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SQL Basics für Softwareentwickler – Datenbankgrundlagen

Praxisnaher Einstieg in relationale Datenbanken und SQL für Softwareentwickler — vom Datenbankentwurf bis zu Stored Procedures und eigenem Datenbankprojekt.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung dauert mehr als eine Woche bis zu einem Monat und wird in Vollzeit absolviert. In dieser Zeit werden alle Grundlagen relationaler Datenbanken sowie ausgewählte fortgeschrittene Themen behandelt. Der Abschluss des eigenen Datenbankprojekts mit Präsentation bildet den Abschluss des… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des durchführenden Kursanbieters. Dieses Zertifikat dokumentiert die erworbenen SQL-Kenntnisse und die erfolgreich abgeschlossene Projektarbeit. Es handelt sich nicht… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme werden grundlegende Computerkenntnisse vorausgesetzt: sicherer Umgang mit einem Internet-Browser, Windows-Grundkenntnisse sowie die Fähigkeit, mit Dateien und Ordnerstrukturen zu arbeiten. Für die fortgeschrittenen Module zu Stored Procedures sind einfache Grundkenntnisse der… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs vermittelt grundlegende und anwendungsbereite Kenntnisse im Umgang mit relationalen Datenbanksystemen und der Datenbanksprache SQL. Die Teilnehmenden lernen, Datenbankstrukturen zu entwerfen, Tabellen zu erstellen und zu verwalten, Daten zu pflegen sowie komplexe Abfragen über mehrere Tabellen hinweg durchzuführen. Ergänzt wird das Programm durch fortgeschrittene Themen wie Stored Procedures und die Realisierung eines eigenen kleinen Datenbankprojekts mit Abschlusspräsentation.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das erste Modul führt in die theoretischen Grundlagen von Datenbankarchitekturen und Datenmodellierung ein. Die Teilnehmenden verstehen, warum relationale Datenbanken gegenüber anderen Speicherformen Vorteile bieten und wie das Entity-Relationship-Modell als Planungswerkzeug eingesetzt wird. Dieses Fundament ist unabdingbar für jeden weiteren Schritt im Kurs.

  • Überblick über Datenbankarchitekturen (relational, hierarchisch, NoSQL)
  • Das relationale Datenmodell: Tabellen, Zeilen, Spalten, Datentypen
  • Methoden zum Datenbankentwurf und Normalisierung
  • Entity-Relationship-Modell (ER-Modell) lesen und erstellen
  • Primärschlüssel, Fremdschlüssel und referenzielle Integrität
  • Überführung des ER-Modells in ein physisches Datenbankschema

Das zweite Modul behandelt die Erstellung und Verwaltung von Datenbankobjekten mit SQL-DDL-Befehlen sowie die grundlegende Datenpflege mit DML-Anweisungen. Hier entwickeln die Teilnehmenden ihre ersten eigenen Datenbankstrukturen und befüllen sie mit Testdaten. Dabei lernen sie, Fehlerquellen bei der Datenstrukturierung zu erkennen und zu vermeiden.

  • Datenbank erstellen, ändern und löschen (CREATE, ALTER, DROP)
  • Tabellen erstellen und Spaltendefinitionen festlegen
  • Indizes anlegen und deren Wirkung auf Abfrageleistung verstehen
  • Daten einfügen mit INSERT-Anweisungen (Einzel- und Masseninsert)
  • Datensätze aktualisieren mit UPDATE und löschen mit DELETE
  • Transaktionen und Datenkonsistenz beim Schreiben verstehen

Das dritte Modul widmet sich dem Herzstück von SQL: der Datenabfrage. Von einfachen SELECT-Anweisungen über Filterbedingungen und Aggregationen bis hin zu mehrtabelligen Abfragen mit JOINs werden alle grundlegenden Abfragetechniken systematisch eingeführt. Sichten (Views) ergänzen die Möglichkeiten zur Strukturierung von Abfragelogik.

  • Einfache Datenabfragen mit SELECT, WHERE, ORDER BY und LIMIT
  • Aggregatfunktionen: COUNT, SUM, AVG, MIN, MAX mit GROUP BY und HAVING
  • Standardfunktionen für Zeichenketten, Datumswerte und mathematische Operationen
  • INNER JOIN, LEFT JOIN, RIGHT JOIN und CROSS JOIN im Vergleich
  • Unterabfragen (Subqueries) in SELECT und WHERE
  • Sichten erstellen, abfragen und verwalten

Das vierte Modul vermittelt fortgeschrittene Datenbankprogrammierung mit Stored Procedures und Stored Functions. Diese Konzepte erlauben es, häufig benötigte Datenbanklogik serverseitig zu kapseln und wiederverwendbar zu machen. Abgeschlossen wird der Kurs mit einem eigenständigen Praxisprojekt.

