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Scrum + SoftSkills: Konstruktives Konfliktmanagement – Kurs

Konstruktives Konfliktmanagement und Höflichkeit am Arbeitsplatz kombiniert mit Scrum-Zertifizierungen für Scrum Master und Product Owner. Für alle, die in agilen Teams Konflikte souverän navigieren wollen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Lehrgang dauert zwischen einem und drei Monaten, abhängig vom gewählten Format. Vollzeit- und Teilzeit-Optionen stehen zur Verfügung und werden im Vorgespräch abgestimmt. Im Begleitangebot ist Unterstützung bei Karrieredokumente und der Jobsuche enthalten. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Teilnehmende erhalten ein trägerinternes Lehrgangszertifikat sowie international anerkannte Herstellerzertifikate in Scrum Foundation, Scrum Master und Product Owner. Die Prüfungssprache ist Englisch. Das Konfliktmanagement-Modul wird im Rahmen des Lehrgangszertifikats dokumentiert und belegt… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Es sind keine formalen Voraussetzungen notwendig. Vor Seminarbeginn findet ein individuelles Vorgespräch statt, in dem Vorkenntnisse und Ziele geklärt und ein persönlicher Lernplan erstellt werden. Berufserfahrung in teambasierter Arbeit ist hilfreich, aber kein Ausschlusskriterium. Für… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Konflikte gehören zu jedem Team, das ernsthaft an anspruchsvollen Aufgaben arbeitet. Die Frage ist nicht, ob sie entstehen, sondern wie damit umgegangen wird. Dieser Lehrgang macht Konfliktmanagement zum inhaltlichen Schwerpunkt und vermittelt, wie Auseinandersetzungen in produktive Entwicklungschancen verwandelt werden können. Das Soft-Skill-Modul zu konstruktivem Konfliktmanagement wird hier mit den Scrum-Zertifizierungen für Scrum Master und Product Owner verbunden — eine Kombination, die besonders für Scrum Master hochrelevant ist, da Teamdynamik und Konfliktnavigation zu ihren Kernaufgaben gehören.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das erste Modul legt ein fundiertes Grundverständnis von Konflikten an. Statt Konflikte als Störung zu behandeln, wird ihr Potenzial als Treiber von Veränderung und Innovation erkundet. Wer Konflikte in ihrer Entstehung versteht, kann früher und gezielter intervenieren — noch bevor Eskalationen eintreten.

  • Die Ursachen von Konflikten systematisch erkennen
  • Den produktiven Nutzen von Konflikten erschließen
  • Konflikte auflösen statt nur aufzuschieben
  • Schlüsselpersonen der Konfliktlösung identifizieren
  • Verschiedene Konflikttypen und ihre Dynamiken unterscheiden

Das zweite Modul befasst sich mit einem häufig unterschätzten Thema: Höflichkeit und Zivilität am Arbeitsplatz. Unhöfliches Verhalten kostet Produktivität und Vertrauen — oft ohne dass die Beteiligten es bewusst wahrnehmen. Das Modul zeigt, wie eine aktive Höflichkeitskultur aufgebaut und institutionell verankert wird.

  • Unhöfliches Verhalten erkennen und benennen
  • Die Vorteile zivilen Verhaltens für Teams und Organisationen
  • Mit schwierigen Persönlichkeiten konstruktiv arbeiten
  • Höflichkeitsrichtlinien entwickeln, implementieren und durchsetzen
  • Die eigene Wirkung auf andere in konfliktnahen Situationen einschätzen

Das dritte Modul bildet das Herzstück des Soft-Skill-Strangs: ein strukturierter Konfliktlösungsprozess. Schritt für Schritt wird erarbeitet, wie eine produktive Gesprächsatmosphäre entsteht, wie Bedürfnisse offengelegt werden und wie gemeinsame Lösungen entwickelt werden, die von allen Beteiligten getragen werden können.

  • Eine wirksame Atmosphäre für Konfliktgespräche schaffen
  • Gegenseitiges Verstehen als Grundlage entwickeln
  • Individuelle und gemeinsame Bedürfnisse herausarbeiten
  • Den Ursachen von Konflikten auf den Grund gehen
  • Optionen generieren und eine tragfähige Lösung aufbauen

Im vierten Modul werden verschiedene Strategien zur Konfliktlösung verglichen und in ihrer Eignung für unterschiedliche Situationen bewertet. Die Fähigkeit, situativ die passende Strategie zu wählen, ist eine der Kernkompetenzen jedes Konfliktmoderators — von Zusammenarbeit und Kompromiss bis hin zur gezielten Einordnung von Vermeidung.

