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Data Science kompakt – Python, Pandas & ML Grundlagen – Kurs

Kompakter Einstieg in Data Science: von der Datenaufbereitung mit Python und Pandas über explorative Analyse bis zu den Grundlagen des maschinellen Lernens.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung wird in Vollzeit absolviert. Für das kombinierte Lernformat ohne Angabe einer exakten Kursdauer gilt: Die Kurslänge variiert je nach Anbieter, ist aber auf einen kompakten, intensiven Einstieg ausgerichtet. Teilnehmende sollten planen, auch außerhalb der Kurszeiten eigenständig… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab — je nach Anbieter von FAW, Horizonia oder Konzept Bildung und Services. Dieses Zertifikat belegt die Qualifizierung im Bereich Data Science und kann gegenüber Arbeitgebern als Nachweis der… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für diesen Kurs werden Deutschkenntnisse auf B2-Niveau sowie grundlegende PC-Kenntnisse vorausgesetzt. Programmiervorkenntnisse sind keine formale Anforderung; ein gewisses Verständnis von Tabellen, Formeln und logischen Strukturen ist jedoch hilfreich, um schnell Anschluss zu finden. Die… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Daten sind längst zur strategischen Ressource geworden — aber Rohdaten allein sind wertlos. Erst wer sie bereinigt, analysiert und interpretiert, gewinnt daraus Erkenntnisse, die Entscheidungen tragen. Diese Weiterbildung führt praxisnah durch den gesamten Weg: vom Einlesen unstrukturierter Daten über die explorative Analyse bis zur ersten Begegnung mit maschinellen Lernmodellen. Das Rückgrat bildet Python mit der Bibliothek Pandas, die in der Praxis zur unverzichtbaren Standardrüstzeug für Data-Science-Aufgaben geworden ist. Der Kurs folgt dem in der Industrie etablierten CRISP-DM-Zyklus (Cross-Industry Standard Process for Data Mining): Problemverständnis, Datenverständnis, Datenvorbereitung, Modellierung, Evaluierung und Deployment sind die sechs Phasen, die professionelle Datenarbeit strukturieren. Teilnehmende lernen nicht nur einzelne Techniken, sondern verstehen, in welchem Zusammenhang sie stehen und wie man einen vollständigen Analyse-Workflow aufbaut.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das erste thematische Cluster legt die konzeptuelle Grundlage und ordnet Data Science in den Unternehmenskontext ein. Bevor man mit dem Rechner anfängt, muss man verstehen, wozu die Arbeit eigentlich dient und welche Werkzeuge sie ermöglichen.

  • Einführung in Data Science: Abgrenzung zu Business Intelligence, Analytics und KI
  • Daten als strategische Ressource: wie Unternehmen Wert aus Daten generieren
  • Rollen im Data-Science-Team (Data Scientist, Data Engineer, Data Analyst) und ihre Schnittstellen
  • Überblick über den CRISP-DM-Zyklus und seine Phasen
  • Werkzeuge und Technologien im Überblick: Python, Pandas, Jupyter Notebooks, Scikit-learn
  • Einrichten der Arbeitsumgebung und erste Schritte in Python

Das zweite Cluster konzentriert sich auf Datenquellen, -formate und die praktische Aufbereitung mit Pandas. Reale Daten sind selten sauber — dieses Modul trainiert den Umgang mit dem, was man tatsächlich vorfindet.

  • Datenquellen und Formate: CSV, Excel, relationale Datenbanken, JSON-APIs
  • Daten einlesen, inspizieren und erste Überblicksstatistiken ermitteln
  • Umgang mit fehlenden Werten (NaN): Strategie, Imputation, Löschung
  • Duplikate erkennen und entfernen, Datentypkorrekturen vornehmen
  • Datensätze filtern, sortieren, gruppieren und aggregieren mit Pandas
  • Joins und Merge-Operationen für das Zusammenführen mehrerer Quellen

Das dritte Cluster widmet sich der explorativen Datenanalyse (EDA) und Datenvisualisierung. EDA ist der entscheidende Schritt zwischen rohen Zahlen und echtem Datenverständnis — man lernt, was im Datensatz steckt, bevor man Modelle baut.

  • Statistische Kennzahlen berechnen und interpretieren: Mittelwert, Median, Modus, Varianz, Standardabweichung
  • Verteilungen verstehen: Histogramme, Box-Plots und Dichtefunktionen
  • Korrelationsanalysen durchführen und Korrelationsmatrizen lesen
  • Scatterplots zur Visualisierung von Zusammenhängen zwischen Variablen erstellen
  • Heatmaps für Korrelationsmatrizen und kategoriale Ausprägungen nutzen
  • Muster erkennen, Ausreißer identifizieren und Hypothesen formulieren

Das vierte Cluster führt in maschinelles Lernen ein. Grundbegriffe werden hier nicht abstrakt erklärt, sondern anhand konkreter Beispiele mit Scikit-learn geübt.

