Projekt- & Qualitätsmanagement
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Junior Prozessmanager – ITIL 4, Scrum + Access – Kurs

Umfassende Weiterbildung zum Junior Prozessmanager mit ITIL 4 Foundation, Scrum Foundation und dem Microsoft-Office-Schwerpunkt Access für die Prozessarbeit.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Aufgrund des breiten Modulspektrums – zwei Zertifizierungen plus ein umfassender Office-Werkzeugkasten inklusive Access – ist diese Weiterbildung auf einen längeren Zeitraum ausgelegt. In Teilzeit können vergleichbare Handlungsschritte dieses Umfangs mehrere Monate in Anspruch nehmen… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Für die ITIL-4-Foundation-Prüfung legen Teilnehmende eine offizielle Zertifizierungsprüfung bei einem akkreditierten Testcenter ab; das Zertifikat wird von PeopleCert/Axelos ausgestellt. Für die Scrum-Foundation-Prüfung gilt entsprechendes für den jeweiligen Zertifizierungsanbieter. Zusätzlich… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Teilnehmende sollten grundlegende EDV-Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit Microsoft Office mitbringen. Informatik- oder IT-Fachkenntnisse sind nicht erforderlich – der Kurs führt alle Werkzeuge von Grund auf ein. Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind notwendig; Englischgrundkenntnisse sind… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Prozessmanagement verbindet methodisches Denken mit Werkzeugkompetenz. Diese Weiterbildung zum Junior Prozessmanager ist ein Bündelprogramm, das zwei international anerkannte Zertifizierungen – ITIL 4 Foundation und Scrum Foundation – mit dem Microsoft-Office-Werkzeugkasten verknüpft. Das Besondere dieser Variante: Das Paket wird um Microsoft Access erweitert, was die Qualifizierung für Prozessmanagerinnen und Prozessmanager mit Datenbankbedarf besonders anschlussfähig macht. Wer am Ende steht, hat nicht nur Zertifikate, sondern konkrete Werkzeuge für die tägliche Prozessarbeit in Händen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das erste Modul vermittelt ITIL 4 Foundation inklusive Prüfungsvorbereitung. ITIL 4 ist der weltweit führende Rahmen für IT-Servicemanagement und bildet das konzeptionelle Fundament für strukturiertes Prozessdenken. Die Prüfungsvorbereitung ist integraler Bestandteil des Modulaufbaus, damit Teilnehmende die Zertifizierungsprüfung gezielt angehen können.

  • Service Value System (SVS) und seine Komponenten im Überblick
  • Service Value Chain: Aktivitäten und ihr Zusammenspiel
  • Die vier Dimensionen des Servicemanagements (Organisationen, Menschen, Information, Technologie, Partner/Lieferanten, Wertströme)
  • Die sieben ITIL-Leitprinzipien und ihre praktische Anwendung
  • Überblick über die 34 ITIL-4-Managementpraktiken: Change Enablement, Incident Management, Problem Management u. a.
  • Grundlagen des Service-Denkens: Wert, Outcomes, Kosten, Risiken

Das zweite Modul deckt Scrum Foundation inklusive Prüfungsvorbereitung ab. Scrum hat sich als agiler Rahmen nicht nur in der Softwareentwicklung, sondern zunehmend auch in der Prozessoptimierung und im Projektmanagement etabliert. Dieser Abschnitt vermittelt das vollständige Scrum-Framework so, dass Teilnehmende in agilen Teams mitarbeiten oder einfache Scrum-Abläufe selbst koordinieren können.

  • Scrum-Werte und das agile Mindset als Grundlage
  • Die drei Scrum-Rollen: Product Owner, Scrum Master, Entwicklungsteam
  • Scrum-Ereignisse: Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review, Sprint Retrospektive
  • Scrum-Artefakte: Product Backlog, Sprint Backlog, Inkrement
  • User Stories formulieren und priorisieren: MoSCoW, Story Points, Backlog Refinement
  • Definition of Done und Qualitätssicherung im Sprint-Kontext

Das dritte Modul umfasst den Microsoft-Office-Werkzeugkasten für die Prozessarbeit. Von Word über Excel und Outlook bis Visio und Power BI wird hier der vollständige Bürosoftware-Kanon für Prozessmanagementzwecke erarbeitet. Die Einheiten sind nicht isoliert, sondern miteinander verknüpft – wer in Visio einen Prozess modelliert, lernt auch, diesen in Word zu dokumentieren und in Power BI auszuwerten.

