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Product & Technology Manager Weiterbildung

Weiterbildung zum Product & Technology Manager: zwei Scrum-Zertifizierungen (Scrum Master und Product Owner) und digitales Innovationsmanagement in einem kombinierten Vollzeitprogramm.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Das Programm dauert zwischen drei und sechs Monaten im Vollzeitformat. Modul 1 (Agile IT-Projektleitung, ca. acht Wochen) ist der größte Block, gefolgt von Modul 2 (Innovationsmanagement, ca. vier Wochen) und Modul 3 (IT-Produktkoordinator / Scrum Product Owner, ca. vier Wochen). Die… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Wer das Programm erfolgreich abschließt, erhält ein trägerinternes Zertifikat als Product & Technology Manager sowie ein Scrum-Zertifikat als Nachweis der Scrum-Master-Qualifizierung (Vorbereitung auf PSM I bei Scrum.org) und ein weiteres Scrum-Zertifikat für die Scrum Product Owner… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind erforderlich, da alle Inhalte auf Deutsch vermittelt werden. Solide PC-Kenntnisse werden erwartet, da das Programm digitale Lernplattformen und kollaborative Tools voraussetzt. Kenntnisse in IT-Grundlagen oder Softwareentwicklung sind hilfreich, aber… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Technologieprodukte entstehen an der Schnittstelle zwischen Produktstrategie und technischer Realisierung. Der Product & Technology Manager beherrscht beide Seiten: Er oder sie kann agile Teams führen, Innovationsprozesse strukturieren und die Brücke zwischen Produktentscheidungen und technischer Umsetzung bauen. Diese Weiterbildung verbindet drei inhaltlich eigenständige, aber strategisch aufeinander abgestimmte Qualifizierungsbereiche: agile IT-Projektleitung mit Scrum-Master-Vorbereitung (PSM I bei Scrum.org), digitales Innovationsmanagement mit Design-Thinking-Ansätzen und das Product-Owner-Rollenmodell im Scrum-Framework. Absolventen sind in der Lage, technologiebasierte Produktportfolios zu entwickeln, zu steuern und in einem agilen Organisationsumfeld weiterzuentwickeln.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 deckt agile IT-Projektleitung ab und bereitet auf die Scrum-Master-Zertifizierung (PSM I bei Scrum.org) vor. Dieser Teil des Programms ist mit rund acht Wochen der umfangreichste Block und vermittelt sowohl das Handwerkszeug agiler Projektführung als auch die Prinzipien, die hinter dem Scrum-Framework stehen. Das ist keine reine Theorieveranstaltung: Teilnehmende trainieren reale Sprint-Szenarien und bearbeiten Fallbeispiele aus der IT-Produktentwicklung.

  • Einführung in IT-Projektmanagement: Aufgaben, Rollen und Verantwortlichkeiten in der Praxis
  • Übergang vom klassischen Wasserfall-Ansatz zur agilen Denkweise: Wann funktioniert welches Modell?
  • Scrum-Framework im Detail: Product Owner, Scrum Master, Entwicklungsteam — Rollen und Abgrenzung
  • Scrum-Artefakte: Product Backlog, Sprint Backlog und Inkrement als Transparenzwerkzeuge
  • Sprint-Zeremonien: Planning, Daily, Review und Retrospektive in der Praxis moderieren
  • Anforderungsmanagement, Definition of Done und kontinuierliche Qualitätssicherung im Sprint

Modul 2 behandelt digitales Innovationsmanagement und Design Thinking. Innovation in technologieintensiven Unternehmen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis strukturierter Prozesse: Ideen müssen generiert, bewertet, priorisiert und in tragfähige Geschäftsmodelle überführt werden. Dieses Modul dauert rund vier Wochen und verbindet Innovationsstrategie mit praxisorientierten Design-Thinking-Methoden.

  • Innovationsplanung: strategische Instrumente und Bewertungsrahmen für Produktinnovationen
  • Ideengenerierungsmethoden: Design Thinking, How-Might-We-Fragen und Kreativtechniken
  • Management komplexer Innovationsprojekte: Meilensteine, Ressourcen und Risikokontrolle
  • Digitale Geschäftsmodelle entwickeln: von der Produktidee zum skalierbaren Modell
  • Langfristige Innovationsfähigkeit sichern: Kultur, Prozesse und organisatorische Rahmenbedingungen

Modul 3 vermittelt die Product-Owner-Rolle im Scrum-Framework und bereitet auf die Scrum Product Owner Zertifizierung vor. In rund vier Wochen erlernen Teilnehmende die spezifischen Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Herausforderungen des Product Owners, der als zentrales Bindeglied zwischen Nutzerbedarfen, Business-Anforderungen und technischer Umsetzung fungiert.