  • Lösungsstrategie und Lösungsprozess unterscheiden
  • Zusammenarbeit als Konfliktlösungsstrategie verstehen
  • Vor- und Nachteile von Kompromiss und Vermeidungsstrategie bewerten
  • Kompetition als Konfliktlösungsansatz kritisch einsetzen
  • Strategieauswahl nach Situation, Beziehung und Ziel

Die Scrum-Module folgen dem bewährten Zertifizierungsaufbau und schließen mit Scrum Foundation, Scrum Master und Product Owner ab.

  • Scrum-Grundlagen, Rollen und Events
  • Agile Schätzung, Planung, Retrospektiven
  • Product Owner: Backlog, Vision, Stakeholder
  • Komplexe Projekte mit Scrum führen

Praxisorientierte Übungen und Anwendungsfälle

  • Konfliktszenarien aus dem Scrum-Teamalltag analysieren und lösen
  • Rollenspiele zu schwierigen Gesprächen mit Kollegen und Stakeholdern
  • Moderationsübungen: Konfliktgespräche strukturiert führen
  • Bedürfnisanalyse in Rollenkonflikten (Sprint-Ziele vs. Qualität vs. Geschwindigkeit)
  • Übungen zur Höflichkeitskultur: Beobachtung, Feedback und Intervention
  • Gesprächsleitfäden für häufige Team-Konflikte entwickeln
  • Strategieauswahl-Übungen: wann Zusammenarbeit, wann Kompromiss?
  • Scrum-Board und Sprint-Simulation in kleinen Teams
  • Retrospektiven als Konfliktvermeidungs-Tool einsetzen
  • Prüfungsvorbereitung für Scrum-Zertifizierungen (englischsprachig)
  • Fallstudien zu Eskalation und Deeskalation in Produktentwicklungsteams
  • Transferaufgaben: Konfliktmanagement-Techniken auf den eigenen Scrum-Kontext übertragen

Nach dem Praxis-Block werden die eigenen Muster im Umgang mit Konflikten durchdacht. Wo neigt man zur Vermeidung? Wo zum Überengagement? Diese Selbstkenntnis ist die Grundlage für gezieltes Wachstum als teamführende Person und für die Übernahme anspruchsvoller agiler Rollen. Der Lehrgang schließt mit dem Zertifikatspaket ab. Die Unterrichtssprache für Scrum-Materialien und Prüfungen ist Englisch.

Lernziele:

  • Die häufigsten Ursachen von Konflikten in Teams und Organisationen erkennen
  • Den produktiven Nutzen von Konflikten verstehen und aktiv nutzen
  • Schlüsselpersonen in Konfliktlösungsprozessen identifizieren und einbeziehen
  • Unhöflichkeit am Arbeitsplatz erkennen, benennen und durch zivileres Verhalten ersetzen
  • Mit schwierigen Persönlichkeiten im Arbeitskontext professionell umgehen
  • Eine wirksame Atmosphäre für Konfliktgespräche schaffen
  • Gegenseitiges Verstehen als Voraussetzung für Lösungen aktiv entwickeln
  • Individuelle und gemeinsame Bedürfnisse in Konflikten klar herausarbeiten
  • Den Ursachen von Konflikten auf den Grund gehen statt nur Symptome zu behandeln
  • Lösungsoptionen generieren und gemeinsam tragfähige Ergebnisse aufbauen
  • Die Vor- und Nachteile verschiedener Konfliktlösungsstrategien situativ einsetzen
  • Scrum-Grundlagen sowie die Rollen Scrum Master und Product Owner mit international anerkanntem Zertifikat nachweisen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Lehrgang richtet sich an alle, die in Teamkontexten Verantwortung tragen — insbesondere in Rollen, die naturgemäß zwischen verschiedenen Interessen vermitteln müssen.

  • Scrum Master, die Teamkonflikte souverän navigieren und lösen wollen
  • Product Owner mit Erfahrung in spannungsgeladenen Stakeholder-Situationen
  • Projektmanager, die in komplexen Teamkonstellationen arbeiten
  • Führungskräfte und Teamleitende ohne Erfahrung in formaler Konfliktmoderation
  • Berufserfahrene, die sich durch Scrum-Zertifizierungen und Konfliktmanagement-Kompetenz weiterentwickeln
Voraussetzungen:

Es sind keine formalen Voraussetzungen notwendig. Vor Seminarbeginn findet ein individuelles Vorgespräch statt, in dem Vorkenntnisse und Ziele geklärt und ein persönlicher Lernplan erstellt werden. Berufserfahrung in teambasierter Arbeit ist hilfreich, aber kein Ausschlusskriterium. Für Scrum-Prüfungen und Lehrmaterialien wird aktive Lesekompetenz in Englisch vorausgesetzt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Lehrgang wird im Combined-Learning-Format durchgeführt. Das Konfliktmanagement-Modul ist bewusst interaktiv gestaltet: Rollenspiele, Gesprächssimulationen und Moderationsübungen machen die theoretischen Modelle in der Praxis erfahrbar. Auswertungsphasen helfen, das eigene Konfliktverhalten besser zu verstehen und gezielt zu verändern. Die Scrum-Blöcke folgen einem zertifizierungsorientierten Aufbau mit eigenständigen Übungsphasen und gezielter Prüfungsvorbereitung.