  • Microsoft Word für Prozessdokumentation und professionelle Berichte
  • Microsoft Outlook für strukturierte Prozesskommunikation und Aufgabenverwaltung
  • Microsoft Excel für Prozessanalysen: Pivot-Tabellen, Formeln, Datenaufbereitung
  • Microsoft Visio für Prozessmodellierung: BPMN-Grundlagen, Flowcharts, Swimlane-Diagramme
  • Microsoft Power BI: Daten einbinden, KPIs visualisieren, einfache Dashboards erstellen
  • Zusammenspiel der Tools in einem typischen Prozessmanagement-Workflow

Das vierte Modul ist die Erweiterung mit Microsoft Access. Access ermöglicht es, prozessrelevante Daten strukturiert zu speichern, abzufragen und über einfache Oberflächen zugänglich zu machen – ohne Programmieraufwand. Für Prozessmanagerinnen und Prozessmanager, die Datenbanklösungen leichtgewichtig einsetzen wollen, ist Access ein praktikabler Einstieg in datenbankgestütztes Arbeiten.

  • Datenbankgrundlagen: Tabellen, Felder, Datentypen, Primärschlüssel
  • Beziehungen zwischen Tabellen anlegen und verwalten
  • Abfragen erstellen: Auswahlabfragen, Parameterabfragen, Berechnungsabfragen
  • Formulare für die Dateneingabe gestalten: Layout, Steuerelemente, Validierung
  • Berichte generieren und für Prozessauswertungen aufbereiten
  • Praxisszenarien: Prozessdatenbank für Ticketverfolgung oder Handlungsschrittetracking aufbauen

Im Praxisteil werden alle Zertifizierungsinhalte und Office-Werkzeuge in übergreifenden Szenarien zusammengeführt. Der Fokus liegt auf der Fähigkeit, als Junior Prozessmanager in einem Team selbstständig mitzuwirken.

  • ITIL-4-Fallstudie: Incident-Prozess analysieren und nach SVS-Logik optimieren
  • Scrum-Simulation: Sprint Planning und Daily Standup für ein fiktives Prozessoptimierungsprojekt durchführen
  • Prozessdiagramm in Visio erstellen und in Word-Dokumentation einbetten
  • Access-Datenbank für ein Handlungsschritten-Tracking aufbauen und befüllen
  • Power-BI-Dashboard zur Visualisierung von Sprint-Velocity und Prozess-KPIs erstellen
  • Excel-Analyse: Fehlerquoten in einem Prozess identifizieren und mit Pivot-Tabelle aufbereiten
  • User Story formulieren, im Backlog priorisieren und für einen Sprint freigeben
  • Anforderungsaufnahme simulieren: Stakeholder befragen, Anforderungen dokumentieren
  • Prozessoptimierungspotenziale anhand einer Ist-Prozess-Analyse in Visio identifizieren
  • ITIL-Practice: Problem-Record auf Basis eines Musterfalls anlegen und kategorisieren
  • Access-Abfrage: Statusreport für offene Prozessschritte automatisiert erzeugen
  • Abschlusspräsentation: Ergebnisse eines fiktiven Prozessoptimierungsprojekts vorstellen

Lernziele:

Wer diese Weiterbildung abschließt, versteht das Service Value System und den Service Value Chain von ITIL 4 und kann die zentralen Managementpraktiken in eigenen Prozessszenarien anwenden. Die sieben ITIL-Leitprinzipien sind bekannt und lassen sich auf reale Serviceprozesse übertragen. Scrum-Rollen, Ereignisse und Artefakte werden sicher benannt und in ihrer Funktion im agilen Prozessmanagement erklärt. Sprints, Product Backlogs und Daily Standups können eigenständig moderiert oder dokumentiert werden. Microsoft Access wird genutzt, um prozessrelevante Datenbanken aufzubauen, Abfragen zu formulieren und einfache Formulare für Dateneingabe zu gestalten. Microsoft Visio dient zur Erstellung nachvollziehbarer Prozessdiagramme und Flowcharts. In Power BI lassen sich Prozess-Kennzahlen visualisieren und einfache Dashboards aufbauen. Microsoft Excel wird für Prozessanalysen, Pivot-Tabellen und Datenaufbereitung eingesetzt. Outlook und Word werden im Kontext professioneller Prozesskommunikation und Dokumentation sicher gehandhabt. Prozessanforderungen können aufgenommen, dokumentiert und an Stakeholder kommuniziert werden. Optimierungspotenziale in bestehenden Prozesslandschaften werden strukturiert identifiziert. Die Vorbereitung auf die offiziellen ITIL-4-Foundation- und Scrum-Foundation-Prüfungen ist fester Bestandteil.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Diese Weiterbildung richtet sich an Personen, die in die Prozessmanagement-Praxis einsteigen oder ihre Qualifikation durch anerkannte Zertifizierungen absichern möchten. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit kaufmännischem oder IT-nahem Hintergrund sind ebenso angesprochen wie Fachkräfte, die in ihrer aktuellen Rolle prozessunterstützende Aufgaben übernehmen.

  • Berufseinsteiger mit kaufmännischer oder IT-Ausbildung, die in die Prozessarbeit wechseln möchten
  • Fachkräfte in IT-nahen Abteilungen, die ITIL 4 und Scrum als Methodenanker hinzugewinnen wollen
  • Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter, die Datenbankkentnisse in Access für prozessunterstützende Aufgaben aufbauen
  • Personen, die als Junior Prozessmanager oder IT-Service-Koordinator in ein Team einsteigen möchten
Voraussetzungen:

Teilnehmende sollten grundlegende EDV-Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit Microsoft Office mitbringen. Informatik- oder IT-Fachkenntnisse sind nicht erforderlich – der Kurs führt alle Werkzeuge von Grund auf ein. Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind notwendig; Englischgrundkenntnisse sind hilfreich, da ITIL- und Scrum-Terminologie häufig englischsprachig verwendet wird.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Weiterbildung ist als Combined Learning konzipiert: betreute Unterrichtsphasen wechseln sich mit strukturierten Übungssequenzen am eigenen System ab. Jedes Modul folgt einem Aufbau von Einführung über angeleitete Übungen zu eigenständigen Praxisaufgaben. Die Zertifizierungsmodule (ITIL 4 und Scrum) beinhalten integrierte Prüfungsvorbereitungseinheiten, in denen Aufgabenformate und Prüfungslogik gezielt trainiert werden. Das Kursformat erlaubt sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitteilnahme; letztere ist häufiger und ermöglicht die Verbindung mit bestehenden beruflichen Verpflichtungen.

Aufgrund des breiten Modulspektrums – zwei Zertifizierungen plus ein umfassender Office-Werkzeugkasten inklusive Access – ist diese Weiterbildung auf einen längeren Zeitraum ausgelegt. In Teilzeit können vergleichbare Handlungsschritte dieses Umfangs mehrere Monate in Anspruch nehmen; Vollzeitformate sind deutlich kompakter. Konkrete Stunden- und Wochenangaben entnehmen Sie dem Angebot des jeweiligen Anbieters.

