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Python PCPP Kurs – Certified Professional Programmer

Fortgeschrittene Python-Programmierung auf Expertenniveau – OOP-Tiefenkonzepte, GUI-Entwicklung, Netzwerkprogrammierung und Datenbankintegration als Vorbereitung auf das PCPP-Zertifikat.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs ist als Vollzeitkurs über mehrere Wochen konzipiert. Das genaue Stundenvolumen erfragen Sie beim Anbieter. Das Lernvolumen deckt alle PCPP-Prüfungsgebiete des Python Institute ab. Die PCPP-Prüfung wird separat beim Python Institute (OpenEDG) angemeldet und abgelegt. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach Kursabschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Darüber hinaus bereitet der Kurs auf das PCPP – Certified Professional Python Programmer – des Python Institute vor. Das PCPP ist eine international anerkannte… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Solide Python-Grundkenntnisse sind unbedingt erforderlich – Klassen, Vererbung, Standardtypen, Ausnahmebehandlung, Dateioperationen sollten bekannt und routiniert anwendbar sein. Eine abgeschlossene Ausbildung im IT-Bereich, ein abgeschlossenes Studium oder vergleichbare Berufserfahrung wird als… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs richtet sich an Entwickler, die Python bereits beherrschen und ihr Wissen auf professionelles Niveau heben wollen. Im Mittelpunkt stehen fortgeschrittene objektorientierte Konzepte, Dekoratoren, abstrakte Klassen, grafische Benutzeroberflächen mit Tkinter, Netzwerkprogrammierung und persistente Datenspeicherung. Der Kurs bereitet gezielt auf das PCPP – Certified Professional Python Programmer – vor, die von Python Institute (OpenEDG) ausgestellte Profizertifizierung für erfahrene Python-Entwickler. Wer dieses Zertifikat anstrebt, braucht nicht nur Syntax-Sicherheit, sondern echtes Verständnis der Sprache auf Architekturebene.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das Modul Advanced Object-Oriented Programming behandelt Python-OOP auf der Ebene, auf der professionelle Software entsteht. Wer Python nur mit einfachen Klassen kennt, merkt hier, wie viel Ausdruckskraft die Sprache in der Tiefe bietet.

  • Mehrfachvererbung und Konfliktauflösung mit der MRO (C3-Linearisierung)
  • Mixins als Kompositionswerkzeug jenseits klassischer Vererbung
  • Deskriptoren: __get__, __set__, __delete__ und property-Dekorator
  • Slots und __dict__: Speicheroptimierung auf Klassenebene
  • Abstrakte Basisklassen mit abc.ABC und abstractmethod
  • Subclassing von Built-in-Typen: list, dict, str erweitern

Das Modul Dekoratoren, Funktionsargumente und statische Methoden vertieft drei Sprachfunktionen, die in fortgeschrittenem Python-Code allgegenwärtig sind.

  • Einfache Funktions-Dekoratoren schreiben und verstehen
  • Dekoratoren mit Parametern und Klassen als Dekoratoren
  • functools.wraps und Metadaten-Erhalt in dekorierten Funktionen
  • @staticmethod vs. @classmethod: Unterschiede und Einsatzbereiche
  • *args, **kwargs und die Verarbeitung variadischer Argumentlisten
  • Callable-Objekte und __call__ im OOP-Kontext

Das Modul Ausnahmebehandlung, Kopieren und Serialisierung befasst sich damit, wie Python-Programme mit Fehlern und Datenpersistenz umgehen.

  • Eigene Exception-Klassen als Hierarchien definieren
  • Ausnahmen verketten mit raise X from Y
  • Shallow Copy vs. Deep Copy: copy.copy() und copy.deepcopy()
  • Objekte serialisieren mit pickle: Einschränkungen und Sicherheitsaspekte
  • JSON-Serialisierung mit dem json-Modul und eigenen Encodern/Decodern
  • Objekte in Dateien schreiben und wieder einlesen

Das Modul GUI-Entwicklung mit Tkinter, Netzwerk und Datenbankintegration bringt die fortgeschrittenen Kenntnisse in anwendungsnahe Bereiche.

  • Tkinter-Grundaufbau: Tk(), Mainloop, Widget-Hierarchie
  • Widgets: Button, Label, Entry, Text, Listbox, Canvas
  • Geometry Manager: pack, grid, place im Vergleich
  • Event-Driven Programming: Callbacks, Event-Bindings, Lambdas
  • Netzwerkprogrammierung: HTTP-Requests mit urllib und requests
  • REST-Client in Python: GET/POST, JSON-Antworten verarbeiten
  • Datenbankanbindung: sqlite3 und Grundkonzepte von ORMs
  • Konfigurationsdateien: configparser, dotenv und JSON-Configs

Praxisblock – Anwendungsprojekte auf Profiniveau Die Übungsaufgaben in diesem Kurs sind gezielt komplex und realistisch – sie entsprechen dem Schwierigkeitsgrad, den Python-Entwickler im Berufsalltag vorfinden.

