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Scrum Foundation & Product Owner Kurs

Scrum-Grundlagen kombiniert mit der Product-Owner-Rolle: Backlog-Management und Produktverantwortung in agilen Projekten – inklusive Zertifizierungsprüfung.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Dauerca. 4–8 WochenOrientierung; Angebot prüfen
FormatOnlineje nach Angebot
KostenFörderung möglichBildungsgutschein · AVGS · QCG
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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs deckt die Themenblöcke Scrum Foundation, Product Owner und ein zusammenfassendes Praxisprojekt ab und wird überwiegend in Teilzeit, vereinzelt auch in Vollzeit durchgeführt. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl die Grundlagenprüfung als auch die Product-Owner-Prüfung im Anschluss an… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem international anerkannten Herstellerzertifikat sowie einem Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ab. Die Prüfungen zu Scrum Foundation und Product Owner sind fester Bestandteil des Kurses und werden im Praxisblock gezielt vorbereitet. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Erste Erfahrungen in Projekten oder im IT-Umfeld sind hilfreich, aber keine zwingende Bedingung, da der Kurs bei den Scrum-Grundlagen beginnt. Wer zusätzlich bereits einen Einführungskurs zu klassischem Projektmanagement besucht hat, kann darauf aufbauen, dies ist jedoch optional und nicht… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs verbindet die Scrum-Grundlagen mit der Vertiefung zur Product-Owner-Rolle und richtet den Fokus damit klar auf die Produktverantwortung in agilen Teams. Im Zentrum steht die Frage, wie ein Product Owner Anforderungen sammelt, priorisiert und in einen strukturierten Backlog überführt – nicht die Prozesssteuerung im Team, die anderen Scrum-Rollen zufällt. Wer diesen Kurs abschließt, versteht Scrum von Grund auf und kann anschließend die inhaltliche Verantwortung für ein Produkt übernehmen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Kurs ist in drei aufeinander aufbauende Themenblöcke gegliedert, die von den Grundlagen bis zur eigenständigen Produktverantwortung führen. Scrum Foundation – Grundlagen der Methodik Der erste Block bildet den Einstieg in die Scrum-Welt und schafft das gemeinsame Vokabular für alles Weitere.

  • Scrum-Prinzipien und -Werte als gedankliches Fundament
  • Die drei Scrum-Rollen im Überblick: Product Owner, Scrum Master und Entwicklungsteam
  • Scrum-Events wie Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review und Retrospektive
  • Scrum-Artefakte: Product Backlog, Sprint Backlog und Produktinkrement
  • Zusammenspiel von Rollen, Events und Artefakten in einem laufenden Sprint
  • Simulation eines vollständigen Scrum-Sprints im Team als praktischer Abschluss des Blocks

Scrum Product Owner – Rolle und Verantwortung Im zweiten Block rückt die spezifische Perspektive des Product Owners in den Mittelpunkt, losgelöst von der Prozessmoderation, die in anderen Scrum-Rollen liegt.

  • Die Rolle des Product Owners zwischen Geschäftsanforderungen und Entwicklungsteam
  • Aufbau und Pflege eines Product Backlogs als zentrales Steuerungsinstrument
  • Formulieren und Verfeinern von Backlog-Einträgen (Refinement)
  • Priorisierungsmethoden zur Bewertung von Anforderungen nach Nutzen und Aufwand
  • Einbindung von Stakeholdern und Umgang mit widersprüchlichen Erwartungen
  • Praxisbeispiel: Priorisierung eines vollständigen Product Backlogs für ein Softwareprojekt

Scrum Praxisprojekte Der dritte Block überführt die Rollen- und Methodenkenntnisse in ein zusammenhängendes Projektszenario.

  • Anwendung der Product-Owner-Aufgaben in einem durchgängigen Fallbeispiel
  • Zusammenspiel von Backlog-Pflege, Sprint-Planung und Review aus Product-Owner-Sicht
  • Durchführung eines kompletten Scrum-Projekts anhand einer realitätsnahen Fallstudie
  • Auswertung der Fallstudie und Ableitung von Erkenntnissen für die eigene Praxis

Ergänzend zu den drei Themenblöcken durchzieht ein Praxisstrang den gesamten Kurs, der die Rollentrennung zwischen Product Owner und den übrigen Scrum-Rollen immer wieder verdeutlicht.