  • Rollen und Hauptmerkmale im Scrum-Framework aus Product-Owner-Perspektive
  • Besonderheiten des agilen IT-Produktmanagements: Backlog-Management als Kernkompetenz
  • Product Backlog aufbauen, priorisieren (MoSCoW, RICE, Kano) und pflegen
  • Aufgaben des Product Owners: von der Vision bis zum Sprint-Abschluss

Die Lerninhalte aller drei Module werden in praxisnahen Szenarien und Fallstudien verankert. Typische Übungsaufgaben umfassen unter anderem folgende Elemente.

  • Sprint-Simulation: Scrum-Team über zwei Sprints führen, täglich Stand-ups moderieren
  • Backlog-Refinement-Session: User Stories aus einer Produktbeschreibung ableiten und priorisieren
  • Design-Thinking-Workshop: Problemdefinition, Ideenfindung und Prototypenkonzept für ein Technologieprodukt
  • Geschäftsmodell-Canvas für eine digitale Produktinnovation aufstellen und präsentieren
  • Sprint-Retrospektive mit strukturierten Methoden (Start-Stop-Continue, 4L) moderieren
  • Product-Owner-Rollenspiel: Stakeholder-Erwartungen in Backlog-Einträge übersetzen
  • Release-Plan für ein agiles Produktportfolio mit mehreren Teams entwickeln
  • Anforderungsdokument technisch aufbereiten: von Spezifikation zu User Stories mit Akzeptanzkriterien
  • Innovationsprojekt-Portfolio bewerten: Kriterien und Priorisierungsmatrix anwenden
  • Risikobewertung für ein Produktlaunch-Szenario im agilen Kontext
  • Product-Backlog-Priorisierung mit RICE-Scoring an einem realen Use Case
  • Stakeholder-Meeting für ein technologieintensives Produkt strukturieren und leiten

Der dreifache Fokus des Programms — Scrum Master, Innovationsmanager und Product Owner — entspricht dem tatsächlichen Anforderungsprofil, das viele Unternehmen im Stellenmarkt für Product & Technology Manager beschreiben. Wer alle drei Rollen aus eigener Anschauung kennt, kann in cross-funktionalen Teams flexibel agieren und Schnittstellen-Reibungen reduzieren.

Lernziele:

  • Das Scrum-Framework in seiner Gesamtheit verstehen und die Scrum-Master-Rolle aktiv ausüben
  • Agile und klassische IT-Projektmanagement-Methoden situationsgerecht einsetzen
  • Innovationsstrategien entwickeln und durch digitale Geschäftsmodelle operationalisieren
  • Design-Thinking-Methoden für Produktentwicklungsprozesse nutzen
  • Die Product-Owner-Rolle im Scrum-Team verantwortungsvoll übernehmen
  • Product Backlog aufbauen, priorisieren und iterativ weiterentwickeln
  • Anforderungen technischer Systeme in User Stories und Akzeptanzkriterien übersetzen
  • Innovationsprojekte steuern und Qualitätskontrollprozesse etablieren
  • Digitale Geschäftsmodelle evaluieren, adaptieren und skalieren
  • Sprint-Planung und Release-Management für technologieintensive Produkte koordinieren
  • Kommunikation zwischen technischen Entwicklungsteams und Business-Stakeholdern sicherstellen
  • Langfristige Innovationsfähigkeit von Organisationen sichern und weiterentwickeln

Für wen ist der Kurs geeignet?

Diese Weiterbildung richtet sich an Personen, die in technologienahen Produktrollen arbeiten möchten oder bereits in der IT-Branche tätig sind und eine strukturierte Qualifizierung im agilen Produktmanagement anstreben.

  • IT-Fachkräfte, die in Produktrollen wechseln und das Business-Verständnis ausbauen wollen
  • Projektmanager, die agiles Arbeiten und Product-Owner-Methoden systematisch erlernen möchten
  • Quereinsteiger mit technischem oder betriebswirtschaftlichem Hintergrund
  • Fachkräfte aus Softwareentwicklung, IT-Beratung oder Tech-Startups
  • Personen, die zwei Scrum-Zertifizierungen in einem Programm erwerben möchten
Voraussetzungen:

Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind erforderlich, da alle Inhalte auf Deutsch vermittelt werden. Solide PC-Kenntnisse werden erwartet, da das Programm digitale Lernplattformen und kollaborative Tools voraussetzt. Kenntnisse in IT-Grundlagen oder Softwareentwicklung sind hilfreich, aber nicht zwingend — das Programm ist so konzipiert, dass auch Fachkräfte aus benachbarten Bereichen folgen können.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Das Programm läuft im Combined-Learning-Format und verbindet geführte Unterrichtsphasen mit eigenständigen Lernphasen. Vollzeitformat bedeutet eine hohe Wochenstundenzahl, die einem Vollzeitengagement entspricht. Die drei Module sind zeitlich hintereinander aufgebaut, wobei Inhalte aus Modul 1 in Modul 3 wieder aufgegriffen und aus Product-Owner-Perspektive vertieft werden. Praxisübungen, Fallstudien und simulierte Scrum-Zeremonien sorgen dafür, dass Methodenwissen direkt angewendet wird. Die Vorbereitung auf beide Scrum-Zertifizierungen ist in den Modulablauf integriert.