  • Plugin-System mit abstrakten Basisklassen und dynamischem Import
  • Dekorator-Framework für Zugriffslogging und Performance-Messung
  • Eigene Dictionary-Unterklasse mit erweitertem Suchverhalten
  • Exception-Hierarchie für eine fiktive Domain-Bibliothek
  • Serialisierbares Datenobjekt-System mit JSON- und Pickle-Export
  • Tkinter-Anwendung: einfaches Notizbuch mit Datenbankanbindung
  • REST-Client-Skript: Daten von einer öffentlichen API abrufen und aufbereiten
  • Datenbank-CRUD-Anwendung mit sqlite3 und separater Logik-Schicht
  • MRO-Analyse: Mehrfachvererbungs-Szenario analysieren und reparieren
  • Konfigurationsdatei-Manager mit Fallback-Logik
  • OOP-Refactoring: prozeduralen Code in Klassenarchitektur umbauen
  • PCPP-ähnliche Diagnoseaufgaben: typische Prüfungsfragen analysieren und lösen

Die Kurseinheiten werden durch vergleichende Code-Reviews begleitet, bei denen idiomatischer Python-Code dem nicht-idiomatischen gegenübergestellt wird – ein wichtiger Schritt zum PEP-8-bewussten Schreiben.

Lernziele:

Nach Abschluss des Kurses können die Teilnehmenden

  • Fortgeschrittene OOP-Konzepte anwenden: Mehrfachvererbung, Mixins, Method Resolution Order
  • Dekoratoren gezielt einsetzen – als einfache Funktionen wie als parametrisierte Varianten
  • Statische Methoden und Klassenmethoden korrekt abgrenzen und im richtigen Kontext einsetzen
  • Abstrakte Klassen und Methoden mit dem abc-Modul definieren und erzwingen
  • Built-in-Typen wie list, dict und str durch Subclassing erweitern
  • Komplexe Ausnahmehierarchien entwerfen und eigene Exception-Klassen sinnvoll aufbauen
  • Objekte kopieren (flach und tief) und serialisieren – mit pickle und JSON
  • Code nach PEP-8-Konventionen und weiteren Coding-Standards schreiben
  • Grafische Oberflächen mit Tkinter entwickeln: Widgets, Layout-Manager, Event-Handling
  • REST-APIs von Python aus ansprechen und Netzwerkverbindungen programmatisch nutzen
  • Datenbanken in Python-Programmen anbinden und Konfigurationsdateien strukturiert verwalten
  • Den eigenen Code so vorbereiten, dass er die PCPP-Prüfungsanforderungen des Python Institute erfüllt

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich ausdrücklich an Personen mit bestehenden Python-Kenntnissen, die auf Profiniveau aufsteigen wollen.

  • Python-Entwickler, die über Grundkenntnisse hinaus wachsen wollen
  • Softwareentwickler anderer Sprachen mit Wechselabsicht zu Python
  • Data Scientists oder DevOps-Engineers, die Python tiefer verstehen wollen
  • Personen, die das PCPP-Zertifikat des Python Institute anstreben
  • Junior-Entwickler, die sich für Senior-Positionen qualifizieren wollen
Voraussetzungen:

Solide Python-Grundkenntnisse sind unbedingt erforderlich – Klassen, Vererbung, Standardtypen, Ausnahmebehandlung, Dateioperationen sollten bekannt und routiniert anwendbar sein. Eine abgeschlossene Ausbildung im IT-Bereich, ein abgeschlossenes Studium oder vergleichbare Berufserfahrung wird als formale Voraussetzung erwartet. Deutsch in Wort und Schrift sowie gute Englischkenntnisse sind notwendig, da Dokumentationen, PEP-Dokumente und das PCPP-Lernmaterial des Python Institute auf Englisch verfasst sind. Grundlegende PC-Kenntnisse und Erfahrung mit einer Entwicklungsumgebung werden vorausgesetzt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt – betreute Präsenz- oder Videokonferenz-Einheiten wechseln sich mit selbstgesteuerten Lernphasen ab. In den geführten Einheiten werden fortgeschrittene Konzepte erklärt und anhand komplexer Code-Beispiele demonstriert. In den eigenständige Übungsphasen setzen Teilnehmende die Übungsaufgaben um, deren Lösungen anschließend im Plenum besprochen werden. Das Vollzeitformat ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit dem Stoff.

