Projekt- & Qualitätsmanagement
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Projektmanagement mit GPM Basiszertifizierung

Grundlagenkurs Projektmanagement mit Vorbereitung auf die GPM Basiszertifizierung: Phasenplanung, Netzplantechnik, Kosten- und Risikoplanung sowie Projektdokumentation.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Kursdauer richtet sich nach der gewählten Durchführungsform – Vollzeit oder Teilzeit. Die Inhalte sind umfangreich: Alle wesentlichen Kompetenzbereiche der GPM Basiszertifizierung werden abgedeckt, und die durchgängige Praxisarbeit mit einem eigenen Projektszenario erfordert ausreichend Zeit… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs bereitet gezielt auf die GPM Basiszertifizierungsprüfung vor, die von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) organisiert und abgenommen wird. Die GPM ist Mitglied der International Project Management Association (IPMA); die Basiszertifizierung entspricht der… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Sehr gute Deutschkenntnisse auf C1-Niveau sind zwingend erforderlich, da sowohl der Kurs als auch die GPM-Prüfung vollständig auf Deutsch durchgeführt werden. Fachliche Vorkenntnisse in Projektmanagement sind keine Voraussetzung. Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Projektmanagement ist eine der gefragtesten Qualifikationen in der modernen Arbeitswelt. Doch wer methodisch sauber arbeiten und diese Kompetenz offiziell belegen möchte, braucht mehr als praktische Erfahrung: Er braucht strukturiertes Wissen nach einem anerkannten Standard. Dieser Kurs bereitet gezielt auf die GPM Basiszertifizierung vor – die Grundlagenqualifikation der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement, dem führenden PM-Fachverband im deutschsprachigen Raum. Von der kreativen Projektvorbereitung über die detaillierte Termin-, Kosten- und Risikoplanung bis hin zur professionellen Projektdokumentation und Präsentation werden alle wesentlichen Kompetenzfelder strukturiert erarbeitet.

Was lernst du in diesem Kurs?

Projektvorbereitung und Kreativitätstechniken bilden den Ausgangspunkt jedes Projekts und oft den entscheidenden Unterschied zwischen einer guten und einer vagen Projektdefinition. In diesem Modul lernen Teilnehmende, wie sie aus einer Projektidee eine klare Aufgabenstellung entwickeln und dabei strukturierte Kreativmethoden einsetzen.

  • Projektbegriff und Abgrenzung zu Daueraufgaben und Programmen
  • Analyse von Projektaufträgen und Klärung von Anforderungen
  • Kreativitätstechniken in der Projektvorbereitung: Brainstorming, Mind Mapping, Ishikawa
  • Problemlösungstechniken für Projekteinsteigsphasen
  • Stakeholder-Analyse und Umfeldanalyse
  • Erstellung des Projektauftrags und Definition von Projektzielen

Phasenplanung und Projektstrukturierung zeigt, wie ein Projekt von der Initiierung bis zum Abschluss strukturell gegliedert wird. Teilnehmende erlernen die Logik hinter Phasenplänen und Projektstrukturplänen und wenden diese in eigenen Planungsübungen an.

  • Phasenmodelle im klassischen Projektmanagement
  • Aufbau eines Projektstrukturplans (PSP) nach DIN-Norm
  • Arbeitspakete definieren und beschreiben
  • Meilensteine festlegen und terminieren
  • Ressourcenzuordnung zu Arbeitspaketen
  • Übergang zwischen Phasen planen und steuern

Terminplanung und Netzplantechnik ist eines der technisch anspruchsvollsten und gleichzeitig praxisrelevantesten Module. Netzpläne ermöglichen eine präzise Analyse von Projektabläufen und sind ein unverzichtbares Werkzeug für die GPM-Prüfung.

  • Grundlagen der Netzplantechnik: Vorgänge, Abhängigkeiten, Puffer
  • Vorwärts- und Rückwärtsrechnung zur Terminermittlung
  • Kritischer Pfad: Identifikation und Konsequenzen
  • Gantt-Diagramm als ergänzendes Visualisierungsmittel
  • Terminverfolgung und Umgang mit Planabweichungen
  • Softwaregestützte Terminplanung im Überblick

Kostenplanung, Kapazitätsgebirge und Risikobetrachtung verbindet drei Planungsdisziplinen, die im Projektalltag eng verzahnt sind. Eine realistische Kostenschätzung setzt voraus, dass Kapazitäten bekannt und Risiken bewertet sind.