  • Stored Procedures: Syntax, Parameter und Rückgabewerte
  • Stored Functions: Unterschiede zu Procedures und typische Einsatzfelder
  • Kontrollstrukturen in Datenbankprogrammen (Bedingungen, Schleifen)
  • Fehlerbehandlung in Stored Procedures
  • Planung und Umsetzung eines eigenen kleinen Datenbankprojekts
  • Abschlusspräsentation des Datenbankprojekts

Praxisblock — Eigenes Datenbankprojekt realisieren Ein zentrales Element dieses Kurses ist die durchgehende praktische Arbeit in einer Übungsdatenbank sowie die eigenständige Realisierung eines kleinen Datenbankprojekts. Dadurch werden Theorie und Praxis von Beginn an miteinander verknüpft. Die Teilnehmenden erleben, wie die einzelnen SQL-Konzepte in realen Anwendungsszenarien zusammenwirken.

  • Aufbau der Übungsdatenbank mit vorgegebener Struktur und Beispieldaten
  • Schrittweise Erweiterung der Datenbankstruktur im Kursverlauf
  • Formulierung und Optimierung eigener SQL-Abfragen zu realen Fragestellungen
  • Analyse von Fehlerausgaben und systematische Fehlersuche in SQL-Anweisungen
  • Planung des eigenen Datenbankprojekts: Anforderungserhebung und ER-Modell
  • Umsetzung der Datenbankstruktur für das eigene Projekt
  • Implementierung der Datenpflege- und Abfragefunktionen im eigenen Projekt
  • Einbindung von Stored Procedures in das eigene Projekt
  • Testdaten erstellen und Abfrageergebnisse prüfen
  • Dokumentation der Datenbankstruktur und der zentralen Abfragen
  • Vorbereitung und Durchführung der Abschlusspräsentation
  • Peer-Feedback auf präsentierte Projekte

Die praktische Projektarbeit sichert, dass alle Teilnehmenden am Ende des Kurses nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch konkrete Handlungserfahrung mit SQL mitbringen. Durch die Abschlusspräsentation wird zudem die Fähigkeit geschult, eigene technische Entscheidungen zu erklären und zu begründen. Wer diesen Kurs absolviert, ist gut auf die Arbeit in realen Softwareentwicklungsprojekten vorbereitet. Relationale Datenbanken sind nach wie vor das Rückgrat der überwiegenden Mehrheit aller Unternehmensanwendungen, und solide SQL-Kenntnisse zählen zu den gefragtesten technischen Fähigkeiten im IT-Arbeitsmarkt.

Lernziele:

Nach Abschluss dieses Kurses verfügen die Teilnehmenden über eine solide und direkt einsetzbare SQL-KompetenzDie Kursteilnehmenden können eigenständig Datenbankstrukturen konzipieren, implementieren und pflegen. Abfragen, Datenmanipulationen und einfache Datenbankprogrammierung gehören ebenso zu den erworbenen Fähigkeiten wie das Verständnis für Datenintegrität und Datenbankarchitektur. Die Absolventinnen und Absolventen sind nach dem Kurs in der Lage —

  • Grundlegende Konzepte relationaler Datenbankarchitekturen erläutern und einordnen
  • Datenbankmodelle nach methodischen Grundsätzen entwerfen (ER-Modell)
  • Datenbanken und Tabellen mit SQL-DDL-Befehlen erstellen und verwalten
  • Datensätze mit INSERT-, UPDATE- und DELETE-Anweisungen bearbeiten
  • Einfache und komplexe SELECT-Abfragen formulieren
  • Standardfunktionen für Datumswerte, Zeichenketten und Aggregationen anwenden
  • Mehrere Tabellen mit verschiedenen JOIN-Typen kombinieren und abfragen
  • Sichten (Views) erstellen und zielgerichtet einsetzen
  • Primärschlüssel, Fremdschlüssel und Indizes korrekt definieren und nutzen
  • Stored Procedures und Stored Functions entwickeln und aufrufen
  • Ein vollständiges kleines Datenbankprojekt selbstständig planen und realisieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich primär an angehende und Junior-Softwareentwickler, die ihre Kenntnisse im Datenbankbereich systematisch aufbauen oder festigen möchten. Er ist außerdem geeignet für Personen aus anderen Berufsfeldern, in denen SQL-Kenntnisse zunehmend erwartet werden, sowie für Quereinsteiger in die IT-Branche. Typische Teilnehmerprofile sind

