösung für größere, mehrbenutzerfähige Datenbanken vorgestellt, damit die Teilnehmenden beide Einsatzbereiche einordnen können.

Baut der Kurs auf Excel-Kenntnissen auf?

Ja, sichere Excel-Kenntnisse werden vorausgesetzt, da viele Konzepte relationaler Datenbanken anhand bekannter Tabellenstrukturen erklärt werden. Der Kurs zeigt, wie strukturierte Datenbanken über einfache Tabellenkalkulationen hinausgehen.

Gibt es eine externe Zertifizierungsprüfung?

Nein, dieser Grundlagenkurs schließt mit einem trägerinternen Lehrgangszertifikat ab. Eine externe Herstellerprüfung ist nicht Bestandteil des Kurses.

Arbeite ich während des Kurses an einer eigenen Datenbank?

Ja, ein durchgängiges Übungsprojekt zieht sich durch den gesamten Kurs: Die Teilnehmenden bauen schrittweise eine eigene Beispieldatenbank mit Tabellen, Abfragen, Formularen und Berichten auf.