  • Kostenschätzungsmethoden: Analogieschätzung, Parametrische Schätzung, Bottom-up
  • Aufbau eines Projektkostenplans
  • Kapazitätsgebirge: Darstellung und Interpretation von Ressourcenauslastungen
  • Ressourcenoptimierung und Kapazitätsabgleich
  • Risikoidentifikation: strukturierte Erhebung möglicher Probleme
  • Risikobewertung nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe
  • Risikoschritte: Vermeidung, Minderung, Transfer, Akzeptanz

Projektdokumentation, Berichtswesen und Präsentation schließt den Kurs mit den kommunikativen und dokumentarischen Kompetenzfeldern ab. Professionelles Berichtswesen und überzeugende Präsentation sind genauso Teil des GPM-Kompetenzmodells wie technische Planungsfähigkeiten.

  • Anforderungen an eine vollständige Projektdokumentation
  • Aufbau und Inhalte eines Projektstatusberichts
  • Regelmäßiges Berichtswesen: Frequenz, Format, Empfängerkreis
  • Projektabschlussdokumentation und Lessons-Learned-Bericht
  • Präsentationstechniken für Projektberichte
  • Ergebniskommunikation gegenüber Auftraggeber und Stakeholdern
  • Abschlusspräsentation als Übungselement des Kurses

Praxisblock: Durchgängiges Projektszenario führt alle Lernbereiche in einem realistischen Planungsprojekt zusammen. Teilnehmende erstellen im Laufe des Kurses schrittweise eine vollständige Projektplanung und präsentieren diese abschließend.

  • Auftragsklärung und Zieldefinition für das Übungsprojekt
  • Erstellung des Projektstrukturplans
  • Netzplan aufbauen und kritischen Pfad ermitteln
  • Kostenschätzung und Risikoregister anlegen
  • Statusbericht für Zwischenstände erstellen
  • Abschlusspräsentation und Dokumentation des Übungsprojekts
  • Feedback und kritische Rückschau der eigenen Planung
  • Vergleich verschiedener Planungsansätze im Gruppengespräch
  • Übertrag auf reale Projekte aus dem beruflichen Umfeld der Teilnehmenden
  • Einordnung des Planungsaufwands je nach Projektgröße
  • Analyse eines Fallbeispiels mit Planungsfehlern
  • Ableitung von Qualitätskriterien für Projektpläne

Lernziele:

Die Teilnehmenden kennen nach Abschluss die zentralen Begriffe, Konzepte und Methoden des klassischen Projektmanagements und können sie korrekt anwenden. Sie planen Projekte phasengerecht und erstellen strukturierte Projektpläne mit klar definierten Arbeitspaketen und Meilensteinen. Sie setzen Kreativitäts- und Problemlösungstechniken gezielt in der Projektvorbereitung ein, um Lösungsräume zu erschließen und Anforderungen zu klären. Sie erstellen Netzpläne und berechnen früheste und späteste Termine sowie den kritischen Pfad. Sie planen Projektkosten systematisch und behalten dabei Budgetgrenzen und Ressourceneinsatz im Blick. Sie analysieren Kapazitätsgebirge und erkennen Engpässe in der Ressourcenplanung frühzeitig. Sie identifizieren Projektrisiken, bewerten sie nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung und entwickeln Gegenstrategien. Sie erstellen eine vollständige Projektdokumentation nach methodischen AnforderungenTeilnehmende entwickeln Statusberichte und führen Berichtswesen strukturiert durch. Sie präsentieren Projektergebnisse und -stände zielgruppengerecht und überzeugend. Sie verstehen die Anforderungen der GPM Basiszertifizierung und können ihr Wissen in der Prüfung strukturiert abrufen. Sie ordnen das GPM-Kompetenzmodell in den internationalen Projektmanagement-Kontext ein.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die im Projektmanagement tätig sind oder werden wollen und ihr Wissen mit einer anerkannten deutschen Qualifikation untermauern möchten. Sehr gute Deutschkenntnisse auf C1-Niveau sind Voraussetzung.

  • Berufseinsteiger, die eine fundierte PM-Grundlage erwerben wollen
  • Fachkräfte, die bereits Projekterfahrung haben und diese formell zertifizieren möchten
  • Teamleitungen mit wachsender Projektverantwortung
  • Projektassistenzen, die in die Projektleitung aufsteigen wollen
  • Personen in der beruflichen Neuorientierung mit Interesse an PM-Zertifizierung
Voraussetzungen:

Sehr gute Deutschkenntnisse auf C1-Niveau sind zwingend erforderlich, da sowohl der Kurs als auch die GPM-Prüfung vollständig auf Deutsch durchgeführt werden. Fachliche Vorkenntnisse in Projektmanagement sind keine Voraussetzung.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs verbindet Wissensvermittlung mit durchgängiger Planungspraxis. Theorieinhalte werden schrittweise in einem begleitenden Projektszenario angewendet, sodass Lernen und Üben direkt verknüpft sind. Gruppenarbeitsphasen und gegenseitiges Feedback ergänzen die betreuten Lernsessions.