  • Unterscheidung der Product-Owner-Verantwortung von der Prozesssteuerung des Scrum Masters
  • Üben von Backlog-Interviews zur Anforderungsaufnahme
  • Bewerten von Nutzerfeedback und Übersetzen in Backlog-Einträge
  • Simulierte Abstimmungsgespräche mit unterschiedlichen Stakeholder-Interessen
  • Nachvollziehen, wie Produktvision und Sprintziele zusammenhängen
  • Einordnen von Product-Owner-Entscheidungen in wechselnden Projektphasen
  • Einordnung typischer Zielkonflikte zwischen Umfang, Zeit und Qualität
  • Erarbeiten eines eigenen Kriterienkatalogs zur Backlog-Priorisierung
  • Vergleich unterschiedlicher Priorisierungstechniken anhand desselben Beispiel-Backlogs
  • Durchspielen eines Sprint-Reviews aus Sicht des Product Owners
  • Erste Ansätze zur Erfolgsmessung eines Produkts über mehrere Sprints hinweg
  • Zusammenfassende Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf beide Zertifizierungsprüfungen

Der Kurs grenzt sich damit bewusst von reinen Scrum-Master-Kursen ab: Dort steht die Steuerung des Teamprozesses im Vordergrund, hier die inhaltliche Verantwortung für das Produkt selbst – von der ersten Idee bis zur priorisierten Umsetzung im Backlog. Wer sowohl die Foundation- als auch die Product-Owner-Prüfung besteht, verfügt über ein durchgängiges Verständnis von Scrum als Methode und über die praktische Fähigkeit, ein Produkt eigenverantwortlich zu steuern.

Lernziele:

  • Die grundlegenden Scrum-Prinzipien und -Werte als Fundament agiler Zusammenarbeit verstehen
  • Die drei Scrum-Rollen sowie Events und Artefakte im Zusammenspiel einordnen können
  • Einen vollständigen Scrum-Sprint im Team gedanklich und praktisch nachvollziehen
  • Die spezifische Verantwortung des Product Owners für Produktvision und Produkterfolg erfassen
  • Einen Product Backlog aufbauen, pflegen und laufend weiterentwickeln können
  • Anforderungen aus unterschiedlichen Quellen sammeln und in umsetzbare Backlog-Einträge übersetzen
  • Priorisierungstechniken für Backlog-Einträge anwenden und begründen können
  • Stakeholder strukturiert einbinden und deren Anforderungen mit dem Team abstimmen
  • Die Schnittstelle zwischen Product Owner, Entwicklungsteam und weiteren Beteiligten sicher gestalten
  • Ein vollständiges Scrum-Projekt anhand einer Fallstudie von der Planung bis zur Auswertung begleiten
  • Typische Herausforderungen der Product-Owner-Rolle in der Praxis einordnen und Lösungsansätze entwickeln
  • Sich gezielt auf die Zertifizierungsprüfungen zu Scrum Foundation und Product Owner vorbereiten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs eignet sich für alle, die in agilen Projekten Verantwortung für Produktentscheidungen übernehmen möchten, vom Einstieg bis zur bewussten Vertiefung der Product-Owner-Rolle.

  • IT-Fachkräfte, die aus einer fachlichen oder technischen Rolle in die Produktverantwortung wechseln möchten
  • Projektleiter:innen, die ihr klassisches Projektmanagement um agile Produktsteuerung ergänzen wollen
  • Entwickler:innen mit Interesse an der fachlichen Seite von Softwareprojekten
  • Quereinsteiger:innen, die sich systematisch und ohne Vorwissen in Scrum einarbeiten möchten
  • Personen, die künftig als Product Owner in agilen Teams arbeiten möchten
Voraussetzungen:

Erste Erfahrungen in Projekten oder im IT-Umfeld sind hilfreich, aber keine zwingende Bedingung, da der Kurs bei den Scrum-Grundlagen beginnt. Wer zusätzlich bereits einen Einführungskurs zu klassischem Projektmanagement besucht hat, kann darauf aufbauen, dies ist jedoch optional und nicht Bestandteil dieses Kurses. Inhaltlich vorausgesetzt wird vor allem die Bereitschaft, sich in eine neue Rolle mit hoher Eigenverantwortung für Produktentscheidungen einzuarbeiten.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs verbindet klassische Wissensvermittlung mit durchgehenden Simulationen und Fallstudien, sodass die Product-Owner-Rolle nicht nur beschrieben, sondern aktiv geübt wird. Das Combined-Learning-Format ermöglicht es, Präsenz- und Online-Phasen je nach Verfügbarkeit zu kombinieren, wobei der Kurs meist in Teilzeit, in Ausnahmefällen auch in Vollzeit angeboten wird. Praxisbeispiele wie die Backlog-Priorisierung für ein Softwareprojekt oder die abschließende Fallstudie sorgen dafür, dass Teilnehmende die Methoden am konkreten Fall statt nur abstrakt kennenlernen.

Der Kurs deckt die Themenblöcke Scrum Foundation, Product Owner und ein zusammenfassendes Praxisprojekt ab und wird überwiegend in Teilzeit, vereinzelt auch in Vollzeit durchgeführt. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl die Grundlagenprüfung als auch die Product-Owner-Prüfung im Anschluss an den jeweiligen Themenblock fundiert vorbereitet werden.

Der Kurs schließt mit einem international anerkannten Herstellerzertifikat sowie einem Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ab. Die Prüfungen zu Scrum Foundation und Product Owner sind fester Bestandteil des Kurses und werden im Praxisblock gezielt vorbereitet.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der zentrale Mehrwert dieses Kurses liegt in der klaren Fokussierung auf die Produktverantwortung: Wer als Product Owner arbeitet, trifft täglich Entscheidungen darüber, was als Nächstes entwickelt wird und warum – eine Aufgabe, die sich deutlich von der Prozesssteuerung eines Scrum Masters unterscheidet. Der Kurs vermittelt genau dieses Entscheidungshandwerk, von der Anforderungsaufnahme bis zur begründeten Priorisierung. Im Berufsalltag zeigt sich der Nutzen darin, dass Teilnehmende nach dem Kurs einen Product Backlog nicht nur verwalten, sondern aktiv als Steuerungsinstrument nutzen können. Sie wissen, wie sie Stakeholder-Interessen ausbalancieren, Anforderungen in umsetzbare Einträge übersetzen und Prioritäten nachvollziehbar begründen – Fähigkeiten, die in nahezu jedem agilen Softwareprojekt gefragt sind. Für den weiteren Werdegang öffnet die Kombination aus Foundation- und Product-Owner-Wissen den Weg in eine Rolle mit hoher fachlicher Sichtbarkeit: Product Owner stehen an der Schnittstelle zwischen Geschäftsseite und Entwicklungsteam und prägen maßgeblich, welchen Nutzen ein Produkt am Ende stiftet.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Product Owner
  • Agiler Projektleiter
  • Business Analyst (agil)
  • Produktmanager:in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zu einem Scrum-Master-Kurs?

Dieser Kurs behandelt die Produktverantwortung: Backlog-Aufbau, Priorisierung und Stakeholder-Arbeit als Product Owner. Ein Scrum-Master-Kurs konzentriert sich dagegen auf die Steuerung des Teamprozesses, nicht auf Produktentscheidungen.

Kann ich den Kurs ohne Scrum-Vorkenntnisse besuchen?

Ja, der Kurs beginnt mit der Scrum-Foundation-Stufe und führt systematisch in die Grundlagen ein, bevor die Product-Owner-Rolle vertieft wird. Erste Projekt- oder IT-Erfahrung ist hilfreich, aber keine Bedingung.

Welche Prüfungen sind im Kurs enthalten?

Der Kurs bereitet auf die Zertifizierungsprüfungen zu Scrum Foundation und Scrum Product Owner vor. Beide Prüfungen werden im abschließenden Praxisblock gezielt geübt.

Wie viel Zeit muss ich für den Kurs einplanen?

Der Kurs findet meist in Teilzeit statt, in Ausnahmefällen auch in Vollzeit, und umfasst drei aufeinander aufbauende Themenblöcke von den Grundlagen bis zum Praxisprojekt.

Wofür ist ein Product Backlog wichtig?

Der Product Backlog ist das zentrale Steuerungsinstrument des Product Owners. Im Kurs lernen Teilnehmende, Anforderungen zu sammeln, zu priorisieren und in umsetzbare Einträge für das Entwicklungsteam zu übersetzen.