  • Grundbegriffe: Feature, Label, Trainings- und Testdatensatz, Overfitting, Underfitting
  • Überwachtes Lernen: Regressions- und Klassifikationsaufgaben verstehen und unterscheiden
  • Unüberwachtes Lernen: Clusteringverfahren als Einführung (k-Means)
  • Modellaufbau mit Scikit-learn: Pipeline-Prinzip, Fit und Predict
  • Modelle evaluieren: Accuracy, Confusion Matrix, Precision, Recall, F1-Score
  • Beispielprojekt: Klassifikation eines realen Datensatzes von der EDA bis zur Modellbewertung

Der Praxisblock bündelt alle erlernten Fähigkeiten in einem durchgängigen Analyse-Workflow.

  • Vollständige Datenpipeline von CSV-Import über Bereinigung bis zur EDA-Visualisierung
  • Outlier-Analyse und Entscheidung: Datenpunkte behalten oder verwerfen
  • Statistische Korrelationsanalyse für einen Datensatz mit mehreren Variablen
  • Feature-Engineering: neue Variablen aus bestehenden Daten ableiten
  • Aufbau eines einfachen Klassifikationsmodells mit Scikit-learn (z. B. Decision Tree oder Logistic Regression)
  • Modellvergleich: zwei Algorithmen auf denselben Daten testen und Ergebnisse interpretieren
  • Visualisierung von Modell-Output: Confusion Matrix, Feature-Importance-Diagramme
  • Jupyter Notebook: vollständig dokumentiertes Analyse-Notebook erstellen
  • Fehlerbehebung in Python-Code: typische Debugging-Strategien für Datenanalyse-Skripte
  • Übertragung eines gelernten Musters auf einen neuen, unbekannten Datensatz
  • Abschlussprojekt: eigenständige explorative Analyse mit kurzem Ergebnisbericht
  • Peer-Präsentation der Analyse-Ergebnisse und konstruktives Feedback

Dieser Kurs bietet damit einen vollständigen Überblick über den Data-Science-Werkzeugkasten, von der konzeptuellen Einordnung über die praktische Arbeit mit Python bis zu den ersten Modellierungsschritten.

Lernziele:

  • Den CRISP-DM-Zyklus als übergreifendes Framework für Datenanalyse-Projekte anwenden
  • Daten aus verschiedenen Quellen einlesen: CSV-Dateien, Excel-Tabellen, Datenbankabfragen und APIs
  • Datensätze mit Pandas strukturieren, bereinigen und fehlende Werte gezielt behandeln
  • Statistische Kennzahlen wie Mittelwert, Median, Varianz und Standardabweichung berechnen und einordnen
  • Verteilungen, Korrelationen und Ausreißer in Datensätzen erkennen und beschreiben
  • Explorative Datenanalyse (EDA) systematisch durchführen und dokumentieren
  • Datenvisualisierungen mit Scatterplots, Heatmaps und Histogrammen erstellen und interpretieren
  • Grundbegriffe des maschinellen Lernens erklären: überwachtes vs. unüberwachtes Lernen, Trainings- und Testdaten
  • Einfache ML-Modelle mit Scikit-learn aufsetzen und evaluieren
  • Gütekriterien für Modelle (Accuracy, Recall, Precision) verstehen und anwenden
  • Datenarbeit als strategischen Wertschöpfungsprozess in Unternehmen einordnen
  • Eigene Analyse-Workflows in Python selbständig entwickeln und dokumentieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die datenbasiertes Denken und Arbeiten erlernen möchten — unabhängig davon, ob sie aus einem technischen oder nichttechnischen Beruf kommen.

  • Berufseinsteiger und Studierende, die einen Quereinstieg in Data Science oder Analytics anstreben
  • Fachkräfte aus kaufmännischen, naturwissenschaftlichen oder ingenieurtechnischen Bereichen, die Datenanalyse in ihre Arbeit integrieren wollen
  • Business-Analysten und Controller, die über Excel-Auswertungen hinausgehen möchten
  • IT-Fachkräfte ohne spezifisches Data-Science-Profil, die ihr Kompetenzspektrum erweitern
  • Quereinsteiger, die den Schritt in Richtung Data Analyst oder Junior Data Scientist vorbereiten
Voraussetzungen:

Für diesen Kurs werden Deutschkenntnisse auf B2-Niveau sowie grundlegende PC-Kenntnisse vorausgesetzt. Programmiervorkenntnisse sind keine formale Anforderung; ein gewisses Verständnis von Tabellen, Formeln und logischen Strukturen ist jedoch hilfreich, um schnell Anschluss zu finden. Die Weiterbildung ist als kompakter Einstiegskurs konzipiert, der keine Kenntnisse in Python oder Statistik voraussetzt — diese werden im Kurs aufgebaut.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs findet im Combined-Learning-Format in Vollzeit statt. Theoretische Konzepte werden durch interaktive Lernmodule und strukturierte Übungssequenzen erarbeitet; ein erheblicher Teil der Zeit wird in Jupyter-Notebook-Umgebungen verbracht, in denen Python-Code direkt geschrieben, getestet und kommentiert wird. Praktische Aufgaben stehen im Vordergrund, da Data Science nicht durch Lesen gelernt wird, sondern durch wiederholtes Arbeiten mit echten oder realitätsnahen Datensätzen.