Die Kursdauer richtet sich nach der gewählten Durchführungsform – Vollzeit oder Teilzeit. Die Inhalte sind umfangreich: Alle wesentlichen Kompetenzbereiche der GPM Basiszertifizierung werden abgedeckt, und die durchgängige Praxisarbeit mit einem eigenen Projektszenario erfordert ausreichend Zeit für Vertiefung und Anwendungsübungen. Das schlägt sich in der Kurslänge nieder – dieser Kurs ist kein Kurzformat, sondern ein solider Grundlagenaufbau.

Der Kurs bereitet gezielt auf die GPM Basiszertifizierungsprüfung vor, die von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) organisiert und abgenommen wird. Die GPM ist Mitglied der International Project Management Association (IPMA); die Basiszertifizierung entspricht der IPMA-Level-D-Qualifikation und wird in zahlreichen europäischen Ländern als Grundlagennachweis im Projektmanagement anerkannt. Zusätzlich zur externen GPM-Prüfung erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Lehrgangszertifikat, das den Kursabschluss dokumentiert.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die GPM Basiszertifizierung ist kein akademischer Abschluss, aber ein praxisnahes und branchenweit akzeptiertes Signal: Wer sie besitzt, zeigt Arbeitgebern und Auftraggebern, dass methodisches Projektmanagement-Wissen nicht nur vorhanden, sondern geprüft und standardisiert ist. Das ist besonders relevant in Branchen, in denen PM-Zertifizierungen bei der Auftragsvergabe, in Bewerbungsverfahren oder für die Übernahme von Projektleitungsfunktionen eine Rolle spielen – etwa im Anlagen- und Maschinenbau, in der öffentlichen Verwaltung und im Beratungsumfeld. Der Kurs geht über bloße Prüfungsvorbereitung hinaus. Die erlernten Planungsmethoden – insbesondere Netzplantechnik und Kostenplanung – sind im Berufsalltag sofort einsetzbar. Wer ein Projekt von der Idee bis zum Abschluss vollständig plant, versteht nach diesem Kurs, was dabei professionell heißt und was nicht. Netzpläne sind präziser als Gantt-Charts, weil sie Abhängigkeiten sichtbar machen; Kostenplanungen auf Basis echter Schätzmethoden sind belastbarer als grobe Daumenregeln. Beides lernt man hier konkret und mit unmittelbarer Anwendung. Die Einbettung der deutschen GPM-Struktur in den internationalen IPMA-Kontext eröffnet langfristig klare Perspektiven: Auf die Basiszertifizierung (Level D) kann die zertifizierte Projektmanagement-Fachfrau bzw. der zertifizierte Projektmanagement-Fachmann (Level C) aufbauen, danach Level B und schließlich Level A. Wer heute mit der Basiszertifizierung beginnt, hat einen klar definierten Entwicklungspfad vor sich.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Projektmanager/in
  • Projektleiter/in
  • Fachkraft Projektmanagement
  • Teamleiter/in mit Projektverantwortung
  • Projektassistent/in (Aufstiegsorientiert)
  • Projektkoordinator/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist die GPM Basiszertifizierung?

Die GPM Basiszertifizierung ist eine von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) angebotene Grundlagenqualifikation. Sie bestätigt, dass Zertifikatsinhaberinnen und -inhaber die wesentlichen Konzepte und Methoden des Projektmanagements kennen und anwenden können.

Welche Sprachkenntnisse sind für den Kurs erforderlich?

Sehr gute Deutschkenntnisse auf C1-Niveau sind zwingend erforderlich. Kurs, Unterlagen und Prüfung finden auf Deutsch statt.

Was wird in der Netzplantechnik genau vermittelt?

Teilnehmende lernen, wie Vorgänge, Abhängigkeiten und kritische Pfade in einem Projekt grafisch und rechnerisch dargestellt werden. Netzplantechnik hilft, Projektverzögerungen frühzeitig zu erkennen und Ressourcen optimal einzuplanen.

Für wen ist dieser Kurs besonders geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die sich strukturiertes Projektmanagement-Grundwissen aneignen und dies mit einer anerkannten deutschen Qualifikation nachweisen möchten. Geeignet ist er für Berufseinsteiger im PM-Bereich ebenso wie für erfahrene Fachkräfte, die ihr Wissen formell zertifizieren lassen wollen.

Wie läuft die GPM-Prüfung ab?

Die GPM-Basiszertifizierungsprüfung wird durch die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement organisiert und durchgeführt. Details zu Format und Ablauf der Prüfung teilt die GPM direkt mit; der Kurs bereitet gezielt auf diese Prüfung vor.