Der Lehrgang dauert zwischen einem und drei Monaten, abhängig vom gewählten Format. Vollzeit- und Teilzeit-Optionen stehen zur Verfügung und werden im Vorgespräch abgestimmt. Im Begleitangebot ist Unterstützung bei Karrieredokumente und der Jobsuche enthalten.

Teilnehmende erhalten ein trägerinternes Lehrgangszertifikat sowie international anerkannte Herstellerzertifikate in Scrum Foundation, Scrum Master und Product Owner. Die Prüfungssprache ist Englisch. Das Konfliktmanagement-Modul wird im Rahmen des Lehrgangszertifikats dokumentiert und belegt nachweisbar die erworbenen Soft-Skill-Kompetenzen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Konflikte sind in keinem ernsthaften Team vermeidbar — und das ist auch gut so. Ohne Reibung gibt es keine Weiterentwicklung. Was zählt, ist die Qualität des Umgangs mit dieser Reibung. Wer nach diesem Lehrgang als Scrum Master oder Projektmanager arbeitet, bringt ein strukturiertes Handlungsrepertoire mit: Sie wissen, welche Strategie in welcher Situation hilft, wie Gespräche produktiv moderiert werden und wie Zivilität als Voraussetzung für gute Zusammenarbeit aktiv gepflegt wird. Das ist mehr als ein Soft-Skill-Bonus. Gerade in der Scrum-Master-Rolle, wo die Kernaufgabe das Freimachen von Impediments und die Unterstützung von Teamdynamik ist, trennt diese Kompetenz einen mittelmäßigen von einem wirklich wirksamen Scrum Master. Zahlreiche Scrum-Teams scheitern nicht am Framework, sondern an ungelösten Konflikten, die nie offen angesprochen wurden. Wer das ändern kann, schafft echten Mehrwert für das gesamte Team und das Produkt. Der Lehrgang stärkt außerdem die Positionierung im Bewerbungsmarkt. Kandidaten, die neben dem Scrum-Zertifikat belegen können, dass sie Konflikte strukturiert und konstruktiv angehen, werden für Teamführungspositionen bevorzugt. In einer Arbeitswelt, die zunehmend auf Selbstorganisation setzt, ist diese Kombination aus Methoden- und Konfliktlösungskompetenz ein dauerhaft gefragtes Profil.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Scrum Master
  • Product Owner
  • Projektmanager/in
  • Agile Coach
  • Teamleiter/in (agil)

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum ist Konfliktmanagement im Scrum-Kontext besonders wichtig?

Scrum-Teams arbeiten eng zusammen und treffen täglich gemeinsame Entscheidungen. Konflikte über Sprint-Ziele, technische Prioritäten oder Zusammenarbeitsformen sind unvermeidlich. Der Scrum Master hat die Kernaufgabe, Impediments zu beseitigen und die Teamdynamik zu fördern — dafür ist strukturiertes Konfliktmanagement eine unmittelbar relevante Kompetenz.

Was umfasst das Modul zu Höflichkeit am Arbeitsplatz?

Das Modul thematisiert, wie unhöfliches Verhalten Vertrauen und Produktivität kostet, wie es erkannt und benannt werden kann und wie eine aktive Höflichkeitskultur in Teams implementiert wird. Dazu gehören konkrete Richtlinien, Interventionsstrategien und Übungen im Umgang mit schwierigen Persönlichkeiten.

In welcher Sprache werden die Scrum-Prüfungen abgelegt?

Die Prüfungen für Scrum Foundation, Scrum Master und Product Owner sowie das zugehörige Lehrmaterial sind in englischer Sprache. Aktive Lesekompetenz in Englisch ist daher Voraussetzung.

Welche Zertifikate werden ausgestellt?

Teilnehmende erhalten ein trägerinternes Lehrgangszertifikat, das auch die Soft-Skill-Module belegt, sowie international anerkannte Herstellerzertifikate für Scrum Foundation, Scrum Master und Product Owner.

Ist der Kurs auch für Personen ohne Scrum-Vorkenntnisse geeignet?

Ja. Die Scrum-Module beginnen mit den Grundlagen (Scrum Foundation) und bauen darauf auf. Im Beratungsgespräch wird der individuelle Einstiegspunkt bestimmt, sodass Teilnehmende ohne bisherige Scrum-Erfahrung genauso gut einsteigen können wie jene mit ersten Kenntnissen.