Für die ITIL-4-Foundation-Prüfung legen Teilnehmende eine offizielle Zertifizierungsprüfung bei einem akkreditierten Testcenter ab; das Zertifikat wird von PeopleCert/Axelos ausgestellt. Für die Scrum-Foundation-Prüfung gilt entsprechendes für den jeweiligen Zertifizierungsanbieter. Zusätzlich erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Gesamtzertifikat für das Junior-Prozessmanager-Programm. Die Microsoft-Office-Module einschließlich Access schließen mit einer Bestätigung über die absolvierten Inhalte ab, nicht mit einer offiziellen Microsoft-Zertifizierungsprüfung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Kombination aus ITIL 4, Scrum und einem vollständigen Office-Werkzeugkasten ist in dieser Dichte ein seltenes Angebot auf dem Weiterbildungsmarkt. Wer beide Zertifizierungen vorweisen kann und dabei gleichzeitig Access, Visio und Power BI produktiv einsetzen kann, hat ein Profil, das für Prozessmanagement-Einstiegsstellen in IT-nahen Unternehmen und größeren Organisationen unmittelbar relevant ist. Die Access-Erweiterung macht diese Variante besonders für Rollen geeignet, in denen Prozessdaten strukturiert erfasst und ausgewertet werden – ohne dass eine vollständige Datenbankentwicklerkompetenz gefordert wird. Diese Nische ist real: Viele Prozessmanagement-Teams benötigen jemanden, der schnell eine kleine Datenbank für Handlungsschrittetracking oder Ticketverfolgung aufbauen kann, ohne externe IT-Ressourcen in Anspruch zu nehmen. Langfristig öffnet die Doppelzertifizierung mit ITIL 4 und Scrum Türen in verschiedene Richtungen. ITIL ist im IT-Service-Kontext Standard, Scrum ist in agilen Teams allgegenwärtig. Wer beides versteht, kann sich in unterschiedlichen Umgebungen bewegen und ist nicht auf eine einzige Methodenwelt festgelegt – ein Vorteil, der mit wachsender Berufserfahrung immer wertvoller wird.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Junior Prozessmanager/in
  • IT-Service-Koordinator/in
  • Prozesskoordinator/in
  • Scrum Master (Junior)
  • IT-Prozessmanager/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist das Besondere an dieser Variante gegenüber dem Standard-Prozessmanager-Programm?

Diese Variante enthält zusätzlich Microsoft Access im Office-Paket. Access ermöglicht den leichtgewichtigen Aufbau prozessrelevanter Datenbanken – für Maßnahmentracking, Ticketverfolgung oder strukturierte Dateneingabe ohne Programmierkenntnisse. Das ist besonders für Rollen relevant, in denen Prozessdaten eigenständig verwaltet werden müssen.

Welche Zertifizierungen kann ich nach dieser Weiterbildung ablegen?

Im Rahmen dieser Weiterbildung ist die offizielle ITIL-4-Foundation-Prüfung (Axelos/PeopleCert) sowie die Scrum-Foundation-Prüfung vorgesehen. Beide sind international anerkannt und werden von externen Prüfungsorganisationen ausgestellt. Die Microsoft-Office-Module schließen mit einer trägerinternen Bestätigung ab.

Brauche ich Programmierkenntnisse für die Access-Module?

Nein. Microsoft Access wird als Datenbankwerkzeug ohne Programmiersprachenkenntnisse bedient. Der Kurs führt alle Access-Funktionen – Tabellen, Abfragen, Formulare, Berichte – von Grund auf ein. Grundkenntnisse in Excel sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Kann ich die Weiterbildung in Teilzeit absolvieren?

Ja, Teilzeit ist möglich und bei vergleichbaren Maßnahmen dieser Art häufiger als Vollzeit. Die Kombination aus betreuten Unterrichtsphasen und eigenständigen Übungssequenzen ist für Teilzeitformate gut geeignet. Konkrete Zeitplanung und Wochenstunden hängen vom Anbieter ab.

Für welche Berufsprofile ist diese Weiterbildung besonders geeignet?

Der Kurs richtet sich primär an Personen, die in Junior-Prozessmanagement-Rollen einsteigen oder ihr Profil mit ITIL 4 und Scrum absichern wollen. Die Access-Erweiterung macht das Programm besonders attraktiv für Rollen, in denen Prozessdaten eigenständig verwaltet werden – ohne separate IT-Unterstützung.