Die Weiterbildung wird in Vollzeit absolviert. Für das kombinierte Lernformat ohne Angabe einer exakten Kursdauer gilt: Die Kurslänge variiert je nach Anbieter, ist aber auf einen kompakten, intensiven Einstieg ausgerichtet. Teilnehmende sollten planen, auch außerhalb der Kurszeiten eigenständig mit den Übungsdatensätzen zu arbeiten, da praktische Wiederholung bei Programmiersprachen entscheidend für den Lernfortschritt ist.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab — je nach Anbieter von FAW, Horizonia oder Konzept Bildung und Services. Dieses Zertifikat belegt die Qualifizierung im Bereich Data Science und kann gegenüber Arbeitgebern als Nachweis der absolvierten Weiterbildung vorgelegt werden. Der Kurs bereitet optional auf weiterführende Zertifizierungen vor, ohne selbst eine externe Prüfung einzuschließen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Data Science gehört zu den am stärksten wachsenden Berufsfeldern im deutschsprachigen Raum. Wer die Grundlagen beherrscht — Python, Pandas, explorative Analyse, Grundzüge des maschinellen Lernens — öffnet sich Türen in Berufsprofile, die ohne diese Kenntnisse verschlossen bleiben. Dieser Kurs ist bewusst kompakt gehalten und legt in kurzer Zeit ein tragfähiges Fundament, auf dem sich weiterführende Spezialisierungen aufbauen lassen. Die Stärke des Kurses liegt in der Kombination aus konzeptuellem Verständnis und handfesten Programmierkenntnissen. Wer nach dem Abschluss einen unbekannten Datensatz öffnet, weiß, was er damit anfangen soll — wie er ihn untersucht, sauber macht, visualisiert und ersten Modellen zuführt. Dieses strukturierte Vorgehen nach dem CRISP-DM-Ansatz unterscheidet professionelle Datenarbeit von unkritischem Zahlenwühlen. Für Fachkräfte aus nicht-technischen Bereichen ist dieser Kurs besonders wertvoll: Wer als Controller, Logistiker oder Verwaltungskraft versteht, wie Daten aufbereitet und ausgewertet werden, hat in interdisziplinären Teams einen klaren Kommunikationsvorteil. Datenbasierte Entscheidungen werden nicht mehr blind akzeptiert oder abgelehnt, sondern kritisch eingeordnet — ein Kompetenzgewinn, der in vielen Bereichen unmittelbar spürbar ist.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Data Scientist
  • Data Analyst
  • Business Analyst
  • Machine Learning Engineer
  • Junior Data Engineer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

Unverbindliche Anfrage

Wir vergleichen passende Anbieter nach Region und Förderfähigkeit und melden uns in Kürze mit kostenlosen Kurs-Optionen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiererfahrung für diesen Kurs?

Nein. Der Kurs ist als Einstiegskurs konzipiert und vermittelt Python-Kenntnisse von Grund auf. Hilfreich sind ein allgemeines technisches Verständnis und Erfahrung mit tabellarischen Daten, aber formale Programmiervorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Was ist CRISP-DM und warum ist es wichtig?

CRISP-DM (Cross-Industry Standard Process for Data Mining) ist ein branchenübergreifendes Vorgehensmodell für Datenanalyse-Projekte. Es gliedert den Prozess in sechs Phasen: Problemverständnis, Datenverständnis, Datenvorbereitung, Modellierung, Evaluierung und Deployment. Im Kurs lernen Teilnehmende, diesen Zyklus als strukturierenden Rahmen für eigene Analysen anzuwenden.

Welche Programmiersprache wird im Kurs verwendet?

Der Kurs arbeitet durchgehend mit Python und den Bibliotheken Pandas, Matplotlib bzw. Seaborn für Visualisierungen sowie Scikit-learn für maschinelles Lernen. Jupyter Notebooks dienen als interaktive Arbeitsumgebung.

Welches Zertifikat erhalte ich nach dem Kurs?

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des jeweiligen Bildungsträgers (FAW, Horizonia oder Konzept Bildung und Services). Der Kurs selbst schließt keine externe Herstellerprüfung ein.

Wie unterscheidet sich dieser Kurs von einem vollständigen Data-Science-Studium?

Dieser Kurs ist ein kompakter beruflicher Einstieg, kein akademisches Studium. Er vermittelt praktisch anwendbare Grundlagen in kurzer Zeit und bereitet auf Tätigkeiten als Data Analyst oder Junior Data Scientist vor. Wer tiefer einsteigen möchte, kann nach dem Kurs auf spezialisiertere Weiterbildungen oder Bachelor-/Master-Angebote aufbauen.