  • Softwareentwickler am Beginn der Karriere, die bisher wenig mit Datenbanken gearbeitet haben
  • Personen in IT-Umschulungen oder Weiterbildungen mit Datenbankanteil
  • Technische Mitarbeitende aus der Verwaltung oder dem Controlling, die SQL für Datenauswertungen benötigen
  • Quereinsteiger, die eine Tätigkeit als Backend-Entwickler oder Data Engineer anstreben
  • Absolventen von Coding-Bootcamps, die ihre Datenbankgrundlagen vertiefen möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden grundlegende Computerkenntnisse vorausgesetzt: sicherer Umgang mit einem Internet-Browser, Windows-Grundkenntnisse sowie die Fähigkeit, mit Dateien und Ordnerstrukturen zu arbeiten. Für die fortgeschrittenen Module zu Stored Procedures sind einfache Grundkenntnisse der Programmierung hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie grundlegende Englischkenntnisse (für die Arbeit mit englischsprachiger Dokumentation) werden erwartet.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird im Combined Learning-Format in Vollzeit durchgeführt. Theoretische Inhalte werden in geführten Lerneinheiten vermittelt, die direkt mit praktischen Übungen in der Übungsdatenbank verknüpft werden. Eigenständige Lernphasen dienen der Vertiefung und der Arbeit am persönlichen Datenbankprojekt. Der Kurs ist darauf ausgelegt, dass die Teilnehmenden aktiv mit SQL-Werkzeugen arbeiten und nicht nur passiv zuhören.

Die Weiterbildung dauert mehr als eine Woche bis zu einem Monat und wird in Vollzeit absolviert. In dieser Zeit werden alle Grundlagen relationaler Datenbanken sowie ausgewählte fortgeschrittene Themen behandelt. Der Abschluss des eigenen Datenbankprojekts mit Präsentation bildet den Abschluss des Kurses.

Nach Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des durchführenden Kursanbieters. Dieses Zertifikat dokumentiert die erworbenen SQL-Kenntnisse und die erfolgreich abgeschlossene Projektarbeit. Es handelt sich nicht um ein staatlich anerkanntes Berufsexamen, ist aber als Qualifikationsnachweis auf dem IT-Arbeitsmarkt anerkannt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

SQL ist eine der am weitesten verbreiteten und gefragtesten technischen Fähigkeiten im IT-Bereich. Wer relationale Datenbanken sicher beherrscht, öffnet sich den Einstieg in zahlreiche Berufsbilder — vom Backend-Entwickler über den Data Engineer bis zum Datenbankadministrator. Mit der Kompetenz, nicht nur einfache Abfragen zu formulieren, sondern auch Datenbankstrukturen zu entwerfen und serverseitige Datenbanklogik zu implementieren, hebt man sich von Bewerberinnen und Bewerbern ab, die SQL nur oberflächlich kennen. Die praxisorientierte Struktur des Kurses mit dem eigenen Datenbankprojekt sorgt dafür, dass die Teilnehmenden am Ende ein konkretes Vorzeigeprojekt in ihrer Lernmappe haben. Das ist bei Bewerbungsgesprächen ein unmittelbarer Vorteil, weil technische Fähigkeiten nicht nur behauptet, sondern gezeigt werden können. Auch wer bereits in einem technischen Beruf arbeitet und SQL als Ergänzung zu anderen Fähigkeiten erwerben möchte, profitiert von der klaren, praxisnahen Kursstruktur.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Junior Software Developer
  • Datenbankentwickler/in (Junior)
  • Backend-Entwickler/in
  • SQL-Entwickler/in
  • Junior Data Engineer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich bereits programmieren können, um teilzunehmen?

Grundlegende Programmierkenntnisse sind für die fortgeschrittenen Module zu Stored Procedures hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung. Für den Einstieg in SQL reichen grundlegende PC-Kenntnisse aus.

Was ist das Datenbankprojekt am Kursende?

Die Teilnehmenden planen und realisieren ein eigenes kleines Datenbankprojekt, das alle gelernten SQL-Konzepte zusammenführt. Am Ende des Kurses wird das Projekt in einer Abschlusspräsentation vor der Gruppe vorgestellt.

Welche Datenbank wird im Kurs eingesetzt?

Der Kurs arbeitet mit einer Übungsdatenbank, die schrittweise im Kursverlauf aufgebaut wird. Welches konkrete Datenbanksystem (z. B. MySQL, PostgreSQL, MS SQL Server) zum Einsatz kommt, legen die einzelnen Bildungsträger fest.

Kann ich mit diesem Kurs direkt in die Softwareentwicklung einsteigen?

SQL-Kenntnisse sind eine wichtige Teilkompetenz in der Backend-Entwicklung, aber in der Regel nicht ausreichend für den vollständigen Berufseinstieg als Softwareentwickler. Der Kurs eignet sich ideal als Baustein in einer umfassenderen IT-Weiterbildung.

Wie kann ich den Kurs finanzieren?

Bei AZAV-akkreditierten Trägern ist eine Förderung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit möglich. Auch das Qualifizierungschancengesetz, Leistungen zur Rehabilitation oder Förderungen der Deutschen Rentenversicherung können je nach Situation in Betracht kommen.