Der Kurs ist als Vollzeitkurs über mehrere Wochen konzipiert. Das genaue Stundenvolumen erfragen Sie beim Anbieter. Das Lernvolumen deckt alle PCPP-Prüfungsgebiete des Python Institute ab. Die PCPP-Prüfung wird separat beim Python Institute (OpenEDG) angemeldet und abgelegt.

Nach Kursabschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Darüber hinaus bereitet der Kurs auf das PCPP – Certified Professional Python Programmer – des Python Institute vor. Das PCPP ist eine international anerkannte Profizertifizierung für fortgeschrittene Python-Entwickler und klar vom Einstiegs-PCAP abzugrenzen. Prüfungsanmeldung und -kosten liegen beim Python Institute selbst.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Das PCPP-Zertifikat markiert einen klaren Unterschied gegenüber dem breiten Feld der Python-Einsteiger. In einer Zeit, in der sehr viele Personen Python lernen, bietet ein international anerkanntes Profizertifikat einen messbaren Wettbewerbsvorteil im Bewerbungsprozess. Wer das PCPP in der Hand hält, signalisiert, dass er oder sie Python nicht nur angewendet, sondern wirklich verstanden hat – auf dem Niveau, das für verantwortungsvolle Entwicklungsaufgaben gefragt ist. Der Kurs geht dabei weit über Syntax-Kenntnisse hinaus: Dekoratoren, Mehrfachvererbung, Serialisierung, GUI-Programmierung und Netzwerkanbindung sind Fähigkeiten, die in echten Projekten täglich gebraucht werden. Ein Data-Science-Kollege, der seinen Code ordentlich in Klassen strukturieren kann, ein Backend-Entwickler, der REST-APIs direkt aus Python konsumiert, oder ein DevOps-Engineer, der Konfigurationsdateien sauber verwaltet – all das setzt Kenntnisse voraus, die in diesem Kurs systematisch aufgebaut werden. Der Unterschied zum PCAP-Grundlagenkurs ist dabei erheblich: Während der Associate-Kurs die Python-Sprache erklärt, behandelt dieser Kurs, wie man Python professionell einsetzt. Das ist kein gradueller Unterschied, sondern ein qualitativer Sprung – von korrektem Code zu wartbarem, erweiterbarem, architektonisch durchdachtem Python-Code.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Python-Entwickler
  • Senior-Softwareentwickler Python
  • Backend-Entwickler
  • Full-Stack-Entwickler
  • Softwareentwickler

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen PCAP und PCPP?

PCAP (Certified Associate in Python Programming) ist das Einstiegs-Zertifikat des Python Institute und belegt Python-Grundlagenkenntnisse. PCPP (Certified Professional Python Programmer) ist die fortgeschrittene Stufe und richtet sich an erfahrene Python-Entwickler. Dieser Kurs bereitet auf das PCPP vor und setzt Python-Grundkenntnisse voraus.

Welche Vorkenntnisse brauche ich für den PCPP-Kurs?

Sie sollten Python bereits solide kennen – Klassen, Vererbung, Ausnahmebehandlung und Dateioperationen müssen sicher beherrschbar sein. Wer Python gerade erst lernt, sollte zunächst einen Python-Grundlagenkurs auf PCAP-Niveau absolvieren.

Welche konkreten Python-Themen werden im PCPP-Kurs behandelt?

Schwerpunkte sind: fortgeschrittene OOP (Mehrfachvererbung, abstrakte Klassen, Dekoratoren), Serialisierung (pickle, JSON), GUI-Entwicklung mit Tkinter, Netzwerkprogrammierung (REST-Clients), Datenbankanbindung (sqlite3) und Coding Standards (PEP-8 und weitere PEP-Dokumente).

Wird das PCPP-Zertifikat vom Python Institute ausgestellt?

Ja. Das PCPP – Certified Professional Python Programmer – ist ein offizielles Zertifikat des Python Institute (OpenEDG). Die Prüfung wird separat beim Python Institute angemeldet und abgelegt. Das Kurs-Zertifikat des Bildungsträgers und das Python-Institute-Zertifikat sind zwei verschiedene Dokumente.

Für welche Berufsfelder qualifiziert der PCPP-Kurs?

Der Kurs qualifiziert für anspruchsvolle Softwareentwicklungstätigkeiten mit Python – etwa als Senior-Backend-Entwickler, Python-Spezialist in Data-Engineering-Teams oder als Entwickler in DevOps-Umgebungen. Das PCPP-Zertifikat unterstreicht die Profikompetenz im Bewerbungsprozess.