Das Programm dauert zwischen drei und sechs Monaten im Vollzeitformat. Modul 1 (Agile IT-Projektleitung, ca. acht Wochen) ist der größte Block, gefolgt von Modul 2 (Innovationsmanagement, ca. vier Wochen) und Modul 3 (IT-Produktkoordinator / Scrum Product Owner, ca. vier Wochen). Die Gesamtstundenzahl ist entsprechend hoch, was zwei anerkannte Scrum-Zertifizierungen in einem einzigen Programm ermöglicht.

Wer das Programm erfolgreich abschließt, erhält ein trägerinternes Zertifikat als Product & Technology Manager sowie ein Scrum-Zertifikat als Nachweis der Scrum-Master-Qualifizierung (Vorbereitung auf PSM I bei Scrum.org) und ein weiteres Scrum-Zertifikat für die Scrum Product Owner Qualifizierung. Beide Scrum-Qualifikationen basieren auf dem Scrum.org-Framework und bereiten auf international anerkannte Prüfungen vor, die in IT- und Produktorganisationen einen klaren Marktwert haben.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Kombination aus Scrum-Master- und Product-Owner-Qualifizierung in einem Programm ist auf dem Weiterbildungsmarkt nicht häufig. Beide Rollen sind im Scrum-Framework bewusst getrennt und haben unterschiedliche Verantwortungsbereiche — wer beide Perspektiven kennt, versteht die Dynamiken in agilen Teams besser und kann in Konfliktsituationen deeskalierend wirken und zwischen Rollen vermitteln. Das Innovationsmanagement-Modul ergänzt die Scrum-Qualifikationen um eine strategische Dimension. Produktentscheidungen entstehen nicht im leeren Raum, sondern im Kontext von Marktveränderungen, technologischen Trends und unternehmerischen Ambitionen. Design Thinking und Innovationsplanung geben Teilnehmenden Werkzeuge, um Produktvisionen zu entwickeln und in agile Roadmaps zu überführen. Für Unternehmen, die Product-Technology-Management-Rollen besetzen wollen, ist der Nachweis beider Scrum-Zertifikate in Kombination mit Innovationskompetenz ein klares Signal. Absolventinnen und Absolventen sind nicht nur zertifizierte Methodenpraktiker, sondern haben an realen Produktszenarien gearbeitet und können die erlernten Fähigkeiten vom ersten Arbeitstag an einbringen.

Welche Förderung passt zu dir?

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Product & Technology Manager
  • Scrum Master
  • Product Owner
  • IT-Projektmanager/in
  • Innovationsmanager/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche zwei Scrum-Zertifizierungen kann ich in diesem Programm erwerben?

Das Programm bereitet auf PSM I (Professional Scrum Master I) und auf die Scrum Product Owner Zertifizierung vor, beide bei Scrum.org. Die Trainingsabschnitte zu beiden Rollen sind inhaltlich aufeinander abgestimmt, sodass Teilnehmende das Scrum-Framework aus zwei komplementären Perspektiven erleben.

Was unterscheidet diesen Kurs vom PMO-Kurs desselben Anbieters?

Während der PMO-Kurs klassisches Projektmanagement mit MS Project und ICDL kombiniert, fokussiert dieser Kurs auf zwei Scrum-Rollen (Scrum Master und Product Owner) und ergänzt sie um digitales Innovationsmanagement mit Design Thinking. Er richtet sich stärker an technologienahe Produktrollen als an administrative PMO-Funktionen.

Muss ich Programmierkenntnisse haben?

Nein. Das Programm setzt keine Programmierkenntnisse voraus. IT-Grundkenntnisse sind hilfreich, um Inhalte einzuordnen, aber das Scrum-Framework und Innovationsmanagement werden so vermittelt, dass auch Fachkräfte aus betriebswirtschaftlichen oder benachbarten Bereichen gut folgen können.

Wie ist Design Thinking in den Kurs eingebunden?

Design Thinking ist Kernbestandteil von Modul 2 (Digitales Innovationsmanagement). Teilnehmende lernen den Design-Thinking-Prozess von der Problemdefinition über Ideenfindung bis zum Prototypenkonzept und wenden ihn auf konkrete Produktszenarien an.

Was ist PSM I und wie unterscheidet es sich von CSM?

PSM I (Professional Scrum Master I) ist eine Zertifizierung von Scrum.org und basiert auf einer Online-Prüfung ohne verpflichtenden Kursbesuch. CSM (Certified Scrum Master) wird von Scrum Alliance vergeben und erfordert einen akkreditierten Kurs. Beide sind anerkannte Nachweise, haben aber unterschiedliche Prüfungsformate und Anbieterorganisationen.